DE839501C - Verfahren zum Loeslichmachen von halogenierten Phenoxyessigsaeuren und ihren Alkalisalzen - Google Patents

Verfahren zum Loeslichmachen von halogenierten Phenoxyessigsaeuren und ihren Alkalisalzen

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DE839501C
DE839501C DEB4177A DEB0004177A DE839501C DE 839501 C DE839501 C DE 839501C DE B4177 A DEB4177 A DE B4177A DE B0004177 A DEB0004177 A DE B0004177A DE 839501 C DE839501 C DE 839501C
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Germany
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halogenated
acids
alkali salts
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phenoxyacetic acids
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Expired
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DEB4177A
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English (en)
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Fritz Dr Gerner
Georg Dr Scheuing
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C. H
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C. H
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/50Use of additives, e.g. for stabilisation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Löslichmachen von halogenierten Phenoxyessigsäuren und ihren Alkalisalzen Halogenierte Phenoxyessigsäuren sowie deren Ester und Alkalisalze sind bekanntlich gute Unkrautbekämpfungsmittel. Ihre Anwendung, die im allgemeinen o,i- bis o,2o/oige Lösungen erfordert, wird aber durch die Schwerlöslichkeit behindert. So löst sich z. B. das Natriumsalz der 2, 4, 5-Trichlorl>henoxyessigsäure in Wasser bei Siedetemperatur nur zu etwa 2%. In der Kälte ist es praktisch kaum löslich. Die hydrophoben Eigenschaften des Salzes erschweren das Lösen noch zusätzlich.
  • Es wurde nun gefunden, daß man aus halogenierteti Phetioxyessigsäuren und ihren Alkalisalzen stabile Lösungen herstellen kann, wenn man sie zusammen mit kapillaraktiven Substanzen in Gegenwart von wasserlöslichen Phosphaten in Lösung bringt.
  • Als kapillaraktive Substanzen, die für die Zwecke des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet sind und als Lösungsvermittler wirken, kommen aromatische, aliphatische und gemischt-aromatischaliphatische Sulfonsäuren bzw. deren Salze in Betracht. Auch höhermolekulare Fettalkoholsulfonate, Kondensationsprodukte aus Eiweißabbauprodukten, Taurin und Oxyäfhansulfonsäure mit höher molekularen Fettsäuren, und ferner türkischrotölartige Substanzen kommen für die erfindungsgemäßen Zwecke in Frage. Als besonders geeignet erwiesen sich die Natriumsalze von alkylierten Naphthalinsulfonsäuren, wie insbesondere das diisabutylriaphthalinsulfonsaure Natrium.
  • Als wasserlösliche Salze von Phosphorsäuren, die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren mit verwendet werden, seien vorzugsweise die Natriumsalze der Ortho-, Meta-, Pyro- und Polyphosphorsäuren erwähnt.
  • Weder die kapillaraktiven Substanzen noch die wasserlöslichen Phosphate für sich allein bewirken eine Erhöhung der Löslichkeit der halogenierten I'henoxyessigsäuren und ihrer Salze. Erst das Zusammenwirken beider Komponenten bringt die gewünschte Wirkung zustande. Das Mengenverhältnis zwischen kapillaraktiver Substanz und löslichem Phosphat kann in weiten Grenzen schwanken und hängt von der Härte des benutzten Wassers ab.
  • Durch das folgende Beispiel soll die Erfindung näher erläutert werden. Beispiel 4 Teile 2, 4, 5-trichlorphenoxyessigsaures Natrium werden in einer konzentrierten Lösung von i Teil diisobutylnaphthalinsulfonsaurem Natrium in Methanol verrieben, getrocknet, fein gepulvert und mit 5 Teilen Trinatriumphospbat innig vermischt. Diese Mischung kann in Wasser vor Gebrauch beliebig gelöst werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfähren zum Löslichmachen von halogenierten Phenoxyessigsäuren und ihren Alkalisalzen, dadurch gekennzeichnet, daß man sie zusammen mit kapillaräktiven Substanzen in Gegenwart von wasserlöslichen Phosphaten in Lösung bringt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als kapillaraktive Substanz diisobutylnaphthalinsulfonsaures Natrium verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als wasserlösliche Phosphate Natriumsalze der Ortho-, Meta-, Pyro- oder Polyphosphorsäuren verwendet werden.
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