DE83940C - - Google Patents
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- DE83940C DE83940C DENDAT83940D DE83940DA DE83940C DE 83940 C DE83940 C DE 83940C DE NDAT83940 D DENDAT83940 D DE NDAT83940D DE 83940D A DE83940D A DE 83940DA DE 83940 C DE83940 C DE 83940C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
- E05B63/20—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Geldschränken, durch welche
die letzteren beim Zuschlagen der Schrankthür geschlossen werden. Es kann die Einrichtung
so getroffen werden, dafs entweder sämmtliche oder nur einzelne der Schlösser, z. B. das
Hauptschlofs, beim Zuwerfen der Thür bethätigt werden.
Die Einrichtung lä'fst sich an einflügeligen und zweiflügeligen Schränken treffen und beisteht
in der Hauptsache aus einem mit den zu bethätigenden Schlössern in Verbindung gebrachten Schieber, welcher beim Schliefseil
der Thür durch einen im Thürumschweif gelagerten, drehbaren, herzförmigen Körper eine
Veränderung seiner Höhenlage erfährt und dadurch die Schlösser schliefst.
Fig. ι zeigt die Schrankschlösser geschlossen, Fig. 2 dieselben geöffnet.
Fig. 3 zeigt die Lage des herzförmigen Körpers während des Schliefsens,
Fig. 4 während des Oeffnens.
α ist das Hauptschlofs des Schrankes, b und c das obere und untere Riegelschlofs und d das
Schieberschlofs zum Verschliefsen der Schlüssellöcher; e ist der Hauptschieber, welcher, wie
oben erwähnt, beim Zuschlagen der Schrankthür eine Veränderung seiner Höhenlage erfährt.
Er besitzt Arme f g hi, durch welche er mit den Schlössern abcd in Verbindung
steht, und zwar bethätigt er beim Hochgehen die kleinen Schieber a1 b1 cl d\ durch welche
die Zuhaltungen ausgehoben und dadurch die Schlösser geschlossen werden. An.dem unteren
Theil des Hauptschiebers e befindet sich eine Nase k, welche auf dem drehbaren, ebenfalls
an der Thür befestigten Herzstück / aufsitzt. Dieses Herzstück / ragt mit seinem spitzen
Theil P über den unteren Rand des Thürumschweifes m etwas vor. In dieser Herzlage
liegt der Hauptschieber e bei Z1 auf; der Hauptschieber e nimmt hierbei seine tiefste
Stellung ein. Wird nun die Schrankthür zugeschlagen, so trifft der untere Herztheil P
gegen das Rahmenstück des Schrankes, wodurch das Herzstück umgelegt wird. Dabei wird der Hauptschieber e mit seiner Nase k
angehoben. Beim Zumachen der Thür gleitet nun das Herz über die untere Kastenwand m2
fort und behält dabei die punktirte Lage, bis es sich in der Aussparung m1 der unteren
Kastenwand m2 unter dem Einflufs der Spiralfeder
Z3 wieder in seine ursprüngliche Lage einstellen kann, um so dem Hauptschieber e
Gelegenheit zu geben, durch die Feder e1 (Fig. ι und 2) in seine tiefste Lage zurückzukehren.
Der Hauptschieber e befindet sich also in seiner tiefsten Stellung, wenn die Schrankthür
geöffnet und wenn sie geschlossen ist, während durch Veränderung seiner Höhenlage die Riegel
der Schrankschlösser in dem Augenblick geschlossen werden, in welchem ein Umlegen
des Herzstückes Z stattfindet. Wird nun die Schrankthür wieder geöffnet, so kann sich das
Herzstück / nur in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise umlegen, wobei der Hauptschieber
e über die Curve Z4 des Herzstückes / fortgleitet. Da nun die Curve Z4 in allen
Theilen gleichen Krümmungsradius besitzt, so
bleibt der Hauptschieber e während des Oeffnens der Schrankthür in seiner tiefsten Lage.
Ist die Thür geöffnet, so stellt sich das Herzstück / wieder in seine Anfängslage ein, ohne
den Hauptschieber e zu bethätigen. Die Nase Z5 dient als Anschlag. Beim Hochgehen des
Hauptschiebers e werden die Schlofsschieber a1 b1 cL dl ebenfalls angehoben. Diese Schlofsschieber
rücken die Zuhaltungen der einzelnen Schlösser aus, so dafs die Riegel der Schlösser
abcd unter dem Einflufs von Federn a2 b2 c2 d2
verschliefsen können. Nachdem die Riegel vorgeschlossen sind, fällt das Herzstück / in die
Aussparung m1 ein, wobei der Hauptschieber e
durch seine Feder I1 und die Schlofsschieber a1 b1 c1 d1 durch die Federn a2 b2 c- d2 in ihre
tiefste Lage zurückkehren.
Die Federn a2 b2 c2 d2 sind mit den Schiebern
a1 b1 c1 d1 derart in Verbindung gebracht,
dafs sie beim Hochgehen der Schieber gespannt werden, während beim Zurückgehen der Schieber diese Federn ihre Spannung verlieren,
so dafs diese Spannung beim Aufschlielsen der Schlösser nicht mehr hinderlich sein kann. Bei allen übrigen Schlössern ist
das Aufschliefsen des Schlosses dadurch erschwert, dafs beim Zurückgehen der Riegel
die Federn, welche zum Verschliefsen der Riegel dienen, gespannt werden.
Soll beim häufigen Oeffnen des Schrankes im Laufe des Tages diese selbstthätige Schliefsvorrichtung
für die Schlösser aufser Thätigkeit gesetzt werden, so bedient man sich der im Folgenden beschriebenen Einrichtung.
Die Arme fg h i, welche die Schlofsschieber
a1 b1 c1 dl bethätigen, befinden sich an einem
Schieber e (Fig. 6, 7 und 8), über welchem ein zweiter Schieber e2 mit der Nase k liegt.
Der letztere e2 besitzt einen Schlufshaken e3, welcher durch beide Schieber e2 und e hindurchgreift
und dieselben kuppelt, falls die Schliefseinrichtung funktioniren soll. Wird nun dieser Schlufshaken e3 mit Hülfe des verschiebbaren
Keiles e* zurückgezogen, so wird beim Zuschlagen der Thür der Schieber e2
mit der Nase k zwar bethätigt, nimmt jedoch den Schieber e mit den Armen f g h i nicht
mit. Der letztere e wird durch die Feder e1
in seiner tiefsten Stellung gehalten, und somit bleiben die Schrankschlösser abcd trotz des
Zuwerfens der Thür urigeschlossen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Durch Zuschlagen der Thür sich selbstthätig schliefsendes Geldschrankschlofs, gekennzeichnet durch einen am Thürumschweif drehbar gelagerten, herzförmigen Körper von solcher Gestalt, dafs derselbe, beim Zuschlagen der Thür sich drehend, einen Schieber hebt, welcher die Schliefseinrichtung bethätigt, beim Oeffnen der Thür hingegen, in entgegengesetzter Richtung sich drehend, den Schieber und damit die Schliefseinrichtung nicht beeinflufst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83940C true DE83940C (de) |
Family
ID=356216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83940D Active DE83940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83940C (de) |
-
0
- DE DENDAT83940D patent/DE83940C/de active Active
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