DE839401C - Acetylenerzeuger - Google Patents

Acetylenerzeuger

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DE839401C
DE839401C DEB14046A DEB0014046A DE839401C DE 839401 C DE839401 C DE 839401C DE B14046 A DEB14046 A DE B14046A DE B0014046 A DEB0014046 A DE B0014046A DE 839401 C DE839401 C DE 839401C
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Germany
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float
acetylene generator
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valve
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Expired
Application number
DEB14046A
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English (en)
Inventor
Rudolf Ing Brendler
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Acetylenerzeuger Die Erfindung betrifft einen nach dem Verdrängerprinzip arbeitenden Acetylenerzeuger, bei welchem in bekannter Weise das Gassammelgefäß und der getrennt angeordnete Vorratsbehälter für (las Entwicklerwasser mit einer luftdichten, druckfesten Abdeckung versehen sind, und s-ie bezieht sic'li insbesondere auf eine bedeutend vereinfachte Ausführung des Vorratsbehälters. Bei einer bekannten Bauart ist der Vorratsbehälter durch eine Querwand in zwei Kammern unterteilt, wobei sich in der oberen Kammer ein Schwimmerventil befindet, welches den Wasserzulauf bei einem bestimmten Wasserspiegel abschließt, während in der unteren Kammer Wasser vorgesehen ist. Durch die Queri%-and ist ein Rohrstutzen geführt, dessen obere :Mündung den Wasserspiegel in der oberen Kammer etwas überragt und mit seinem unteren Ende in das in der unteren Kammer vorgesehene Wasser reicht, dessen Abfluß durch ein Schwimmerventil geregelt wird. Die Kammern des Vorratsbehälters sind oberhalb des Wasserspiegels durch ein Druckausgleichsrohr miteinander verbunden.
  • Bei der neuen Ausführungsform entfällt die Unterteilung des Vorratsbehälters für das Entwicklerwasser in zwei Kammern. Erfindungsgemäß ist ein zentrales Führungsorgan, z. B. Stange oder Rohr, vorgesehen, auf welchem ein Schwimmergefäß mit einer aufgesetzten Brücke gleitbar sitzt, gegen welche ein Querhaupt durch eine an dem Deckel des Schwimmergefäßes abgestützte Feder gedrückt gehalten wird, an welchem beiderseits je Lenker mit Kniehebelwirkung angelenkt sind, von welchen der eine an ein an der Behälterwand festgemachtes Lager angeschlossen ist, während der zweite einen Ventilkörper trägt, der die Zuleitung des Entwicklerwassers in den Vorratsbehälter abschließt. Die zwischen Schwimmerdeckel und Querhaupt eingesetzte Feder ist so bemessen, daß sie beim Hochgehen des Schwimmers das Regulierventil für (las Entwicklerwasser zuverlässig schließt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Entwicklergef.-ißes in Verbindung mit einem Acetylenerzeuger dargestellt. Es zeigt Fig. i den Acetylenerzeuger im Längsschnitt, Fig.2 den Aufsatz auf dem Schwimmerdeckel mit Kniehebellenkern im lotrechten Schnitt in größerem Maßstab.
  • Der Acetylenerzeuger (Fig. i) besteht aus dem luftdicht und druckfest abgeschlossenen Gassammelraum i, dem Vorratsbehälter 2 und dem Entwic'klergefäß 3, die in bekannter Weise durch absperrbare Rohrleitungen miteinander verbunden sind.
  • Im Vorratsbehälter 2 sitzt auf einem zentralen Rohr 4 gleitbar das Schwimmergefäß 5, dessen oberer Deckel 6 auf zwei Schrauben 7 eine gleichfalls auf dem zenträlen Rohr 4 gleitbare Brücke 8 trägt, gegen welche ein Querhaupt 9 durch eine am oberen Deckel 6 des Schwimmergefäßes abgestützte Feder 17 gedrückt gehalten wird. Dieses Querhaupt trägt zwei diametral gegenüberliegende Zapfen io, an welchen zwei Lenker 11, 12 mit Kniehebelw-irkung in vertikaler Ebene schwingbar angelenkt sind. Der linke Kniehebellenker i i stützt sich an (lern fixen Lager 13 an der Wand des Reglergefäßes ab, der rechte Kniehebellenker 12 trägt einen Ventilkörper 14 für den Abschluß der Zuleitung 18 des Entwicklerwassers. An das untere Ende des zentralen Rohres 4 ist das Ablaßventil 15 für das Schlammwasser angehängt. Die zwischen Schwimmerdeckel 6 und Querhaupt 9 eingesetzte Feder 17 ist so bemessen, daß sie in der gespannt dargestellten Stellung nach dem Hochgehen des Schwimmers vermittels der Kniehebel das Regulierventil für den Zutritt des Entwicklerwassers zuverlässig schließt. Wenn durch Rückfluten von Entwicklerwasser aus dem Entwicklergefäß 3 durch die Rohrleitung i9 der Wasserspiegel im Vorratsbehälter weiter ansteigt, wird der Schwimmer weiter gehoben, wobei die Feder 17 zusammengedrückt wird und vermittels der Brücke 8 und des fixen Stellringes 21 das Entschlammventil 15 geöffnet wird, wobei das überschüssige Kalkschlammwasser abfließt.
  • Um das Gewicht des Schwimmers 5 im Reglergefäß zu verringern und ihm doch die nötige Festigkeit zii verleihen, um ihm die Aufnahme des im Reglergefäß herrschenden Druckes zu ermöglichen, wird mittels eines Ventils 20, z. B. eines einfachen Pneumatikventils, das an geeigneter Stelle, z. B, am Schwimmerdeckel, angebracht ist, zusätzlich Luft mit einem Druck in das Schwimmergefäß gepumpt, welcher etwas höher ist als der normalerweise im Gefäß auftretende Gasdruck. Dadurch wird die Schwimmerwand infolge des inneren und äußeren Druckausgleiches kaum beansprucht.
  • An Stelle des Ventils 20 kann auf den Deckel des Schwimmersein offenes Rohr aufgesetzt werden, welches bis nahe an den Deckel des Behälters 2 reicht, wodurch ein Druckausgleich zwischen dem Behälterinnern und dem Schwiininerinnern hergestellt wird.
  • Wenn es im Verlauf des Betriebes vorkommt, daß sich übermäßig viel Kalkschlamm in unerwünschter Weise in der Nähe des Abschlammventils 15 des Reglergefäßes absetzt, so -,wird unterhalb des Schlammablaßventils ein einfacher Hebel 15' angebracht, durch dessen Niederdrücken man das Abschlammventil anhebt und dem angesammelten Kalk den Abzug freigibt. Der Wasserspiegel im Reglergefäß sinkt dann und mit ihm auch der Schwimmer, und die Mechanik öffnet den Wasserzulauf, wodurch sofort der Wasservorrat im Reglergefäß wieder ergänzt wird. Ein Bund 21 am zentralen Rohr begrenzt den Hub des Schwimmerventils.
  • Der beschriebene neue Vorratsbehälter zeichnet sich gegenüber den bekannten Ausführungen vor allem durch seine leichtere, vereinfachte und verbilligte Bauart aus, wobei zum mindesten die gleiche Betriebssicherheit gegeben ist wie bei diesen. Außerdem wird das lästige Festsetzen von Kalkschlamm, wie es bei der bekannten Ausführung mit doppelten Schwimmerkäinmern am Boden der oberen Kammer auftritt, vermieden.

Claims (6)

  1. PATENT ANSPPl;CfiG: i. Acetylenerzeuger, der nach dem Verdrängerprinzip arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß im Wasservorratsbehälter ein zentrales Führungsorgan, z. B. Stange oder Rohr, vorgesehen ist, auf welchem ein Schwimmer mit einer aufgesetzten Brücke gleitbar sitzt, gegen welche ein Querhaupt durch eine am oberen Schwimmerdeckel abgestützte Feder gedrückt gehalten wird, an welchem zwei Lenker mit Kniehebelwirkung angelenkt sind, von welchen der eine an die Behälterwand gelenkig angeschlossen ist, während der zweite einen die Zuleitung des Entwicklerwassers in den Vorratsbehälter abschließenden Ventilkörper od. dgl. trägt.
  2. 2. Acetylenerzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (8) von zwei auf den oberen Schwimmerdeckel (6) aufgesetzten Schrauben (7) getragen wird, durch welche die Einstellung ider Federspannung vorgenommen werden kann.
  3. 3. Acetylenerzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Querhaupt (9) Zapfen (io) zum versch-,venkbaren Anschluß der Kniehebellenker (11, 12) angeordnet sind.
  4. 4. Acetylenerzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das untere Ende des zentralen Organs (4) das Schlammablaßventil (r3) angehängt ist, das fallweise durch einen Handhebel (i5') betätigt werden kann.
  5. 5. Acetylenerzeuger nach Anspruch i, dadurch ,Iekennzeichnet, daß in die `Fand des SchwIminergefäßes ein Ventil, z. I3. ein gewöhnliches 1'iieumatikveiitil (2o), eingesetzt ist.
  6. 6. Acetylenerzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB auf den Deckel des Schwimmergefäßes ein offenes Rohr aufgesetzt wird, durch welches die Verbindung zwischen dem Behälterinnern und dem Schwimmerinnern und damit der Druckausgleich hergestellt wird.
DEB14046A 1950-03-15 1951-03-07 Acetylenerzeuger Expired DE839401C (de)

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