DE838095C - - Google Patents

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Publication number
DE838095C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pawl
oil
control rod
stored
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Expired
Application number
DENDAT838095D
Other languages
English (en)
Inventor
Berlm-Nikolassee Karl Heiland
Original Assignee
Fa Willy Vogel Ber Im
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE838095C publication Critical patent/DE838095C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

Es sind bereits ölspeicher mit federbelastetem Kolben l>ekannt, bei denen die Auslösung nach Erreichen des Fördervolumens erfolgt. Hierbei wird in der höchsten Stellung des Kolbens eine Über-Strömöffnung freigegeben, durch die die Flüssigkeit zur Betätigung eines Steuerkolbens fließen kann, der durch seinen Niedergang die Ausflußöffnung freigibt. Für größere Zeitabstände während der Pumpenhübe ergel>en sich jedoch Unregelmäßigkeiten in der Betätigung der Steuerkolben und vollständigen Freigabe der Ausflußöffnung. Ist der Förderkolben kurz vor die Uberströmöffnung gelangt, so kann etwas Flüssigkeit vor den Steuerkolben gelangen, der ihn nur zum Teil betätigt. Die Ausflußöffnung wird nur etwas geöffnet, und die durch die Pumpe geförderte Flüssigkeit strömt aus, ohne den Förderkoliben weiterzubetätigen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, eine mechanische Steuerung zur einwandfreien Betätigung van ölspeichern auch für größte Zeitabstände und kleinste Fördermengen zu schaffen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein ölspeicher mit mechanischer Steuerung vorgeschlagen, bei dem der Förderkolben über ein Gestänge eine Auströmöffnung für das gespeicherte öl mittels eines von der Förderkolbenbewegung gesteuerten Klinkensystems öffnet, sobald die eingestellte Fördermenge erreicht ist. Die Steuerstange wird hierbei durch eine Klinke in ihrer Grundstellung gesperrt. Nach Erreichen der höchsten Lage des Förderkolbens wird diese
Sperrung beseitigt, so daß die Steuerstange ihre tiefste Lage einnehmen kann. Dann sperrt ,eine weitere Klinke die Steuerstange in ihrer tiefsten Lage so lange, bis der ölspeicher entleert und der niedergehende Kolben die Sperrung der Klinke beseitigt hat. Jetzt kann die Steuerstange wieder ihre Grundstellung einnehmen. Der am Förderkolben angeordnete Auslöser für die Sperrkliniken wird zweckmäßig zur Erreichung beliebiger
ίο Fördermengen verschieden stark ausgeführt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Beispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt den ölspeicher in Ansicht,
Abb. 2 einen Längsschnitt der Abb. ι in seiner Grundstellung;
Abb. 3 zeigt die Auslösung der oberen Sperrklinke bei ausgelöster Lage;
Abb. 4 ist die Stellung der unteren Sperrklinke vor dem Verschluß der Ausflußöffnung;
Abb. 5 ist'ein Ausführungsbeispiel der Reguliereinrichtung an dem Auslöser.
Das ölspeichergehäuse 1 enthält den Kolben 2, der an seiner Unterseite eine Manschette 3 besitzt. Die Einlaßöffnung 4 steht mit dem Hubraum 5 des
»5 Kolbens in Verbindung. Die Auslaßöffnung 6 führt zu dem Steuergehäuse 7. Über dem Kolben 2 befindet sich eine kräftige Druckfeder 8, die sich an zwei Federtellern abstützt. Der untere Federteller 9 liegt auf dem Kolben 2 beweglich auf, während der obere Federteller 10 sich am Gehäuse 1 über einen Bügel 11 abstützt. Der untere Federteller 9 besitzt einen festen Anschlag 12, der in der Auslösestellung des ölspeichers gegen den beweglichen Anschlag 13 stößt. Zwischen dem unteren Federteller 9 und dem beweglichen Anschlag 13 befindet sich die Druckfeder 14. Auf dem oberen Federteller befindet sich ein um den festen Drehpunkt 15 drehbarer zweiarmiger Hebel 16, der mit dem einen Arm auf dem 'beweglichen Anschlag 13 liegt, während der andere Arm sich auf der Steuerstange 17 abstützt. Die mit einer Aussparung 18 versehene Steuerstange wird im Steuergehäuse 7 geführt und steht unter Druck der Feder 19. Zur Abdichtung der Steuerstange gegen den unter Druck ausfließenden Schmierstoff dient die Manschette 20. Im Steuergehäuse 7 gelagert und um den festen Punkt 21 drehbar befinden sich zwei Sperrklinken. Die obere Sperrklinke 22 sperrt die Steuerstange 17 an der Aussparung 18 an der oberen Sperrfläche 23 in der Grundstellung. Die untere Sperrklinke 24 sperrt die Steuerstange 17 in der tiefsten Lage an der Sperrfläche 25. Beide Sperrklinken sind durch eine Zugfeder 26 verbunden. Unterhalb der Steuerstange 17 befindet sich die unter Druck der Feder 27 stehende Kugel 28, die ihrerseits die Bohrung 29 verschlossen hält, so daß kein Schmierstoff an der Auslaßöffnung 30 des Steuergehäuses austreten kann. Die Verschlußschraube 31 ermöglicht den Einbau der Druckfeder
27 und dient zu deren Abstützung. An dem unteren Federteller 9 befindet sich noch der Auslöser 32 mit seiner Abstreiffläche 33.
Wird durch eine Förderpumpe Schmierstoff durch die Einlaßöffnung 4 unter den Kolben 2 gedrückt, so steigt der Kolben 2 unter Überwindung der Druckfedern 8 und 14. Ist die Auslösestellung des ölspeichers erreicht, so wird die obere Sperrklinke 22 durch die Abstreiffläche 33 des Auslösers 32 aus ihrer Sperrlage an der Sperrfläche 23 gedreht. Die gespannte Druckfeder 14 drückt jetzt über den beweglichen Anschlag 13 und den Hebel
16 die Sperrstange 17 abwärts unter Überwindung der Druckfeder 19 und öffnet die durch die Kugel
28 verschlossene Bohrung. Jetzt strömt das im Hubraum 5 unter dem Gegendruck der Druckfedern 8 und 14 aufgespeicherte öl aus der Abflußöffnung 30 des Steuergehäuses aus und fließt durch eine Rohrleitung zu den vor den Schmierstellen angeordneten Verteilern. Während dieser Zeit hält die untere Sperrklinke 24 die Steuerstange
17 in ihrer tiefsten Lage. Unter Aufrechterhaltung des Druckes der Druckfedern 8 und 14 geht der Kolben 2 wieder in seine Grundstellung zurück. In der tiefsten Lage des Kolbens 2 beseitigt, die Abstreiffläche 33 des Auslösers 32 die untere Sperrklinke 24, so daß die Steuerstange 17 unter Druck der Druckfeder 19 wieder ihre höchste Stellung einnehmen und die Kugel 28 die Bohrung 29 verschließen kann. Die während dieser Zeit weiterarbeitende Pumpe behindert den beschriebenen Vor- 9· gang nicht, da die ausfließende Schmierstoffmenge größer als die geförderte Menge ist. Jetzt kann sich das gleiche Spiel wiederholen. Die Abstreiffläche 33 am Auslöser 32 kann verschieden lang ausgeführt werden, so daß die Auslösung in verschiedenen Zeitabständen erfolgen kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. ölspeicher, bestehend aus Zylinder und federbelastetem Kolben, für Zentralschmiervorrichtungen, mit mechanischer Steuerung des ölauslasses, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (2) durch Auslösung einer Sperrklinke über ein durch Klinken sperrbares Gestänge (12, 13, 16, 17) eine Ausströmöffnung (30) für das gespeicherte öl öffnet, sobald die eingestellte Fördermenge erreicht ist.
2. ölspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klinke (22) die Freigäbe der Ausströmöffnung (30) so lange verhindert, bis die gewünschte Fördermenge gespeichert ist, und daß eine zweite Klirike (24) eine das Verschlußstück des Auslaßventils offenhaltende Steuerstange (17) nach Freigabe der Ausströmöffnung (30) sperrt, bis der Kolben (2) nach Ausstoß der gespeicherten ölmenge diese zweite Klinke auslöst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5137 4.52
DENDAT838095D Expired DE838095C (de)

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