DE544507C - Selbsttaetige Steuerung fuer Fluessigkeitsmess- und Abgabevorrichtungen - Google Patents

Selbsttaetige Steuerung fuer Fluessigkeitsmess- und Abgabevorrichtungen

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DE544507C
DE544507C DEM102595D DEM0102595D DE544507C DE 544507 C DE544507 C DE 544507C DE M102595 D DEM102595 D DE M102595D DE M0102595 D DEM0102595 D DE M0102595D DE 544507 C DE544507 C DE 544507C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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Description

  • Selbsttätige Steuerung für Flüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtungen Bei der selbsttätigen Steuerung fürFlüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtungen nach Patent 469 54.8 wird die Umschaltung mittels eines durch den bei gefülltem Gefäß wirkenden Flüssigkeitsdruck bewegten Druckgliedes unter Einschaltung einer Federwirkung erzielt, wobei das hier als Kolben ausgebildete Druckglied bei der unter dem Flüssigkeitsdurck erfolgenden Vorwärtsbewegung nur federspannend wirkt und die gespannte Feder dann die vollständigeUmschaltung des Steuerorgans bewirkt. Hierbei ist es notwendig, die ganze Umschaltarbeit in einer Stahlfeder aufzuspeichern und einen zusätzlichen Steuerschieber vorzusehen, der bei Beendigung des federspannenden Hubes unter der Einwirkung einer Feder plötzlich die Flüssigkeitswege umschaltet, so daß die gespannte Feder sich hahnumschaltend auswirken kann: - Der zusätzliche federgesteuerteSchieber stellt aber eine unerwünschte Komplikation dar.
  • Gemäß der Erfindung wird eine erhebliche Vereinfachung dadurch erzielt, daß die Kraftduelle für die Ausschaltung des Steuerorgans durch einen mit der Pumpdruckleitung über ein Rückschlagventil verbundenen Windkessel mit auf dessen Austrittsseite eingebauten, beim äffnen sich selbst entlastenden Ventil in Verbindung mit einem das Steuerorgan schaltenden, unter Federwirkung stehenden Kolben gebildet wird. Die Verwendung eines Luftpolsters, das durch die Meßflüssigkeit während des Füllvorganges der Meßgefäße zusammengedrückt wird, als Kraftspeicher für die Umsteuerung der Flüssigkeitswege sowie auch sich beim Öffnen entlastende Ventile und das Steuerorgan schaltende Kolben mit Rückholfeder sind an sich bekannt. Die Erfindung wird in der Vereinigung dieser Merkmale erblickt.
  • Aus der Abbildung ist zu ersehen, daß das Doppelmeßgefäß r, 2 mit einem Umschalthahn 3 ausgerüstet ist, der durch eine Umschaltvorrichtung in einsinniger Drehrichtung angetrieben wird. Die Umschaltvorrichtung besteht aus einem Schaltrad q. mit Schaltklinke 5, deren Bolzen 6 auf einer hin und her schwingenden Kurbel 7 befestigt ist, die von einem Kolben 8 mit Rückzugsfeder hin und her gehend angetrieben wird. Der Kolben 8 hat eine kleine Durchgangsöffnung 9 und ist in .dem Steuerzylinder ro geführt, an dessen Deckel r r die Steuerleitung 12 angeschlossen ist. Ein Auslaßkanal 13 verbindet den Zylinder ro in der einen Endstellung des Kolbens mit dem Kurbelgehäuse 1d., das durch eine Rücklaufleitung 15 mit dem auf der Zeichnung nicht dargestellten Lagerbehälter verbunden ist. Die Zapfleitung 16 enthält eine Förderpumpe 17, deren Druckleitung 18 über ein Rückschlagventil i9 mit dem Windkessel 2o verbunden ist, welcher teilweise mit dem Luftpolster 27, teilweise mit der Flüssigkeit 26 angefüllt ist. Vom Windkessel 2o ist die Steuerleitung 12 abgezweigt, jedoch nicht direkt, sondern unter Zwischenschaltung eines Steuerventils 2 i, das unter dem Einfluß einer Feder 22 steht und mit einem Dichtungsring 23 abschließt, der mit einer Steuerscheibe 24 von wesentlich größerem Durchmesser verbunden ist. Diese Steuerscheibe ist in einem Führungszylinder 25 geführt, der bewirkt, daß erst nach der Erzielung eines gewissen Hochhubes die Steuerscheibe 24 die genügenden Durchtrittsquerschnitte freigibt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Beim Fördern von Flüssigkeit mittels der Pumpe 17 durch die Druckleitung 18 in eines der beiden Gefäße i oder 2 befindet sich der Kolben 8 des Umschaltwerkes in der auf der Zeichnung nicht dargestellten Endstellung nahe dem Zylinderdeckel i i, wobei der Kolben 8 den Auslaßkanal 13 überdeckt. Sobald die Füllung eines Gefäßes vollzogen ist, entsteht ein Staudruck, unter dessen Einfluß zunächst die Flüssigkeit 26 über das Rückschlagventil i9 in den Windkessel2o eindringt und dessen Luftpolster 27 verdichtet. Hierbei bleibt zunächst das unter dem Einfluß der Feder22 stehende Venti123, a4 geschlossen; erst wenn der Druck ein solches Maß erreicht hat, daß seine Auswirkung auf die vom Dichtungsring 23 umschlossene Fläche genügt zur überwindung der Schließkraft der Feder 22, wird das Ventil 2i angehoben, wobei jedoch sofort die Druckauswirkung auf den großen Steuerteller 24 zustande kommt, der einen gewissen Hochhub erzwingt und zugleich den Durchströmungswiderstand des Ventils 21 entsprechend vermindert. Die Flüssigkeitssäule 26 des Windkessels 2o wirkt j etzt über die Steuerleitung I2 auf den Kolben 8 .ein und bewegt diesen bis zu der entgegengesetzten, ,auf .der Zeichnung dargestellten Endlage, wodurch das Schaltwerk des Hahnes 3 um eine Teilung weitergeschaltet, die Feder gespannt und in der Endlage der Auslaßkanal 13 des Zylinders io freigegeben wird. Hierbei entweicht durch den Kanal 13, das Kurbelgehäuse 14 und die Rücklaufleitung 15 der überschüssige Flüssigkeitsinhalt aus dem Windkessel. Infolge der Einschaltung des Rückschlagventils i9 ist die Bewegung des Kolbens in die zur völligen Umschaltung notwendige Endstellung eine vollkommene, weil die während des Umschaltens des Hahnes 3 zustande kommende Druckminderung in der Druckleitung 18 einen Druckverlust des Windkessels infolge der Zwischenschaltung des Rückschlagventils i9 nicht zur Folge haben kann. Ist die Umschaltung vollzogen, so kann durch Weiterpumpen jetzt das andere Gefäß gefüllt werden, wobei zugleich unter dem Einfluß der leichten Rückholfeder der Kolben 8 in seine beim Zylinderdeckel i i liegende Endstellung langsam zurückbewegt wird, unter Verdrängen der im Zylinder io enthaltenen Flüssigkeit durch die enge Öffnung g in das Gehäuse 14 und die Rücklaufleitung 15.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Steuerung für Flüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtungen nach Patent 469 548, gekennzeichnet durch die die Steuerungskraftquelle darstellende Vereinigung eines mit der Pumpendruckleitun,g (I8) über ein Rückschlagventil (ig) in Verbindung stehenden Windkessels (2o) mit einem auf dessen Austrittsseite eingebauten, beim öffnen sich selbst entlastenden Ventils (24) mit Rückschubfeder (22) sowie einem das Steuerorgan (3) schaltenden, mit Rückschubfeder versehenen Kolben (8).
DEM102595D 1925-09-26 1927-12-21 Selbsttaetige Steuerung fuer Fluessigkeitsmess- und Abgabevorrichtungen Expired DE544507C (de)

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