DE837767C - Tragfaehige Bauplatte aus Hohlsteinen - Google Patents

Tragfaehige Bauplatte aus Hohlsteinen

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DE837767C
DE837767C DEH2315A DEH0002315A DE837767C DE 837767 C DE837767 C DE 837767C DE H2315 A DEH2315 A DE H2315A DE H0002315 A DEH0002315 A DE H0002315A DE 837767 C DE837767 C DE 837767C
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DE
Germany
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hollow
building board
hollow stones
joints
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Expired
Application number
DEH2315A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Heupel
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WILHELM HEUPEL
Original Assignee
WILHELM HEUPEL
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/08Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units assembled of block-shaped elements, e.g. hollow stones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine zur Herstellung von Dächern oder Decken bestimmte Hohlsteinbauplatte, deren Hauptvorzug darin besteht, daß sie die Herstellung der Dächer bzw. Decken wesentlich vereinfacht und verbilligt. Bekanntlich ist die maschinelle Erzeugung von Hohlsteinen, vorzugsweise Ziegelhohlsteinen, aus technischen Gründen an bestimmte Höchstmaße gebunden, -die erheblich geringer sind als z. B. die normalen Abstände von Sparren oder Balken der herzustellenden Bauwerke. Daraus folgt, daß für das Verlegen solcher Hohlsteine Dachlatten, Schalgerüste od. dgl. Hilfsmittel erforderlich sind, die den Bau durch zusätzliche Arbeit und besonderen Materialaufwand erheblich verteuern.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß am Herstellungsort der Hohlsteine.-oder auf der Baustelle aus den maschinell gefertig-@ ten Hohlsteinen unter Zuhilfenahme von Bewehrungseisen und Bindemitteln tragfähige Bauplatten hergestellt werden, deren Länge oder Breite (oder beide) dem normalen Abstand der Dachsparren oder Dachbalken entspricht, so daß diese Platten unter Ausschluß von Dachlatten, Schalgerüsten oder sonstigen Hilfsmitteln auf .den Sparren oder Balken durch einfaches Aufeinanderreihen verlegt werden können. Die Erzeugung solcher Bauplatten, die auf einer einfachen geraden Unterlage, beispielsweise mit Hilfe eines die Winkelgenauigkeit gewährleistenden Rahmens, erfolgen kann, läßt sich selbst mit ungeschulten Arbeitskräften durchführen, und ebenso kann auch die Verlegung solcher Bauplatten auf der Baustelle jeder ungelernte Arbeiter nach einfacher Anweisung schnell und ordnungsmäßig erledigen. Auch darin liegt ein wesentlicher Vorteil solcher Bauplatten, die sich in ihrem Gewicht so wählen lassen, daß sie z. B. von einem einzigen Arbeiter gehandhabt werden können.
  • Eine als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In ihr zeigt Fig. i schaubildlich einen maschinell hergestellten Hohlstein üblicher Form, Fig. 2 ebenfalls schaubildlich eine aus solchen Hohlsteinen hergestellte Bauplatte, auf Dachsparren oder Balken verlegt, und FinG. 3 ,diese Bauplatte im Grundriß.
  • Flache Hohlsteinplatten i von beispielsweise 330 mm Länge, 200 mm Breite und 6o mm Dicke werden mit Hohlsteinen 2 von beispielsweise 246 mm Länge, 200 mm Breite und 6o mm Dicke zu einer Bauplatte nach Fig. 2 zusammengelegt und durch Zementmörtel oder ein ähnliches Bindemittel nach Einlegen von Bewehrungsei-sen 3 in die Längsfugen 4 miteinander verbunden. Diese Herstellung kann auf jeder beliebigen ebenen Unterlage am Herstellungsort der Hohlsteine oder auch auf der Baustelle selbst erfolgen. Nötig ist dazu außer der vorgenannten Unterlage, z. B. einer entsprechend großen Platte aus Holz, Eisen oder Beton, lediglieh ein Winkel oder` Rahmen zur Erzielung der erforderlichen Winkelgenauigkeit für die fertige Baüplatte. Im übrigen ist nur darauf zu achten, daß die Querfugen .5 der benachbarten Reihen I, 1I, 11I, an deren Stelle auch' mehr oder weniger als drei Reihen treten können, zueinander versetzt liegen, wie das die Fig. 2 und 3 andeuten. Somit kann selbst ein ungelernter Arbeiter derartige Bauplatten nach einfacher Anweisung .schnell und sauber herstellen.
  • Die mittlere Reihe II der Bauplatte könnte natürlich auch aus Hohlsteinen i hergestellt werden, die die gleiche Länge wie die der' Reihen I und III haben. In diesem Falle werden die beiden Endstücke durch Steine i halber Länge gebildet, damit die Fugen 5 ordnungsmäßig gegeneinander versetze sind.
  • Die Verlegung der neuen Bauplatte deutet Fig. 2 an. Danach wird sie mit ihren beiden Querrändern so auf zwei benachbarte Dachsparren oder Deckenbalken 6 gelegt, daß für die entsprechenden Enden der auf die beiden Nachbarfelder entfallenden Platten die gleiche Auflagefläche auf den Sparren oder Balken 6 verfügbar bleibt. Die Zwischenfugen werden durch Zementmörtel oder ein anderes geeignetes Füll- und Bindemittel ausgegossen. Die Aneinanderreihung der Bauplatten in Richtung der Sparren oder Balken 6 bedeutet ebenfalls eine einfache, schnell durc'hfü'hrbare Arbeit, da lediglich die Platten, im gezeichneten Beispiel mit ihren Längsrändern 7, aneinanderzuschieben sind, worauf die gebildeten Fugen durch Zementmörtel od. dgl. vergossen oder ausgestrichen werden, nachdem nötigenfalls auch in diese Fugen Bewehrungseisen eingelegt sind.
  • Die fertigen Bauplatten können zwecks Erzielung einer glatten Oberfläche am Herstellungsort mit einem geeigneten Überzug aus Zementmörtel od. dgl. versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragfähige Bauplatte zur Herstellung von Dacheindeckungen, Geschoßdecken od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daB die in ihrer Länge dem üblichen Sparren- oder Balkenabstand entsprechende Platte aus einzelnen flachen Hohlsteinen (i, 2) besteht, die in mehreren Reihen (I, II, III) mit in der Spannrichtung der Platte durchlaufenden Längsfugen (4) und gegeneinander versetzten Querfugen (5) mittels Zementmörtels od. dgl. aneinandergesetzt sind und deren Längsfugen (4) eine Stahlbewehrung (3) enthalten. z. Bauplatte nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Hohlsteinen (i, 2) verschiedener Länge. 3. Bauplatte nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Überzug aus Zementmörtel od. dgl. versehen ist.
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