DE833183C - Abteufen von Bergwerksschaechten - Google Patents
Abteufen von BergwerksschaechtenInfo
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- DE833183C DE833183C DEP10334A DEP0010334A DE833183C DE 833183 C DE833183 C DE 833183C DE P10334 A DEP10334 A DE P10334A DE P0010334 A DEP0010334 A DE P0010334A DE 833183 C DE833183 C DE 833183C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D1/00—Sinking shafts
- E21D1/03—Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws
- E21D1/04—Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws with grabs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
- Abteufen von Bergwerksschächten Für das Abteufen von Bergwerksschächten hat man sich bereits mit dem Gedanken getragen, Greifer zu benutzen, wie es etwa bei dem Ausheben von Brunnen geschieht. Um an Hub zu sparen, muß der Greifer in einen Förderkübel entladen. Man hat vorgeschlagen, eine Hebebühne .in den Schacht zu hängen, die mit Führungen für den Kübel, mit einer Laufkatze und einem Drehwerk sowie der Greiferwin.de ausgerüstet ist. Das Arbeiten mit derartigen Einrichtungen ist umständlich und zeitraubend, die Bühne schwer und teuer, so daß sich der Greiferbetrieb bisher nicht befriedigend gestaltet hat und sich auch nicht durchsetzen konnte.
- Gemäß der Erfindung wird mit einem wesentlich geringeren Aufwand an Mitteln einfacher und schneller gearbeitet als nach früheren Vorschlägen, und zwar besteht der Erfindungsgedanke darin, daß die Arbeitslage des Greifers im Schacht durch entgegengesetzt wirkende Seilzüge herbeigeführt wird, die paarweise im Winkel, insbesondere im rechten Winkel zueinander stehen. Der Schachtquerschnitt wird gewissermaßen in ein Koordinatensystem aufgeteilt, in welchem mit Hilfe der Seilzugpaare jeder Punkt der Schachtscheibe eingestellt werden kann. Die entgegengesetzt wirkenden Seilzüge können auf die gleiche Winde aufgewunden werden, so daß sich unter Zuhilfenahme von Umlenkrollen ein geschlossener Seilzug ergibt, iri welchem eine Üse oder ein sonstiges Führungsorgan für das Greiferseil eingeschaltet ist, so daß beim Bewegen des Seilzugs das Greiferseil und damit der Greifer selbst mitgeht. Statt geschlossene Seilzüge zu verwenden, in denen je zwei entgegengesetzt ziehende Seilabschnitte zu einem geschlossenen Seilzug vereinigt sind, können auch je zwei entgegengesetzt arbeitende Haspel mit getrennten Seilen benutzt «erden.
- Vorzugsweise wird mit zwei Seilpaaren gearbeitet, die im rechten Winkel zueinander stehen. Sie können beispielsweise in den vier Ecken eines in die Schachtscheibe einbeschriebenen Quadrates gesetzt werden. Die vier Seile laufen dann zu einer an beliebiger Stelle des Quadrates stehenden Führungsöse für das Greiferseil. Je zwei entgegengesetzt arbeitende Haspel werden gemeinsam gesteuert; man kann sogar die vier Haspel insgesamt gemeinsam steuern. Verwendet man eine Einhebelsteuerung und benutzt regelbare Triebwerke für die Haspel, so können durch Auslage des Steuerhebels vier Regelorgane, z. B. Schieber, Drosselvorrichtungen, Widerstandsregler, Dämpforgane o. dgl. gleichzeitig und in einer der Hebelauslage entsprechenden Weise gesteuert werden, so daß die erreichte Stellung der Führungsöse die Stellung des Steuerhebels kopiert.
- I?s liegt auf der Hand, daß die vier verhältnismäßig kleinen Haspel zum Bewegen einer Führungsöse nur wenig Raum beanspruchen, ebenso die Seilzüge, und daß keine schweren Hebebühnen, Drehwerke u. dgl. zum Bewegen der Greiferöse erforderlich sind. Die Haspel können auf einer leichten Bühne stehen, die an den Einstrichen befestigt ist. Man kann sie aber auch längere Zeit an einer bestimmten Stelle angeschlagen lassen, wobei dann die Anpassung an den Fortschritt des Abteufens durch Umsetzen von Seilablenkrollen bewerkstelligt wird. Statt eine Öse für das Greiferseil zu verstellen, kann man auch ein kurzhubiges Hebezeug für den Greifer, unter Umständen sogar diesen selbst vermittels der entgegengesetzt wirkenden Seilzüge bei seiner Arbeit von,der jeweiligen Greifstelle zum Kübel und zurück bewegen.
- In der Zeichnung (Abb. i bis 3) ist das erfindungsgemäße Abteufen im Schema dargestellt.
- Im Schacht i ist am Einstrich 2 eine Bühne mit der Greiferwinde 3 aufgestellt. Das Seil 4. führt zu einem kurzhubigen Hebezeug in Form des PreßluftzYlinders 5, der den Motorgreifer 6 vom Schachttiefsten bis kurz über den Kübel 7 hebt, während die Winde 3 nur die jeweilige Höhenlage für den Zylinder 5 einstellt und mit geringer Geschwind@igkeit arbeiten kann, wodurch sie entsprechend leicht ausfällt.
- Am Einstrich 2 sind auch die vier Haspel i i, 12, 13, 14 aufgestellt, von denen die Seile 15, 16, 17, 18 über die entsprechenden Rollen i9 zu dem Hubzylinder 5" führen. Die Haspel werden von dem Steuerstand 2o aus betätigt, und - zwar vorzugsweise mit Hilfe einer Einhebelsteuerung, deren Regelorgane die Haspelantriebe gleichzeitig in entsprechender `"eise beeinflussen, so daß innerhalb des durch die vier Rollen 19 gegebenen Quadrates jeder Punkt der Schachtscheibe vom Greifer 6 erreicht werden kann. Da die Greiferarme weit über die Greifermitte hinaus greifen, kann die gesamte Schachtscheibe vom Greifer 6 bearbeitet werden.
- Die Vorrichtung zum Abteufen nach der Erfindung kann in verschiedener Hinsicht abgewandelt werden. Beispielsweise kann man auf zwei parallel laufenden Einstrichen eine kleine Katze .mit einem geschlossenen Seilzug laufen lassen, in welchen die Öse für das Greiferseil oder der Hul)zylinder 5 eingeschaltet ist, wie dies die \ ehenzeichnung Abb. 3 schematisch andeutet. Gegebenenfalls kann man auch schon mit drei Haspeln auskommen. Die Anpassung an die jeweilige Höhenlage kann ohne Umsetzung der Haspel und der Greiferwinde lediglich durch Versetzen der Ablenkrolle i9 unter entsprechender Auslösung von Haspelseil erfolgen.
Claims (1)
-
PATRNTANSYRCCHE: i. Abteufen von Bergwerksschächten mit Hilfe eines Greifers, der in einen Kübel ent- lädt, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeits- lage des Greifers ini Schacht durch entgegen- gesetzt wirkende Seilzüge herbeigeführt wird, die paarweise im Winkel, vorzugsweise im rechten Winkel zueinanderstehen. 2. Abteufen nach _*@lisprucli i, dadurch ge- kennzeichnet, daß jedes Seilpaar z. B. (15, 17) durch zwei gleichzeitig und entgegengesetzt ge- steuerte Haspel (i1, 13) bewegt wird. 3. Vorrichtung zum Abteufen nach den An- sprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Schacht mehr als zwei, insbesondere vier Haspel (ii bis 14) oder Umlenkrollen (i9) in etwa gleichen Abständen auf den Umfang der Schachtscheibe verteilt sind, deren Seilzüge an ein Führungsorgan für den Greifer (6) ange- schlossen sind. 4. @'orri@htung nach Anspruch 3. dadurch ge- kennzeichnet, daß das Führungsorgan für das Greiferseil eine Öse darstellt, an welcher die Seile (15 bis 18) angreifen und durch welche (las Greiferseil, (.) hindurchgeführt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, daß als Führungsorgan ein kurz- hubiges Hebezeug (.5) für den Greifer dient. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, daß sämtliche Haspel (i i bis 14) vom selben Bedienungsstand (20) gleichzeitig s s teuerbar sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch ge- kennzeichnet, daß die Haspel mit regelbaren Triebwerken ausgerüstet und paarweise oder insgesamt - an eine Einhebelsteuerung ange- schlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10334A DE833183C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Abteufen von Bergwerksschaechten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10334A DE833183C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Abteufen von Bergwerksschaechten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE833183C true DE833183C (de) | 1952-03-06 |
Family
ID=7362817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP10334A Expired DE833183C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Abteufen von Bergwerksschaechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE833183C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007267B (de) * | 1952-05-17 | 1957-05-02 | Arthur Haulotte | Abteufvorrichtung |
| DE1040988B (de) * | 1953-08-19 | 1958-10-16 | Hugo Bierwisch | Anordnung zum Abteufen oder Tieferteufen von Schaechten mittels Greiferbaggers |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP10334A patent/DE833183C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007267B (de) * | 1952-05-17 | 1957-05-02 | Arthur Haulotte | Abteufvorrichtung |
| DE1040988B (de) * | 1953-08-19 | 1958-10-16 | Hugo Bierwisch | Anordnung zum Abteufen oder Tieferteufen von Schaechten mittels Greiferbaggers |
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