DE83304C - - Google Patents

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DE83304C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
beseitigt
Wenn man bei einer Handwinde gewöhnlicher Construction die aufgewundene Last durch Lüften der Lösungsbremse niedersinken läfst, so entsteht bekanntlich eine grofse Gefahr für den Arbeiter durch den raschen Umlauf der Handkurbeln.
Durch nachstehend beschriebene Erfindung soll diese Gefahr dadurch vermieden werden, dafs der Umlauf der . Handkurbeln
wird.
Diese Aufgabe verlangt sowohl, dafs die zwangläufige Verbindung zwischen der Windetrommel und den Handkurbeln zeitweilig unterbrochen werde, als auch, dafs diese Unterbrechung unabhängig von der Aufmerksamkeit des Arbeiters im gewünschten Moment eingetreten sei. Dies wird durch die bei den meisten Winden schon vorhandene Möglichkeit, die Kurbelwelle axial zu verschieben und somit die Zahnräder aufser Eingriff zu bringen, erreicht. Es wird zu dem Zweck auf der Kurbelwelle ein Cylinder angebracht, der sich dem Heben des Bremshebels entgegensetzt, so lange die beiden Zahnräder in Eingriff stehen, dagegen der Bewegung des Hebels nicht mehr im Wege steht, sobald die Kurbelwelle und somit er selbst axial verschoben wurde.
Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung zeigen in schematischer Ausführung die Vorrichtung in Ansicht und Grundrifs. In den Figuren bedeutet W die Kurbelwelle, L den Cylinder, Z1 und Z.-, die Zahnräder, B D den Bremshebel mit einer Nase C. Die Bremse ist gelüftet, wenn sich der Hebel in der »gestrichelten« Lage B', sie ist angezogen, wenn er sich in der Lage B befindet. Ein Gewicht sucht ihn in letzterer Lage zu halten. . In der Lage B liegt nun die Nase. C des Bremshebels unter dem Cylinder L, so dafs eine Aufwärtsbewegung des Bremshebels nicht möglich ist. Verschiebt man aber die Kurbelwelle, so dafs das Zahnrad Z1 nach Z1', der Cylinder L nach L kommt, so kann der Hebel in die Stellung B' gehoben und die Bremse gelüftet werden.
Die in Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellte Construction ist im Grunde genau dieselbe. Es stellt wiederum W die Kurbelwelle, Z1 und Z2 bezw. Z1 die Zahnräder, L bezw. L' den Cylinder und B D bezw. B' D' den Bremshebel dar. Fig. 4 und 6 stellen in Ansicht und Grundrifs dieselbe Construction dar wie Fig. 3 und 5, aber nach der Verschiebung und einer kleinen Drehung der Kurbelwelle. Hier wird der Bremshebel, der in Fig. 3 und 5 unter dem Cylinder L liegt, nach dessen Verschiebung durch eine Nase N' gehoben, wie in Fig. 4 und 6 dargestellt.
Diese Anordnung soll gestatten, die Bedienung der Winde allein von der Kurbel aus zu ermöglichen. Nun soll die Kurbelwelle sowohl beim Arbeiten der Zahnräder, wie beim Heben des Bremshebels gegen axiale Verschiebung gesichert sein. Diesem Zweck dienen zwei Einrichtungen, ohne dafs der Arbeiter gezwungen wäre, zum Zwecke einer Axialverschiebung der Kurbelwelle die Kurbel aus der Hand zu lassen.
Die eine dieser Einrichtungen ist in. Fig. 7 und 8 dargestellt. Auf der Kurbelwelle W ist ein Cylinder aufgekeilt. Derselbe besitzt zwei Ringe m und m' und einen Ring η, von welch letzterem aber nur eine Hälfte ausgeführt ist und der eine Abschrägung in Gestalt einer
Schraubenfläche besitzt. Fig. 8 stellt einen Schnitt nach einer Ebene y-y dar. Wichtig ist nun die Nase K. Dieselbe soll am Windengestell befestigt sein. Dann ist die Kurbelwelle nur so weit verschiebbar, bis der Ring m oder der Ring m' gegen die Nase K anstöfst, und diese Verschiebung ist nur möglich, wenn das Ringstück η nicht der Nase K im Wege steht. Der Cylinder soll derart auf der Kurbelwelle befestigt werden, dafs die Nase K sich hinter dem Ringstück η befindet, so lange die Nase N' den Bremshebel B' hebt. Daraus folgt, dafs in dieser Lage eine Axialverschiebung der Kurbelwelle nicht zu befürchten ist. Sinkt der Bremshebel durch Rückwärtsdrehen der Kurbel wieder, so tritt auch die Nase K wieder hinter dem Rihgstück η heraus, worauf die Kurbelwelle verschoben und die Zahnräder zum Eingriff gebracht werden können. Dieser Eingriff mufs richtig erfolgt sein, wenn der Punkt b nach α gekommen ist (Fig. 7). Wenn dann die Zahnräder zusammen arbeiten, so ist freilich eine Axialverschiebung nur so lange wirklich verhütet, als die Nase K hinter dem Ringstück η sich befindet, d. h. während einer halben Umdrehung der Kurbelwelle. WTürde in der anderen Hälfte der Umdrehung durch Unachtsamkeit des Arbeiters eine gröfsere Verschiebung eintreten, so würde die Nase K bei c gegen das Ringstück η stofsen, der Arbeiter müfste vor dem Weiterdrehen diese Axialverschiebung rückgängig machen. Im allgemeinen wird es sich aber nur um ganz kleine Verschiebungen der Kurbelwelle handeln, die ohne Weiteres von der Schraubenfläche ρ des Ringstückes η beseitigt werden. Als ein Vortheil dieser Construction ist noch zu erwähnen, dafs ein seitliches Anstofsen und damit Verbiegen des Bremshebels B durch die Nase N unmöglich ist, da eine seitliche Verschiebung der Kurbelwelle in der entsprechenden Lage durch die Nase K und das Ringstück η vermieden wird.
Demselben oben angegebenen Zwecke dient noch eine andere Einrichtung,' welche gleichfalls an den in Fig. 3, 4, 5 und 6 beschriebenen Anordnungen anzubringen wäre. Das Zahnrad Z1 bezw. Z1 ist auf der dem Cylinder L abgewendeten Seite mit Vorsprüngen versehen, wie aus Fig. 9 und ι ο ersichtlich. Diese Vorsprünge der einzelnen Zähne dürfen nicht gröfser sein, als dafs sie noch leicht durch die Lücken des Nachbarrades verschoben werden können. Das läfst sich in der Art erreichen, dafs man das Zahnrad Z.2 nach den Formeln für Gufs in Gufs, das Rad Z1 aber aus Gufsstahl ausführt. Beim Arbeiten legen sich dann diese Vorsprünge hinter die Zähne des Nachbarrades und vermeiden so eine seitliche Verschiebung. Wenn die Last gehoben ist, so giebt eine kleine Rückwärtsdrehung die Vorsprünge frei. Die Welle kann seitlich verschoben und so die Nase N unter den Bremshebel gebracht und dieser gelüftet werden. Um während des Lüftens eine axiale Verschiebung der Kurbelwelle zu vermeiden, giebt man dem Bremshebel B und der Nase N den in Fig. 11 gezeichneten Querschnitt.

Claims (4)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Eine Vorrichtung an Winden zum Zwecke des Stillsetzens der Handkurbeln beim Niederlassen der Last, gekennzeichnet durch einen Cylinder L (Fig. 1 und 2), der auf der axial verschiebbaren Welle W befestigt ist und ein Lüften des Bremshebels nur gestattet, wenn diese Verschiebung von L nach L1 geschehen ist und dadurch die Zahnräder Z1 und Z^ aufser Eingriff gebracht sind.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher neben dem Cylinder L eine Nase N angeordnet ist (Fig. 3, 4, 5 und 6), die nach der Axialverschiebung der Kurbelwelle unter den Bremshebel B greift, so dafs letzterer durch eine Drehung der Kurbelwelle gelüftet werden kann.
  3. 3. Eine Ausführungsform der unter 2. gekennzeichneten Einrichtung derart, dafs während des Eingriffes der Zahnräder die Antriebswelle gegen eine axiale Verschiebung verriegelt ist, darin bestehend, dafs entweder auf der Kurbelwelle W ein Cylinder mit Ringen m und m' und einem Ringstück η befestigt ist, das je nach seiner Stellung einer am Windengestell angebrachten Nase (K) als Widerlager dient oder die Nase freigiebt oder an den Zähnen des Vorgelegetriebes (Z1) Vorsprünge vorgesehen sind, welche beim Eingriff der Zahnräder (Z1 und Z.2) eine seitliche Verschiebung der Vorgelegewelle verhindern, dagegen nach einer kleinen rückläufigen Drehung der Welle ein Ausrücken der Zahnräder zulassen.
  4. 4. In Verbindung mit den unter 2. und 3. gekennzeichneten Einrichtungen eine derartig keilförmige Gestaltung der zusammentreffenden Theile von Nase (N) und Bremshebel (B), Fig. 11, dafs während des Anhebens des Bremshebels die Vorgelegewelle gegen eine axiale Verschiebung gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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