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Maschine zum Ausgeben von Karten, insbesondere Fahrkarten und zum Zusammenrechnen und Anzeigen der Gesamtverkäufe.
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Ausgeben numerierter Karten, insbesondere Fahrkarten verschiedener Klassen oder Werte, und zum Zusammenrechnen und Anzeigen der Gesamtzahl oder des Wertes der Karten in den einzelnen Klassen sowie auch der absoluten oder "Haupt"-Gesamtzahl oder des Gesamtwertes der Gesamtausgabe. Insbesondere betrifft die Erfindung Maschinen derjenigen Art, bei welchen eine Mehrzahl von Verkaufsständen oder Geschäftsräumen je mit einer Gruppe von Ausgabemaschinen ausgerüstet ist, welche jede für sich, je nach den verschiedenen Benennungen oder Klassen, für die Markierung der von ihnen ausgegebenen Karten eingerichtet, mechanisch mit Rechenvorrichtung, in welcher die Gesamtheit der Kartenausgaben, in Klassen summiert,
und die Klassengesamtgrössen angezeigt werden, verbunden sind und bei welchen die Klassenrechenvorrichtungen mechanisch mit einer Vorrichtung verbunden sind, welche die verschiedenen getrennten Klassengesamtgrössen summiert und die grosse Gesamtheit aller Ausgaben anzeigt.
Die Arbeitselemente dieser Apparatklasse bestehen im wesentlichen aus Vorrichtungen, welche die einzelnen ausgegebenen Karten kenntlich machen oder markieren und so jede Karte beglaubigen und eine Bewegung auf Rechenvorrichtungen und von da Gesamtanzeigevorrichtungen übertragen, auf welchen die Anzahl oder der Wert der Kartenausgaben für jede besondere Kartenklasse und für das grosse oder Gesamtganze sichtbar zur Schau gestellt wird. Bei einigen bekannten Maschinen gibt der Antrieb der Ausgabevorrichtung eine Zählstelle in Gestalt einer Platte frei.
Diese Zählstellen sind an Vorrichtungen angeschlossen, in welchen ihre Gesamtzahlen vermerkt werden. Bei Maschinen dieser Art wirken die Ausgabe-, Rechen- und Anzeigevorrichtungen nicht synchron ; wenn Karten schnell ausgegeben werden, zeigen die Anzeigevorrichtungen erst nach Ablauf einer beträchtlichen Zeit die Gesamtzahlen an. Es ist deshalb unmöglich, die Anzahl der in einem bestimmten Augenblick ausgegebenen Karten festzustellen. In anderen Fällen sind die Ausgabemaschinen elektrisch mit einer elektrisch oder mechanisch angetriebenen Rechenvorrichtung verbunden und die Bewegungen der Rechenvorrichtungen werden auf Anzeigevorrichtungen übertragen.
In wieder anderen Fällen wird die anfänglich der Ausgabevorrichtung erteilte mechanische Bewegung von dieser Vorrichtung auf die Rechen-und Zählvorrichtungen übertragen und zum Antrieb sämtlicher Mechanismenreiherì verwandt. Bei der letzterwähnten Konstruktionsart wird die Antriebskraft mechanisch angewandt oder es wird eine Handsteuerung verwendet, durch welche mechanische, von einem Motor herrührende Kraft zuerst auf den Ausgabemechanismus ausgeübt und dann auf die Rechen-und Anzeigevorrichtung in gehäufter Reihe übertragen wird.
Bei allen diesen Konstruktionsarten von Vorrichtungen dieser Art trifft man auf gewisse Nachteile. Einzelne dieser Nachteile haften den Arbeitsbedingungen an, andere dagegen dem Konstruktionsprinzip, der Maschinen. Wenn beispielsweise beim Gebrauch gewisse Ausgabevorrichtungen viel häufiger gebraucht werden als andere, erfordern die Teile der Vorrichtung, welche den übermässig in Anspruch genommenen und übermässiger Beanspruchung und Abnutzung unterliegenden Elementen angehören, eine häufige Erneuerung und wenn Färbvorrichtungen verwendet werden, um. die Karten zu markieren, ist eine beständige Wartung erforderlich, wenn man die Teile in arbeitsfähigem Zustande halten will.
Ausserdem muss bei jedem System, bei
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welchem zur Kenntlichmachung der Karten Farbenstempelung verwendet wird, eine schnell trocknende Farbe verwendet werden, damit die Karten praktisch trocken sind, wenn sie aus der Maschine abgegeben werden, was man bei feuchtem Wetter unmöglich erreichen kann. Wenn die Ausgabevorrichtungen, wie gewöhnlich, so ausgebildet sind, dass sie ein erhebliches Mass mechanischer Arbeit für ihren Antrieb erfordern, wird das System praktisch arbeitsunfähig, wenn eine schnelle Kartenausgabe erforderlich ist. Die Klasse der motorisch betriebenen Vorrichtungen mit Vorschaltantrieb ist zu beanständen wegen der ihr anhaftenden Kompliziertheit und der Gefahr, dass die verhältnismässig zarten Vorschaltvorrichtungen anstossen oder zusammenbrechen.
Gegen alle Systeme, bei welchen durch die Ausgabevorrichtung auf die Rechen-und Gesamtanzeigevorrichtungen Kraft übertragen wird, liegt das Bedenken vor, dass die Konstruktion notwendigerweise sehr schwer ist und übermässig viel Reibung mit sich bringt und dass es ferner praktisch unmöglich ist, Kraft zufriedenstellend durch ein Sammelsystem solcher Vorrichtungen zu übertragen, von denen einige recht weit von den anderen entfernt liegen und mit diesen durch Teile verbunden sind, welche der Ausdehnung oder Zusammenziehung bei den sich ändernden Temperaturverhältnissen unterliegen. Ausserdem wird häufig durch toten Gang Trägheit und Spielungenauigkeit und unzulängliche Wirkung verursacht.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Maschine, welche die Zwecke erfüllt, denen Erfindungen dieser Art dienen, während gleichzeitig die vorerwähnten Mängelquellen beseitigt werden.
Bei der neuen'Vorrichtung sind alle Bedingungen für eine erfolgreiche Wirkung erfüllt.
Die von Hand auszuübende Anfangskraft, welche bei einem Ausgabevorgang erforderlich ist, ist ein Minimum. Die Maschinenelemente werden gewöhnlich durch getrennte Kraft, welche auf jedes Element zur Einwirkung gebracht wird, unabhängig voneinander angetrieben. Die Übertragungsbewegungen sind dabei gewöhnlich zulässig, werden aber in jedem Element zwangsweise, wenn seine unabhängige Triebkraft versagt. Die Klassen und Gesamthauptanzeigevorrichtungen arbeiten synchron mit den Ausgabevorrichtungen und die Gesamtzahlen werden bei der Ausgabe einer jeden Karte augenblicklich geändert. Keine Ungenauigkeit in den Gesamtzahlen infolge der Trägheit oder des Spieles irgendeines Teiles der Vorrichtung kann vorkommen.
Ein Überspringen infolge zu grosser Schnelligkeit bei raschem Antrieb wird verhindert und schnellbewegliche Teile werden durch abgefederte Antriebe angetrieben und durch ein automatisches Bremsgetriebe sanft verlangsamt. Die Sicherheit der Wirkung der einzelnen Kartenausgabeelemente wird dadurch erreicht, dass man sie von Hand, antreibbar macht und'in sie eine gewisse Hemmvorrichtung einschaltet, welche eine Teilbewegung verhindert und dadurch die Sicherheit schafft, dass jede Bewegung vollständig ist und die einander zugeordneten Rechenund Anzeigevorrichtungen mit Sicherheit synchron arbeiten. Die etwa erforderliche Verhinderung der Verausgabung gewisser Kartenklassen wird durch die Anordnung einer Vorrichtung bewirkt, durch welche die Ausgabemaschinen für diese Kartenklassen entweder einzeln oder in Gruppen gesperrt werden können.
Es ist auch Vorsorge getroffen, um in jedem Falle, wo zwei oder mehrere Ausgabeelemente gleichzeitig angetrieben werden, eine durchaus wirksame Bewegung der Rechenund Anzeigevorrichtung bei und synchron mit jeder Antriebsbewegung der verschiedenen ihnen zugeordneten Ausgabeelemente zu sichern, wodurch die Summe aller Einzelbewegungen ohne Pause auf die Rechenvorrichtungen und Anzeigevorrichtungen mit Sicherheit übertragen wird, auch wenn die Impulse von verschiedenen Ausgabevorrichtungen dieselbe Rechenvorrichtung gleichzeitig erreichen.
Es ist ferner Vorsorge getroffen, dass Unwirksamkeit infolge von Leerlaufbewegung vermieden wird, dass ferner ein Überspringen der Rechen-und Gesamtanzeige- vorrichtungen verhindert wird, weiche sich schnell bewegen, wenn Karten schnell verausgabt werden, und dass auch Geräusch, Abnutzung und Bruchgefahr infolge schneller Bewegung und der Trägheit der Rechen-und Anzeigevorrichtungen verhindert wird. Die Ausgabevorrichtungen sind so gebaut) dass die zu ihrem Antrieb erforderlichen Handbewegungen dem Gebraucher ein Minimum von Muskelaufwand auferlegen.
In den Zeichnungen bedeutet Fig. i eine diagrammatische Skizze, welche das mechanische Verhältnis der Ausgabe-, Rechen-und Anzeigevorrichtungen sowie die Mittel anzeigt, durch welche Arbeitsbewegungen durch die Apparatreihe mitgeteilt und jeder dieser Vorrichtungen unabhängige Triebkraft erteilt wird. Fig. 2 ist eine andere diagrammatische Ansicht der gleichen Art, welche die Gruppierung der Ausgabe-, Rechen-und Anzeigeelemente der Maschine erklärt,
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andere Werte von den gleichen relativen Abstufungen besitzen, bemessen und angeordnet sind.
Diese beiden Figuren erklären die grundlegenden Merkmale der Erfindung, welche hauptsächlich durch die Anordnung unabhängiger Antriebsmittel für jedes Arbeitselement und durch die synchrone Bewegung der Ausgabe-und Anzeigevorrichtungen gekennzeichnet ist, welche man dadurch erhält, dass man sie durch ein Schaltwerk verbindet, welches der Rechenvorrichtung eine Bewegung erteilt, sowie es durch eine Verbindung von der von Hand betätigten Kartenausgabevorrichtung geschwungen wird.
Die Ausgabevorrichtung erfordert daher gewöhnlich
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nur den Aufwand derjenigen Kraftmenge, welche zu einer Bezeichnung der Karte ausreicht, um die Karte kenntlich zu machen und einen Schaltwerkmechanismus zu bewegen, welcher ermöglicht und unter gewissen Umständen bewirkt, dass die zu der Karte gehörige Klassenrechenvorrichtung eine Bewegung unter ihrer eigenen unabhängigen Kraft macht und diese
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Antriebskraft versehen ist. Unter epizyklischem Getriebe wird hier jedes Rädergetriebe verstanden, das sich als Ganzes um eine Achse drehen kann, obgleich sich einzelne Teile desselben um gesonderte Achsen drehen können, also ein Planetengetriebe im allgemeinen.-Um Missverständnisse zu vermeiden, sei hier der Ausdruck epizyklisches Getriebe beibehalten.
Die einer schnellen und unregelmässigen Bewegung fähigen Teile werden selbsttätig gebremst. Die zwischen den Ausgabe-, Rechen-und Anzeigeelementen übertragenden Bewegungen sind grösstenteils zugelassene oder Auslösebewegungen, werden aber Triebbewegungen, wenn die örtliche Triebkraft unzulänglich ist, und die'wirksamen Antriebsbewegungen der verschiedenen Elemente sind gewöhnlich voneinander unabhängig. Man kann deshalb die Teile verhältnismässig leicht konstruieren und trotzdem die Maschine so einrichten, dass sie pro Stunde viele Tausende Karten von einer grossen Anzahl getrennter Geschäfts-oder Verkaufsräume-verausgabt und ein genaues und augenblickliches Anzeigen mit aller Gewissheit bewirkt wird.
Fig. 3 ist ein Schaubild, in welchem vier Ausgabevorrichtungen dargestellt sind, welche in der Reihenfolge angeordnet sind, in welcher sie an einer Kartenausgabestelle zwecks bequemer Handhabung aufgestellt würden. Diese Ausgabevorichtungen sind im wesentlichen mechanisch identisch. Sie weichen nur darin voneinander ab, dass der Antriebshebel im einen Fall ein Abwärtszughebel, im anderen Fall ein Abwärtsdruckhebel ist, da angenommen wird, dass die Änderung von der Abwärtszugstellung zu der Abwärtsdruckstellung die Muskelanstrengung des Gebrauchers erleichtert. Jede in irgendeinem besonderen Verkaufs-oder Geschäftsraum gelegene Ausgabemaschine kann an irgendeine Rechenvorrichtung der Maschine angeschlossen werden, welche dazu berufen ist, die Gesamtzahlen für die besondere Kartenklasse zu sammeln, welche zu markieren die betreffende Ausgabemaschine eingerichtet ist.
Da die Verbindung zwischen den Ausgabe-und den Rechenelementen durch ein Zugseil erfolgt, welches nur eine nominelle Kraft zu übertragen hat und in jeder Richtung um gute Leitscheiben herumgebracht werden kann, kann man mit Leichtigkeit. die Ausgabeelemente in verschiedenen Örtlichkeiten bequem anordnen, während die Rechen-und Anzeigevorrichtungen in einem geeigneten, zentral gelagerten Gehäuse gedrängt gruppiert sind.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt entsprechend Fig. 3, welcher die Verbindung der Schalt-
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bremswerk enthält. Der Innenteil der in Fig. H veranschaulichten Trommelanordnung ist in den Zeichnungen nicht in voller Einzelheit veranschaulicht ; vorzugsweise ist die in Fig. Ha veranschaulichte Anordnung der Summierwelle zugeordnet, um ihre Bewegung zurückzuhalten, wenn ihr Schaltwerk arbeitet ; damit ein Rückprall und Trägheitsbeanspruchungen vermieden werden.
Fig."12 ist ein Schnitt entsprechend der Fig. 11,
Fig. 13 ein teilweises Schaubild, in welchem zwei der Schalträder und die Schaltwerk mechanismen veranschaulicht sind, welche einen Teil des epizyklischen Getriebes bilden, das auf den Rechenwellen sitzt (Fig. 11, 12).
Fig. 14 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Fig. 13.
Fig. 15 ein Einzelschnitt zur Veranschaulichung der Lagerung der epizyklischen Zahnräder und Schalträder in Fig. 13.
Fig. 16, 17 und 18-sind Schaubilder und Schnitte der Lagerständer, in welchen die Enden der Rechenwellen gelagert sind.
Fig. 19 stellt schaubildlich ein Lager zur Unterstützung der Summierwellen in der Mitte zwischen den Lagerständern dar,
Fig. 20 die Rollenträger, im wesentlichen'im Schnitt nach den Querlinien 20 der Fig. 19.
Fig. 21 ist ein Schaubild des epizyklischen Zahnradgetriebes und der Antriebszahnräder auf der Summierwelle (Fig. II),
Fig. 22 das Schaubild des dem Summierwellengetriebe zugeordneten Schaltwerkes.
Fig. 23 ist ein Schnitt entsprechend der Fig. 21. Diese Figur zeigt ein Bremsschleudergetriebe, welches entsprechend den Fig. 11 und'21 in einer auf der Summierwelle sitzenden Trommel arbeitet. Wie bereits angegeben, wird die in Fig. na veranschaulichte Bremsvorrichtung
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wird, um das Schaltwerk frei zu geben und zu ermöglichen, dass die Summierwelle eine vollständige Umdrehung macht.
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gehalten wird.
Fig. 26 ist eine schaubildliche Winkelansicht auf das eine Ende der Klassengesamtanzeigevorrichtung,
Fig. 27 die entsprechende Ansicht am anderen Ende der Maschine.
Fig. 27a ein Schaubild des der Klassenanzeigerwelle (Fig. 26 und 27) zugeordneten Getriebes.
Dieses Getriebe ist zwecks Vermeidung einer unklaren Darstellung in Fig. ; ; I6 und 27 weggelassen.
Fig. 27b ist ein Schaubild des der Gesamthauptanzeigerwelle zugeordneten Schleuderbremsgetriebes,
Fig. 27C ein Aufriss der auf der Gesamthauptanzeigerwelle sitzenden Bremstrommel und der darin enthaltenen Bremse,
Fig. 28 ein teilweise geschnittener Aufriss des Dezimalgetriebes, durch welches der Zehnerwelle und, Zehnertrommel der Anzeigevorrichtung ermöglicht wird, sich bei Vollendung jeder ganzen Umdrehung der Einertrommel um eine Zehntelumdrehung. zu bewegen.
Fig. 29 ist der Aufriss eines Teiles der gleichen Vorrichtung, aus welchem die "Zehner"- Schaltung ersichtlich ist, bei welcher die Anlage eines von der Einertrommelnabe seitlich vorstehenden Zahnes eine Klinke zurückzieht, so dass sich die Welle und die Zehnerwalze um etwa eine Zwanzigsteldrehung drehen, wobei eine weitere Bewegung durch eine Hemmklinke angehalten wird.
Fig. 30 ist eine ähnliche Ansicht, wobei der seitlich vorstehende Stift im Begriff steht, die Hemmklinke anzuheben und der Welle und der Zehnertrommel die Vollendung einer Zehntelumdrehung zu ermöglichen.
Fig. 31 ist ein Schnitt durch die gleiche Vorrichtung,
Fig. 32 eine schaubildliche Ansicht des Hunderteranzeigers, von rechts gesehen, und des Zehneranzeigers, von links gesehen. Hierbei ist eine zwischen diesen Trommeln vorgesehene Vorrichtung ersichtlich, durch welche die Hundertertrommel um eine Zehntelumdrehung vorgeschoben wird, wenn die Zehnertrommel eine volle Umdrehung beendigt. Identische Teile sind zwischen der Hundertertrommel und der Tausendertrommel sowie zwischen der Tausendertrommel und der Zehntausendertrommel vorgesehen.
Die Fig. 33, 34, 35 und 36 sind Aufrisse, welche die Wirkung der Dezimalgreif-und Auslösevorrichtung erklären, welche an der linken Seite der Zehner-, Hunderter-und Tausendertrommeln angeordnet ist und durch welche die nächsthöhere Trommel einer Dezimalreihe erfasst und um eine Zehntelumdrehung vorbewegt wird, wenn die untere Trommel eine vollständige Umdrehung beendigt.
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Die Fig. 36 zeigt die Vorrichtung, durch welche die Vorrichtungen nach den Fig. 34 und 35 zurückgezogen werden, so dass die Hunderter-und Tausendertrommeln freigegeben werden und auf Null zurückgestellt werden können.
Fig. 37 ist ein Schaubild des Gewichtsgetriebes, durch welches jede der Antriebswellen der Vorrichtung unabhängig angetrieben wird,
Fig. 38 ein Schaubild einer Federkupplung, durch welche den Wellen von dem Gewichtsaufziehgetriebe ihre Drehbewegung erteilt wird.
- Es werde des bequemeren Verständnisses halber angenommen, dass die Ausgabevorrichtungen für die Ausgabe von Karten in drei Werten eingerichtet seien, welche im gegenseitigen Verhältnis von 1, 2 und 10 stehen, beispielsweise zur Ausgabe von 10 sh-, i ±-und 5 ±-Karten, wobei die 10 sh-Karte vom niedrigsten Betrage die Summiereinheit für die Zwecke der Anzeigevorrichtung ist. Es können so viele Ausgabeelemente für jeden dieser drei Kartenwerte in einem kompletten Apparat vorhanden sein, als die Umstände dies erfordern, und der Apparat zeigt getrennt (in den vorerwähnten Summiereinheiten) die in jeder Klasse ausgegebenen Gesamtkarten sowie (in gleichen Einheiten) die Gesamtheit aller ausgegebenen Karten an.
In der diagrammatischen Anordnung gemäss Fig. i ist nur eine Gruppe von drei'Ausgabemechanismen veranschaulicht. Ein kompletter Apparat kann die Ausgabe-, Rechen-, Summier-und Anzeigemaschinen für eine unbegrenzte Zahl von Ausgabeelementen enthalten. Jedes Ausgabeelement, wo'immer es auch in der Gesamtanordnung gelagert ist, kann dazu verwendet werden, eine Karte der besonderen Klasse auszugeben, welche in dem Klassenanzeigerelement summiert wird, mit welchem das Ausgabeelement verbunden ist.
Es besteht eine praktische Grenze in der Zahl der Ausgabeelemente, welche mit einem epizyklischen Rechengetriebe verbunden sein können, weil dieses Getriebe für jede damit verbundene Ausgabemaschine ein epizyklisches Element enthalten muss, dessen Schaltwerk seine Bewegungen mitgeteilt werden, und man nicht mit Sicherheit eine vollständig zuverlässige Arbeit erreichen kann, wenn die Zahl dieser Elemente in einem Getriebe 30 bis 40 übersteigt, da zuviel Reibung zusammenkommen würde. Infolgedessen sollten, wenn im wesentlichen mehr als 30 Ausgabeelemente erforderlich sind, um den Bedarf nach Karten in einer besonderen Klasse zu befriedigen, zwei oder mehr Rechenvorrichtungen für diese Klasse verwendet und die Schlussbewegungen dieser mehreren Rechenmaschinen durch eine Hauptrechenmaschine auf die Klassenanzeigevorrichtung übertragen werden.
Diese Hauptrechenmaschinen sind ähnlich gebaut und angeordnet wie die nachfolgend in Verbindung mit den Gesamthauptanzeigevorrichtungen, in welchen die Gesamtheit aller Ausgaben in allen Klassen veranschaulicht wird, beschriebenen Hauptrechenmaschinen. Der Antriebshebel eines jeden i ±-Ausgabeelementes ist durch ein biegsames Seil oder einen Draht mit dem Schalthebel eines epizyklischen Elementes verbunden, welches auf der doppelbeweglichen Rechenwelle sitzt, welche der Anzeigevorrichtung für die von diesem Ausgabeelement ausgegebene Kartenklasse zugeordnet ist.
Auf gleiche Weise ist jedes 10 sh-Ausgabeelement mit dem Schalthebel eines epizyklischen Rechenelementes auf einer einfachbeweglichen Rechenwelle verbunden, während jedes 5 ±-Ausgabeelement in gleicher Weise mit dem Hebel einer kompletten Rundschaltung auf der Summierwelle verbunden ist, welche mit der geeigneten Klassenanzeigevorrichtung verzahnt ist.
In Fig. i sind die drei Klassen von Ausgabemaschinen mit 5 B, bzw. 1 B, bzw. 10 sh bezeichnet. Ein biegsames Seil A von der 5 ±-Maschine ist mit dem Schalthebel a verbunden, welcher mit der kompletten Rundschaltung B auf der Klassensummierwelle C in Verbindung steht. Das biegsame Seil D von der i ±-Maschine ist in ähnlicher Weise mit dem Schalthebel d verbunden, welcher einem der epizyklischen Räder E auf der doppel-beweglichen Rechenwelle F zugeordnet ist. Auf ähnliche Weise ist das biegsame Seil G mit dem Schalthebel g verbunden, welcher einem der epizyklischen Räder H auf der einfach-beweglichen Rechenwelle j zugeordnet ist.
Die Sunimierwelle C wird durch ein direkt verbundenes Gewichtsgetriebe K angetrieben, wobei so viel Gewicht verwendet wird, dass auf die Welle C ein Drehmoment ausgeübt wird, durch welches der gesamte Reibungswiderstand in den epizyklischen Getrieben, welche auf der Welle C und auf den Rechenwellen j und F sitzen, welche mit der Welle C durch ein Kettengetriebe verbunden sind, sowie die Reibung des Triebwerkes M der Eineranzeigertrommel N überwunden wird, mit welchem die Welle C bei c in Zahneingriff steht.
Die Klassenanzeigerwelle L wird ähnlich wie die Welle C von einem unabhängigen Gewichtsgetriebe M angetrieben, wobei so viel Gewicht verwendet wird, um sämtlichen Reibungswiderstand zu überwinden, welcher bei der Bewegung der Dezimaltrommelanzeigevorrichtung N auftritt, mit Ausnahme des Reibungswiderstandes der Einertrommel, welche, wie erwähnt, von der Summierwelle C angetrieben wird. Die soweit erwähnten Teile sind die Elemente, welche die Ausgabe-, Rechenund Anzeigevorrichtungen für Karten einer Klasse bilden, wenn die Zahl der Ausgabemaschinen für irgendeine besondere Kartenklasse 30 bis 40 nicht überschreitet. Ein ähnliches System von Teilen wird für jede andere Kartenklasse verwendet, welche von dem Apparat ausgegeben werden soll.
Die Schaltvorrichtung ist von bekannter Art, so wie sie bei Uhr-und gewissen anderen
Instrumenten verwendet wird, wobei'die Zahnformen derart sind, dass die Schaltvorrichtung
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das Rad zwangsweise antreibt, wenn die Triebkraft, welche das Rad gewöhnlich antreibt, versagt.
In der Praxis wird der Apparat in Abschnitten gebaut, wobei jeder Abschnitt den Mechanismus für I5 bis 20 getrennte Kartenklassen enthält und eine besondere Anzeigevorrichtung N für jede Sonderklasse sowie eine Gesamthauptanzeigevorrichtung vorgesehen ist, welche die vollständige Gesamtheit aller von dem Apparat ausgegebenen Karten kenntlich macht, gleichgültig, ob der Apparat nur einen Abschnitt oder mehrere Abschnitte enthält. Im letzteren Fall werden die Totalgesamtheiten der verschiedenen Abschnitte in einer Hauptrechenvorrichtung Y addiert, welche die Bewegung der Gesamthauptanzeigevorrichtung Z steuert. Die verschiedenen Summierwellen C sind durch Kettengetriebe U mit Rädern des epizyklischen Addierwerkes V verbunden, welches mit'den Getrieben auf den Wellen F J identisch ist.
Von da wird die Schlussbewegung durch das Hauptsummierzahngetriebe Y auf der Welle X hindurch, welche durch ein unabhängiges Gewichtsgetriebe R direkt angetrieben wird, auf die Gesamthaupttrommel übertragen. Wenn die Maschine in zwei oder mehreren Abschnitten gebaut wird, werden die Gesamthauptzahlen der verschiedenen Abschnitte durch das Addierwerk Y addiert.
Die Fig. i gibt im wesentlichen nur die Umrisse der Anordnung wieder, während die Einzelkonstruktion der einzelnen Teile aus den nachfolgenden Figuren ersichtlich ist.
Fig. 2 zeigt die Anordnung der Elemente einer Maschine für zwei Kartenklassen, von denen jede die Benennungen 5 B, i B und 10 sh trägt. In dieser Figur sind die verschiedenen Ausgabemaschinen mit 5 ±, i. ± und 10 sh bezeichnet. J sind die epizyklischen Zahnräder auf der einfachbeweglichen Rechenwelle J (Fig. 1), F die gleichen Zahnräder auf der doppel-beweglichen Rechenwelle F (Fig. i), T und T'Triebketten, welche die Rechenwellen mit der Summierwelle C ver-
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Winkeleisenkonsole 101 befestigt, welche einen fortlaufenden Tisch bildet.
Diese Maschinen sind in einem Geschäfts-oder Verkaufsraum in der in Fig. 3 veranschaulichten Weise zusammengruppiert, wobei die Maschinen der oberen Reihe mit Abwärtszughebeln 102 und diejenigen der unteren Reihe mit Abwärtsdruckhebeln 103 ausgerüstet sind. Die Gestalt und die relativen Stellungen der Handhebel sind in jedem Falle die einzigen erheblichen Abweichungen zwischen den beiden Maschinenarten. Auf der an dem Gehäuserahmen 100 sitzenden Stange 104 ist der offene Mittelträger 105 gelagert, welcher die Bpdenstanzplatte 106 trägt. Auf demselben Teil sitzt der Körper 107, welcher ein Gehäuse für den Stanzstössel 108 bildet.
Dieser Stössel wird durch die Schraubendruckfeder 109 nach oben gezogen und trägt im unteren Teile Stanzstifte 110. Diese Stifte werden durch in der Vorderplatte 111 gebohrte Löcher geführt, welche hinter in der Bodenplatte der Stanze 106 vorgesehenen Stanzlöchern liegen. Die Stifte und Löcher eines jeden dieser Stanzkästen sind so angeordnet, dass sie ein System von Zeichen oder Buchstaben bilden, damit, wenn der Stanzstössel niedergedrückt wird, ein dünnes, in die Öffnung 112 eingeführtes Kartenblatt beim Schliessen der Stanze gelocht wird. Dieses Schliessen erfolgt durch den Druck, welcher durch ein Rad oder eine Walze 113 auf die Oberseite des Stanzstössels ausgeübt wird.
Dieses Rad 113 sitzt an dem kurzen Hebelarm 114 des Hebels 102 oder 103 und der Stössel 108 wird durch die Rückwirkung der Feder 109 zurückgezogen und der Hebel angehoben, wenn die Durchlochung fertig ist. Um das Zurückziehen des Stössels zwangsweise zu machen ; sind seitlich von dem Hebelarm 113 Ansätze vorgesehen, welche in seitlichen Augen arbeiten, so dass, wenn der Hebel 102, 103 aufwärts gedrückt wird, er den Stössel 108 mit hochnimmt.
Die Hebel 102, 103 sind mit einer Vorrichtung ausgerüstet, welche die Vornahme einer zweiten Bewegung so lange mechanisch verhindert, bis die erste Bewegung vollständig zu Ende ist, so dass man den Hebel um seine volle Hublänge nach unten ziehen und nachher in seine normale obere Lage zurückgehen lassen muss, bevor er zur Lochung einer anderen Karte verwendet und auf die Rechenvorrichtung eine andere Bewegung übertragen kann. Dies ist wesentlich, damit jede Ausgabebewegung die Schaltvorrichtung in der Rechenvorrichtung, mit welcher sie verbunden ist, vollständig und zwangsweise betätigt, da es sonst'möglich sein könnte, Karten durch eine teilweise Hebelbewegung zu lochen und kenntlich zu machen, ohne dass die Schaltvorrichtung soweit bewegt wird, dass die volle Bewegung des Schaltrades gesichert wird, in welchem Falle die'Kartenausgabe nicht angezeigt werden würde.
Bei dieser Ausgabevorrichtung ist eine gebogene Schiene J. M vorgesehen, welche eine quergewellte Vorderfläche 116 besitzt. Die Krümmung der Schiene ist von dem Mittelpunkt 117 aus gezogen, um welchen der Hebel 102, 103
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Die Enden einer jeden Welle 152 sind in abnehmbaren Greifarmen befestigt (Fig. 16 bis 18).
Die Summierwelle 180 wird durch das in Fig. 37 veranschaulichte Gewichtsgetriebe gedreht. Dasselbe besitzt ein Triebgewicht 500 von geeigneter Masse und eine Hängerrolle 501, welche mit dem Gewicht durch eine (nicht dargestellte) am Verbindungsteil 502 vorgesehene Feder verbunden sein kann. 503 ist ein Gegengewicht, welches das Zurückziehen des Seiles 504 erleichtert und das Auflagern der Kette beim Aufziehen verhindert, welches durch Drehung der Kurbelwelle 505 von'Hand vorgenommen wird. Eine elektrische Klingel-oder Summeralarmvorrichtung und eine Anzeigevorrichtung sind vorgesehen, um eine Warnung abzugeben, wenn eines der verschiedenen Gewichtsgetriebe wieder aufgezogen werden muss.
Die Konstruktion des Gewichtsgetriebes besitzt keine wesentlich neuen Merkmale und kann durch irgendeine andere wirksame Getriebevorrichtung ersetzt werden, welche die Welle-180 unter gleichmässiger Torsion hält und in dieser Torsion nicht nachlässt, während das Gewicht wieder aufgezogen wird, so dass, wenn die Welle durch die Schaltvorrichtungen freigegeben wird, welche ihre Bewegung steuern, sie entsprechend der Torsionsbeanspruchung, welche durch die Triebvorrichtung ausgeübt wird, sich frei dreht. Die Federkupplung 502 (Fig. 38) ist eingeschaltet, so dass die Welle, wenn sie von den Schaltvorrichtungen freigegeben wird, sich dreht, ohne irgendwie einen Stoss auf das Getriebe auszuüben oder einen Rückprall zu veranlassen.
Diese Anordnung wie auch die oben erwähnte Hängefeder ist-notwendig, um eine mechanische Beschädigung der Teile zu verhindern, wenn sie schnell betätigt und plötzlich zur Ruhe gebracht werden. Wenn eine erhebliche Anzahl von mit einer Rechenvorrichtung verbundenen Ausgabemaschinen schnell betrieben wird, ist die Bewegung der Summierwelle vergleichsweise schnell und häufig, weshalb die Anordnung
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einer nachgiebigen Verbindung zwischen ihr und der Triebvorrichtung praktisch von Bedeutung ist.
Eine der Rechenwellen 152 ist als "doppel-bewegliche" Welle bezeichnet, weil sie das Getriebe für i ± (Zwei-Einheit-) Maschinen trägt ; die andere Welle ist als "einfach-bewegliche" Welle bezeichnet, weil sie das Getriebe für 10 sh (Eine-Einheit-) Ausgabemaschine trägt. Die Hebelenden 160 der Schaltvorrichtungen 161 sind je mit einer Feder 162 ausgerüstet, welche dem Zug des von einer Ausgabemaschine kommenden Arbeitsseiles 131 entgegenwirkt. Jeder vollständige Arbeitsgang einer Ausgabemaschine zieht den Schalthebel durch das Seil 131 vor ; der Hebel wird wieder durch seine Feder-M2 zurückgezogen sowie der Handhebel 102, 103 der Ausgabemaschine losgelassen wird.
Bei jeder derartigen Bewegung bewegt sich deshalb eines der Schalträder auf einer Rechenwelle um einen Zahn vorwärts. Die benachbarten Schalträder müssen sich abwechselnd rechts-und linkssinnig bewegen. Wenn sich jedes Schaltrad um einen Zahn herumbewegt, wird seine Bewegung durch sämtliche epizyklischen Zwischengetriebe (Fig. 14) auf ein Kettenrad 170 übertragen. Da das Gewicht der Zahnräder ziemlich gross ist, müssen die Wellen in der Mitte unterstützt werden. Es ist auch erwünscht, die Reibung möglichst zu verringern, indem man so wenig als möglich epizyklische Zahnräder in einem Getriebe zwischen dem festen Endkronrad und dem drehbaren Kettenrad anbringt, durch welches seine Bewegung zur Summierwelle hinübergenommen wird.
Ein mit drei Rollen versehener Lagerbock, welcher in Fig. 19 veranschaulicht ist, ist eine geeignete Vorrichtung, um die Welle zwischen den fest in Lagerkonsolen sitzenden Enden zu stützen (Fig. 16). Die Tragrollen 179 sind gewölbt, so dass sie der Drehung des auf der Seite des Kettenrades 170 vorgesehenen Lagerbundes 171, welchen sie tragen, möglichst wenig Reibung entgegensetzen. An Stelle eines Stützlagers kann auch ein Konsolenkugellager vorgesehen werden. In diesem Fall ist der Hauptteil eines der Doppel- kronräder im Durchmesser verringert, so dass das Rad in Wirklichkeit eine Nabe ist, welche an
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in der Konsole.
Die Zahnrädergruppe, welche auf jeder Rechenwelle sitzt, ist geteilt ; die Endkronräder 1M an jedem Ende sind auf der Welle befestigt und das Kettenrad 170 ist ungefähr in der Mitte der Zahnrädergruppe auf einem der Zahnradrahmen gelagert. Die Gesamtreibung wird so verringert, da die durchschnittliche Zahl von Bewegungsübertragungen zwischen den Auslöseschaltvorrichtungen und dem Kettenrad kleiner ist, als wenn das Kettenrad am einen Ende des Getriebes wäre. Das Kettenrad 170 nimmt die schliessliche Bewegung auf, welche von sämtlichen Schaltbewegungen auf ihrer Welle herrührt.
Jedes Schaltrad besitzt 20 Zähne, doch kann diese Zahl geändert werden, wenn das Übersetzungsverhältnis des Kettentriebes zwischen den Triebteilen auf den Rechenwellen und der Summierwelle gleichfalls in geeigneter Weise geändert wird, wobei die relativen Werte der verausgabten Karten und die Anzeigeeinheit zu beachten sind.
So, wie der Apparat in den Zeichnungen bemessen ist, ist der geringste Wert 10 sh die Einheit für die Gesamtheiten, so dass eine Klassenanzeigevorrichtung und die Gesamthauptanzeigevorrichtungen bei jeder ausgegebenen 10sh-Karte um eine Zahl, bei jeder ausgegebenen 1 ±-Karte um zwei Zahlen und bei jeder ausgegebenen 5 ±-Karte um zehn Zahlen (eine vollständige Umdrehung der Anzeigeeinertrommel) vorbewegt wird. Die zwanzigzähnigen Kettenräder 170 auf der einfach-beweglichen Welle sind auf Zahnradrahmen in den Zahnradgetrieben gelagert und bewegen sich für jeden Zahn, welcher an einem der Schaltwerke vorbeigeht, um eine Zwanzigstelumdrehung.
Ihre Bewegungen müssen deshalb durch ein anderes Getriebe vervielfacht werden, damit die Anzeigevorrichtung die Gesamtbewegungen in den Anzeigeeinheiten korrekt aufzeichnet.
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wellengetriebe vorbeigeht, um eine Zwanzigstel umdrehung gedreht. Das Kettenrad auf dem doppel-beweglichen Getriebe, welches von den i B-Ausgabemaschinen angetrieben wird, ist auf gleiche Weise mit dem Summierwellengetriebe durch eine Kette verbunden und die Summierwelle macht eine Zwanzigsteldrehung bei jedem Zahn, welcher durch eine Schaltvorrichtung in einem doppelt-beweglichen Rechengetriebe vorbeigelassen wird.
Die Summierwelle wird deshalb um eine Zwanzigstelumdrehung oder eine Zehntelumdrehung bewegt, je nachdem eine 10 sh- oder 1 Karte ausgegeben wird ; sie wird um eine halbe Umdrehung gedreht, wenn eine 5 B-Ausgabemaschine betätigt wird. Diese relativen Teilwerte werden nur dann innegehalten, wenn die relativen Werte der ausgegebenen Karten im Verhältnis 10 zu 2 zu i stehen.
Selbstverständlich jedoch kann durch Änderung des relativen Teilverhältnisses der Kettenräder auf den Rechen-und Summierwellen und der Kegelräder, durch welche den Anzeigevorrichtungen die Summierwellenbewegung erteilt wird, der Apparat zum Anzeigen der Gesamtheit anders proportionierter Kartenwerte eingerichtet werden, derart, dass die Anzeigevorrichtungen die Gesamtwerte der Ausgaben in vorherbestimmten Einheiten korrekt aufzeichnen.
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Wenn Karten auf den 5 ±-Ausgabemaschinen ausgegeben werden, wird die Summierwelle 180 mit erheblicher Geschwindigkeit absatzweise gedreht und da das Moment, welches von der grossen Geschwindigkeit herrührt, einige der Arbeitsteile stark beanspruchen und zum Bruch bringen könnte, wenn die Bewegung plötzlich angehalten wird, ist eine Schleuderbremse vorgesehen, um eine übermässig grosse Bewegungsgeschwindigkeit bei der Ausgabe einer 5 ±-Karte zu verzögern. Diese Bremsvorrichtung ist in Fig. HA veranschaulicht. Der Ständer, auf welchem die Bremstrommel 181 ruht, ist eine senkrechte Fortsetzung des Lagerständers 182. Das Kettenrad 183 sitzt seitlich an der Scheibe 184 (Fig. ir) und die Bremse selbst wird von einem Paar von Armen 185 gebildet, welche Gelenkenden 186 besitzen, in welchen die Br. emsschuhe 187 sitzen.
Das Zahnradübersetzungsverhältnis zwischen dem Kettenrad 184 und dem Kettenrad 188, welches die Bremsarme antreibt und das Gewicht der Bremsschuhe sind so bemessen, dass die ungefähr korrekte Bremsverzögerung ausgeübt wird, um ein Übereilen der Welle 180 zu verhindern, während sie sich noch ziemlich frei drehen kann. Das Gewichtsgetriebe, welches auf das hintere Ende der Summierwelle 180 eine Torsion ausübt, dreht diese Welle direkt, sie kann sich jedoch nur durch die Bewegungen der Schaltvorrichtungen auf den gekuppelten Rechenwellen und durch die Betätigung der Gesamtrundschaltung drehen, mit welcher die Welle jM ausgerüstet ist.
Da die Summierwelle 180 unter konstanter Torsion steht und da das von ihr auf das epizyklische Getriebe auf der doppel-beweglichen Rechenwelle ausgeübte Drehmoment doppelt so gross ist als das Drehmoment, welches so auf das Getriebe ad der einfach-beweglichen Rechenwelle ausgeübt wird, würde ein Überschuss an Kraft verfügbar sein, um Reibungsverluste auf den doppel-beweglichen Wellengetrieben zu überwinden, gegenüber der Kraft, welche auf den einfach-beweglichen Wellengetrieben verfügbar ist. Dieser Überschuss kann zum Antrieb anderer Getriebe ausgenutzt werden. Zu diesem Zwecke sind einige der epizyklischen Zahnräder auf der einfach-beweglichen Welle auf die doppel-bewegliche Welle übertragen und mit Schalträdern ausgerüstet, welche 40 Zähne besitzen ; die Schaltverhältnisse sind entsprechend geändert.
Diese ungelagerten Zahnräder sind durch Seile an 10 sh-Ausgabemaschinen angeschlossen, obwohl sie mit Getriebeteilen in Eingriff sind, welche au-zählige Schalträder besitzen und an 10 sh-Ausgabemaschinen angeseilt sind. Auf diese Weise wird die Zahl der Getriebeteile auf der einfach- beweglichen Welle verkleinert und die Zahl der Getriebeteile auf der doppel-beweglichen Welle, zu deren Antrieb mehr Kraft verfügbar ist, vergrössert. Hierdurch ist die Gesamtzahl der einzelnen epizyklischen Zahnräder, welche durch ein bestimmtes Gewichtsgetriebe gleichmässig angetrieben werden kann, ein Maximum.
Die Schaltverzahnung ist so bemessen, dass jede beliebige innerhalb gewisser Grenzen liegende Bewegung des Hebels das Rad auslöst. In der Praxis genügt eine Bewegung von ungefähr
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werden. Jede geringere Streckung oder Längenänderung der Schnüre infolge von Temperatur- änderungen wird auf diese Weise ausgeglichen, unabhängig von dem Spanngetriebe, durch welches die Schnüre unter konstanter Spannung gehalten werden.
Es seien nun im nachfolgenden, unter Bezugnahme auf die Fig. 12, 21 bis 25, die Bewegungen der Summierwellengetriebe beschrieben. Die Triebkette 172 auf der einfach-beweglichen (1' sh) Rechenwelle arbeitet auf das Kettenrad 198, welches auf die Nabe des Kronrades 195 aufgekeilt ist. Dieses Kronrad sitzt drehbar auf der Muffe 196 des Bundes 197, auf welchem das epizyklische Stirnrad 194 drehbar gelagert ist. Die Triebkette 192 von der doppel-beweglichen (I i) Rechenwelle treibt das Kettenrad 199 an, welches auf die Muffe 196 aufgekeilt ist und deshalb das epizyklische Stirnrad 194 direkt antreibt.
Das doppelte Kronrad 193 überträgt Bewegungen von den Stirnrändern 194 auf die Stirnräder 191, welche drehbar auf einem auf die Welle 180 aufgekeilten Ring 192 gelagert sind. Das Rad 184, an welchem das treibende Kettenrad des Bremsgetriebes (Fig. HA) befestigt ist, ist auf der Summierwelle 180 drehbar, aber gewöhnlich durch ein Vorschaltgetriebe gesperrt. Dieses Vorschaltgetriebe arbeitet, wenn sein Hebel durch eine 5 -Ausgabemaschine bewegt wird und das Rad 184 eine komplette Umdrehung machen kann, welche eine Drehung der Summierwelle um 1800 gestattet. Bei dieser Drehung wird durch das in Fig. nA veranschaulichte Bremsgetriebe eine übermässige Bewegungsgeschwindigkeit verhindert. Eine Krone an der Seite des Rades 184 bildet den Anschlag für das Summierwellenzahnradgetriebe.
Das Rad 184 wird durch sein Vorschaltzahnrad gewöhnlich festgehalten, mit Ausnahme, wenn die 5 ±-Ausgabe, maschine gehandhabt wird. Wenn es festgehalten wird, kann die Welle 180 nur durch das Stirnrad 191 auf dem Bund 192 Bewegung erhalten. Diese Bewegung ist entweder eine einzige Einheitsbewegung von 18 oder eine doppelte Einheitsbewegung von 360, je nachdem sie durch die Bewegung des Kettenrades 198 oder des Kettenrades 199 von der einfach-beweglichen oder doppel-beweglichen Rechenwelle abgeleitet wird. In der Vorderfläche des Rades 184 sitzt ein vorstehender Stift 210 und eine Sperrnut 211.
Der Hebel 2 ist gewöhnlich geperrt,
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bei 211 drehbar gelagert und sein Schwanz ist mit einem seitlich vorstehenden Stift 215, welcher sich in die Nut 211 einzulegen vermag, sowie mit einem Zahn fangarm 216 ausgerüstet, welcher durch einen Sperrstift 217 in einer von dem Hebel abstehenden Lage gehalten wird (Big. 22).
Der Arm 216 kann mit dem Hebel 212 aus einem Stück bestehen, bequemer ist es aber, ihn gemäss
Fig. 22 auszubilden. Auf ähnliche Weise erfasst die Klinke am Ende des Armes 216 den vorstehenden Stift 210. Wenn der Hebel 212 in der in Fig. 12 durch den Pfeil angedeuteten
Richtung bewegt wird, wird der Stift 215 in die Nut 211 bewegt und der Stift 210 durch die Klinke 216 freigegeben (Fig. 24).
Wenn die Feder 213 den Hebel 212 in die Normalstellung zurückzieht (Fig. 22), wird der Arm 216 angehoben, so dass er in die Bahn des Stiftes 210 vorsteht und der Stift 216 aus der Nut 211 zurückgezogen. Das Rad bewegt sich'dann unter der Einwirkung des Drehmomentes solange frei herum, welches durch das epizyklische Stirnrad 191 ausgeübt wird (Fig. 25), bis bei Vollendung einer Umdrehung der Stift 210 wieder von der Klinke. 216 gefasst wird (Fig. 12 und 22).
Man sieht also, dass das epizyklische Getriebe, welches mit Kontrollzahnrädern, von denen das eine an einem Kronrad, das andere an einem Stirnrad sitzt und mit einer Gesamtrundauslösevorrichtung auf dem Rad 184 ausgerüstet ist, der Welle 180 ermöglicht, sich entweder um eine Zwanzigstel-oder ein Zehntelbzw. eine halbe Umdrehung zu drehen, so dass die Summe ihrer Umdrehungen gleichwertig ist der Summe aller Hebelbewegungen, welche von den drei Gattungen von Ausgabemaschinen auf sie übertragen worden sind.
Die Bewegungen der Summierwelle 180 werden durch das Kegelrad 220 auf das Kegelzahnrad 227 auf der Einertrommel 221 der Anzeigevorrichtung übertragen. Die relativen Abmessungen der Kegelräder 220 und 227 bestimmen die Relativität der Bewegung der Einertrommel 221 der Anzeigevorrichtung und folglich auch der anderen Trommel derselben zur Bewegung der Welle 180. Wenn 10 sh die Einheit ist, welche auf der Trommel verzeichnet wird, so sieht man, dass die Einertrommel eine vollständige Bewegung machen muss, um die'Ausgabe einer 5 t-Karte zu verzeichnen.
In diesem Falle ist es, da die Welle 180 bei der beschriebenen Anordnung eine halbe Umdrehung macht, wenn ein 5 ±-Karte ausgegeben wird, und proportionale
Teilbewegungen, wenn eine i -1'- oder 10 sh-Karte ausgegeben wird, notwendig, dass das Gegenrad 220 den doppelten Teilkreisdurchmesser wie das Kegelr, ad 221 besitzt. Wenn in einem solchen
Falle die Anzeigevorrichtung den Wert der Ausgaben in t-Sterling zeigen soll, würden unter gleichen Umständen die Kegelräder 220 und 227 gleiche Grösse besitzen.
Die Bewegung der Einertrommel 220 rührt von der Torsion her, welche durch die Summierwelle 180 von dem mit dem einen Wellenende verbundenen Gewichtsgetriebe ausgeübt wird.
Die Welle 221 verläuft durch die Naben sämtlicher Trommeln der Anzeigevorrichtung, jedoch ist nur die Zehnertrommel auf sie aufgekeilt (Fig. 3I). Das Kegelrad 227 ist auf die Nabe der Einertrommel aufgekeilt. Der Bund 230, welcher auf dem Hals dieses Stirnrades 227 sitzt, ist mit einem vorstehenden Stift 231 ausgerüstet und ein Einfallrad 232 ist auf der Welle 221 gelagert. Das Rad 232 ist auf die Welle 221 aufgekeilt. In der Praxis jedoch ist zwischen beide eine Feder eingeschaltet, so dass sich das Rad 232 prompt drehen kann, wenn seine Sperrorgane durch die nachfolgend beschriebenen Klinken ausgelöst werden. Die Welle, desgleichen die Zehnertrommel besitzen eine bestimmmte Trägheitskraft infolge von Gewicht'und Gestalt.
Wenn diese Teile mit Bezug auf das Sperrad 232 fest wären, würde die Bewegung dieses Rades verzögert und es würde nicht beginnen, sich schnell genug zu bewegen, um die Klinken frei zu geben. Die Feder hält jedoch einen Druck aufrecht, welcher das Rad 232 zu drehen sucht, welchem Druck das Rad schnell entspricht, wenn es frei gegeben wird und die verhältnismässig schwerere Welle und die Zehnertrommel folgen dieser Bewegung sofort, aber sanft nach. Die Dämpfungsfeder sitzt auf einem Arm, welcher mit der Welle verkeilt ist und der Arm sitzt in einem Schlitz des Rades, so dass zwar eine Relativbewegung zwischen dem Rad und dem Arm möglich ist, und das Rad seine Bewegung vor der Bewegung der Welle und der Zehnertrommel beginnen kann, das Rad und die Welle aber, wenn sie zur Ruhe kommen, gleichmässig hintereinander zu liegen kommen.
Die Klinkenvorrichtung, welche besonders deutlich in den Fig. 26,28, 29 und 30 ver-
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Stellung einnimmt, nachdem die Hemmklinke 240 ausgelöst worden ist. Wenn der Stift 231 fortschreitet, legt er sich hinter die Hemmklinke 240, löst sie aus dem Sperrzahn, mit welchem sie in Eingriff ist und ermöglicht, dass sich das Rad 232 und mit ihm die Welle 220 um eine Zehntelumdrehung dreht, wobei die Teile bei Beendigung einer solchen ein Zehnteldrehbewegung in die Anfangsstellung zurückgebracht werden. Wenn aie Drehung der Einertrommel sehr schnell ist, kann der Anschlagstift 231 die Klinken 234 und 240 so schnell bewegen, dass sie mit dem Sperrad wieder in Eingriff gelangen, bevor das Rad 23. 2 sich zu bewegen beginnt.
In diesem Falle würde eine Bewegung der. Zehnertrommel ausfallen. Um dieses zu frühe Wiederineingrifftreten zu verhindern, sind die Klinkenbacken an den Berührungsflächen mit einer Zunge aus leichtem Uhrfedermaterial ausgerüstet, welche sich augenblicklich biegt, wenn die Klinke zurückgezogen wird und als Hemmung wirkt, welche verhindert, dass die Klinke hinter dem gleichen Sperrzahn zurückschlägt. Die Zehntelbewegung der Welle 220 wird der Zehnertrommel (Fig. 21) mitgeteilt und durch die Zehnertrommel werden Dezimalbewegungen nacheinander der Hundertertrommel, der Tausendsertrommel usw. erteilt.
Diese dezimalfortschreitende Vorrichtung ist in den Fig. 32 bis 35 veranschaulicht. Auf der linken Seite der Zehnertrommel ist auf einem Stift 251 ein Schwinghebel 250 gelagert. Das hintere Ende dieses, Hebels trägt eine Laufrolle 252 ; am vorderen Ende ist eine Fangklaue 253 vorgesehen. Eine gespannte Schraubenfeder 254 hält den Hebel gewöhnlich in der in Fig. 32 veranschaulichten Stellung. Dahinter ist eine sektorförmige Streichplatte 255 an der Trommel befestigt. Auf der rechten Seite der Hundertertrommel ist ein Flansch 256, welcher bei 267 V-förmig nach innen gebogen ist und so einen Sperrflansch bildet.
Die Sperrnute können mit der Klaue 253 des Hebels 250 in Eingriff gelangen und die Vorrichtung arbeitet so, dass die Backe bei jeder Umdrehung der Einertrommel mit einer der Sperrnute einmal in Eingriff gelangt, während eine Zehntelumdrehung der Einertrommel festhält und dann loslässt, worauf der Hunderter trommel eine Dezimalbewegung erteilt wird, welche jedoch unmittelbar nach jeder Bewegung durch die nachfolgend beschriebene Vorrichtung gesperrt wird.
Diese Vorrichtung besteht aus einer Führungsplatte 260, deren obere Kante von zwei Kurven 261 und 262 gebildet wird ; letztere ist konzentrisch zur Trommelachse. Auf der Innenseite der Führungsplatte 260 ist ein Schwinghebel 263 auf einem Stift 264 gelagert. Der Schwanz dieses Hebels wird durch eine gespannte Schr. aubenfeder 265 unten gehalten. Das vordere Ende dieses Hebels ist als Fangarm 266 ausgebildet, welcher in die Sperrnuten 257 des Flansches 2-56 der Hundertertrommel treten kann, wenn er angehoben wird. Eine dieser Führungsplatten und Hebelvorrichtungen ist zwischen der Zehnertrommel und der Hundertertrommel und zwischen jeder der aufeinanderfolgenden Trommeln in den höheren Reihen angeordnet.
Sämtliche Führungsplatten sind auf einem Nebenrahmen 267 gelagert, welcher bei 268 drehbar am Hauptrahmen gelagert ist und hinten durch eine Druckfeder 269 abgestützt wird. Ein Hebelarm 270, dessen hinteres Ende bei 271 an dem Maschinenrahmen gelagert ist, kann den ganzen Rahmen 267 nach abwärts bewegen, um die darauf gelagerten Teile ausser Eingriff mit der auf den Trommelenden gelagerten Vorrichtung zu bringen. Dies geschieht zu dem Zwecke, sämtliche Trommeln gleichzeitig frei zu geben, so dass sie zum Zwecke der Wiedereinstellung auf Null zurückgeführt werden können. Dieses Nullstellen geschieht automatisch, da jede Trommel so stark gegengewichtsbelastet ist, dass sie sich durch ihre Schwerkraft in die Nullstellung dreht, wenn ihr Triebrad ausser Eingriff gebracht wird.
Nach dem Nullstellen wird der Hebel 270 freigegeben und der Rahmen 267 geht hoch, bis das auf ihm sitzende Getriebe wieder mit dem auf den Trommelenden gelagerten Getriebe in Eingriff gelangt.
Das dezimale Fortschreiten wird auf folgende Weise bewirkt. Wenn der Hebel 250 auf der Zehnertrommel sich dem Sperrgetriebe auf dem Rahmen 267 nähert, steht der Hebel 250 in der in Fig. 33 veranschaulichten Stellung. Wenn die Rolle 252 mit der Hubfläche 261 der Führungsplatte 260 in Berührung kommt, wird sie angehoben und der Sperrzahn 253 niedergedrückt und gemäss Fig. 34 mit einer der Sperrnute 257 in Eingriff gebracht. Die Auflauffläche 262 der Führungsplatte 260 ist so lang, dass der Hebel 250 während einer Zehntelumdrehung der Zehnertrommel mit der Sperrnut 257 in EingTiff gehalten wird.
Es wird dadurch mit Sicherheit erreicht, dass die Hundertertrommel um eine Zehntelumdrehung herumgenommen wird, wenn sie von der Zehnertrommel erfasst wird.-Damit sie jedoch herumgenommen werden kann, muss der Sperrzahn 266 von der Unterseite des Sperrflansches 257, mit welchem er gewöhnlich in Eingriff steht, gelöst werden. Dieses Lösen geschieht durch die Berührung der Streichplatte 255 mit der Ralle 275, welche an einem an der Seite des Sperrhebels 263 gelagerten Stift sitzt. Das Lösen des Sperrzahnes 266 aus dem Sperrflansch 257 geschieht gleichzeitig mit dem Eingriff
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umdrehung der Zehnertrommel vollendet worden ist, geht die Rolle 252 über das Ende der Führungsfläche 262 und der Hebel 250 wird durch die Feder 254 in die in Fig. 32 veranschaulichte Stellung zurückgebracht.
Gleichzeitig löst die Streichplatte 255 die Rolle 275 aus und ermöglicht, dass die Feder 265 den Sperrhebel 263 bewegt, so dass sein Zahn 266 wieder mit der Unterseite
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des Sperrkranzes 257 in Eingriff tritt. Auf gleiche Weise wird die Tausendertrommel von der
Hundertertrommel bewegt usw. durch die Reihen aufwärts. Die Lage der Teile im Augenblick, wo der Eingriff der zwei Trommeln bewirkt wird, ist in Fig. 34 veranschaulicht. In Fig. 35 ist die Stellung veranschaulicht, in welcher die Zehntelbewegung erteilt und die untere Serien- trommel vorbewegt worden ist.
In Fig. 36 ist die Freigabebewegung aller Trommeln veranschaulicht um sie durch Niederdrücken des Rahmens 267 auf Null zurückzustellen und dadurch alle auf dem Rahmen gelagerten Getriebeteile mit den auf den Trommelenden gelagerten Getriebeteilen ausser Eingriff zu bringen.
Die Anzeigetrommeln werden bei Anlagen, wo gross gestaltete Anzeigevorrichtungen verwendet werden müssen, mit ziemlich grossen Durchmessern hergestellt. Wenn eine schnelle Ausgabe von Karten vorkommt und ein verhältnismässig grosser Teil der Karten zu einer besonderen Klasse gehört, können die Bewegungen, welche den Anzeigertrommeln, insbesondere den Gesamthauptanzeigertrommeln erteilt werden, so schnell aufeinanderfolgen, dass infolge von Stossbeanspruchungen u. dgl. mechanische Schwierigkeiten entstehen. Um diese Schwierigkeiten möglichst zu verringern, sind die Klassenanzeigerwellen 221 (Fig. 27A) mit einer Bremsvorrichtung ausgerüstet. Die Konstruktionen des schnellwirkenden Bremsgetriebes, welches bei der grossen Gesamthauptanzeigervorrichtung verwendet wird, ist in den Fig. 27B und 27C veranschaulicht.
In diesen Figuren bedeutet 270 ein Kettenrad, welches auf die Gesamthauptanzeigerwelle 221 aufgekeilt ist, 271 eine Bremstrommel, welche an der Seite dieses Kettenrades befestigt ist. Eine Scheibe 272, für welche Speichenarme vorgesehen werden können, ist auf der Welle 221 frei drehbar und mit einem Zahnrad 273 ausgerüstet, welches durch einen Kettentrieb mit einem Übersetzungskettenrad und einem Zahnrad 274 verbunden ist.
Das Zahnrad dieses Kettenrades 274 wird von einer Kette 275 angetrieben, welche über das Kettenrad 270 läuft.
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1. Maschine zum Ausgeben von Karten, insbesondere Fahrkarten, und zum Zusammenrechnen und Anzeigen der Gesamtverkäufe, bestehend aus einer Mehrzahl von Ausgabeelementen (10 sh, i B, jE), einer Mehrzahl von Zwischenrechen-und Zwischenanzeigeelementen (B, C, E, F, H, Z, N) und Hauptrechen-und Hauptanzeigeelementen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rechen-und Anzeigeelement durch'eine unabhängige Triebkraft (K, M, Q, R) angetrieben wird und dass alle Elemente serienweise derart verbunden sind, dass sie-synchron mit dem Ausgabeelement arbeiten, mit welchem sie verbunden sind (Fig. 1).