DE418443C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE418443C
DE418443C DEL54359D DEL0054359D DE418443C DE 418443 C DE418443 C DE 418443C DE L54359 D DEL54359 D DE L54359D DE L0054359 D DEL0054359 D DE L0054359D DE 418443 C DE418443 C DE 418443C
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multiplication
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Description

  • Rechenmaschine. Bei bekannten Rechenmaschinen «-erden die Multiplikationen im allgemeinen durch eine den einzelnen "Ziffern des Multiplikators entsprechende Anzahl von Kurbeltundreliunge.i oder Tastendrücken herbeigeführt. Auch sind solche Maschinen bekannt geworden, bei denen zwischen dein Antrieb des Rechenwerkes und den Suinrnenwerken L`hersetzungsgetriel:e liegen, deren in dem Verhältnis i : 2 : 3 : 4. USW. stehen. Die Summenwerke «-erden mit ihrem Antrieb durch -Vermittlung desjenigen I'bersetzungsgetriehes verbunden, dessen Übersetzungsverhältnis (lern Multiplikator entspricht. Man kommt daher bei der Durchführung der Multiplikation finit einem einzigen Arbeitsvorgatig aus. Die Erfindung betrifft Maschinen dieser Art, die insbesondere für die Verbindung mit Schreibmaschinen bestimmt sind und durch die liffertit@asten und einige Hilfstasten bedient «-erden. Sie besteht darin, (laß zur Bedienung der Rechenmaschine eine einzige umlaufende Welle verwendet wird, von der je nach der Einstellung mittels der Tasten die sämtlichen Schalt- und Arbeitsbewegungen ausgeführt werden und die mit Hilfe eines eine hin und her gehende drehende Bewegung ausführenden Körpers die Stellräder einstellt und die Multiplikationsräder dreht. Diese Welle ist in der Längsrichtung verschiebbar und wird je nach ihrer Lage entweder mit der Einstellvorrichtung für die Stellräder oder mit den Antriebsrädern für die Multiplikationsräder oder mit einer die Summenwerke «-eiterschaltenden Stellenschaltvorrichtung und einer Schreibvorrichtung gekuppelt. Sie kann dadurch die folgenden Arbeitsvorgänge einleiten: Erstens stellt sie die Stellräder gegenüber den Multiplikationsrädern ein, zweitens bewirkt sie die Drehung der Multiplikation santriel,sräder Zwecks Ausführung der Multiplikation, und schließlich bewirkt sie die Niederschrift des Ergebnisses.
  • Da z utn Betrieb der -Maschine einfache, für alle Zahlenwerte gleiche Schaltvorgänge erforderlich sind, eignet sich die Reche=--inaschine insbesondere für den Antrieb durch Schreibmaschinen. Die Tasten werden hierbei von den Zahlentasten der Schreibinaschire gebildet, die dann, wenn eine Rechnung vorgenommen werden soll, mit den Rechenniaschinenschaltvorrichtungen verbunden werden.
  • Die Zahlenwerte, die durch die Zahlentasten der Schreibmaschine auf die Rechenmaschine übertragen werden, werden gleichzeitig durch die Schreibmaschine auf dem Papier aufgeschrieben. Zum Aufschreiben des Ergebnisses der Rechnung ist eine besondere, von dem Stitnmemcerk der Rechenmaschine bediente Schreibvorrichtung angeordnet, die die Zahlenwerte an derselben Stelle aufschreibt, an der die Schreibmaschinentypen schreiben.
  • Die Schreibmaschine wird durch die Verbindung mit der Rechenmaschine nur in geringem Maße verändert, so daß man bekannte Schreibmaschinen mit geringer Mühe für den netten Zweck umarbeiten kann. Es empfiehlt sich, die Schreibfläche in zwei Teile zu teilen, von denen der linke breitere Teil zur Aufnahme der schriftlichen Angaben dient, während der schmalere rechte Teil lediglich zur Aufnahme der Zahlenwerte der Rechnung dient. Um beim Schreiben einen Irrtum zu vermeiden, wird auf dem Wagen ein Anschlag angebracht, der nur durch Druck auf eine Tahulatortaste übersprungen werden kann. Zweckmäßig wird der Wagen um die Breite des für die Rechnung bestimmten Raumes länger ausgeführt, so daß die Schreibmaschine im allgemeinen lediglich auf der linken Seite l,eritttzt wird, indem das Papier auch lediglich auf dem linken Teil der Papierwalze aufgespannt wird. Soll gerechnet werden, so wird das Papier auf der rechten Seite der Papierwalze eingespannt, so daß auch die Rechnung auf ihm Platz findet.
  • Im Hinblick auf diese Einteilung der Maschine ist die bisher gebräuchliche Art der Niederschrift einer Rechenaufgabe abzuändern. Bei der bisher gebräuchlichen Art der Aufstellung der Rechnung werden nämlich einzelne Zahlenwerte in den Text geschrieben, so daß man beispielsweise das folgende Bild erhält: 84,5o in Formeisen, Profil a, 37,40 hg(m =316o,301-z-. Bei Benutzung der Rechenmaschine jedoch werden sämtliche Zahlenwerte in die rechte Spalte gesetzt, so daß man folgendes Bild erhält:
    Anschlag.
    Gebiet der Gebet der
    Schreibmaschine Rechenmaschine
    Formeisen, Profil a lfde m 84,50
    Gewicht pro m 37,40
    kg 3160,30
    Formeisen, Profil b lfde m 122,8o
    Gewicht pro m 16,20
    1,9 1939,36 5149.66.
    Die Zahlen über den Strichen werden vom Rechner niedergeschrieben, während die Zahlen unter den Strichen, also das Ergebnis der Rechnung, von der Maschine aufgeschrieben wird. Diese Zahlen kann man gegebenenfalls durch besondere Typen oder durch besondere Farbe kenntlich machen.
  • Die Maschine besitzt zwei Registrierwerke. In einem der Registrierwerke werden die gebildeten Produkte sofort nach erfolgter Niederschrift gelöscht. Im anderen Registrierwerk jedoch erfolgt die Löschung nur durch einen Eingriff des Rechners, so daß in diesem fortlaufend die Summe aller Produkte gebildet wird, die jederzeit niedergeschrieben werden kann. Die Maschine kann die wichtigsten Rechnungsarten ohne weiteres ausführen, je nachdem sie durch besondere Steuerhebel eingestellt wird. Die Grundrechnung der Maschine ist die Multiplikation. Diese wird in drei Stufen (Arbeitsvorgängen) ausgeführt.
  • i. Stufe: Niederschrift des ersten Faktors und Einstellen desselben im Stellwerk.
  • 2. Stufe: Niederschrift des zweiten Faktors und Ausführung der Multiplikation.
  • 3. Stufe: Niederschrift des Resultates und Vorbereitung der Maschine für eine neue Rechnung.
  • Die Multiplikation mit gemeinsamem Faktor, die häufiger vorkommt, beispielsweise beim Aufstellen von Lohnlisten, Unkostenverteilting, erfordert ein einmaliges Niederschreiben des gemeinsamen Faktors, so daß der Vorgang der ersten Stufe für sämtliche Rechnungen nur einmal durchgeführt zu werden braucht. Der entsprechende Faktor bleibt während der folgenden :Multiplikationen in der Rechenmaschine, so claß nur noch die zweite und dritte Stufe erforderlich ist.
  • Die Addition mehrerer Posten stellt eine Abart -der Multiplikation mit gemeinsamem Faktor dar. Der gemeinsame Faktor ist in diesem Falle i. Die- von der Zahl i und den einzelnen Summanden gebildeten Produkte wer de:i in" beiden Registrierwerkeli gebildet. Die Summe der Produkte wird durch das Registrierwerk aufgeschrieben, in dem eine sofortige Löschung der Zahlenwerte nicht stattfindet. Bei dieser Addition kann auch- die dritte Stufe übersprungen werden, da ein \ierlerschreiben des Produktes jedes einz -elnen #utninan<le?i mit der Zahl i nicht erforderlich ist. Der dritte Arbeitsvorgang wird ntir am Schluß der Rechnung durchgefülirt, wenn die Gesaintsumine niedergeschrieben und die Maschine für eine neue Reclnititig vorbereitet werden inuß.
  • Die Division erfordert die folgenden vier Arbeitsvorgänge: i. Der Dividend wird in das Registrierwerk ,gebracht (zweiter Arbeitsvorgang der 'Multiplikation).
  • 2. Der Divisor wird im Stellwerk eiligestellt (erster Arbeitsvorgang der Multiplikation).
  • 3. Die Division wird durchgeführt (zweiter Arbeitsvorgang der Multiplikation).
  • Der vorhandene Rest wird niedergeschrieben und die Maschine für eine neue Rechnung vorbereitet (dritter Arbeitsvorgang der iL\Itiltiplikatioil).
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispie1 der Maschine.
  • Abb. i ist eilte schematische Vorderansicht der Schreibmaschine mit der Rechenmaschine. Abb. 2 ist ein -schematischer Grundriß der Rechenmaschine, zum Teil im Schnitt.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht von Abb.2, von rechts gesehen, zur Darstellung des hrniuiamrl:..
  • Abb. d. ist eine Ansicht des in Abb. 2 links tilgten ,gelegenen Stufenschaltwerkes, gesehen in der Richtung der Pieile .4. .1..
  • Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 voll Abb.2 zur Darstellung des Vorschubwerkes für das Stellwerk und die Registrier-<< er'::.
  • Abb. 6 ist eilte Darstellung des Gestänges zuni Einschalten und Begrenzen des Antriebs der Maschine von Iden Zahlentasten aus.
  • Abb. ; ist eitle Darstellung der Sclireibvorrichtuligell. Abb.8 zeigt die Steuerung für Addition mehrerer Posten.
  • Abb. 9 zeigt die Divisionssteuerung.
  • Abb. io ist eine Stirnansicht, eine Seitenansicht und ein Grundriß des Rücklaufwerkes.
  • Abb. i i ist eine in größerem Maßstabe gezeichnete Darstellung der Periodenschaltung. Abb. i2a bis i2c sind Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsvorgänge.
  • Abb. 13 ist eine Ansicht des Steliarnies und der Stellräder, und die Abb. id.a bis 14e zeigen die Lage der SteIl-und Summenräder bei der Durchführung der Division.
  • Die im nachstehenden beschriebene Rechenniaschine wird durch die Tasten einer Schreibmaschine bedient, auf der die Rechnung gleichzeitig aufgeschrieben wird. Als Schreibmaschine kann jede :Maschine bekannter Bauart verwendet werden, die nur in geringem Maße umgebaut werden muß. Die Rechenmaschine wird so auf der Unterseite der Schreibmaschinenplatte befestigt, daß die "Zahlentasten auf Glas Rechenwerk einwirken 1«nnen. Von der Rechenmaschine sind zwei Typenstangen 5oe und 5ot nach oben in den Bereich der Schreibmaschine vorgeführt, von denen jede die den Zahlen von o bis 9 entsprechenden Typen enthält. Diese Typenstangen dienen zum Aufschreiben des Ergebnisses der Rechnung. Die Länge der Papierwalze ist zweckmäßig um das Maß verlängert, das für den auf der rechten Seite aufzuschreibenden Rechenvorgang erforderlich ist. Sie ist in zwei Teile eingeteilt. Der linke größere Teil dient zur Aufnahme .der schriftlichen Erläuterungen der Rechnung, während der rechte Teil ausschließlich zur Niederschrift der Rechnung dient. Solange auf dein linken Teil geschrieben wird, ist die Rechenniaschine ohne Verbindung mit der Schreibmaschine. Der Übergang voll dem linken zum rechten Teil wird im allgemeinen durch einen Anschlag .46c verhindert (Abb. i). Das Überspringen dieses Anschlags ist nur durch Vermittlung der Tabulatortasten 4611 und einer Resultattaste .I1 möglich. Wird der Wagen so weit nach links geschoben, daß der für die Rechnung bestimmte Teil der Papierwalze in die Schreibstellung konirr f, so wird die Rechenmaschine durch einen Anschlag 37a eingeschaltet, der auf eine Stange 3 j wirkt. . Voll nun all wird die Bewegung jeder angeschlagenen Zahlentaste nicht allein auf den zugehörigen Typenliebel übertragen, sondern auch auf das Rechenwerk. Um den Wagen beim Rechnen in einfacher Weise an .der richtigen Stelle einstellen zu können, ist eine Tabulatoreinrichtung vorgesehen. In dem für die Rechmeng bestimmten Teil der Schreibmaschine ist für das Komma eine bestimmte Lage angenommen. Um Einer, Zehner, Hunderter usw. an der richtigen Stelle niederzuschreiben, wird zunächst eine Tabulatortaste ..l66 angeschlagen. Dadurch stellt -sich die Schreibmaschine sofort iti der richtigenWeise ein. Außerdem sind noch verschiedene andere Steuerhebel vorgesehen, die je nach dem g ewünschten Rechenvorgang benutzt werden müssen.
  • Die Hauptteile der Rechenmaschine sind auf zwei nebeneinanderliegenden Hauptwellen i und ii angeordnet (Abb. 2). Parallel zu diesen Wellen liegt eine dritte Welle 18. Die Hauptteile .der -Maschine sind die folgenden Das Multiplikationswerk besteht aus neun auf der Welle i je für sich drehbaren Multiplikationsrädern 3a und den Multiplikationsantriebsrädern 1211, die miteinander fest,v erbenden sind und auf einer die Welle i i umschließenden Büchse 121' sitzen. Die Multiplikationsräder 3a werden von den Antriebsrädern i2a mit verschiedenen, der Größe der Faktoren entsprechenden Übersetzungen gedreht. In einem Halbkreise um die Multiplikationsräder 3a sind Stellräder 5a angeordnet, die von den -Multiplikationsrädern in Umdrehung versetzt werden können. Diese Stellräder 5a sind auf Wellen 5 längsverschiebbar und können mit den Multiplikationsrädern 3" in Eingriff gebracht werden. Wenn beispielsweise eins der Stellräder sich in seiner untersten Arbeitslage befindet, so hat eine bestimmte Winkeldrehung des untersten Antriebsrades i2a eine der Winkeldrehung entsprechende Drehung des Stellrades 5a zur Folge. Das Stellrad 5a übernimmt daher die dieser Winkeldrehung entsprechende Zahl. Wird aber das Stellrad mit einem der anderen Multiplikationsräder 3a,beispielsweise mit dem dritten Rade, in Eingriff gebracht, so hat eine Drehung der Antriebsräder eine entsprechend größere, im vorliegenden Fall dreifache Drehung des Stellrades zur Folge, so daß auf das Stellrad nun das Produkt zweier Zahlen übertragen wird. Zum Einstellen der Antriebsräder dient ein Stellwerk, das von einem Schraubenblatt 13a und einem Stellarm 4.e gebildet wird. Durch Drehung der Schraube wird der Stellhebel -je und mit ihm das zugehörige Stellrad 5a nach rechts geschoben. Ferner gehört zu dem Stellwerk ein Vorschubwerk 6a, mittels dessen der Stellarm .J nacheinander in den Bereich der sämtlichen Stellräder 5a gebracht wird. Von den Stellriklern werden die aufgenommenen Zahlenwerte auf zwei Summenwerke 2 übertragen, welche die Typenstangen 5oe und 5of bedienen.
  • Der Antriel) Jes Rechenwerkes ist auf der Welle i i angeordnet. Er besteht aus einem beständig in einem Sinne wirkenden Kraftwerk, beispielsweise einem Kettenrade 15" mit darübergelegter, durch ein Gewicht belasteter Kette, und einem Hauptsperrad 15, dessen Sperrung von der Schreibmaschine aus ausgelöst «-erden kann. Die Bewegung des Hauptsperrades wird durch Vermittlung eines Antriebsrades 1q. einerseits auf die auf der Welle i i sitzenden Getriebeteile übertragen und andererseits auf die Vorschubwelle 18, die unter anderem das Vorschubwerk 6 be-;lient. Das Stellwerk Die Stellwerkräder 5a sind nicht unmittelbar auf ihren Wellen 5 angeordnet, sondern sie sitzen je auf einer Hülse Sb, die auf der Welle 5 längsverschiebbar, aber nicht drehhar ist. Die Drehung wird verhindert durch eine durch einen Schlitz der Räder 5a ragende Schiene Sf, die an ihren Enden in Scheiben Se befestigt ist, welche auf der Welle 5 festsitzen. An der Hülse 5b sitzt eine Feder 5d die sich in Einschnitte der Schiene Sf legen kann und dadurch die Einstellung der Rader 511 in der Längsrichtung der Welle 5, also den Eingriff mit dem richtigen Multiplikationsrad 3" sichert. Die Längsverschiebung der Stellräder 5a erfolgt mittels des Armes d@, der auf einer über die Welle i geschobenen Hülse 411 längsverschiebbar, aber nicht drehbar ist. Dieser Arm kann sich nacheinander hinter Scheiben 5c legen, die auf den Hülsen Sb befestigt sind. Eine Drehung gegenüber der Hülse 4.a wird durch eine Schiene .-.d verhindert, die an ihren Enden mit zwei auf der Hülse 4.a festsitzenden Scheiben .Iv und zlf verbunden ist. Die seitliche Verschiebung des Armes qe erfolgt mittels des Schraubenblattes 13a, das in den gegabelten Rand des Armes 4.e eingreifen kann (Abb. 13). In der Nullstellung der Maschine, wenn sich der Arm.l.e in seiner Ruhelage befindet, liegt sein gegabelter Teil so weit zurück, daß er nicht von der Schraube i3a erfaßt wird. Wenn zur Einleitung des ersten Rechenv organge eine Zifferntaste angeschlagen wird, so wird der Arm 4e zunächst so weit gedreht, daß sein gegabeltes Ende in den Bereich der Schraube 13a gelangt. Danach setzt die Drehung fier Schraube 13a ein. Diese erfaßt die Gabel und schiebt den Stellarm 4.e nach rechts in Abb. 2. Die Schraube 13a dreht sich nun jedesmal um einen der niedergedrückten Taste entsprechenden Wert vorwärts und danach wieder zurück. Der Steharm q# nimmt an der Vor- und Rückwärtsbewegung teil. Das entsprechende Stellrad nimmt ebenfalls an der Vorwärtsbewegung, aber nicht an der Rückwärtsbewegung teil. Es verbleibt vielmehr in seiner Stellung, in der es durch die Feder 5d gehalten wird. Die Regelung derBewegung der Schraube wird im nachstehenden beschrieben werden.
  • Wenn eine zweite Taste angeschlagen wird, so wird der Steharm .fe zunächst durch das Vorschubrad 611 um einen Schritt weitergeschaltet, so daß er in den Bereich des zweiten Stellrades 5a gelangt. Danach beginnt das Schraubenblatt 13a wieder seine Drehung, so daß der Arm .4e um das der angeschlagenen Zifferntaste entsprechende Maß nach rechts geschoben wird.
  • Auf der rechten Seite des Stellwerkes .i befindet sich eine Löschscheibe d.f, die gleichfalls auf der Hülse .Ia längsverschiebbar, aber nicht drehbar ist. Die Löschscheibe tritt nur während des dritten Arbeitvorganges in Wirksamkeit. Während dieses Arbeitsvorganges werden die Welle i i und das Schraubenblatt 13a etwas nach rechts geschoben, und (las Schraubenblatt vollführt eine volle Bewegung, welche gleich % der Schaltwellendrehung ist, so daß es in den Bereich der I.ösclzscheille gelangt und diese entgegen der ,Spannung der Feder .4n etwas nach rechts schiebt. Gleich darauf schnappt die Lösch-#chcihe über (las rechte Ende der Schraube zurück in die in Abb.2 gezeichnete Lage. Wenn die Schraube 13a nun ihre Rückbewegt111g vollführt, so faßt sie mit ihrer linken Fläche die Löschscheibe d.f, so daß diese nach links bewegt wird. Bei dieser Linksbewegung drückt die Löschscheibe sämtliche Stellräder 5a nach links in deren Nullage. Am Ende des Rücklaufs der Scheibe 13a wird die Löschscheibe 4.f wieder vom linken Ende des Schraubenblattes 13a freigegeben. Ihre Bewegung bis an das linke Ende der Schraube 13a ist deshalb trotz des Stellarmes .Ia möglich, weil die Schraube 1311 etwas nach rechts gedrückt ist. Beim nächsten Stellvorgang oder beim dritten Arbeitsvorgang wird die Löschscheibe durch die inzwischen wieder nach links verschollene Schraube 13a nach rechts in die gezeichnete Stellung ztzrückgCfÜhrt.
  • Das Stellwerk .[ hat mithin die doppelte Aufgabe, die einzelnen Stellräder 5a während des ersten Arbeitsvorganges mit den gewünschten Multiplikationsrädern 3a in Eingriff zu bringen und während des .dritten Arbeitsvorganges die eingestellten Stellk# r äder ia 5a wieder in die Nullstellung zurückzuführen und dadurch die eingestellte Zahl zu löschen. Das Vorschubwerk 6.
  • Ehe der Stellarln .I'.' seine Rechtsbewegung beginnen darf, lnuß er zunächst in Bereitschaftstellung gegenüber dem ersten Stellrade 5a, 5e und der Schraube 13a gebracht werden. Hierzu dient das _V 'orschubwerk 6. Dieses besteht aus zwei Scheiben 6- und 611, von denen die Scheibe 6a auf der Hülse d.a und die Scheibe 6b auf einer besonderen, auf der Welle i aufgekeilten Hülse 6f festsitzt. Die beiden Räder sind durch eine Spiralfeder 6e miteinander verbunden, welche sie in entgegengesetztem Sinne zu drehen sucht, rund zwar hat die Scheibe 6a das Bestreben, den Steharm .Ie in die Ruhestellung zu drehen, in der er außerhalb des Bereiches der Schraube 13a liegt. Diese Nullstellung der Scheiben 6a und 6b ist durch geeignete Anschläge festgelegt, und zwar befindet sich der Anschlag für die Scheibe 6,1 am Ende des Stellhebels 4e (Abb. 13), während die Scheibe 60 durch die innerste Stufe der hommaspirale 711 angehalten wird (Abb.3). Die Scheibe 6b dient zuln Schalten der Summenwerke 2.
  • Die Scheiben 6a und 6b sind auf ihrem 'Umfang mit entgegengesetzt gerichteten Schaltzähnen versehen. In diese greifen Vorschubklinkell 30a und 30b und Sperrklinken 30" und Sod (Abb.2, 5 und 13). Die Bewegung der Scheiben 6a und 6b durch diese V orschubklinken und Sperrklinken wird im nachstehenden beschrieben werden. An dieser Stelle genügt die Angabe, daß die Vorschubklinke 3oa und die Sperrklinke 3oe die Scheibe 6a beim Niederdrücken einer Zifferntaste während des ersten Arbeitsvorganges j edesmal um einen Schritt vorschaltet, so daß der Steharm d.e beim ersten Anschlag in den Bereich der ersten Stellscheibe 5a, 5e und danach jedesmal in den Bereich der nächsten Stehscheibe gelangt. Damit die Schraube 13a immer in der gleichen Weise am Stellarm 4.e angreifen kann, enthält dieser den Rädern 5a entsprechend mehrere gabelförmige Einschnitte (Abb.13). Das Vor-Z, 6b dient dazu, die gleichartige, aber entgegengesetzt gerichtete schrittweise Drehung an den Summenwerken 2 hervorzurufen, damit die von den Stellrädern 5a gelieferten Zahlen an dem ihren Dezimalwerten entsprechenden Platz in den Summenrädern 2 registriert werden.
  • Das Stellwerksvorschubrad. 6a arbeitet nur während des ersten Arbeitsvorganges, wenn es sich darum handelt, eine Zahl auf den Stellrädern 5a einzustellen.
  • Das Multiplikationswerk. Das i@Iultiplil:ations,#verk 3 befindet sich rechts neben dem Stellwerk .I. Es bestellt aus neun Stirnrädern 3a gleicher Zähnezahl und Teilung, welche je für sich drehbar auf der Welle i angeordnet sind. Das erste Multiplikationsrad 3a wird unmittelbar von einem Multiplikationsantriebsrad 12a angetrieben. An den anderen acht Rädern 3a ist je ein Übersetzungsrad 3b angenietet, welches mit einem entsprechenden Antriebsrade 1-2a in Eingriff ist. Die Übersetzungsverhältnisse der einzelnen Räderpaare stehen im Verhältnis 1 :2 : 3 :.I ..... Die Antriebsräder 12'j sind fest miteinander verbunden. Sie sitzen auf einer mit einem Rade 12" verbundenen und gegenüber der Welle i i drehbaren Hülse, die auf der im 1Nlaschinengestell fest gelagerten Büchse 121i drehbar ist. Wenn die Räder 12a um einen bestimmten Winkel gedreht werden, so "-erden die Räder 3- in Winkeln gedreht, deren Größe im Verhältnis 1 : 2 : 3 usw. stellt. Wenn beispielsweise das erste Rad entsprechend der Zifferntaste .I um vier Schritte gedreht wird, so werden die folgenden Räder 3a um 8, 12, 16, 20 usW. Schritte gedreht. Demgemäß erhalten auch die Stellräder 5a eine entsprechend größere Drehung, je nachdem ob sie mehr oder weniger weit nach rechts verschoben würden. Die Schaltwelle ii.
  • Der Antrieb des Rechenwerkes erfolgt von der Schaltweile i i aus. Diese kann mit einzelnen der auf ihr gelagerten Getriebeteile in drei verschiedenen Stellungen in der Längsrichtung eingestellt werden, die den oben angegebenen drei Arbeitsstufen entsprechen. Die in Abb.2 gezeichnete Lage der Welle entspricht der ersten Arbeitsstufe. Wenn die Welle nach links gedrückt wird, so entsprechen die von ihr abgeleiteten Bewegungen der zweiten Arbeitsstufe, und wenn sie nach rechts gedrückt wird, so vollführt sie den dritten Arbeitsvorgang. Eine Feder 151' sucht die Welle dauernd nach rechts zu schieben.
  • Die seitliche Verschiebung erfolgt mittels eines Stufenschaltrades 16, ,das am linken Ende der Welle i i zwischen zwei Scheiben 16b drehbar ist. Die Schaltung des finit Schaltzähnen versehenen Rades 16 erfolgt mittels einer Schaltklinke 16'' (Abb, d.), die in der im nachstellenden beschriebenen Weise von den Tahulatortasten ._j.611 aus bedient wird. All der rechten Seite der Scheibe 16 sitzt ein Zahn 16a mit schräger Flanke, der einem entsprechend gestalteten, auf dem Maschinenrahmen befestigten Zahnkranz entspricht. Abb. i i zeigt die verschiedene Einstellung der Welle i i mittels dieser Zähne. Links ist die dem dritten Arheitsvorgang entsprechende äußerste Rechtsstellung, in der Mitte die dem ersten Arbeitsvorgang entsprechende Mittelstellung und rechts die dem zweiten Arbeitsvorgang entsprechende Linksstellung dargestellt. Wenn also beispielsweise eine -Multiplikation beendigt ist und die Maschine sich in der dritten Arbeitsstellung befindet, so wird das Stufenschaltrad um einen Schritt weitergedreht, so daß es gegenüber dem feststehenden Zahnkranz die in der Mitte gezeichnete Stellung einnimmt. Zur Einleitung des zweiten Arbeitsvorganges erfolgt eine weitere .Schaltung, so daß der Zahn 16a und die Welle 1i die in Abb. i i rechts gezeichnete Stellung einnehmen. Bei Einleitung des dritten Arbeitsvorganges wird der Zahn 16a wieder um einen Schritt weitergeschaltet, so daß er wieder in die links gezeichnete Stellung gelangt.
  • Der Antrieb des Schaltrades mittels der Klinke 16c wird im nachstehenden beschrieben werden. Antriebsrad und Hauptsperrad. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb des Rechenwerkes durch Gewichtsbelastung mittels des Kettenrades 15a, welches auf einer im Maschinengestell festen Hülse 15b drehbar ist, also an der Längsverschiebung der Welle i i nicht teilnimmt. Mit .dem Rade i5a ist ein Rad 15, das Hauptsperrad, fest verbunden. Dieses besitzt auf seiner linken Seite einen Allschlag i 5d init sclirä ger V orderfläclie (.'lhl). i o). welcher sich an einen gleichfalls mit Schrägfläche versehenen Sperrhebel 32b legt und diesen zurückzudrücken sucht. Indessen wird der Hebel 32b im allgemeinen durch eine Hauptsperrklinke 32a am Ausweichen gehindert (Abb. 6 und io).
  • Wird die Hauptsperrklinke 3211 niedergedrückt, so wird der Sperrhebel 32b und damit (las Hauptsperrad r5 freigegeben. Sobald der Druck auf die Hauptsperrklinke 32a, aufhört, fällt diese in die Sperrstellung zurück, so daß der Sperrhebel 32b wieder verriegelt wird, der schon sofort nach Überspringen des Ansatzes 15" in seine Sperrstellung zurückgekehrt war. Daher wird das Rad 15 und damit die Schaltwelle i mach Vollendung einer Drehung wieder festgehalten.
  • Der Hebel 32b hat lediglich den Zweck, die Auslösebewegung des Hauptsperrhebels 32a sanfter zu gestalten und den Hauptstoß beim Festhalten der Schaltwelle aufzunehmen.
  • Am Umfang des Rades 15 befindet sich eine Vase i5e (Abb. io), welche eine Rücklaufsperrklinke 31a auslöst, die im folgenden beschrieben werden wird.
  • Auf der rechten Seite des Hauptsperrrades 15 sitzen Kupplungsklauen i5f (Abb.2). welche die Antriebskraft auf das Nachbarrad i-., das Antriebsrad, übertragen.
  • Antriebsrad 1d..
  • Das Antriebsrad 14 ist auf der Welle ir festgekeilt. Es ist auf seinem ganzen Umfang verzahnt und kann dazu benutzt «-erden, ein Zahnrad ig in Umdrehung zu versetzen, welches auf der Vorschubwellei8 sitzt und sieben Zähne enthält.
  • Im allgemeinen, und zwar während des ersten und zweiten Arbeitsvorganges liegt (las Zahnrad 14 seitlich von (lein Triebe i9, und es gelangt lediglich dann mit (fiesem in Eingriff, wenn die Welle i i zwecks Ausführung des dritten Arbeitsvorganges nach rechts verschoben wird.
  • Während des ersten und zweiten Arbeitsvorganges ist mit dem Trieb i9 lediglich ein auf dein Zahnrade 14 befestigtes Zahnsegment i.4a (Abb. 2) in Eingriff, welches ebenso wie der Trieb i 9 sieben Zähne besitzt. Sobald also di° Schaltwelle i i mittels der Klinke 32b ausgelöst wird, ruft das Zahnsegment 1.la eine volle Umdrehung des Vorschubrades i g hervor. Dieses bleibt nach Vollendung seiner Drehung stehen, während sich die Schaltwelle i i bis zur Vollendung ihrer Umdrehung weiterdreht. Während des drittelt Arbeitsvorganges vollführt das Vorschtibrad ig sieben Umdrehungen.
  • Auf der linken Seite des Antriebsrades 14 befinden sich zwei nach konzentrischen Kreiseis gebildete Erhöhungen id.b Mit schrägem Anlauf (Abb.2 und i 2a bis i 2c). Diese wirken auf einen Kuppelhebel 33a (Abb.2) für die Summenwerke 2 und drücket. ihn zur Seite. Indessen kann diese Einwirkung nur dann stattfinden, wenn die Schaltwelle i i und damit das Antriebsrad 14. sich in ihrer linken Stellung befinden, also während des zweiten Arbeitsvorganges. Der Kuppelhebel steht finit den Stangen 33b und 33d (Abb. 2) in Verbindung, welche die beiden Summenwerke 2 in der Längsrichtung der Hauptwelle i verschieben und dadurch die Kupplungen 5-(/, 2;" zwischen den Summenwerken und den Stellt-ii(lern 5a schließen können.
  • Der Augenblick, in dem diese Verbindung hergestellt oder «-leder gelöst werden muß, ist verschieden, je nachdem es sich um Subtraktion oder Addition handelt. Aus dieseln Grunde sind zwei gegeneinander versetzte ,11lzugsflä chen id.b in zwei verschiedenen Kreisen vorhanden. Der Kuppelhebel33a kommt je nach der gewünschten Rechnungslirt mit dein einen oder anderen Ansatz in Berührung. Die Verstellung des Kuppelltebels wird später erläutert «-erden.
  • Die Nabe des Antriebsrades 1 4 besitzt zwei Dinge 14'' (Abb. 2), zwischen denen eine ring-Z, -Nut Nut gebildet wird. Diese Ringe und Nutet. liegen unter den Vorschtibklinkell3o« und 301' und denVorschubsperrklinke113oe und 3o'1, die, wie oben erwähnt, auf (las Vor scliul)-werk ()a, 6b einwirken. Weint eine der Sperrklinken 30e oder 30'1 auf einem Ring liegt, bleibt sie so weit gehoben, (laß sie nicht auf (las entsprechende Vorschubrad 6a oder 611 wirken kann. Sie hebt hierbei gleichzeitig die über ihr liegende Vorschubklinke Sod bzw. 3o0 aus, so daß das zugehörige Vorschub-@v erk 6a bzw. 6b nicht bedient werden kann. Die Nut gestattet das Niedersinken einer der beiden Klinken 3oe und 3o'1, vermöge deren (fiese und die zugehörigen Vorschubldinken 30a und 30b mit den'Vorschubrädern 6a und ()b in Eingriff gelangen.
  • Wenn die Schaltwelle i i sich in der in Abb.2 gezeichneten ilittelstellulig befindet (erster Arbeitsvorgang), liegt die rechte Sperrklinke 30e in der N' ut, während die linke Sperrklinke 30" auf dein Ring i4.e ruht. Diese ist also zusammen mit ihrer Vorschubklinke 3ob ausgerückt, während die Sperrklinke 30e und die zugehörige Vorschubklinke 30a in das Schaltrad 6a eingreifen. Demnach wird das Vorschubrad 6a vorgeschaltet, während das Vorschubrad 611 stillsteht. Wird die Welle i i für den zweiten oder dritten Arbeitsvorgang nach rechts oder links geschaltet, so wird (las Schaltrad 611 bewegt, während (las Schaltrad 6a stillsteht.
  • Damit trotz der Hebel 30" und 3o11 eine Längsverschiebung der Welle i i möglich ist, werden diese Sperrklinken int Augenblick der Stufenschaltung durch einen Klinkenausheber 30e (Abb.5) angehoben. Dieses Anheben gibt gleichzeitig den Schalträdern 6a und 6b die Möglichkeit, sich unter der Einwirkung ihrer Feder 6e in die N tillage zu drehen. Der Klinkenausheber 30e wird durch eine an der Schaltklinke 16e des Stufenschaltrades sitzende -Nase bedient.
  • Schraube 13a.
  • Das Schraubenblatt 13` ist an zwei Scheiben 13e und 12e (Abb. 2) befestigt, die auf einer Hülse 13k sitzen. Diese Hülse ist auf der Welle i i drehbar, muß aber, da sie zwischen zwei Wulsten i j a dieser Welle sitzt, an deren Längsverschiebung teilnehmen. Am linken Ende der Hülse 131' sitzt ein Zahnrad 21 und eire Kupplungsscheibe Ua. Diese besitzt Kopplungsklauen mit abgeschrägten Flanken, die mit entsprechend abgeschrägten Kupplungsflanken einer Kuppelscheibe 13b ill Eingriff gebracht werden können. Die Nabe (fieser Scheibe trägt einen Kontis 131, der dein rechten konischen Ende id.t der Nabe der Scheibe 14 gegenüberliegt Eine Feder 13t sticht die Scheibe 13b nach rechts zu drücken, so daß die Kupplungsklauen der Scheiben 13b und 13'1 miteinander in Einsriff geraten. Dieser Feder wirken aber die Abschrägtingen (1e_ hIauen entgegen, «-elche die Kupplung zu lösen suchen. Zwischen die beiden Kegel 131 un(1 14 kann. ein Kupplungshebel 13e «edrückt «-erden, der auf einem auf der Hülse-[a gelagerten Hebel i3f angeordnet ist (Abb. 6). Die Scheibe 13b ist auf der Welle i i längsverschiebbar, aber nicht drehbar. Die Scheibe 12'' ist als Kettenrad ausgebildet. Sie dient zur Aufnahme einer Kette, an der ein Gewicht luiitgt. Dieses Gewicht wirkt dein an den, Kettenrade i 5a aufgehängten Gewicht entgegen, ist aber schwächer als Mieses. Feim daher die Schraube 13a von dem Kettenrade i511 aus gedreht wird, so wird das an dein Kettenrade i.:c hängende Gewicht aufgewunden, so daß es nach Freigabe der Schraube diese wieder in die Anfangsstellung zurückdreht. An Stelle von Gewichtswirkung kann auch Federwirkung angenommen werden.
  • Die Kupplung der Schraube 13a finit der Welle i i erfolgt in der Weise, daß.der Hebel 13" zwischen die Kegel 14 und 13` gedrückt wird. Diese suchen den Hebel 13e aus der Kuppelstellung herauszudrücken. Indessen ist ein solches Herausdrücken so lange nicht möglich, wie der Hebel 13' an seinem anderen Ende verriegelt ist.
  • Die Klauen der Ku pplung 13b, 13" liegen in der Ruhelage des Rechenwerkes nicht unmittelbar aneinander, vielmehr muß die Scheibe 131' sich um einen gewissen Betrag drehen, ehe die Kupplung hergestellt wird. Der so geschaffene Spielrauen genügt, um die Kurbel 18a (Abb.2) mittels des Zahnsegments 1..(11 einmal zu drehen und dadurch das Vorschubrad 611 um einen Schritt weiterzuschalten und den Arm 4.E' aus der Ruhestellung in den Bereich des ersten Stellrades 511 oder aus dein Bereich eines der Stellräder in denjenigen des n:ichst höheren Stellrades sowie in Bereitschaftstellun'- gegenüber der Schraube 13a zu bringen. Nachdem diese Vorgänge beendigt sind, beginnt die Drehung der Schraube. Diese Drehung wird unterbrochen, wenn die Verriegelung des Hebels r3' g.elöst ist und dieser die Kegel i4.f und 131 freigibt. Dann gleiten die Kupplungsklauen -übereinander weg. Die Scheibe 13v wird aber sofort nachher durch rlie Feiler i3f wieder nach rechts in die Bereitschaftstellung gedrückt. Die nun elltl:lephelte Schraube 13a wird durch das an dein Kettenrade 12'' hängende Gewicht zurückgerlreht. Auch der Kupplungshebel 13" kehrt infolge von Feder- oder Ge@.vichtswirkung wieder in seine Sperrstellung zurück.
  • Die Schraube 13' führt also jedesinal eine Vor- und Rückwärtsbewegung aus, während rlie sie antreibende Schaltwelle i i sich in derselben Richtung weiterdreht. Es wird schon hier Lenierkt, claß sowohl der Vorlauf als auch der Rücklauf der Schraul:e 13r1 zur Berlientlng des Stellwerks herangezogen werden.
  • Die Scheibe 13d bildet das Rücla@aufsperrad. Sie ist aus diesem Grunde 11#t ihrem Umf:.ns.°e mit zehn Sperrzähnen ausgestattet, von denen der erste doppelt so hoch ist wie die anderen (Abb. io). Die Sperrzähne sind nur über des Umfanges des Sperrades verteilt. Innerhalb dieses Bereiches, also während `/,, der Umdrehung der Welle i i müssen die Stell-und Tlultiplikationsarbeiten beendigt werden, also die Stellräder 5° eingestellt und die Multiplikationsantriebsräder 12a in Drehung versetzt werden. Während der übrigen der Drehung der Welle i i werden die Schaltbewegungen ausgeführt.
  • Das Rücklaufsperrad 13d wird durch eine Rücklaufsperrklinke 3i11 gesperrt. Diese sitzt auf derselben Welle, auf der die Klinke 31e sitzt, die sich an den Umfang des Hauptsperrrades 15 legt (Abb. 1o).
  • Die Rü cklaufsperrklinke 3i11 hat den Zweck, den Rücklauf der Schraube 13a so lange zu hindern, bis die Schaltwelle i i die erforderlichen Schaltbewegungen ausgeführt hat. Sobald dies geschehen ist, drückt die Nase i5e am Umfang des Hauptsperrades 15 den Hebel 31c und damit die' Rücklaufsperrklinke 31a zurück, so daß das Rücklaufsperrad 13d frei wird. Dieses wird nun durch das an dein Kettenrade i2e hängende Gewicht vollkommen zurückgedreht, bis sein vorragender o-Zahih auf die Klinke 3i11 trifft und von dieser festgehalten wird.
  • Wie sich aus Abb. io ergibt, ist die Bauart der Rücklaufsperrklinke nicht ganz so einfach, wie im vorstehenden angegeben und in den übrigen Abbildungen der Einfachheit halber dargestellt ist. Es ist nämlich erwünscht. rlaß auch die Drehung der Schaltwelle i i unterbrochen wird, damit glas Rücklaufsperrrad 13d Zeit hat, in seine Ruhestellung zurückzukehren, ehe das Schaltrad 15 seine volle Drehung beendigt hat. Es findet also eine wechselseitige Einwirkung statt, die später erläutert werden wird.
  • Das zwischen den Scheiben 13d und i 3e auf der Schraubenhülse i 3i' befestigte Zahnrad 21 steht mit einer Zahnstange Zia in Eingriff und kann diese nach vorn -ziehen, sobald die Kupplung 13v, 13r1 in Eingriff ist (Abb. 2 und 6).
  • Am hintere-.i Ende der Zahnstange befindet sich ein seitlicher Ansatz 21l', der in Abb. ( aus zeichnerischen Gründen als nach oben ragend dargestellt ist. Dieser Anschlag kann mit ähnlichen Ansätzen in Berührung gelangen, die an Sperriegeln .Iob angebracht sind. Diese Sperriegel sind an Schwinghebeln .to aufgehängt, die durch Vermittlung von Stagen .ton durch die Zahlentasten der Schreilniaschine 1"ewegt «-erden können. Die Riegel .l.ob ragen durch entsprechende Löcher einer Sperr>chiene 21e, die an einer Fcrler 21e nachgiebig aufgehängt ist. Die Sperrschiene greift
    mit einem Haken in einen Sperrhalsen 131' des
    Kupplungshebels 13e und hält diesen im all-
    geilleinen mit .einem gegenül;erliegen(len
    Enfle in der Stellung zwischen den Ziegel
    Lfl und 131, so daß die Kupplung 13f', 13'l
    geschlossen ist. Wird eine der "Zahlentasten
    (leg Sclireil)inascliiiie niedergedrückt, so wird
    der zugehörige Sperriegel 4o1' gehoben, so daß
    (leg Anschlag gib Lei seiner Bewegung durch
    (las Zahnrad 21 auf ihn trifft. Dadurch wird
    der Schieber 21e mitgenommen, so (laß die
    Sperrung 131' des Hebels 13e gelöst 11:1d dieser
    aus der Kuppelstellung herausgedrückt wird.
    Dadurch wird die Schraube 13" 7u111 Stillstand
    gebracht, so daß sie die im vorstehenden be-
    schriebene Rückbewegung ausführen kann.
    Die Größe der Bewegung der Zahnstange 21"
    und damit die Größe des Vorlaufs der
    Schraube 13" llällgt von der angeschlagene
    Zifferntaste ab.
    Aiitriel) dci-
    .\lu1tiplikationsan.tricl)srä(ler.
    Die Multiplikationsantriebsräder 12" wer-
    den in ihrer Gesamtheit von der Welle i l
    durch Vermittlung des Schraubenkörpers 13'-,
    13", 12e angetrieben. Zu diesem Zweck bilden
    die Scheibe 12e und die Scheibe 12e eine
    Kupplung, die zum Zwecke der Durchführung
    der Multiplikation geschlossen werden kann.
    Diese -Multiplikation findet während des zwei-
    ten Arbeitsvorganges statt, wenn die Welle i i
    u11(1 damit die Scheike i2e nach links geschoben
    ist. Die den Antriebsrädern erteilte Drehung
    wird durch die Multiplikationsräder mit ent-
    sprechender Übersetzung auf die Stellräder 5"
    und von diesen auf die Summenwerke übertragen..
    Die Bewegung der Antriebsräder i2" wird
    ebenso wie die im vorstehenden beschriebene
    Bewegung (leg Schraube 13" mittels des
    Hebels 13e und der Sperriegel 4.0b begrenzt.
    Zti beachten ist jedoch, daß die Übertragung
    (leg Bewegung bei Durchführung der 'Multi-
    plikation während des Rücklaufs erfolgt.
    Wenn also die Vorwärtsbewegung der :Julti-
    plikationsräder mittels des Hebels 13e unter-
    brochen wird, so fallen die Räder zunächst
    uni einen gewissen Betrag zurück, bis der
    entsprechende "Zahn des Rücklaufsperrades 13'1
    (Abb. io) auf die Rücklaufsperrklinke 31"
    trifft. Erst wenn die Klinke 31' durch den
    Sperrhebel 31b mittels des Ansatzes 15e des
    Hauptsperrades aufgehoben wird, findet die
    L'bertragung der Multiplikation auf die
    Stlinmenwerke statt, da erst in diesem Augen-
    blick die Kupplung zwischen den Stellrädern
    tm(1 den Summenwerken durch alie Anzug-
    fläclle 14.1' (Abb. 2 und 12" bis 12e) eingerückt
    i@.t. Infolge der Einstellung des Multiplika-
    tionswerkes mittels der Zähne der Scheibe 13'1
    erhält inan eine genaue Übertragung.
    Vorschub-,velle 18.
    Die Vorschubwelle 18, auf der das Zahnrad
    1g sitzt und die mittels Kurbel 18" die Schalt-
    klinken 30" und 301' bewegt, ist zwischen
    Spitzenlagern des :Maschinengestells angeord-
    net. Sie nimmt daher an der L4igsverschie-
    bung der Welle i l nicht teil. Auf der Welle
    18 ist eine Büchse 20 längsverschiebbar, aber
    nicht drehbar gelagert, die. eine zwischen die
    Scheiben 13(1 und 13e raende Scheibe tob
    trägt. Vermöge dieser ist die Büchse 2o ge-
    nötigt, an den Längsverschiebungen der Welle
    i i teilzunehmen. An der Büchse 2o sitzen
    zwei Arme 2o", die zum Spannen von Federn
    501, 5ok wild 5o°' des Schreibwerkes dienen
    (Abb. 2 und 7).
    Das Schreibwert: wird im folgenden näher
    1-teschriehen werden.
    S t1 in in e n R" e r IC e.
  • Die beiden @11111nlellwe1-l:e 2 sind je auf einem Ende der Hauptwelle i angeordnet. Sie nehmen o11 deren Drehung teil u11(1 lassen sich längs (lerselben etwas verschieben. Beide Summenwerke sind im wesentlichen gleich getaut. Das linke dient zum Aufnehmen deT-Eiil7_elpro(lul:te und wird nach jeder :Multiplikation von selbst wieder auf Null gestellt, während das rechte die Summen mehrerer Produkte aufnimmt, diese im Bedarfsfa=lle aufschreibt und durch den Rechner auf Null gestellt wird.
  • Das Suinnienwerk besteht aus Registrierwellen 2", welche rund um die Hauptwellen i angeordnet sind und den Stellradwellen 5 nach Lage und Richtung entsprechen. Die Wellen 2" werden mit den Stellrafvellen 5 durch die Kupplungen 59, 2'" (Abb. 2) verbunden, wenn die Summenwerke auf die Stellradwellen zu bewegt werden. Auf jeder der Wellen 2" ist eine Hülse 2" drehbar, die mit der Welle 2" gekuppelt werden kann. Die Hülse 2" trägt eine Sttifensclieil)c 2s, die Registrierspirale. Auf den Stufenscheiben wird das endgültige Produkt (leg Rechnung dargestellt.
  • Die Kupplung zwischen der Hülse 211 und der Welle 2" erfolgt mittels zweier Zahnräder 2b und 2e von ungleichem Durchinesser, von denen das Zahnrad 2b auf der `Felle 2" und das Zahnrad 2e auf der Hülse 211 festsitzt. In die Zahnräder greift ein Planetenrad 2d ein, welches auf einem auf der Welle 2" drehbaren llalteserlzretiz 2e angeordnet ist. Wenn man annimmt, daß (las Malteserkreuz festgehalten wird, so wird die Drehung der Welle 2" infolge der Übersetzung zwischen den Zahnrädern 2b, 2d, 2e in einem gewissen Verhältnis auf die Stufenscheibe 29 übertragen. Die Stufen der Scheibe 29 sind entsprechend eingeteilt. Diese Art der Kupplung zwischen der Welle 211 und der Registr ierspirale dient zur Zehnerübertragung, die jedoch als nicht zur Erfindung gehörig hier nicht erläutert «-erden soll.
  • Die Nullstellvorrichtung der Summenwerke wird von einem Zahnrad 211 gebildet, das auf der Hülse 2l befestigt ist und mit einer Zahnstange 911 in Eingriff gebracht werden kann. Die Zaliiistange 911 sitzt all einem Hebel 9 (linlc:) lizw. 911 (rechts). Einer der Zähne des Zahnrades 911 ist fortgeschnitteil. Wenn (las Registrierwerk schrittweise zurückggedrelit wird, so gelangen die Zahnräder 911 nacheinander mit der Zahnstange in Eingriff. Sie werden, dadurch gedreht, bis die Stelle vor der Zahnstange liegt, an der der "Zahn weggeschnitten ist. Diese Stellung entspricht der Nullstellung der Resultatspirale 2".
  • Die Lage der Registrierwelle 211 wird von Federn io gesichert, welche in Lücken der Kupplungsscheiben 21" eingreifen. Wenn die Registrierwerke zum Zwecke der Kupplung finit den Wellen 5 nach links geschoben sind, sind die Federn io außer Eingriff, da sie durch eine Scheibe io11 angehoben werden. Diese Scheibe kann außerdem mittels eines Hebels i o1' zurückgedrückt werden, um die Federn auszuheben, damit während des dritten Arbeitsvorganges (las Luschen leichter vonstatten geht. Das Schreibwerk.
  • Der auf die Registrierspirale 2" übertragene Wert wird durch das Schreibwerk auf die Schreibmaschinenwalze übertragen (Abb. i, 2 und 7). Das Schreibwerk bestellt aus den beiden Typenstangen 5oe und 5of, auf denen die den "Zahlen o bis 9 entsprechenden Typen sitzen. Die Typenstangen sind auf Hebeln 5o11 drehbar, die auf Längswellen 5o1' und 5os angeordnet sind (Abb. 2). An den Enden dieser Wellen sitzen Taster 5o11 und 5ob (Abb. 7), die nacheinander auf (nie an ihnen schrittweise vorheiwandernden Registrierspiralen 2" gelegt werden können und dadurch die Typenstangen 5o°' und 5of einstellen. Außerdem ist noch ein dritter Taster 5oc angeordnet, der mit einer Divisionsresultatspirale 17 zusammen arbeitet. Dieser Taster kann auf die Typenstange 5oe einwirken. Da diese also wahlweise voll -zwei Tastern 5o11 und 5or bedient werden kann, ist der sie tragende Hebel 5o11 auf der Welle 5o1' drehbar, wie aus Abb. i ersichtlich ist. Die Stange 5o11 wird durch Arme 5o1 und 50" gehoben, die finit denn Tastern 5o'1 und 5o17 verbunden sind. Das Anlegen der Taster 5o11, 50b und 5011 erfolgt mittels Federn 5o11, die all Hebeln 5o", 5o1, 5o1 befestigt sind. Diese Hebel können in die Bahn der Daumen 2o11 gebracht «-erden, welche auf der auf der Welle 18 längsverschiebbaren Hülse 2o sitzen. Mittels der Hebel werden gleichzeitig Federn 5o1°, 50k, 5o"1 gespannt, die sich an die Typenstangen 5oe und 5o1 legen und diese gegen die Papierwalze schleudern können.
  • Bei der Durchführung der Multiplikation kommt es vor, daß die erste Stufenscheibe 2", vor der der Taster der Schreibvorrichtung liegt, nicht aus ihrer Nullage bewegt ist. Dies ist dann der Fall, wenn in der höchsten Stelle des Produktes eine Zehnerübertragung nicht stattgefunden hat. Damit in solchen Fällen als erste "Ziffer des Pro-(ltiktes nicht eine Null aufgeschrieben wird, ist eine Einrichtung vorgesehen, durch die ein Einstellen des Typenhebels verhindert wird. Diese Einrichtung besteht aus einer Klinke 811 für jede Scheibe 2", die an einer Feder 8 befestigt ist und die Scheibe 2" fassen kann, weint diese in der Nullage ist (Abb. 2). Diese Federn werden durch eine schiefe Ebene 91' des Löschhebels 9 während des Löschvorganges so zur Seite gedrückt, daß die Klinken 811 sich an den Scheiben 2" sperren. Wenn nun der Taster auf die Scheibe 2" zu bewegt wird, so erreicht er diese nicht, sondern er wird durch die Klinke 8° in einer Lage gehalten, in der seine Typen (nie Papierwalze nicht erreichen können.
  • Das Einrücken der Federklinken 811 erfolgt am Schluß des Löschvorganges, also im letzten Augenblick der dritten Arbeitsstufe.
  • Die Klinken stehen also »eingerückt« in Null- oder N orrnalstellung und werden bei neuer Rechnung aus dieser freigegeben, entweder dadurch, daß sich die Registrierspirale aus ihrer Ruhestellung entfernt oder durch Vermittelung des Löschhebels 9. Die letztere Art des Auslösen,; wird später beschrieben werden. Das Kominawerk.
  • All einem Ende der Hauptwelle ist eine Stufenscheibe 711, die Kommascheibe, befestigt (Abb. 2 und 3). Diese dient zur Einstelltilig der Summenwerke gemäß der den Werten der Rechnung entsprechenden Stellenzahl. Auf die Kominascheibe 711 wirkt ein gezahnter Konninaschieber 7c ein. Neben dem Schieber 7c liegt ein zweiter gezahnter Schieber 7L, der den ersteren mittels eines Anschlags 7°L mitnehmen kann. Am Schieber 7c greift eine Feder 71 (Abb. 2) an, die die Schieber in die Nullage, d. h. auf die Kornmascheibe zu, zu ziehen sticht. Zum Einstellen der Schieber 71' und 7c dient eine Schaltklinke 71, (nie durch (las von den Tabulattirtasteilhebeln 46 und der Resultattaste 41 bewegte Hebelgestänge 4611 um ein je nach der angeschlagenen Taste verschiedenes Maß bewegt werden kann (Abb.2). Die Klinke kann mittels einer Stange 7b entweder mit den Zähnen des Schiebers 7b oder mit denjenigen des Schiebers 7c in Eingriff gebracht «-erden. Die Stange 7k wird durch die Scheibe tob bewegt, die an der Längsverschiebung der Welle i i teilnimmt, deren Lage also den drei verschiedenen Arbeitsstellungen der Maschine entspricht. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Klinke 7' in der ersten Arbeitsstellung in die Zähne des Schiebers 7b find in der zweiten Arbeitsstellung in diejenigen des Schiebers 7c eingreift. In der dritten Arbeitsstellung wenn die Welle i i nach rechts geschoben wird, ist die Klinke 7' mit keinem der Schieber in Eingriff.
  • In den Schieber 7b kann eine Sperrklinke 7 einreifen, die durch die Steuerliebel .I3 und .4.f bedient «-erden kann.
  • Das linke Rechenwerk 2 (Abb. 2) ist dafür bestimmt, die Einzelprodukte anzugeben, während das rechte Rechenwerk 2 die Summe mehrerer Produkte aufzeichnen soll. Aus diesem Grunde genügt für das letztgenannte Rechenwerk die Kommaspirale 7" nicht. Die Stellenzahl der Summe der Produkte stimmt offenbar mit der Stellenzahl der Einzelprodukte nicht überein. Wenn das Gesamtergebnis im dritten Arbeitsgang niedergeschrieben -werden soll, darf die Einstellung des rechten Summenwerkes nicht mehr durch der[ Schieber ; c erfolgen. Hierzu dient vielmehr ein Anschlag ge, der auf dem Löschhebel gd angebracht ist. Auf diesen Anschlag kann die erste derjenigen Federn 8 treffen, deren Klinke 8a noch von der Summenstufenscheibe 29 verriegelt wird. Die Wirkungsweise -wird im nachstehenden im Zusammenhang mit der Wirkungsweise des Kommawerkes erläutert -werden.
  • An dem Schieber 7c sitzt eine Stufenplatte 7d, die zur Einstellung des Wagens entsprechend den auf der Kommascheibe 7a eingestellten Stellen dient (Abb i). Die Stufen der Platte bilden Anschläge für eine Stange 7e, die mit einem Schwinghebel 7f verbunden ist. Dieser kann durch die Resultattaste 41 in die Bahn des Anschlags 79 gebracht -werden. Wenn daher der Wagen durch die Taste 4i ausgelöst -wird, nimmt der Anschlag 79 die Hebel 7f und 7E init, bis der letztere auf die in seiner Bahn befindliche Stufe der Scheibe 7d trifft. In dieser Stellung kommt der Wagen zur Ruhe, und --war um so viel Stellen vor dem Komma, als der Stellung des Kommaschiebers 7c entspricht.
  • Da die Kommaspirale 711 auf der Hauptwelle i aufgekeilt ist, nimmt sie an den Drehbewegungen derselben teil. Diese werden hervorgerufen entweder durch die Vorschubklinke 30b, welche das Vorschubrad 6b schrittweise dreht und dabei die Feder 6c spannt, oder durch die sich entspannende Feder 6c. Das schrittweise Drehen der Hauptwelle findet besonders beim dritten Arbeitsvorgang statt, wenn der volle Zahnkranz des Rades 14 wirkt. Die Ruhe- oder Normalstellung der Kominaspirale 79 ist diejenige, in der die Feder 6c gespannt ist. Da der Kommaschielxr 7c während der dritten Arbeitsstufe weder von der Klinke 7i noch von der Klinke 71' aufgehalten wird, wird er beim Drehen der Hauptwelle ebenfalls in seine Normalstellung gezogen, und zwar geschieht dieses durch die Feder 71.
  • Die Normal- oder Nullstellung der Registrierwerke und damit die des Kommas ist also diejenige, in welcher der Kommaschieber 7c an der innersten Stufe der Scheibe 7a sperrt.
  • Wenn das im Registrierwerk stehende Produkt einen Dezimalbruch besitzt, dann wird das Werk beim Löschen weitergedreht, als wie es der Nullstellung entspricht. Zu diesem Zwecke ist es notwendig, die Kommaspirale 7a mit einer geeigneten Nut zu versehen (Abb. 3). Die Hauptwelle steht also am Schlusse des Löschvorganges nicht immer genau in Normalstellung, sondern ist über dieselbe hinaus gedreht. Das hat aber nichts zu sagen. Die Hauptsache ist, daß die Feder 6c gespannt ist. Die Steuerhebel.
  • Die Steuerhebel und ihr Gestänge sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Abb. i und 2 zeigen, wie die Hebel mit den von ihnen gesteuerten Getrieben durch Stangen verbunden sind, -während die übrigen Abbildungen das Gestänge fortlassen und die Anordnung so darstellen, als ob die Steuerhebel und ihre Getriebe in derselben Ebene lägen.
  • Im vorstehenden ist bereits der Anschlag 46c erwähnt, der durch Vermittlung der Tabulatortasten 469 und der Resultattaste 4i übersprungen werden kann. Auch ist bereits die Erhöhung 37a des Wagens erwähnt, die durch Vermittlung einer Stange 37 einen Arm des Winkelhebels 32c derart niederdrückt, daß eine von dessen senkrechtem Arm getragene Schiene 32d in den Bereich der von den Tastenhebeln bedienten Schwinghebel 4o gelangt und dadurch das Auslösen des Hauptsperrades 15 ermöglicht (Abb. i, 6 und g).
  • Der Zusammenhang derTabulatortasten46 mit der Schreibmaschine ist hier nicht näher erläutert, da er bekannt ist. Die Tabulatortastenhehel .46 und die Resultattaste 41 wirken auch auf die Stufenschaltklinke 16c ein (Abb.9). Außerdem wirken die Tabttlatortasten q.6 auf das KOnlntawerk 7.
  • Die Verbindung mit der- Stufenschaltklinke 16c wird beispielsweise dadurch erreicht, (laß ein den Tabulatortastenltebeln q.6 gemeinschaftliches Gestänge 4611 in einen Ausschnitt der Schaltklinke 16c bzw. eines mit dieser verbundenen Hebels 16e greift (Abb. i und 5). Wie Abb. 5 erkennen läßt, hat der Hebel q.611 in der Klinke 16c einen Spielraum von einem Schaltschritt. In einzelnen Fällen, beispielsweise bei der Multiplikation mit gemeinschaftlichem Faktor, wird dieser Spielraum aufgehoben, damit das Stufenschaltwerk mit einer Bewegung der Tabulatortaste um zwei Schritte weitergeschaltet wird. Hierzu dient ein Keil 43a, der in den Schlitz der Klinke 16c geschoben werden kann (Abb. q., 8 und 9). An dein Hebel q.3 sitzt eine Nase, die im allgemeinen über einem Anschlaglrebel43b liegt. Wenn der Hebel 43 unigelegt und durch ein an seinem oberen Ende befindliches Häkchen verriegelt wird, so senkt sich der Keil.I3a zunächst noch nicht in den Schlitz der Klinke 16c, sondern erst, wenn der Sperrltebel .43b durch die Stange ;1' ausgerückt wird. Der Hebel q.3 ist federnd ausgeführt.
  • Ferner ist int vorstehenden l:ereits auf den Steuerhebe142 hingewiesen, mittels dessen der Hebel 33" gegenüber dem einen oller anderen ringförmigen Anschlag 14.b eingestellt wird, uni die Maschine auf Addition oder Subtraktion einzustellen (Abb. i und 9).
  • Die Resultattaste q i löst ähnliche Bewegungen aus wie die Tabulatortasten .46. Indessen dient sie nicht wie diese unmittelbar zur Einstellung des `'Wagens. Sie wirkt auf die Klinke 16c und schaltet mittels dieser das Schaltrad 16 um einen Schritt weiter. Da sie zum Aufschreiben des Ergebnisses der Rechnung dient, wird sie zur Einleitung des dritten Arl:eitsvorganfies angeschlagen. Sie bewegt hierbei auch den Winkelhebel 30c, so daß das Vorschubwerk wieder zurückfällt. Sie drückt den Kornmaliebel ; f etwas zurück und bringt diesen in den Bereich des Anschlags 79 am Schreibmaschinenwagen. Schließlich dient sie dazu, die Sperrklinke 32a auszulösen (Abb. 6).
  • Zur Durchführung der einfachen Addition und der Division gehört ein Steuerhebel 4.I (Abb. i und 8). Dieser schiebt durch eine Stange 44.a das erste Stellrad 511 in die der i entsprechende Stellung. Er wird durch ein in Abb.8 gezeichnetes Häkchen verriegelt, welches die Resultattaste 4.i erfaßt und auch eine Bewegung der letzteren unmöglich macht. Der Steuerhebel 44 greift an der Klinke 16c an und schaltet das Schaltrad i 6 utn zwei Schritte «-eiter.
  • Schließlich ist in der Maschine ein Steuerhebel 45 für Division vorgesehen (Abb. 1, und 9). Dieser wirkt zunächst auf den Hebel ..12 und stellt mittels dieses Hebels den Hebel 33u gegenüber den Anschlägen 14.b auf Subtraktion ein. Ferner wirkt er durch eine Klinke 16,1 auf das Schaltrad 16 und verstellt dieses um einen Schritt. Durch ein Gestänge 45, steht der Hebel 45 mit dem Schreibhebel 50i, 5okz in Verbindung. Er kann diesen nach rechts in die Bahn des Daumens 2o11 verschieben, so daß das Ergel;nis der Division aufgeschrieben werden kann. Durch ein Gestänge 4511 steht der Steuerhebel mit dein Hebel 13g in Verbindung, an dem die Kuppelstange 130 hängt. Er kann diesen etwas nach links in Abb. 9 verschieben, so daß seine Sperrung durch die Stange 21c aufgehoben wird, und er statt dessen durch einen Schwinghebel 34 gesperrt wird. Am oberen Ende dieses Schwinghebels sitzt ein Winkelltebe13.Ia, dessen wagerechter Schenkel in die Bahn der Stimmenstufenscheibe 2° ragt und durch diese dann bewegt werden kann, wenn sie in der Nullage ankommt. Der nach oben ragende Arm des Winkelhebels steht mit der Stange q.511 in Verbindung. Im allgemeinen liegt der Arin 3q.11 nicht im Bereich der Stufenscheike 29. Er wird vielmehr erst durch das Umlegen des Hebels .1.5 in deren Bereich gebracht. Die Multiplikation.
  • Es wird angenommen, daß gerade eine Rechnung beendet ist und daß die Maschine nach vollendeter Niederschrift des Ergebnisses und nach dem Löschen sich noch In der dritten Arbeitsstellung befindet. Der Wagen ist aus (lein Gebiet der Rechenmaschine in dasjenige der Schreibmaschine nach rechts geschoben, und der für die neue Rechnung in der ersten Zeile erforderliche Text ist niedergeschrieben. Durch die neue Rechnung sollen die Zahlen 634 und 28 miteinander multipliziert werden.
  • Zunächst ist der Wagen wieder in das Gebiet der Rechenmaschine zu bringen und an der Stelle anzuhalten, die der ersten Ziffer der dreistelligen Zahl 634 entspricht. Zu diesem Zweck wird die entsprechende Tabulatortaste ..1.6 niedergedrückt (Abb. i). Hierdurch wird die Sperrung des Wagens sowie der Anschlag .I6c ausgehoben. Der Wagen überspringt den Anschlag 4.6c und bleibt drei Stellen vor der dem Komma zugewiesenen Stelle stehen. Dadurch, daß der Vorsprung 37a des Wagens über die Stange 37 weggegangen ist, ist der Kniehebel 32c aus der in Abb. 6 gezeichneten Stellung in die nach Abb. 9 umgelegt, so daß beim Anschlagen einer Taste der entsprechende Wert in das Rechenwerk übertragen «-erden kann. Die Tabulatortaste .I6 zieht mittels des Hebels d.6a und der Klinke 7' (Abb. 2, 3, .1 .) den Kommaschieber 7b und damit den Schieber 7e um drei Schritte zurück. Ferner zieht sie die Stufenschaltklinke 16e zurück. Zunächst wird hierdurch der Hebel 3oe umgelegt (Abb. 5), so daß die Schalt- und Sperrklinken 30b, Sod, die in dritter Arbeitsstufe gewirkt hatten, von der Xabe i.Ie und dem Vorschubwerk 611, 6b abgehoben «-erden. Das Vorschubrad 6b wird mithin freigegeben und durch die Spiralfeder 6e gedreht. Die Kommaspirale 7a fällt zurück, bis sie an ihrer dritten Stufe vom Kommaschieber 7e festgehalten wird. (Das Vorschubrad 6a stand während des dritten Arbeitsvorganges bereits in Nullstellung, da die entsprechenden Klinken nicht gewirkt hatten.-.) 'Tun kommt auch die Stufenschaltklinke 16e zur Wirkung und drückt die Schaltwelle i i in die in Abb. 2 gezeichnete Lage nach links. Die Maschine ist mithin für die Durchführung des ersten Arbeitsvorganges geschaltet. Der Hebel 30e ist durch das Loslassen der Tabulatortaste wieder zurückgegangen, so (laß auch die Sperrklinken 30e und Sod zurückfallen konnten. Indessen können lediglich die Vorlatifschaltklinken 30a -, 30c in das Rad 6a eingreifen, da nur die zugehörige Sperrklinke 30e, wie Abb. 2 zeigt, vor einer Ringnut steht, während die Sperrklinke Sod (und durch diese 3ob) durch denFlansch 1.I,' in ausgChobener Stellung gehalten wird. Mithin kann lediglich das Vorschubrad 6a gedreht «-erden.
  • Entsprechend der ersten Ziffer des ersten Faktors 634 wird nun die Zahlentaste 6 niedergedrückt. Dadurch wird der entsprechende Sperriegel d.obangeboben (Abb. 6). Gleichzeitig wird der Winkel 32e und damit die Hauptsperrklinke 32' - niedergedrückt (siehe die Stellung von 32e in Abb. 9). Das Antriebskettenrad 15a setzt mithin das Rechenwerk in Bewegung. Hierbei wird zunächst die Vorschubkurbel i 8a (Abb. 2) durch das Zahnsegment 1.Ia um 36o° gedreht. Dadurch wird das Vorschubrad 6a und damit der Stellarni .te aus der Ruhelage um einen Schritt vorgeschaltet, so daß der Arm de in den Bereich des ersten Stellrades 5a gelangt. Nach(lem die Kurbel 1811, ihre Drehung vollendet hat, gelangen die Klauen der Kupplung 13'°, r3d in Berührung, so daß die Schraube 13 a ihre Drehung beginnt und den Stellarin .Ie und (las Stellrad 5a nach rechts verschiebt. Das Zahnrad 21 (Abb. 6) bewegt die 7_ahnstatige 21a und -zieht diese bis an den sechsten Riegel .In!,. -i diesem Augenblick wird der Kupplungshebel 13e an der Stelle 131° (Abb.6) ausgelöst, so daß die Kupplung 13f', 13d wieder unterbrochen wird. Das erste Stellrad 5a ist nun in Eingriff mit dem sechsten Multiplikationsrade 3a. Die Schraube 13a wird nun durch das an dem Kettenrade 12e hängende Gewicht zurückgedreht und zieht hierbei den Stellarnl 4c zurück, während das Stellrad 511 in der eingestellten Lage steheilbfeibt. Die Rückbewegung der Schraube wird jedoch zun iichst di -ircli die Sperrklinke 31a (Abb. io) verhindert. Aber kurz vor Beendigung der Drehung der Schaltwelle i i wird die Klinke 31a durch den Ansatz 15e (Abb. io) ausgehoben, so daß die Schraube 13" schließlich bis in ihre Anfangsstellung zurückfällt, während auch die Schaltwelle i i ihre Drehung vollendet.
  • Nun wird die Zifferntaste 3 niedergedrückt. Die Schaltwelle i i wird in derselben Weise wie vorher freigegeben. Die Vorschubklinke 30' kommt wieder zur Wirkung und dreht den Hebel 4e in den Bereich des zweiten Stellrades 5a. Danach beginnt der zweite Vorlauf der Schraube 13a, bis er durch den 'dritten Riegel .lob unterbrochen wird. Das zweite Stellrad 5a gelangt nun mit dem dritten --Tultipliltationsra<le 3a in Eingriff, und im übrigen wiederholt sich das Spiel in der im vorstehenden beschriebenen Weise. In entsprechender Weise wird auch die Zahl .l. durch Niederdrücken der Zifferntaste .I in das Rechenwerk gebracht.
  • Jetzt erst ist der erste Falttor auf das Stellwerk 5 übertragen. Das erste, zweite und dritte Stellrad 5a ist in Eingriff je mit dem sechsten, dritten und vierten 'Multiplikationsrade 3a. Wenn der Faktor mehrere gleiche Ziffern enthält, so greifen mehrere Stellräder in dasselbe Multiplikationsrad.
  • Die Zifferntasten haben bei ihrem Anschlag auch die Typenhebel der Schreibmaschine bewegt und dadurch die Zahl 63._j. zum Abdruck gebracht.
  • LTili nun die auf das Rechenwerk übertragene Zahl 634 mit 28 zu multiplizieren, wird zunächst der Wagen in das Gebiet der Schreibmaschine bzw. so weit zurückgedrückt, daß wieder eine Tabulatortaste .I6 angeschlagen werden (tann. Gegebenenfalls werden die schriftlichen Bemerkungen zu dein zweiten Faktor 28 aufgeschrieben.
  • Da es sich uni eine zweistellige Zahl handelt, wird die zweite Tabulatortaste 46 bedient. Der Wagen wird dadurch ausgelöst und bleibt zwei Stellen vor (lern Komma stehen. Die Tabulatortaste wirkt auf (las Stuf enschaltwerk 16 und den Winkelhebel 30e, hebt die Vorschubhlinken 3oa, 3 ob und verschiebt (tann die Schaltwelle i i nach links, um das Rechenwerk auf den zweiten Arl:eitsvorgang einzustellen. Während des ersten Arbeitsvorganges hatte die (las Summenwerk 2 drehende Klinke 30b nicht gewirkt. Die Summenwerke standen also am Ende desselben in der Stellung, in die sie am Anfang des Arbeitsvorganges gebracht waren, das heißt, sie sind um drei Schritte zurückgefallen.
  • Infolge des Anschlagens der Tabulatortaste, welche den zweiten Arbeitsvorgang einleitet, wurden, wie oben erwähnt, die Klinken 30a und 30b gehoben. Das Stellwerksvorschubrad 6" und damit der Stellarm .I°' fallen in ihre Nullstellung zurück. D:e Tabulatortaste .I6 zieht auch den Kommaschieber 7c (Abb. 2) uni zwei weitere Schritte zurück. Die Klinke 71 greift hierbei unrnittel-ar an dein Schiebcr 77 an, (1a sie durch die Scheibe tob (Al>). 2) und die Stange 7x an der Linksbewegung der Welle i i teilgenommen hat. Durch die Bewegung des Schiebers 7c werden zwei `-eitere Stufen der Kommaspirale 7a freigegeben, und die Sunimenwerke 2 fallen tnn zwei weitere Schritte zurück.
  • Jetzt kann die N iedersclrrift der neuen Zahl beginnen. Zuerst wird die Zifferntaste 2 angeschlagen. Der entsprechende Riegel d.ob ,wird gehoben, .und da der Winkelhebel 32a die Verbindung zwischen Rcchenmaschine und Schreibmaschine hergestellt hat, wird die Schaltwelle 1 i freigegeben.
  • Zunächst kommt (las Zahnsegment 149 in Wirksamkeit. Die Kurbelwelle 18 dreht sich, und die Vorschubklinken 30a und 30b spielen, Tetzt arbeitet aber lediglich die linke klinke 301, während die rechte 3oa nebst 3oe wirkungslos bleibt, (la die Klinke 3oc durch den Flansch 1.Ic angehobeif wird. Mithin werden die Strmrnen werke 2 durch Vermittlung des Vorschubrades 6b um einen Schritt gedreht.
  • Wenn nian die Ziffernzahl des ersten Faktors mit a und die zweite mit b bezeichnet, so waren die Summenwerke 2 bisher um den Betrag a -j- b zurückgefallen. Jetzt wird durch die Vorschubklinke 30b von diesem Betrag ein Schritt abgezogen, so daß die Sumrnenwerke nur noch um a -[- b - r zurückstehen.
  • Nachdem das Zahnsegment i 4P an dem "Zahnrad r9 vorbeibewegt ist, erfaßt die Kuppelscheibe 131' die Kuppelscheibe 13,1. Die Schraube 13a beginnt ihren Vorlauf, und die Zahnstange 2,a wird vorgezogen, bis sie auf den angehobenen .(zweiten) Riegel d.ob trifft. Die Kupplung 13f', 13d wird unterbrochen, und die Schraube 13a fällt zurück, bis das Rücklaufsperrad 13d im zweiten Zahn von der Rü cklaufsperrklinke 31a angehalten wird.
  • Der Stellartn .Ie verharrt in Ruhe, (1a er durch das Vorschubrad 6a nicht in Bereit-Schaft gestellt ist. Da die Welle r i nach links verschoben ist, ist die Kupplung r2e, i2c eingeriicla. Infolgedessen nehmen die Multiplikationsantriebsräder r2a an der Drehung der Schraube 13a teil. DieMultiplikationsantriebsräder werden zusammen mit der Schraube 13a zurückgedreht und durch die Rücklaufsperrklinl:e 31a im zweiten Zahn des Rücklaufsperrades 13d angehalten. In dieser Stellung verharrt die Schraube r3a so lange, bis die «-eitereilende Schaltwelle i i die Verbindung zwischen den Summenwerken 2 und dem Stellwerk 5 hergestellt hat. Dies geschieht mittels des Anzughebels 33a (Abb.2 und 9). Dieser war mittels des Steuerhebels 42 (Abb. i und 9) derart eingestellt, daß die Daumenfläche i4b, die der Addition und der Multiplikation entspricht, zur Wirkung kommt und den Anzughebel 33a nach links in Abb. 2 drückt. Dadurch werden die Registrier-«-erke 2 durch Vermittlung der Stange 33b, 33` und 33d einwärts geschoben, so daß die Kupplungen 59, 2"L in Eingriff gelangen. Erst wenn die Kupplungen in Eingriff gebracht sind, drückt die Nase i 5e des Hauptsperrrades 15 die Klinke 3,a zurück, so daß das Rücklaufsperrad 13d mit der Schraube 13a t:nd den Multiplikationsantriebsrädern i2a aus der der 2 entsprechenden Stellung in die Nullstellung zurückgehen kann. Die entsprechenden Bewegungen «-erden durch die Stellräder 5a und die Stehwellen 5 auf die Registrierwellen 2a übertragen.
  • Sobald die Schraube I 3a in ihre Nullstellung zurückgekehrt ist, läßt das Antriebsrad rd. den Hebel 33a wieder los, so daß die Kupplungen 5-7, 2"L wieder gelöst werden. Nun kommt auch die Schaltwelle i i zur Ruhe. Jetzt wird die Taste 8 angeschlagen. Das beschriebeneSpiel wiederholt sich. DieSummenwerke 2 kommen in der Stellung a -i- b - 2 mit dem Stellwerk 5 zum Eingriff.
  • Nun ist die Multiplikation beendet. Es handelt sich jetzt darum, (las Ergebnis auf (las Papier zu übertragen. Zu diesem Zwecke «ird der Wagen wieder nach rechts geschoben, und das Papier wird um mindestens eine Zeile weitergedreht. Die Stellenzahl, die vor das Komma kommt, wird nun nicht vom Rechner bestimmt, sondern durch die Maschine. Dementsprechend wird auch keine Tabulatortaste .1 .6 niedergedrückt, der dritte Arbeitsvorgang wird vielmehr durch die Resultattaste d.i ausgelöst (Abb. i,6,8 und 9). Der Winkelhebel 30e (Abb.5) hebt die Vorschul)l<linl:e 30a, 3ob, 30", Sod an, und die Schaltwelle i i tritt in die dem dritten Arbeitsvorgang entsprechende Stellung nach rechts. Die Surntnenwerke 2 fallen nun aus der Lage a -f- b -.2 wieder in die Lage a -(- b zurück, da die Kommaspirale an der Stufe rz + b durch den Schieber 7c angehalten wird. Denn da die Klinke 71 bisher in Sperrstellung stand, sind die Kommaschieber 7b und 7c in der Stellung a + b geblieben, in die sie während des ersten und zweiten Arbeitsvorganges gebracht waren.
  • Die Kommaklinke 7z wird nun durch die Stange 7x1 ausgelöst (Abb. 2), die im Bereich vier bei Einleitung des dritten Arbeitsvorganges nach rechts verschobenen Scheibe tob liegt. Das Ausrücken erfolgt jedoch erst, nachdem die Kommaspirale in der Stellung a. -f- b angelangt ist, da die Klinke 16c infolge ihres toten Ganges erst auf das Schaltrad 16 wirkt, nachdem der Winkelhebel 30e die Klinken 30c und Sod ausgehoben hat, und erst zum Schluß der Bewegung der Welle i i wird die Scheibe tob an die Stange 7h gelegt. Die nun freigegebenen Kommaschieber 7b und 7c könnten durch Federwirkung in ihre Nullstellung zurückkehren. Indessen werden sie hieran durch die Kommaspirale 7a gehindert, die ja mittlerweile bis zu den noch festgehaltenen Kommaschiebern 7b und 7c zurückgefallen war.
  • Die Resultattaste 41 drückt den Kommahebel 7f ein wenig zurück, so daß dieser in den Bereich des Anschlags 79 gelangt (Abb. i). Durch die Taste wird auch die Wagensperrung ausgelöst. Der Wagen bewegt sich daher nach links und trifft hierbei denHebel 7f und bewegt sich mit diesem so lange, bis die am entgegengesetzten Ende des letzteren befestigte Stange 7e an eine der Stufen der am Schieber 7c befestigten Kommascheibe 7d anschlägt. Da der Schieber 7c und diese Scheibe tun a + t> Schritte zurückstehen (im vorliegenden Falle um 5 Schritte), kommt auch die fünfte Stufe zur Wirkung. Der Hebel 7t hiilt daher den Wagen um fünf Stellen vor dem Komma fest. Zuletzt löst die Resultattaste 4.1 Elie Hauptsperrklinke 32a aus. Die Schaltwelle i i beginnt ihre Drehung.
  • Bei dein dritten Arbeitsvorgang wirkt nicht <las Zahnsegment i4a, sondern der volle Zahnkranz des Antriebsrades rd.. Die Vorschubklinke 30a des Stellwerkvorschubrades 6a bleibt wieder ohne Wirkung, und der Stellliebel 4.e verharrt in seiner Ruhestellung. Dagegen bewegt die Vorschubklinlce 3ob die Suinnienwerke 2 schrittweise zurück. Die Schraube 13a dreht sich wie immer, aber die Multiplikationsräder 12a nehmen an dieser Drehung nicht teil. Der Anzugshebel 33a kann nicht wirken, so daß eine Kupplung zwischen den Wellen 5 und den Registrierwerken nicht stattfindet.
  • Die Drehung der Schaltwelle i i wird also durch das "Zahnrad 1.4 auf die Schaltwelle 18 übertragen, die sich bei einmaliger Umdrehung der Welle i i siebenmal dreht. Während der ersten halben Umdrehung der Vorschubwelle wirkt die Schaltklinke 30b nicht, sondern erst während der zweiten halben Umdrehung. Während des ersten Teiles der Drehung der Welle 18 werden die Taster 5oa und 50b (Abb. 7) durch die Daumen 2oa und die Federn 5o11 an die erste Resultatspirale 29 jedes Summenwerkes gezogen. Hierdurch «-erden auch dieFedern 5oh und 5o- gespannt. Unmittelbar nach Einstellung der Taster soa und 50b werden die Federn ausgelöst, so daß sie die Typenhebel 5oe und 5of bzw. einen von diesen gegen die Papierwalze schleudern. Durch die weitere Drehung der Daumen 2oa «-erden die -Taster wieder freigegeben und durch das Gewicht der Hebel Sod und der Typenhebel wieder zurückgezogen. In der zweiten Hälfte der Drehung der Welle 18 arbeitet die Klinke 30b, und die Summenwerke werden um einen Schritt zurückgeschaltet.
  • In der dritten Periode wird der LÖSCbliebel 9 niedergedrückt. Das Löschrad 211 kommt zum Eingriff, und das an -der Spirale 2,9 eingestellte Resultat wird während der zweiten Hälfte jeder Drehung der Welle 18 gelöscht, indem sich das Rad 2h bei der Riickbewegung des Resultatwerkes bis in die Nulllage dreht. Das Löschen erfolgt unmittelbar nachdem die Schreibvorrichtung gewirkt hat.
  • Bei der folgenden Drehung der Welle 18 liegt die nächste Spirale 29 in der Bahn der Taster 5o° und 50b, und das Spiel wiederholt sich. Der Schreibmaschinenwagen ist gleichzeitig mit der Schaltbewegung des Vorschubrades 16b um eine Stelle weitergeschaltet.
  • Wenn das Resultat mehr als sieben Stellen hat, muß die Resultattaste .fi niedergedrückt bleiben, bis die zweite Schaltwellendrehung beginnt.
  • Da während des dritten Arbeitsvorganges keine Zahlentasten niedergedrückt werden, kommt auch keiner der Riegel .fob zur Wirkung. Die Schraube 13a vollendet also ihren ',."orlauf bis zum letzten Zahn. Da die Schaltwelle i i außerdem nach rechts verschoben ist, kann die Schraube 13a jetzt die Löschscheibe d.f fassen und das Stellwerk 5 in der I:ekannten Weise löschen. Der Löschhebel des linken Summenwerkes 2 wird jedesmal im dritten Arbeitsvorgang niedergedrückt, so daß das gebildete Produkt jedesmal gelöscht wird. Der Löschhebel 9d des- rechten Werkes 2 jedoch wird nur auf besonderen Wuiäsch niedergedrückt. Auch können der Hebel 501 und die Schreibfeder 5om des rechten Summenwerkes nach rechts gedrückt werden, damit die Niederschrift der Gesamtsumme für gewöhnlich vermieden wird. Zweckmäßig wird das Federnpaar 501 und 5om derart zwangläufig mit dem rechten Löschhebel 9d verbunden, daß diese beiden Teile immer gleichzeitig eingerückt werden. Dies würde immer am Schlosse einer Rechnung geschehen.
  • Zinsreclinting. Die Ermittlung der Zinsen aus dein Kapital und dem Zinsfuß ist eine einfache Multiplikation. Der Zinsfuß wird als Dezimalbruch niedergeschrieben und mit dein Kapital multipliziert.
  • Wenn der Geaintl)etrag der Zinsen aus mehreren Kapitalien berechnet werden soll, so handelt es sich um eine Multiplikation und uni eine Addition der erhaltenen Zinsen ini rechten Summenwerk.
  • Soll der Zinswert zum Kapital zugezogen werden, so wird der I-apitalwe rt als erster Faktor eingestellt: Danach wird multipliziert mit der "Zahl i,op, wenn p den "Zinsfuß bedeutet.
  • 1Itiltiplikation mit geincinsamein Faktor. (`m eine größere Anzahl von Zahlen finit gleichem Faktor zu multiplizieren, wird @ler gemeinsame Faktor durch den ersten Arl-eitsvor-gang im Stellwerk 5 eingestellt. Durch den zweiten Arbeitsvorgang wird die erste "Zahl finit dem gemeinsamen Falttor nitiltipliziert. Durch den dritten Arbeitsvorgang wird (las erhaltene Produkt niedergeschrieben.
  • Hierhei darf jedoch die Löschscheil-e 4f nicht wirken. Sie wird ein wenig nach rechts gedrückt, damit sie nicht von der Schraube 1311 erfaßt werden kann. Daher bleibt der erste Faktor im Stellwerk 3 eingestellt, und ini weiteren Verlauf der Rechnung kann der erste Arbeitsvorgang jedesmal übersprungen wer--len. Während bisher die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge 1, 2, 3, 1, 2, 3 usw. war, erhält man bei lltiltil)liltation mit gemeinsamem Falttor das Bild 1 2, 3, 2, 3 usw.
  • LTrn den ersten Arbeitsvorgang überspringen zu können, wird lediglich der tote Gang zwischen dein Tabulatortastenhebel _M6u und der Stufenschaltklinke 1617, der gerade einem Schaltschritt des Vorschulhades i6 entspricht, aufgehoben. Zu diesem Zweck schiebt der Steuerhebel .13 für 'Multiplikation mit gemeinsainein Faktor den Keil .13« in den Schlitz der Stuf enschaltklinke 16c (Abb. 1, .1, 8 und 9). Wenn nun eine Tabulatortaste .16 l:erlierit wird, so «-irkt der Hebel _16« finit viel geringerem toten Gang, der jetzt #o bemessen ist, Gaß das Stufenschaltrad i6 uni -zwei "Zähne weitergeschaltet wird.
  • Zti beachten ist, (Maß der Keil .13« nicht sofort wirkt, wenn der Steuerhebel .13 niedergedrückt wird, da die 'Maschine während der ersten Multiplikation in der gewöhnlichen Weise arbeiten, also auch den ersten Arbeitsvorgang durchführen muß. Aus diesem Grunde ist neben dem Gestänge .13 eine kleine Sperrklinke .13b angeordnet, die den Keil .13a in seiner Ruhestellung hält (Abb.4). Der Hebel .13 ist als Feder ausgebildet. Er wird durch ein Häkchen in seiner Arbeitsstellung gehalten (Abb. 4). Solange die Klinke .13' sperrt, ist die Feder gespannt. Wenn beim dritten Arbeitsvorgang der ersten 'Multiplikation die Schaltwelle i i nach rechts wandert, drückt die Stange 7k, die die Konirnaklinke ; i auslöst, die Klinke d.3 b zurück, so daß der Keil 4311 einschnappen kann.
  • Der Steuerhebel 43 für Multiplikation mit gemeinsamem Faktor hewegt auch die Stange 4.3c, durch die die Löschscheibe 4f nach rechts gedrückt wird (Abb.4).
  • Die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge ist also wie folgt: Es werde angenommen, daß sich die lIaschine nach Beendigung einer Rechnung noch in der dritten Arbeitsstellung befindet.
  • Der Steuerhebel .13 für Multiplikation mit geineinsamein Faktor wird umgelegt und in seiner Arbeitsstellung festgehalten. Der Keil .13« wird jedoch infolge der Sperrklinke .13I noch nicht vorgeschoben.
  • Eine Tabulatortaste .16 wird angeschlagen, um den gemeinsamen Falttor einzustellen. Sie wirkt wie gewöhnlich auf das Stufe-ischaltrad 16 und stellt die :Maschine für den ersten Arbeitsvorgang ein. Der gemeinsame Faktor wird nun durch VerschieLen der Stellräder 3u mittel: der Zahlentasten auf (las Rechenwerk übertragen.
  • :Nun wird die Tabulatörtaste .16 gedrückt, welche dein zweiten Faktor des ersten Produktes entspricht.
  • Hierdurch wird die zweite Periode eingeschaltet. Der zweite Faktor des ersten Produktes wird in das Rechenwerk übertragen.
  • Um das so gebildete Produkt -niederzuschreiben, wird die Resultattaste .li bedient. Sie schaltet das Stufenschaltwerk 16 wieder uni einen Schritt weiter. Bei Durchführung des dritten Arbeitsvorganges wird der Keil .13R freigegeben. Er dringt in den Schlitz der Periodenklinke i6c. Diese wirkt jetzt bei j;-#cIcin Druck auf eine Tabulatortaste um zwei Schritte. Die 'Maschine wird daher von der dem dritten Arbeitsvorgang entsprechenden Stellung unmittelbar auf die dem zweiten Arheitsvorgang entsprechende Stellung umgeschaltet. Im weiteren Verlauf der Reclintni" wechseln nun ab: die Resultattaste .I1 mit Schaltung des Rades 16 uni einen Schritt und die Tabulatortaste .16 mit Schaltung um zwei Schritt.
  • Bevor glas Gesamtergebnis niedergeschrieben wird, wird der Steuerhebel 43 freigegebe:i. Die Löschscheike .4f kann nun wieder in Tätigkeit treten. Während des letzten dritten Arl#eitsvorganges arbeitet die Maschine wieder in der gewöhnlichen `,'eise.
  • Die Multiplikation mit gemeinsamem Faktor macht eine besondere Wirkungsweise des lioinmawerl<es 7 erforderlich, die später beschrieben «erden wird.
  • A(Iditioit. Die Addition findet ausschließlich im Suininenwerk 2 statt. Jeder Stimniand wird mittels einer Multiplikation mit der Zahl i in (las Suininenwerk 2 gebracht. Wenn mehrere zahlen addiert werden, so stellt die i den gen@ei@sanie.i Faktcr dar.
  • Der Summand wird immer während des zweiten Arbeitsvorganges der Maschine niedergeschrieben. Der dritte Arbeitsvorgang ist bei reiner Addition im allgemeinen überflüssig, da es ja zwecklos ist, die Produkte, die aus der -Multiplikation finit i entstehen, noch besonders aufzuschreiben. Daher braucht der dritte Arbeitsvorgang nur am Schluß derRechnung durchgeführt zu werden. wenn (las Endergebnis aufgeschrieben wird.
  • Der gemeinsanieFaktor i könnte in der üblichen `''eise mittels des ersten Arbeitsvorganges in das Rechenwerk gebracht werden. Indessen ist der Vorgang durch die Anordnung des Steuerhebels -..1 für einfache Addition vereinfacht (Abb. i und ,I). Dieser drückt durch Vermittlung der Stange 44a (las erste Stellrad 5a um einen Schritt nach rechts, also in den Bereich des ersten Multiplikationsrades 3a. Wenn er in seine Arbeitsstellung umgelegt wird, so erfaßt er mit einem Häkchen die Resultattaste 41 (Abb. 8). Er wird dadurch in seiner Stellung festgehalten und sperrt dadurch gleichzeitig die Resultattaste.4, so (Maß diese nicht bedient werden kann. Die Maschine kann also nicht für (Zen dritten Arbeitsvorgang eingestellt werden, solange diese Sperrung besteht.
  • Der Steuerhebel 4 bedient auch die Stufenradschaltklinke 16e, die er um zwei Schritte zurückzieht, so daß die ersteArbeitsstellung übersprungen und gleich die zweite Arbeitsstellung des Rechenwerkes eingestellt -#cird. In dieser Stellung wird die Klinke 16c festgehalten, so daß auch die Tabulatortasten .16 nicht mehr auf sie einwirken können. Eine Bedienung der Tabulatortasten ist jedoch wegen des Spielraumes zwischen ihnen und der Klinke 16e noch möglich. Mithin bleibt während der weiteren Rechnung immer die -zweite Arbeitsstellung eingeschaltet.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist mithin wie folgt, wcnn man annimmt, daß zu Beginn (lerRechnung dasRechenwerk auf den dritten Arbeitsvorgang eingestellt ist: Mittels des Steuerhebels 44 wird das erste Stellrad 5a in den Bereich des ersten Multiplikationsrades 3a gebracht, also der Faktor i im Rechenwerk eingestellt. Die Resultattaste .I1 wird gesperrt und sperrt gleichzeitig den Steuerhebel .14. Mittels der Klinke 16"-, die um zwei Schritte bewegt wird, wird sofort der zweite Arbeitsvorgang eingestellt. Die Klinke 16° ist nun gesperrt.
  • Die einzelnen Summanden werden unter jedesmaliger Benutzung der entsprechenden Tabulatortaste in das Rechenwerk übertragen.
  • Sobald der letzte Summand niedergeschrieben ist, wird der Steuerhebel dd. durch Lösen seines Häkchens freigegeben. Die Grundschaltung der Maschine wird wieder hergestellt. Durch Bedienen der Resultattaste 41 wird der dritte Arbeitsvorgang durchgeführt, durch den die Summe aufgeschrieben wird.
  • Suhtraktion. Die Subtraktion wird in der Weise durchgeführt, (Maß zunächst der iMintiend durch Multiplikation mit i auf (las Summenwerk und danach der Subtrabend ebenfalls durch Multiplikation mit i, aber in (lein der Multiplikation entgegengesetzten Sinne auf (las Summenwerk übertragen wird.
  • Die Durchführung der Subtraktion gestaltet sich demnach wie folgt.
  • Ähnlich wie bei der Addition wird zunächst die Zahl i ini Stellwerk mittels des Steuerhebels dd. eingestellt, so daß das erste Stellrad 5a um einen Schritt nach rechts in den Bereich des Multiplikationsrades 3a bewegt wird. Dadurch wird die Stufenschaltklinke 16c um zwei Schritte zurückgezogen, so (Maß die Maschine sofort auf (Zen zweiten Arbeitsvorgang eingestellt wird. Nun werden durch die Zifferntasten der Schreibmaschine die Ziffern des Minuenden in das Rechenwerk gebracht. Die Schraube 13a läuft zunächst vor, bis sie durch den angehobenen Riegel .10v ausgeschaltet wird. Während des Rücklaufs der Schraube findet die Kupplung zwischen den Stellrädern und (Zen Summenrädern statt, so daß der Minuend auf clie Summenwerke übertragen wird.
  • \ach Beendigung des zweiten Arbeitsvorganges wird der Hebel 33a (Abb. 9) mittels des Steuerhebels 42 derart verschoben, (Maß er mittels der Stangen 33G, 33`t die Kupplung zwischen den Stellrädern und (Zen Registrierwerken während des Vorlaufs der Schraube 13ä herstellt. Nun werden die Ziffern des Subtrahenden nacheinander angeschlagen, während die i im Stellwerk noch eingestellt ist. Da die Kupplung zwischen den Stellrädern und den Sumrnenwerken durch den Hebel 33a sofort hergestellt wird, erfolgt die Übertragung des Subtrahenden während des Vorlaufs der Miiltiplikationsantriebsräder i 2a., also im entgegengesetzten Sinne wie vorher. In den Summenwerken erscheint mithin die Differenz der beiden Zahlen.
  • .Nun wird der Steuerhebel .1.4 durch Lösen seines Häkchens freigegeben. Die Resultattaste 41 wird bedient, und der dritte Arbeitsvorgang wird in der üblichen Weise durchgeführt. Die Division.
  • Die Division erfolgt, wie eingangs angegeben ist, in vier Arbeitsvorgängen. Die :Maschine wird der Reihe nach in die zweite, erste, zweite und dritte Arbeitsstellung gebracht.
  • Um den Dividend iin Summenwerk 2 einzustellen, wird zunächst der Steuerhebel .1.4 für Addition mehrerer Posten bedient und damit das erste Stellrad 3a in den Bereich des ersten :Multiplikationsrades geschobrn (Abb. 8). Hierdurch wird auch das Stufenschaltracl 16 um zwei Schritt weitergeschaltet, so daß das Rechenwerk unter überspringen der ersten gleich in die zweite Arbeitsstellung gelangt. Die der Stellenzahl des Dividenden entsprechende Tabulatortaste wird angeschlagen, wodurch der Schreibinaschinenwagen und das Koininawerk, nicht aber das Schaltrad 16 eingestellt werden. Durch Anschlagen der Zifferntasten der Schreibmaschine wird der Dividend niedergeschrieben und auf das Rechenwerk übertragen. Schließlich wird der Steuerhebel 44 wieder ausgerückt.
  • Tun wird der Steuerhebel .15 für Division zurückgedrückt. Er wirkt auf den Unisteuerhebel :I2 derart, daß dieser den Hebel 33a für Subtraktion einstellt. Ferner schaltet er das Schaltrad 16 11111 einen Schritt weiter, so daß die Welle i 1 in die dritte Arbeitsstellung gelangt. Hierbei wirkt jedoch nicht die bisher verwendete Klinke 16c, sondern eine Klinke 16d, die gewöhnlich als Sperrklinke benutzt wird.
  • Der Steuerhebel .15 verschiebt ferner durch ein in Abb.i durch einen Linienzug .15e angedeutetes Gestänge den Tasterhebel 5oi und die Schreibfeder .5ok so weit nach rechts, daß der Daumen 2oa diese v.-ährend des zweiten Arbeitsvorganges fassen kann.
  • Außerdem zieht der Steuerhebel :15 durch Vermittlung der Stange .15a den Hebel 13,q etwas vor, an dein der Kupplungshebel 13e hängt (Abb. 9). Dieser wird dadurch etwas nach links verschoben, so daß er von der Sperrschiene 21c frei wird und dafür mit seinem Anschlag 1311 mit einem Anschlag an der Divisionsklinke 3.1 in Berührung gelangt, von dein er nun gesperrt gehalten wird. Ferner gelangt der wagerechte Hebel 34 in die in Abb. 9 gezeichnete Stellung und in die Bahn der Spirale 29. Wenn daher die Resultatspirale 2.17 bei ihrer Subtraktionsbewegung in der Nullstellung anlangt, so drückt sie mittels des Hebels 34,1 den Hebel 3.1 zurück. Dadurch wird die Knppelstange 13" freigegeben und der Vorlauf der Schraube 13« unterbrochen.
  • Bei der Division wird also der Schraubenvorlauf nicht durch eine der Zifferntasten der Schreibmaschine begrenzt, sondern durch das Summenwerk, und zwar in dem Augenblick, in dein dieses bis zur o zurückgedreht wird.
  • Das Anschlagen des Steuerhebels :15, durch das die dritte Arbeitsstellung der Maschine eingestellt wird, wird nicht benutzt, um einen Teil der Rechnung auszuführen, sondern lediglich dazu, die Maschine für die folgende Rechnung einzustellen. Diese entspricht im allgemeinen dein Arbeitsvorgang während einer gewöhnlichen Multiplikation. Es handelt sich jetzt darum, den Divisor in das Rechen-\verk zu bringen. Zu diesem Zweck wird die der Stellenzahl des Divisors entsprechende Tabulatortaste .16 bedient. Die Maschine wird dadurch von der dritten in die erste Arbeitsstellung gebracht. Der Divisor wird also beim Anschlagen der Zifferntasten auf das Stell-«-erk 5 übertragen, indem die Stellräder 5a nacheinander nach rechts verschoben werden.
  • Nun muß die Division durchgeführt werden. Dies geschieht in der üblichen Weise dadurch, claß der Divisor fortgesetzt vom Dividenden abgezogen wird. Mittels des Steuerhebels 45 war die Maschine auf Subtraktion eingestellt. Die Durchführung der Rechnung erfolgt jetzt durch Anschlagen der Resultattaste .l1. Durch diese wird die Maschine auf die zweite Arbeitsstellung gebracht. Die Maschine beginnt nun in der bei Beschreibung der Multiplikation dargestellten Weise zu arbeiten. Da aber die Maschine auf Subtraktion eingestellt ist, erfolgt die Kupplung zwischen dem Stellwerk und deinRechenwerk während des Vorlaufs der Schraube 13a. Das Summenwerke wird in der Richtung nach der Null hin zurückgedreht. Sobald diese erreicht ist, gibt die Divisionsklinke 3¢ den Kupplungshebel 13e frei. Der Vorlauf wird unterbrochen, und die Schraube 13a fällt bis zum nächsten Zahn des Rücklaufsperrades 13(i -zurück. .
  • Wenn der Dividend ohne Rest teilbar ist, erfolgt die Rücklaufsperrung genau in einem Zahn des Rücklaufsperrades 13(1. Ist aber ein Rest vorhanden, so wurde durch die Drehung der Multiplikationsantriebsräder bis zur o etwas zuviel abgezogen. Die Sperrung erfolgt nicht genau in einem Zahn. Die Schraube 13a fällt daher bis zum nächsten Zahn des Rücklaufsperrades 13d zurück. Diese Drehung erfolgt im entgegengesetzten Sinne wie vorher, stellt also eine Addition dar. Der zuviel abgezogene Betrag wird daher wieder ini Stnninenwerk addiert.
  • Die Kupplung zwischen dein Stellwerk 5 und den SuinlenNverken 2, die während des Vorlaufs der Schraube 1311 bestand, wird gelöst, während die Rücklaufsperrklinke 31n hemmt. Gleichzeitig hiermit wird die Schreibvorrichtung Soi, So' zur Wirkung gebracht. Die Wirkungsweise der letzteren wird weiter unten beschrieben «-erden. ' Die Schaltwelle i i bzw. das Hauptsperrad 15 drückt gegen Ende ihrerDreliung dieRücklaufsPerl-klilll<e31a zurück, damit die Schraube 13a in die Ruhestellung zurückfallen kann. Auch die Schaltwelle ii beendet hierauf ihre Drehung. Sie beginnt aber bei Division sofort eine neue Drehung und schaltet hierbei das Suninienwerk uni einen Schritt «-eiter, da die Resultattaste .I1 in ihrer Arbeitsstellung festgehalten wird und die Klinke 32a in der Stelhing hält, in der das Sperrad 15 ausgelöst ist. Dieses Spiel wiederholt sich, bis die Resultattaste .I1 losgelassen wird.
  • Die Registrierwellen 2a bilden einen geschlossenen Ring. Infolgedessen kann die Division beliebig lange fortgesetzt werden. Man erhält Dezimalbrüche von jeder gewünschten Stellenzahl. Diese Genauigkeit in der Rechliung macht die Maschine für wissenschaftliche Arbeiten besonders geeignet. Am Schlusse des zweiten Arbeitsvorganges war die Kupplung zwischen den Stellrädern 5 und den Summenwerken 2 gelöst. Die Division ist dadurch zum Abschluß gekommen, daß die Resultattaste .f1 aus ihrer Arbeitsstellung lierausgehracht ist. \u11 wird auch der Divisionssteuerhebel .f5 freigegeben und die Resultattaste .f1 von neuem niedergedrückt. Dadurch wir(1 die Maschine in die dritte Arbeitsstellung gebracht und ein etwa vorhandener Rest niedergeschrieben. Der Arbeitsvorgang entspricht demjenigen der Multiplikation.
  • Jedesmal, nachdem die Spirale 2-q den Hebel 34 bewegt und den Hebel 13c ausgelöst hat, wird der eben gebildete Teil des Quotienten aufgeschrieben. Hierzu dient das Schreibwerk Soi, Sog", (las nach rechts in Abb. 2 in die Bahn de> rechten Daumens 2o2 gescholten worden war. Das Schreibwert. wird mittels derResultatsttifenscheibe i feingestellt, welche neben den Multiplikationsantriebsrädern 12 auf der Schaltwelle i i sitzt. Diese Spirale dreht sich mit dein Rücklaufsperrad 13a und enthält Abstufungen, die -den Zähnen dieses Sperrades und damit deniQUOtientenderRechnung entsprechen. Bei dein zweiten Arbeitsvorgang wird der Taster 5oe durch den Daumen2oa und seine Spiralfeder 5o11 andiese Stufenscheibe gedrückt, so daß die linke Typenstange 50e eingestellt wird, die bei (lern gewöhnlichen Arbeiten das im linken Suinwenwerk gebildete Produkt niederschreibt. Wäh-end bei der Durchführung einer einfachen Multiplikation in dein dritten Arbeitsvorgang die Schreibfedern Sog und So"' ininier sofort gespannt und abgeschnellt «-erden, wenn die Schaltwelle i i oder die Vorschubwelle 18 ihre Drehung beginnt, ist ein sofortiges Auslösen bei einer Division deshalb nicht zulässig, da der Quotient erst ermittelt ist, nachdem die Schraube i311 ihren Vorlauf beendigt hat. Deshalb wird die Schreibfeder ;oi' durch eine Sperrklinke .f5b gespannt gehalten, welche durch Vermittlung einer Feder -[Sr vom Divisionssteuerhebel .f5 aus gespannt wird. Erst wenn die Stufenscheibe 2.-7 auf den Hebel 34 a trifft (Abb. 9), drückt das Antriebsrad 14 die Sperrklinke 45b zurück, so daß die Schreibfeder jo' ausgelöst wird und den eingestellten T_ypenliebel gegen die Papierwalze schleudert. Zum Auslösen der Klinke dient ein am Antriebsrad 14 befindlicher Ansatz (z, der nahe dem Umfang auf der rechten Seite (les Rades sitzt (Abb. 12).
  • Abb. 14 zeigt, wie sich die Durchführung der Rechnung im Einstell- und Summenwerk darstellt. Die inneren sieben Kreise der einzelnen Abbildungen stellen die feststehenden Stellräder 5a dar, während die äußeren Kreise (1:e um die Welle i drehbaren Summenwerk-«-ellen 2%Z mit ihren Stufenscheiben darstellen. Es ist angenommen, daß die Zahl 836,46 durch ,3.f,25 geteilt «erden soll. Abb. 1.f2 stellt die Maschine dar, wie sie nach dem IUTbertrageli des Dividenden 836,46 auf das Summenwerk steht. Da die Zahl dreistellig ist, ist das hoinina, also der Schieber ;'", tun drei Stellen aus seiner Nullage zurückgefallen. Die Nullstellung cles Kommas liegt a2 der Stelle i, so daß das Komma nun an der Stelle a liegt. Diese Stellung ist nach dein Vorstehenden dadurch entstanden, daß die der dreistelligen Zahl entsprechende Tabulatortaste den Schieber ; C durch Vermittlung des Schiebers ; b um drei Stellen zurückgezogen hat. Die Kommaspirale und das Rechenwerk sind dieser Bewegung gefolgt, sind aber danach durch das Anschlagen der fünf Ziffern des Dividenden uni fünf Schritt nach rechts gedreht und schließlich nach Beendigung der l bertrab 11g des Dividenden wieder in die durch den Kommaschieber bestimmte Lage zurückgefallen.
  • Nun wird der Divisor 34,25 auf die Stellräder 5a übertragen. Zu diesem Zwecke wird zunächst die der zweistelligen Zahl entsprechende Tabulatortaste angeschlagen. Dadurch wird der Schieber 7 um zweiweitere Stufen zurückgezogen, so daß das Rechenwerk gleichfalls tim zwei Stufen zurückfällt. Das Komma erhält nun die Stellung a + b, die in Abb. 14b angegeben ist. Der Divisor wird durch Verschieben der Stellräder 5a in der Richtung der Welle 1 eingestellt.
  • -Null wird die Resultattaste 41 angeschlagen und damit der zweite Arbeitsvorgang ausgelöst. Zunächst wirkt das Vorschubwerk 611. Das Summenwerk wird um eine Stelle nach rechts geschaltet, so daß man (las Bild 14c erhält. Die Kupplungen zwischen den Stellwellen und den Sumlnen«@ellen werden geschlossen, und die Stellräder beginnen ihre Subtraktionsbewegung. Das erste Stellrad, welches die Ziffer 3 enthält, steht mit einem Summenrad in Verbindung, welches sich in seiner Nullage befindet. Dieses wird über die Nullage hinaus zurückgedreht, wodurch die Zehnerübertragung auf das rechte Nachbarrad wirkt, an dem in Abb. 14c die Stufenscheibe 2l, angedeutet ist. Da diese Scheibe durch Null geht, drückt sie mittels des Willkelllebels 34a den Hebel 34 sofort zurück, so (laß der Scbaltwellenvorlauf unterbrochen wird, ehe das Rücklaufsperrad einen vollen Schritt hat ausführen können. Die Rücklaufklinke 30 sperrt mithin im Zahn o. Daher wir(, als erstes Teilresultat der Division die Zahl o abgedruckt, sofern dieser Abdruck nicht verhindert wird.
  • Nachdem die Schaltwelle 18 ihre volle Unidrehung ausgeführt hat, beginnt sofort eine zweite Drehung. Zunächst wirkt wieder (las Vorschubrad 611. Das Summenwert, wird um einen «-eiterelf Schritt vorgeschoben, und es entstellt (las Bild 14(1. Jetzt kommt (las erste Stellrad 5a, (las auf 3 eingestellt ist, mit dein #,tlmnlellrac1 in Eingriff, welches die Ziffer 8 enthält. Das Rücklaufsperrad kann, sich um zwei volle Zähne und um einen Teil des dritten Zahnes drehen, ehe der Winkelhebel 34a auf die Spirale 29 trifft. Der Bruchteil des dritten "Zahnes wird wieder durch Addition in (las Sumnnenwerk hineingebracht, so (laß man (las Bild 14@ erhält. Der Teilquotient 2 ist durch die -Maschine aufgeschrieben «-orden.
  • In dieser Weise wiederholt sich der Arheitsvorgang, bis die Zahl restlos aufgeht oder die Rechnung unterbrochen wird, nach-(lern bis auf die gewünschte Zahl voll Dezinnalstellen gerechnet ist. Dieses fortgesetzte Rechnen ist dadurch möglich, (laß die Sunnnienräder in einem geschlossenen Kreise allgeordnet sind.
  • Im vorstellenden wurde bereits darauf hingewiesen, daß (las Hauptsperrad 15 und das Rücklaufsperrad 13d nicht in der bisher angenommenen einfachen Weise miteinander verbunden sind, sondern (laß eine bestimmte Wechselwirkung zwischen 1#eiden Teilen bes.tellt. C)ie Schaltwelle 11 darf nämlich ihre neue Drehung nicht beginnen, ehe die Schraube 1311 ganz in ihre Nullstellung zurückgefallen ist. Aus diesem Grunde besitzt die Rücklaufsperrklinke 31b einen Verlängerungsschieber 31a, der im allgemeinen durch eine Feder 31'l nach außen gedrückt wird (Abb. 1o). Dieser Schieber legt sich auf einen Arm eines Winkelhebels 31c, der (las Hauptsperrad 15 an Anschlägen 15l sperrt, die sich an der rechten Seite de: Rades 15 befinden, also kurz vor dem Ende der Drehung der Scheibe 15 in Sperrstellung gelangen. Wenn die Rücklaufklinke 31a in Sperrstellung gegenüber einem der Zähne des Rücklaufsperrades 13d gelangt, wird der Sperrhebel 31c ausgerückt. Solange die Schraube 13a ihren Rücklauf ausführt, ist (las Hauptsperrad 15 durch den Winkelhebel 31c gesperrt. Sobald aber das Rücklaufsperrad 13d in irgendeinem Zahn durch die Rücklaufsperrklinke 3111 aufgehalten wird, wird das Hauptrad 15 freigegeben.
  • Die federnde Anordnung der Klinken 31a, >>L ist auch hei der Durchführung der Division voll Bedeutung. Es kommt vor, daß der ,fei einer Teildivision verbleibende Rest #o groß ist, (laß das Rücklaufsperrad 13d fast einen ganzen neuen Zahn zurücklegen muß, um den es nachher wieder zurückgedreht werden muß. Zu dieser Bewegung 'Kommt aber noch ein gewisser Betrag für den toten Gang, für die Zehnerübertragung und für (las Zurückdrücken des Divisionsa.nschlages hinzu. Infolgedessen würde die I: üclclaufklinke erst im folgenden Zahn hanrnen wenn die elastische Verlängerung ,31" nicht vorhanden wäre. Die Wirkungsweise des Komnnawerkes. Im nachstehenden wird die Wirkungsweise des Kolnmawerkes im Zusammenhang mit den verschiedenen Rechnungsarten zusammengestellt.
  • Die Tabulatortasten 46 schieben den Kommaschieber 7b, 7c immer urn einen Betrag zurück, der dem Dezimalwert des betreffenden Faktors entspricht. Der Wert a, der während des ersten Arbeitsvorganges eingestellt wir(,, wird innmer durch den rechten Schieber 7b eingestellt während der Wert b, der während des zweiten Arbeitsvorganges aufgeschrieben wird, (furch den linken Schieber 71# eingestellt wird. Durch das Zurückziehen des Schiebers 7c fallen die Summenwerke um die Werte a -f- b zurück.
  • In der ersten Arbeitsstellung der Maschine wirkt das Vorschubwerk 6b nicht. Die Kommaspirale 7a und der Komlnaschieber 7v bleiben in dem Punkt, in den sie zurückgefallen sind, in Ruhe. In der zweiten Arbeitsstellung jedoch wird die Stufenscheibe 7" durch das Schaltrad 6b schrittweise um einen Schritt weitergeschaltet. Indessen kann der Kommaschieber 7e nicht zurückfallen, da er durch die Klinke 71 gesperrt ist, die durch die Stange 7k entsprechend der Längsverschiebung der Welle i i in Eingriff mit dem Schieber 7e gebracht ist. Zu Beginn des dritten Arbeitsvorganges fallen die Summenwerke zunächst wieder zurück, bis die Stufenscheibe 711 auf den Schieber 7e trifft, also die Stellung a b wieder eingenommen hat. Gegen Schluß der Schaltung mittels des Rades -i6 gibt die Klinke 71 beide Kommaschieber 7b und ; e frei. Von nun an wirkt (las Summenvorschubwerk 6b. Die Kommastufenscheibe 7a wird schrittweise gedreht, der linke Schieber 7e kehrt schrittweise in seine Ruhelage zurück und nimmt dabei den rechten Schieber 7b mit.
  • Bei der Multiplikation zweier Zahlen von der Stellenzahl a-[- b kann das Produkt die Stellenzahl a -+- b oder a -+- b - i erhalten, je nachdem, ob das höchste Zehnerwerk gewirkt hat oder nicht. Wenn eine Zehnerübertragung nicht stattgefunden hat, so hat das Produkt den Wert a -+- b - i. Das Summenwerk steht aber in der Stellunga+b. Beim N iederschreiben des Ergebnisses würde daher zunächst die Zahl o aufgeschrieben werden. Das wird durch die Federn 8 verhindert. Die Federn 8 werden, wenn sie am Löschhebel vorbeiwandern, durch die schiefe Ebene ge zur Seite gedrückt; sie stehen daher nach Beendigung des Arbeitsvorganges oder, was dasselbe ist, im Anfang einer neuen Rechnung in Sperrstellung. Aus dieser Sperrstellung können sie sich entfernen, sobald sich die zugehörige Stufenscheibe 29 aus der Ruhestellung dreht.
  • Außer dieser Art der Freigabe der Fe-(lern 8 ist noch eine andere vorgesehen, auf die bisher nicht näher eingegangen ist. Die Freigabe durch Drehen der Stufenscheibe 29 soll immer nur an der höchsten oder ersten Stelle einer "Zahl stattfinden oder, mit anderen Worten, sie soll nur infolge der Zehnerübertragung auftreten.
  • Am Löschliebel9 sind zwei Ansätze vorhanden, die auf die Federn 8 einwirken können. Da der Löschhebel zwei Stellungen einnehmen kann, nämlich die Ruhe- oder Arbeitsstellung, kann der eine oder andere dieser Ansätze wirken. Der eine der Ansätze bringt die Feder 8 in Sperrstellung, der andere löst sie aus. Dieser wirkt, wenn der Löschhebel sich in Ruhestellung befindet und während des Rückfallens der Summenwerke wenn die einzelnen Federn 8 am Anschlag vörbeigleiteil. Er ist natürlich so gesetzt, daß er nie an der höchsten Feder wirken kann, sondern nur an denen, welche Ziffern im Innern des Produktes entsprechen.
  • Wenn eine der Stufenscheiben 29, welche noch eine Feder festhält, in Bereitschaftsstellung gegenüber dem Taster 50a gelangt, so verhindert die Feder 8" eine Einstellung der Typenstange 5oe, die die Null zum Abdruck bringen würde. Ist jedoch die Stufenscheil:e 29 um einen oder mehrere Schritte weitergeschaltet, so schnellt die Klinke 8a zurück und der Taster kann normal wirken.
  • Im rechten Summenwerk haben die Federn noch eine zweite Aufgabe zu erfüllen. Im linken Summemverk wird die Ziffernzahl des Produktes immer durch die Tabulatortasten .46 bestimmt. Im rechten Summenwerk jedoch, wo eine größere Anzahl von Produkten addiert und am Schlusse mehrerer Rechnungen aufgeschrieben -wird, sind die Stellenwerte der Tabulatortasten nicht mehr maßgebend für die Niederschrift des Produktes. Wenn das Gesamtergebnis im letzten dritten Arbeitsvorgang niedergeschrieben werden soll, kann der Rückfall der Summenwerke 2 nicht mehr durch die Kommaschieber 7e gesteuert werden, sondern er hängt ausschließlich vom rechten Summenwerk 2 ab.
  • Am Löschhebel 9d befindet sich ein Anschlag 9h , der in der Bahn der vorgeschobenen und an dem Nullabsatz der Scheibe 29 festgehaltenen Federn 8 liegt. Wenn daher die Summenwerke 2 im letzten dritten Arbeitsvorgang freigegebenwerden, fallen sie soweit zurück, bis die erste Feder 8, die ihre Sperrstellung nicht verlassen hat, am Anschlag 9k anstößt. Das Summenwerk wird also in der Lage festgehalten, in der das erste Summenrad 29, welches im Verlauf der Rechnung nicht mehr in Tätigkeit getreten ist, sich in der Bereitschaftsstellung gegenüber dem Taster befindet.
  • Hierfür ist es aber erforderlich, daß die Kommascheibe 7 a ungehindert durch den Schieber 7c zurückfallen kann. Der letztere muß also zurückgezogen werden. Das läßt sich beispielsweise in der `'eise erreichen, daß der Kommaschieber 7e in irgend geeigneter Weise mit dem Löschhebel 9d verbunden wird, derart, daß er zurückgezogen wird, wenn der Löschhebel in die Löschstellung bewegt wird.
  • Der Löschhebel 9d muß nun niedergedrückt werden, wenn das Gesamtergebnis des rechten Summenwerkes niedergeschrieben und die Maschine gleichzeitig für einen neuen Arbeitsvorgang vorbereitet werden soll. Zum Zwecke des Zurückziehens des Kommaschiebers 7e wird er bereits bedient, bevor der letzte dritte Arbeitsvorgang ausgelöst wird. Er darf aber jetzt noch nicht seine tiefsteStellung einnehmen, damit der Eingriff der Löschräder 211 und der Zahnstange 9'f während des Rfckfalles der Summenwerke 2 nicht eintritt. Dies läßt sich beispielsweise durch eine kleine Sperrklinke erreichen, «-elche der Sperrklinke d.3" ähnlich ist und die vorübergehend den Löschliebe- g'' in einer Zwischenstellung festhält. Wird die Resultattaste d i. zurückgedreht, ttin den dritten Arbeitsvorgang einzuleiten, so wird die Sperrklinke ausgerückt, so (Maß der L öschliebel 9'l sich vollkommen in seine Löschstellung bewegen kann. Der Kommaschieber 7c wird nun ebenfalls freigegeben und kehrt in die Stellung zurück, in der er ,ich an die Konimascheibe ;" legt und bei Drehung derselben schrittweise in seine Nullstellung zurückfallen kann.
  • Bei Multiplikation finit gemeinschaftlichem Faktor drückt der Steuerhebel .I3 die Sperrklitike 711 in Sperrstellung gegenüber dein Schielfer ;'. Infolgedessen bleibt der Stellenwert a des gemeinschaftlichen Faktors, der während des ersten Arbeitsvorganges mittels des Koininaschiebers ;'' eingestellt wird, ini Verlauf der Rechnung stehen, da die Klinke7ft den Rückfall des Schiebers 7b verhindert. Während des (-ritten Arbeitsvorganges kann der linke Schieber 71' immer so weit zurückgeben, wie es (fier Anschlag 7"° erlaubt.
  • Bei Addition mehrerer Posten zieht der Steuerhebel -..I den rechten Koinmaschieber 7' uni einen Schritt zurück. Die Stufen-,cheibe 7" fällt 11111 denselben Betrag zurück. Der Steuerhebel .I4. bringt auch die Sperrklinke 711 in Eingriff. Daher kann der Schieber 7' mir so weit zurückfallen, bis er vorn rechten Schiebe'- ;'' aufgehalten wird.
  • Inn weiteren Verlauf der Rechnung bleibt die zweite Arbeitsstellung bestehen. Die Koininaklinke 7f läßt den Koniniascliieber ;1# auch nicht vorübergehend los (la sie durch den Steuerhebel .I4. finit (lein Schieber in Eingriff gehalten wir(-. Die Klinke 7f. nimmt daher an den Vor- und Rückbewegtiligen des Schielfers ;' teil. Jedesmal, wenn ein neuer Posten niedergeschrieben und zu diesen' Zweck eine der Tabulatortasten .I6 bedient wird, wird die Klinke 71 um den Wert b zurückgezogen.
  • Während der Niederschrift der Stimme arbeitet der Vorschub (11'. Die Kommaspirale 7" dreht :ich schrittweise, und der Konimaschieher 7c und damit gleichzeitig die Klinke 71 fallen schrittweise zurück.
  • Abb. 1-2a, 121) und 12e zeigen die Reihenfolge der einzelnen Schaltvorgänge, und zwar bezieht sich Abb. 12<t 2'ltlf (lie Addition, Abb. 121) auf die Subtraktion und Abb. i 2c auf die Division. Iss werde angenommen, (Maß mit 6 multipliziert werden soll. Die :Maschinenarbeit nach Abb. 12a. Sie leistet Schaltarbeit in der beschriebenen Weise bis Punkt V. In diesem kommen die Kupplungsklauen zur Berührung, und das in Abb. io dargestellte Rücklaufsperrrad 13' nimmt an der Drehung teil. Die Kupplung 13L wird im Punkt '-K- freigegeben, und das Rücklaufrad fällt zum Punkt 6 zurück, wälirend (las Schaltrad weiterläuft. Das letztere kann den Punkt VII nicht überschreiten, da es in demselben durch den Anschlag 15f aufgehalten wird. Solange nämlich die Verlängerung der Rücklaufsperrklinke besteht, legt sich der Hebel 31c gegen das Schaltrad 1.5 und kommt damit in den Weg des eben erwähnten Anschlages. Er wird aus diesem entfernt, sobald der zur Wirkung kommende Zahn 6 (les Rücklaufrades die Verlängerung der Rücklaufklinke zurückdreht. Der Weiterlauf des Schaltrades findet also statt, sobald das Rücklaufrad und finit ihin das Rechenwerk in (fier (lein -Multiplikator 6 entsprechenden Stellung anlangt. Das Schaltrad rückt jetzt auf (lein Wege voll VII bis VIII die Sununenwerke ein. Hierauf löst es auf dein Weg V III bis IX die Rücklatifklinke aus und kommt am zweiten Anschlag i 5f nochmals zur Ruhe, bis (las Rücklaufrad zum Punkt o zurückgelaufen ist. In diesem Augenblick wird die Verlängerung der Klinke wieder zusammengedrückt, und (las Schaltrad wird von neuem freigegeben. Es löst in, ptllila IX" die Kupplung zwischen Multiplikationswerk und Summenwerken und kommt ini Punkt 1 endgültig zur Ruhe.
  • Abb. i 2b. Es soll wieder finit 6 multipliziert werden, und (las Resultat soll im nienwerk subtrahiert werden.
  • Das Schaltrad arbeitet jetzt in bekannter Weise bis zum Punkt IV. Auf (lern Wege von IV bis V wird (las Summenwerk gekuppelt. 11n Punkt V kommen die Klauen der Kupplung 13" zum Eingriff. Rechenwerk und Schaltwerk drehen sich bis zum Punkt K, und (las erstere fällt nach Freigabe der Kupplung i31' bis zum funkt 6 zurück. Das Schaltrad läuft weiter, alter es kann, wie früher, den Punkt VII nicht überschreiten, solange (las Rücklaufrad in Bewegung ist. Wenn (las letztere ini Punkt 6 anlangt, setzt (las Schaltrad seine. Bewegung fort. Es löst in, Punkt N-II" die Kupplung zwischen Rechen- und Sumnie(lwerk. Zwischen VIII und IV wird die Rücklaufklinke wieder ausgehoben, das Schaltrad wird wieder gehemmt, solange das Rücklaufrad in Bewegung ist, und es kommt ,schließlich wieder in bekannter Weise in I zur Ruhe. , Abb. 12c. Es werde angenommen, (Maß ,ich der Otiotient 6 ergeben soll.
  • Die Maschine wirkt wie iiii letzten Beispiel (Multiplikation und gleichzeitige Subtraktion). Das Schaltrad und damit das Rechenwerk überschreitet den Punkt 6 um einen dein Rest der Division entsprechenden Betrag. Der Divisionshebel 34" löst die Kupplung 13b im Augenblick, in welchem das Summenwerk lü:: zu Null zurückgedreht ist. Das Rechenwerk fällt zurück bis zum Punkt 6, und der zuviel abgezogene Teil wird im Stiminenwerk wieder addiert. Die Reihenfolge der verschiedenen Arheitsleistungen ist genau dieselhe, wie die in Ahb. i2b dargestellte. Es kommt jedoch noch eine neue hinzu. Im Punkt VIP wird das Schaltwerk betätigt. Dasselbe wurde durch den Steuerhebel, welcher die Divisiez:i vorbereitet, eingeschaltet. Die Niederschrift der (3 erfolgt also, sohald die Maschine die der 6 entsprechende Stellung einnimmt. Da.-bei tritt die Stufenscheibe 1; in Wirkung.

Claims (4)

  1. ParL,NT-A,'JsPRi,citE: 1. lZechennlaschine finit in den L'bersetzungsverhä ltnissen i : i, 1 :2, 1 :3 -.-i : p stehenden, in den -2ltiltiplilcatoreii entsprechenden Winkeln drehbaren Multiplikationsantriebsrä lern und Multiplikationsrädern, die auf wahlweise ihnen gegenüber verstellbare Stellräder einwirken, gekennzeichnet durch eine in einem Sinne drehbare Antriebswelle ( i i ), die unmittelbar die erforderlichen Schaltbewegungen einleitet und durch einen eine hin und her gehende drehende Bewegting ausführenden Körper (13a) die Stellräder (511) einstellt und die 1lultitiplikationsräder(3a) dreht.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Antriebswelle in der Längsrichtung verschiebbar ist und je nach ihrer Lage entweder mitder Einstellvorrichtung (d.'7) für die Steilräder oder finit den Antriebsrädern ( I211) für die Multiplikationsräder oder mit der Stellenschaltvorrichtung (6b) für die Suiiiineiirä(ler (29) und der Schreibvorrichtung (5o", 50f) gekuppelt ist und dadurch die folgenden drei Arlleitsvorg:ili-e einleitet, nämlich erstens die Einstellung der Stellrii(ler (5(1) gegenüber den 'Multiplikationsrädern (311), zweitens den Antrieb der Multiplikationsantriebsräder (12") und Ausführung der :Multiplikation und drittens die -Niederschrift des Restil-<<tts.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelhing der Welle (i i ) mittels einer Scheibe i fit,) finit schrägem Daumen (16a) erfolgt-, der über einen geschlossenen Zahnkranz geführt v: ird und die Verstellung der Welle durch Drehen je uni einen Schritt in der gleichen Richtung bewirkt. Rechenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (16) zum Zwecke des Überspringens einer Arbeitsstellung der Antriebswelle (i i) um zwei Schritte auf einmal weitergeschaltet werden kann. 5. Rechenmaschine nach Anspruch i bis .1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung. der Rechenbewegungen der Stellräder (511) und der Multiplikationsantriebsräder von der Antriebswelle (i i ) aus mit Verzögerung und nach Bewirkung von Schaltbewegungen (mittels des Schaltgetriebes 611, 6b) beginnt. 6. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheiben (13t', 131) zur Verbfindungder Antriebswelle (i i) mit der Einstellvorrichtung (4e) für die Stellräder (511) und mit den Multiplikationsantriebsrädern (1a11) mit geneigten Flanken ineinander-reifen, vermöge deren sich die Kupplung durch die Antriebskraft zu lösen sucht, und daß ein Lösen der Kupplung durch einen ausrückbaren Keil (13e) verhindert wird, der sich zwischen die verschiebbare Kupplungshälfte (131) und und einen auf der Antriebswelle nicht verschiebbaren Teil (id.f) legt. Rechenmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (13e) durch ein an der Bewegung der Einstellvorrichtung und der Multiplikationsantriebsräder teilnehmendes Zahngetriebe (11l, 2i11) gelöst wird, wenn dieses auf einstellbare Anschläge (d.ob) trifft, deren Lage dem in die Rechnung einzuführenden Zahlenwerte entspricht. Rechenmaschine nach Anspruch 6 und ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (13b, 13(1) für den Antrieb durch einen Divisionshebel (3d.) ausgerückt werden kann, der dann bewegt wird und die Kupplung löst, wenn die in Bereitschaft befindliche Stufenscheibe (2-q) des Summenwerkes durch die -Nullstellung geht. 9. Rechenmaschine nach Anspruch i mit Rückführung der Stellräder durch eine während der Vorschubbewegung der Antriebswelle (i i) aufgespeicherte Kraft, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellräder und die Multiplikationsräder durch denselben mit der Antriebswelle kuppelbaren Teil (13a, 13e) bewegt werden, der nach Lösung der Kupplung mit der Antriebswelle durch die aufgespeicherte Kraft zurückgeführt wird. io. Rechenmaschine nach Anspruch i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Vorschub als auch der Rückschub des kuppelbaren Teiles (i32, 13e), der eine beim Durchführen von Subtraktionen, der andere beim Durchführen von Additionen, zum Übertragen von Werten mittels der Multiplikationsräder ausgenutzt wird. 11. Rechenmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein finit dem die JTtiltiplikaticnsaiitriel,sriider bewegenden Teil (13a, 1A verbundenes Sperrad (13d) mit den Einheiten des Multiplikators entsprechenden Sperrzähnen, das nach I ösung der Kupplung zwischen der Antriebswelle (11) und dein die Multiplikationsantriebsräder treibenden Teil (13a) die genaue Einstellung der Multiplikationsräder bewirkt und dann freigegeben wird. 12. Rechenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die das Sperrad (13'1) sperrende Klinke (312) durch eine mit der Antriebswelle umlaufende :Vase (15e) ausgelöst wird, nachdem die Antriebswelle die erforderlichen Schaltungen (Drehen des Summenwerkes, Verbindung der Summenwellen mit den Stellrädern) vorgenommen hat. 13. Rechenmaschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine federnde Sperrung (31c, 15f), durch die die Antriebswelle vor dem Ende ihrer Drehung gesperrt wird und die durch das Sperrad (13`1) ausgelöst wird, wenn dieses mit einem seiner Sperrzähne auf der Sperrklinke (311', 31e) ruht. 1.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß der Vor-und Rückhub des kuppelbaren Teiles (132) dadurch für Additions- (Multiplikations-) und Subtraktions- (Divisions-) Bewegungen ausgenutzt wird, daß die Verbindung zwischen den Stellrädern (5U) und den Summenwerken (2) mittels einer mit der Antriebswelle umlaufenden Scheibe (1.1.) mit verschiedenen Daumenflächen (i4#) erfolgt, die je zu Beginn des Vorlaufs oder Rücklaufs auf einen die Summenwerke init den Stellrädern kuppelnden Hebel (33a) je nach der Einstelhing des letzteren einwirken. 15. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Multiplikationsgetriebe bildenden treibenden und getriebenen Zahnräder (122, 31') auf zwei parallelen Stellen sitzen und unmittelbar ineinandergreifende Zahnkränze besitzen, deren Radien eine Übersetzung im Verhältnis zu i : i, i : 2, i : 3 ... i :t) ermöglichen. 16. Rechenmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die getriebenen Multiplikationsräder, mit Ausnahme des von einem einfachen Stirnrad gebildeten, finit dem kleinsten Antriebsrad in Verbindung stehenden, aus j e zwei miteinander verbundenen Zahnrädern bestehen, von denen eins (3 v) mit den Multiplikationsantriebsrädern (122) in Eingriff ist und das andere (3a), das nach Durchinesser und Zähnezahl dem einfachen Stirnrad gleich ist, mit den Stellrädern in Eingriff gebracht werden kann. 17. Rechenmaschine nach Anspruch i mit Einstellung der Stellräder mittel Schraube, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraube (13a) zum Einstellen aller Räder dient und mit diesen nacheinander durch einen schaltbaren Arm (4e) verbunden werden kann. 18. Rechenmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (4e) in der Ruhestellung außerhalb des Bereichs der Schraube ist und vor Beginn der Verstellung der Schraube in deren Bereich gebracht wird, während andererseits der die Schraube tragende Körper (13c, 12c) auch zur übertragung der Bewegung der Antriebswelle (11) auf die Multiplikationsantriebsräder (12a) dienen kann, ohne die Stellräder einzustellen. 19. Rechenmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zum Stellarm (.l,) gleichachsige Löschscheibe (-@) zum Zurückführen der Stellräder in die Ruhelage, die durch Längsverschielen der Antriebswelle (i i) in den Bereich der Schraube (13a) gelangt und durch diese in aclisialer Richtung verschoben wird. 2o. IZecheninaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellliel-,el (4") für die Stellräder und das Summenwerk ihre schaltende Bewegung von einem Schaltwerk erhalten, das aus zwei durch eine Feder miteinander verbundenen Schaltscheiben (6a, 6v) besteht, von denen die eine mit dem Stellhetel und die andere mit der <las Summe:,werk tragenden Achse (i) verbunden ist und die beide je nach der achsialen Einstellung der Antriebswelle (i i) von dieser l:ewegt werden. 21. Reclienmaschiiie mach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheiben durch Schalt- und Sperrklinken (3oa, 30 12, 30c, 3od) angetrieben werden, die von einer durch die Antriebswelle gedrehten Vorschubwelle (18) bewegt werden und j e nach der achsialen Einstellung der Antriebswelle wechselseitig ein- oder ausgerückt sind. 22. Rechenmaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubwelle (18) mit der Antriebswelle durch Getriebe (14, 1411) je nach deren achsialer Einstellung verbunden ist, vermöge deren sie sich bei jeder Drehung der Antriebswelle ein- oder mehrmals dreht. 23. Rechenmaschine nach Anspruch i, welche ein aus Stufenscheiben, Tastern und Typenstangen bestellendes Schreibwerk besitzt, dadurch gekennzeichnet, (laß in dem Summenwerk nur ein Taster (5o11, 5 ob) und ein Typenhebel (5oe, 5of) vorhanden ist, die bei schrittweiser Drehung der Summenwerke nacheinander mit den einzelnen Stufenscheiben in Verbindung treten. 2d.. Rechenmaschine nach Anspruch 23, dadurch gelcennzeiclitiet, claß die Typenstange des Suninlenwerkes auch durch eitle mit den Multiplikationsantriebsrädern umlaufende Typenscheibe (17) beeinflußt werden kann. 25. Rechenmaschine flach Anspruch 23 lind 2d., dadurch gekennzeichnet, daß das Schreibwerk von der Vorschubwelle (18) aus mittels eine: auf dieser angeordneten, all der Längseinstellung der Antriebswelle teilnehmenden Daumens (2o11) in bestiniinter Stellung- der Antriebswelle zum Abdruck gebracht wird. 26. Rechenmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein niit dein Suininenwerk in Verbindung stellendes Konirnawerk, das aus einer all der Drehung des Summenwerkes teilnehmenden Stufenscheibe (7 a) und einem Kominaschieber (7c) besteht, der entsprechend deni Stellenwert der in die Rechnung gebrachten "Zahl eingestellt wird und dadurch einen Anschlag für die Kommastufenscheibe bildet, durch den das Stitnnienwerk eingestellt wird. 27. Rechenmaschine nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch einen zweiten Konimaschieber (7b), der zur Eilistellting des unmittelbar auf die Stufenscheibe wirkenden Kominascliiebers (7`) dient und nach erfolgter Einstellung festgestellt werden kann. 28. Rechenmaschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Kommascheibe den Konimaschieber (7c) einstellt, so daß dieser mittels einer Stufenplatte (7") das für die Niederschrift des Ergehnisses der Rechnung bestimmte Papier entsprechend dem Stellenwerte des Ergebnisses der Rechnung einstellt. 29. Rechenmaschine nach Anspruch 27 in Verbindung mit einer Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabulatortasten (46) außer zur Einstellung des Stellenwertes auch dazu benutzt «-erden, die Kommaschieber um den dem Stellenwert entsprechenden Betrag zu verschieben. 3o. Schreibrechenmaschine nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabulatortasten dazu benutzt werden, die Scheibe (16) schrittweise zu schalten, welche die seitliche Verschiebung der Antriebswelle hervorruft. 31. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung (32a) des Hauptsperrades (15) im allgemeinen außer Bereich der Zifferntasten der Schreibmaschine ist und erst dadurch in deren Bereich gebracht werden, daß ein auf der Auslösevorrichtung (32a) angeordnetes Zwischenglied (32c) durch einen am Papierwagen angebrachten Anschlag (37a) verstellt wird, derart, daß nur in einer bestimmten Stellung des Papierwagens das Auslösen stattfinden kann. 32. Schreil,rechenmaschine nach Anspruch 31, gekennzeichnet durch einen am `Vagen angebrachten Anschlag (46c), der nur durch Bedienen einer Tabulatortaste (d.6) oder der Resultattaste (41) ül-ersprungen werden kann und der die Papierbreite in zwei Abschnitte einteilt, voll denen der eine das Gebiet der Schreibmaschine und der andere dasjenige der Rechenmaschine darstellt. 33. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß das erste Stellrad durch einen Sonderhebel (4.11.) in den Bereich des ersten Multiplikationsrades bewegt werden kann, wobei gleichzeitig das die Antriebswelle verstellende Schaltrad (16) um zwei Schritte weitergeschaltet wird, so daß unter Vermeidung der ersten Arbeitsstellung der Maschine gleich die zweite eingestellt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE884702C (de) * 1934-10-21 1953-07-30 Burroughs Adding Machine Co Summenuebertragungseinrichtung fuer tastengesteuerte Rechenmaschinen, deren Zaehlraeder beim Niederdruecken der Zifferntasten eingestellt werden

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DE884702C (de) * 1934-10-21 1953-07-30 Burroughs Adding Machine Co Summenuebertragungseinrichtung fuer tastengesteuerte Rechenmaschinen, deren Zaehlraeder beim Niederdruecken der Zifferntasten eingestellt werden

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