DE83282C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/04—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
- G01F3/14—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
- G01F3/16—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
EUGEN BAGGE in MANNHEIM. Kolbenwassermesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1894 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Kolbenwassermesser, bei welchem die Steuerachse in
das Innere des Kolbens eingeführt ist und bei dem Hin- und Hergange des letzteren in eine
schwingende Bewegung gesetzt wird, welche die Umsteuerung der Ventile zur Folge hat.
Die Einrichtung des Messers ergiebt sich des näheren aus Folgendem:
In dem unteren Theile des Wassermessers mit dem Zuflufsstutzen α und dem Abflufsstutzen
b ist die Umsteuervorrichtung mit den vier Ventilklappen Kx K2 Ks K4 angeordnet; in
dem oberen Theile desselben befindet sich der Mefskolben K.
Das Wasser gelangt vom Stutzen α in den Zuflufsraum I und aus dem Abflufsraume II
durch Kanal χ (Fig. 1 und 2) nach dem Stutzen b. Der Raum L steht mit der linken
Seite, der Raum R mit der rechten Seite des Kolbens K ständig in Verbindung. Diese vier
Räume, I, II, L und R sind durch Wände von einander getrennt, in welchen die vier Ventilöffnungen
i, 2, 3 und 4 angebracht sind.
Durch eine Stopfbüchse gehend, ragt die Achse A2 in den Raum II hinein und trägt die
beiden Arme A3 und A4, welche durch die
Ventilöffhungen 1 und 2 hindurch in die Räume L
und R hineinragen. Am Arm A3 im Raum L
sind die beiden Klappen K1 und K3, am Arm Ai
im Raum R die beiden Klappen K2 und K4
befestigt.
In der gezeichneten Stellung schliefst die Klappe K1 den Sitz ab und die Klappe K4
den Sitz 4, während die Durchgänge 2 und 3 offen bleiben. Das Wasser strömt daher von a
nach I und durch 3 nach L und schiebt den Kolben K nach rechts, während das Wasser
rechts vom Kolben nach R gedrückt wird und durch Oeffnung 2 nach II und dem Kanal χ
gelangt und bei b austritt.
In der anderen Lage der Arme A4 und A3
schliefst Klappe K3 den Sitz 3 und Klappe K3
den Sitz 2 ab, während 1 und 4 geöffnet bleiben.
Das Wasser strömt sodann von I nach R und fliefst von L durch 1 nach II und gelangt
durch χ nach b.
Der Mefskolben K ist mit zwei Stopfbüchsen S1 und S.2 mit den Packungen S1
und s.2 ausgerüstet. Im Innern des Kolbens ist die Zahnstange Z2 an demselben befestigt.
Durch eine Stopfbüchse gehend, ragt die Steuerachse A1 in das Innere des Kolbens
hinein; das auf ihr befestigte Zahnrad Z1 steht mit der Zahnstange Z.2 in Eingriff.
Indem sich nun der Kolben hin- und herbewegt, wird die Steuerachse A1 in schwingende
Bewegung gebracht.
Anstatt durch das Zahngetriebe Z1 Z2 kann
die Steuerachse A1 auch, wie in Fig. 4 im Schnitt gezeichnet, mittelst eines Hebels h und
der Schubstange / vom Kolben K angetrieben und in schwingende Bewegung gesetzt werden.
Aufserhalb des Kolbens K befindet sich auf der Achse A1 die Steuerung (Fig. 2 und 3).
Lose auf A1 ist das Zahnsegment Z3 aufgebracht,
welches mit dem auf A2 festen Segment Z4 in Eingriff steht. Auf der Nabe
von Z% ist lose das Fallgewicht G gelagert.
Die Mitnehmerscheibe M mit den beiden Anschlägen Ot1 und m2 ist fest auf Achse A1.
Wird in der in Fig. ι gezeichneten Stellung der Kolben von links nach rechts geschoben,
so hebt der Anschlag Wi1 das Fallgewicht G.
Nach Ueberschreitung der Mittellage fällt G auf den an Z3 befestigten Buffer g.r Hierdurch
wird die Achse A2 plötzlich verdreht, bis die beiden Klappen K2 und K3 gegen ihre
Sitze 2 und 3 angeprefst werden. Nunmehr treibt das Wasser den Kolben von rechts nach
links; der Mitnehmer m.2 hebt das Fallgewicht G, bis es, die Mittellage überschreitend,
auf den Buffer g1 fällt und die Umsteuerung abermals vollzieht. Durch die Feder f (Fig. 3)
werden die Ventilklappen gut anliegend erhalten.
Der innere Raum des Kolbens, welcher durch die beiden Stopfbüchsen S1 und S2
abgesperrt ist, wird mit OeI ausgefüllt, so dafs der Kolben ständig geschmiert ist und das
Getriebe Z1 Zn durch unreines und sandiges
Wasser nicht beschädigt werde'n kann.
Die abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung erfolgende Bewegung der
Steuerachse A1 bewirkt durch geeignete Uebersetzungsvorrichtungen
eine continuirliche · Fortschaltung des Zählwerkes.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Kolbenwassermesser, dadurch gekennzeichnet, dafs im Innern des hohlen Kolbens (K) ein Zahngetriebe [Z1 .Z2, Fig. 1) bezw. eine Kurbel (h) und Schubstange (/, Fig. 4) derart angeordnet ist, dafs die in das Innere des Kolbens eingeführte Steuerachse (A1) beim Hin- und Hergang des Kolbens in eine schwingende Bewegung versetzt wird, wodurch einerseits das Zählwerk fortgeschaltet, andererseits das Fallgewicht (G) umgelegt und hierdurch in bekannter Weise die Umsteuerung der Ventile bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83282C true DE83282C (de) |
Family
ID=355609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83282D Active DE83282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83282C (de) |
-
0
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