DE66965C - Kolben-Flüssigkeitsmesser - Google Patents
Kolben-FlüssigkeitsmesserInfo
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- DE66965C DE66965C DENDAT66965D DE66965DA DE66965C DE 66965 C DE66965 C DE 66965C DE NDAT66965 D DENDAT66965 D DE NDAT66965D DE 66965D A DE66965D A DE 66965DA DE 66965 C DE66965 C DE 66965C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/04—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
- G01F3/14—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
- G01F3/16—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- KLASSE 42: Instrumente.
Kolben - Flüssigkeitsmesser.
Der Flüssigkeitsmesser der nachstehend beschriebenen Erfindung gehört zu dem Typus
derjenigen Messer, in welchen ein Kolben sich in einem Cylinder bewegt und die durch den
Kolben bethätigte Kolbenstange das Zählwerk und die Ein- und Auslafsventile bethä'tigt. Vorliegende
Neuerung bezweckt im besonderen eine Verbesserung in der Bewegung dieser Steuerventile, um den Flüssigkeitsmesser sehr
empfindlich und genau functionirend zu machen.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt des verbesserten
Flüssigkeitsmessers mit Ansicht einiger Theile.
Fig. 2 zeigt die Endansicht des Flüssigkeitsmessers und
Fig. 3 zeigt eine Oberansicht des Zählwerkes und des die Ventile bethätigenden Mechanismus.
A ist der Cylinder, A1 sind die Cylinderköpfe
und B die röhrenförmige Kolbenführung, welche in der Cylinderachse liegt und auf beiden Seiten gleich weit von der
Cylindermitte die Längsschlitze B1B2 besitzt.
C ist der Kolben, welcher sich innerhalb des Cylinders A auf der Kolbenführung bewegt.
Innerhalb der Führung B befindet sich die von dem Kolben bethätigte Stange D, welche
an ihrem inneren Ende einen durchgesteckten und durch die Schlitze B1 in der Führung B
hindurchreichenden Zapfen E besitzt; die Stange D hat einen Längsschlitz D1 nahe ihrer
Mitte und an ihrem äufseren, aufserhalb des Cylinders liegenden Ende den Schlitz D2. Die
Muffe F umgiebt das äufsere Ende der Stange D und reicht innerhalb der Führung B bis hinter
den Schlitz D1; durch die Muffe F und den Schlitz D1 der Stange D greift der Stift EK
Durch den Schlitz D2 gehen in der Muffe F
befestigt die Stifte G GK Das äufsere, mit Gewinde versehene Ende der Muffe trägt die
Kappe H, vermöge deren die Muffe auf der Stange D verschoben werden kann. Dadurch
kann die Entfernung zwischen den Stiften E E'
justirt werden. Der auf der Führung B sich bewegende Kolben bethätigt bei seiner hin-
und hergehenden Bewegung diese Stifte in solcher Weise, dafs die Steuerventile durch
ihre Bewegung bethätigt werden. Die Gröfse des Kolbenhubes wird durch die Entfernung
der beiden Stifte E El bestimmt und diese
Entfernung, wie angeführt, durch die Kappe H regulirt.
An dem einen Ende des Cylinders sind die Lager II1 angeordnet, in denen die Wellen J
und K gelagert sind. An der Welle J sitzt fest der horizontal liegende Arm L, so dafs
er zwischen den Stiften G G1 an der hin- und hergehenden Stange D liegt. Weiter sitzt auf
der Welle J der nach abwärts und auswärts gehende, die Steuerknaggen bethätigende Arm M.
Die einander zugekehrten Enden der Wellen J und K sind durch eine mittelst Klemmen J1Kl
befestigte Torsionsfeder JV an einander gekuppelt.
An der unteren Kante des Cylinders ist dem Lager J1 gegenüber das Gestell O angeordnet,
welches an seinen beiden Enden nach unten vorstehende Ansätze O' besitzt. Auf der
anderen oberen Seite des Gestelles O sind drehbar die Steuerknaggen P Q gehalten, welche
an ihrer unteren Kante bei R ausgeschnitten sind. Die horizontalen Arme der Steuer-
knaggen P Q sind länger als die senkrecht stehenden, so dafs erstere nach abwärts fallen
und die senkrechten Arme einander nähern. Federn P" verstärken die Wirkung der horizontalen
Arme.
Auf den oberen Armen der Steuerknaggen sitzen die nach innen vorstehenden Stellschrauben
Q1; zwischen diesen Stellschrauben liegt das freie Ende des Armes M. An dem
unteren Ende der Welle K sitzt ein horizontaler Arm S, welcher in einem Ausschnitt des
Gestelles O spielt und einen aufrechtstehenden Ansatz S1 besitzt, der zwischen den Ausschnitten
der Steuerknaggen sich zu bewegen vermag.
T stellt die die Steuerventile bethätigende Stange dar, welche an ihrem äufseren Ende
mit Stiften T1 versehen ist, zwischen die der Arm S greift. Unter dem Cylinder A
liegt die Auslafskammer U, welche beiderseits durch die Kanäle U1 mit den Cylinderenden
communicirt. Die Kanäle V stellen die Verbindung des Cylinders A mit der Auslafskammer
V1 her. Die Ventile W sind an dem Boden der Kammer U um ihre unteren Kanten
drehbar und durch eine Stange Y an einander gekuppelt, sowie durch Glied Y1 mit der
Stange T verbunden. In der in Fig. ι gezeichneten Stellung steht die linke Cylinderseite
mit der Einlafskammer Z7, die rechte Cylinderseite mit der Auslafskammer V in Verbindung;
wird jetzt die Stellung der Ventile W durch Verschiebung der Stange T gewechselt,
so tritt die linke Cylinderseite in Verbindung mit der Auslafskammer, während die Einlafskammer
mit der rechten Cylinderseite communicirt.
An dem oberen Ende der Welle J sitzen auf Stift 2 die ausgeschnittenen Klinken 3.
Die mit dem Cylinder verbundene Registrirvorrichtung 4 irgend einer Construction wird
durch die vom Lager 1 gehaltene Schneckenwelle 5 in Thätigkeit gesetzt. Die Schneckenwelle
trägt die auf der Innenseite mit Zapfen 7 ausgerüsteten Scheiben, welche die Schwingung
der Welle / abwechselnd von einer der beiden Klinken 3 in ruckweise Drehung versetzt werden
, so dafs sich das Registrirwerk bei jeder Schwingung der Welle um ein bestimmtes
Mafs dreht.
Die Wirkungsweise des Flüssigkeitsmessers ist dieselbe, einerlei ob die Flüssigkeit auf der
rechten oder der linken Seite zugelassen wird, und zwar die folgende: Angenommen, der
Flüssigkeitsmesser befinde sich in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, in'1 welcher die Einlafskammer
in Verbindung mit der linken Cylinderseite steht; die Ventilstange T ist in ihrer
inneren (linken) Grenzlage und damit das äufsere Ende des Armes S. In dieser Lage ist
der Ansatz S1 des Armes 5 in den von der Nuth R am Winkel Q. und dem inneren Ansatz
O1 begrenzten Räumen gehalten. Auf solche Weise ist der Arm S festgelegt und
an seiner Bewegung nach rechts gehindert. Die auf der linken Seite des Cylinders eintretende
Flüssigkeit prefst den Kolben C nach rechts und bringt ihn in Berührung mit dem
Stift E1 auf der Stange D. Bei fortdauerndem
Druck der Flüssigkeit wird die Stange D nach rechts bewegt und mit derselben das freie
Ende des Armes L. Dadurch wird die Welle J K theilweise gedreht. Die Wellen / und K
sind bekanntlich durch die Torsionsfeder N verbunden; die Welle K wird jetzt durch
den festgelegten Arm S gehalten. Dadurch veranlafst die Welle J ein Verdrehen und
Spannen der Torsionsfeder N.
Der mit der Welle J verbundene Arm M führt dieselbe Bewegung wie derjenige L aus,
und da derselbe ebenso wie die Stange D nach rechts geführt wird, so kommt bei. keiner Bewegung sein freies Ende in Berührung
mit der Stellschraube Q.1 des Steuerknaggens
Q.. Bei fortdauernder Bewegung des Kolbens C, also der Muffe F und des Armes M,
wird der Knaggen Q. gedreht, d. h. sein horizontaler Arm gehoben, so dafs er den Ansatz
S1 des Armes S freigiebt. Dadurch kann letzterer durch die gespannte Feder N nach
rechts getrieben werden und zieht infolge dessen die Stange T nach auswärts und stellt die
Ventile in die andere Grenzlage ein, so dafs der Cylinder auf der linken Seite mit dem
Auslafs, auf der rechten Seite mit dem Einlafs in Verbindung tritt. Jetzt findet die umgekehrte
Wirkung statt. Der Arm 5 wird durch den Steuerknaggen P in der äufseren
Rechtsstellung gehalten und durch den rechten Ansatz O1, bis er schliefslich durch die Einwärtsbewegung
des Armes M freigegeben wird. Da die Welle J in Schwingungen versetzt
wird, so wird auch die Registrirvorrichtung in der beschriebenen Weise in Thätigkeit
gesetzt. Die Schrauben Q1 Q1 haben den
Zweck, die Spannung der Feder N zu reguliren und nachdem dieselben eingestellt sind, wird
die Hublänge durch entsprechende Verstellung der Muffe auf der Stange entsprechend bestimmt.
Die Flüssigkeitsmenge, welche zum Treiben des Kolbens bei jedem Hube erforderlich ist, kann
abgeschätzt werden, und die Registrirvorrichtung wird bei jeder theilweisen Drehung der Welle J
gedreht. Es kann auf solche Weise eine ganz genaue Messung der durchgehenden Flüssigkeit
vorgenommen werden.
Um das Auftreten von Geräusch zu vermeiden, sind alle Zapfen und Verbindungen mit
Unterlagsscheiben von nachgebendem ■ Material überdeckt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Flüssigkeitsmesser, bei welchem die Umsteuerung der mit einander gekuppelten Steuerventile (W) für gleichzeitigen Einlafs und Auslafs von der Bewegung der vom Kolben C bethätigten Stange D dadurch abhängig ist, dafs dieselbe eine das Registrirwerk drehende Welle J theilweise dreht, welche mit einer zweiten Welle K elastisch durch eine Torsionsfeder (N) gekuppelt ist, und dafs ein Ansatz S1 an der W^elle K zwischen festen Ansätzen O1 und schwingbaren Steuerknaggen P Q so lange gehalten wird, bis ein ebenfalls mit Welle J verbundener Arm M letzteren aushebt und Welle K, durch die gespannte Torsionsfeder N getrieben, die Ventilsteuerstange bewegt.Bei dem unter ι. gekennzeichneten Flüssigkeitsmesser die Anordnung der auf Stange D verschiebbaren Muffe F in Verbindung mit den Anschlagstiften EE1, Schlitzen D1D2 und der Schraubkappe zur Regelung des Kolbenhubes.Bei dem unter ι. gekennzeichneten Flüssigkeitsmesser die Anordnung der drehbaren, an den unteren Kanten R ihrer horizontalen Arme ausgeschnittenen Steuerknaggen P Q. in Verbindung mit den unteren Vorsprüngen O1 am Gestell O zum abwechselnden Fangen und Freilassen des Ansatzes S1 an dem die Ventilsteuerstange T führenden Arm S.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66965C true DE66965C (de) |
Family
ID=340636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66965D Expired - Lifetime DE66965C (de) | Kolben-Flüssigkeitsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66965C (de) |
-
0
- DE DENDAT66965D patent/DE66965C/de not_active Expired - Lifetime
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