DE230331C - - Google Patents
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- Publication number
- DE230331C DE230331C DENDAT230331D DE230331DA DE230331C DE 230331 C DE230331 C DE 230331C DE NDAT230331 D DENDAT230331 D DE NDAT230331D DE 230331D A DE230331D A DE 230331DA DE 230331 C DE230331 C DE 230331C
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- Germany
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- cylinders
- valves
- drive wheel
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D31/00—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
- F16D31/02—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using pumps with pistons or plungers working in cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 230331 KLASSE 47h. GRUPPE
JAMES HENRY APJOHN in LONDON.
Wechselgetriebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wechselgetriebe, bei welchem von einem Treibrad aus
die Bewegung mittels Klinken oder Zahntrieben durch eine pneumatische Kupplung übertragen
wird, welche aus mit dem getriebenen Teile verbundenen Zylindern und darin luftdicht
geführten, mit dem getriebenen Teil verbundenen Kolben besteht. Die Erfindung besteht darin, daß ein achsial auf der Antriebswelle
verschiebbares Kurvenstück I vorgesehen ist, welches die Auslaßventile der
Zylinder fortgesetzt abwechselnd ganz öffnet und ganz schließt, in welch letzterem Falle
durch das Treibrad mittels der Kolben ein Stoß auf die Zylinderböden und dadurch auf
die angetriebene Welle ausgeübt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht . die Erfindung, und zwar zeigt
Fig. ι einen teilweisen Schnitt und eine
teilweise Seitenansicht des Getriebes;
Fig. 2 stellt dasselbe in einem teilweisen Querschnitt und teil weiser Vorderansicht dar,
während
Fig. 3 und 4 eine Sonderbauart zur Bewegung der Ventile in Seitenansicht und Vorderansicht
veranschaulichen.
Das Treibrad α ist ein Zahnrad, welches auf der Welle b fest angeordnet ist. Auf
diese Welle b ist eine Scheibe c lose aufgeschoben, so daß. sie sich frei auf der Welle b
drehen kann. Die Scheibe c steht in fester Verbindung mit der getriebenen Welle d, die
in der Verlängerung der Welle b liegt. An der Scheibe c sind vier Hohlzylinder e angebracht,
und zwar sind dieselben paarweise mit ihren Rücken gegeneinanderliegend am Umfange der Scheibe c symmetrisch angeordnet.
In jedem der Zylinder ist ein Kolben f luftdicht geführt. In das Treibrad α greifen
Zahntriebe g ein, welche am Umfange der Scheibe c, im vorliegenden Falle am besten
zwischen den einzelnen Zylinderpaaren angeordnet sind. Die Wellen der Zahntriebe g
sind durch das Zylindergehäuse hindurchgeführt und tragen auf den freien Enden je
eine Kurvenscheibe^) und eine Kurbelscheibe φ1.
Sowohl die Triebe g als auch die Kurbelscheiben ft1 sind mit Zapfen g1 versehen, an
welchen die Zugstangen g2 angreifen. Diese Zugstangen stehen mit den Zapfen h1 der
Arme h2 in. Verbindung, die an einem Ringe h
angebracht sind. Letzterer ist auf einen Ansatz c1 der Scheiben c derart lose aufgesetzt,
daß er auf diesem eine schwingende Bewegung ausführen kann.
An den Armen h2 sind die Kolben f befestigt,
welche die schwingende Bewegung der Arme h2 mitmachen müssen.
An dem Boden eines jeden Zylinders e ist eine Öffnung vorgesehen, die durch ein Ventil
geschlossen werden kann, und zwar empfiehlt es sich, je ein Ventil zwischen jedem Zylinderpaar
so anzuordnen, daß sich mit demselben die Öffnungen beider Zylinder desselben Zylinderpaares gleichzeitig schließen lassen.
Sobald die Ventile geschlossen sind, können die Kolben in den Zylindern nur so weit vorwärts
bewegt werden, bis der Widerstand der in den Zylindern zusammengepreßten Luft gleich der auf die Kolben wirkenden Kraft
ist. Dann hört jede weitere Bewegung der Kolben im Zylinder auf. Dadurch werden
aber auch gleichzeitig die Zahntriebe g festgestellt, und infolgedessen wird eine starre
Verbindung zwischen dem Treibrade α und der Scheibe c geschaffen.
Wenn dagegen die Ventile i offen sind, ist
der einzige Widerstand, den die Triebe g finden, die Reibung der Kolben f in ihren Zylindern.
Diese Reibung ist aber geringer als der Reibungswiderstand, den die Scheibe c
to findet, und infolgedessen wird die Bewegung
der Triebe g und der Kolben f nicht auf die Scheibe c übertragen, d. h. bei geöffneten Ventilen
steht die Scheibe c still.
Wenn, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, die Zylinder paarweise angeordnet sind,
wird in dem einen Zylinder die Luft zusammengedrückt, im anderen Zylinder dagegen
ein Unterdruck erzeugt. Sind nun die Ventile, i derart. angeordnet, daß sie die Zylinder
miteinander verbinden, anstatt daß die Luft ins Freie geleitet wird, so tritt die Luft bei
der Bewegung der Kolben aus einem Zylinder in den anderen über, wobei auch jedes Geräusch
vermieden wird. Dadurch, daß die Zylinderachsen, entsprechend dem Getriebe, kreisförmig gebogen sind, wird sowohl die
Reibung vermindert, als auch an Platz gespart.
Werden die Ventile während des Umlaufes des Treibrades α abwechselnd geöffnet und geschlossen,-
so bewegen sich die Kolben f in den Zylindern e während der Zeit, während
der die Ventile offen sind, ohne irgendwelche treibende Kraft, und daher bewegt sich das
Treibrad schneller als die getriebene Scheibe. Sobald alsdann die Ventile i wieder geschlossen
werden, erfolgt durch das Treibrad ein Stoß auf die Kolben. Dieser Stoß drückt die Luft
in den Zylindern e zusammen, welche sich aber sofort wieder ausdehnt und dadurch eine
.Drehung der Scheibe c gegen das Treibrad a
verursacht.
Das wechselweise öffnen und Schließen der Ventile kann auf verschiedene Weise herbeigeführt
werden. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführung steht jedes Ventil mit
einem Steuerarm / in Verbindung, der bei j1
drehbar befestigt und dessen Bewegung auf die Ventile i durch Winkelarme s übertragen
wird, welche mit den Köpfen i1 der Ventilstangen
verschraubt sind. Jeder Steuerarm j ist mit einer Rolle /2 versehen, die unter dem
Einfluß einer Schraubenfeder k sich gegen eine elliptische Scheibe I anlegt, und zwar ist die
Einrichtung so getroffen, daß, wenn die Rollen von der Mittelachse weggedrückt werden, die
Ventile geöffnet werden, daß sich dagegen die Ventile wieder schließen, wenn die Rollen j2
sich der Mittelachse wieder nähern.
Die elliptische Scheibe I ist mittels Feder und Nut auf einer Hülse m verschiebbar angebracht,
welche ihrerseits lose auf die Welle d aufgeschoben ist, so daß sich also diese Welle
frei in der Hülse m drehen kann. Die Verschiebung des Teiles I auf der Hülse m kann
mit Hilfe des Winkelhebels n, n1 erfolgen.
Die beiden äußeren Enden des elliptischen Teiles I sind zylindrisch geformt, und zwar erhält
das eine zylindrische Ende solchen Durchmesser, daß die Rollen j2, sobald sie auf
diesem Teile umlaufen, die Ventile i geschlossen halten, während dem anderen Ende
ein solcher Durchmesser erteilt wird, daß von demselben die Ventile offen gehalten werden.
Wenn die Rollen an dem mittleren Teile von I anliegen, werden die Ventile abwechselnd
geöffnet und geschlossen werden. .
Die Hülse m mit dem darauf verschiebbaren Teil / wird durch die Kettenübersetzung 0, o1,
o2, o3, ol, o5 in Umdrehung versetzt, und zwar
ist die Übersetzung so gewählt, daß die Hülse m die halbe Umdrehungsgeschwindigkeit desTreibrades
α erhält.
Solange die Rollen j2 auf dem hinteren Ende des Teiles I umlaufen,. ist das Getriebe
ausgerückt. Um dasselbe einzurücken, ist es nur erforderlich, mit Hilfe des Hebels n, n1
den Teil I in Richtung der Achse so zu verschieben, daß die Rollen von dem hinteren
Ende des Teiles I auf den mittleren Teil des- go selben gelangen. Alsdann werden die Ventile
plötzlich geschlossen, die Kolben f und die Zylinder e erhalten einen Anstoß, und die
Drehbewegung der Scheibe c beginnt. Solange die Triebscheibe sich in Ruhelage befindet,
werden bei jeder Umdrehung des Antriebsrades durch den Teil I den Ventilen zwei Anstöße
erteilt, sobald aber .die Geschwindigkeit der Triebscheibe zunimmt, vermindert sich
natürlich der Unterschied in den Umdrehungsgeschwindigkeiten
zwischen dem Teile I und der Triebscheibe c, da beide in derselben Richtung
umlaufen, und damit vermindert sich auch die Anzahl der Anstöße, bis schließlich
die Triebscheibe dieselbe Geschwindigkeit erlangt hat wie die Kurvenscheibe /, d. h. mit
halb so großer Geschwindigkeit umläuft wie das Antriebsrad. Das abwechselnde Öffnen
und Schließen der Ventile kann schließlich dadurch eingestellt werden, daß der Teil /110
weiter verschoben wird, bis die Rollen p den eigentlichen Kurventeil verlassen und auf das
vordere zylindrische Ende des Teiles I auflaufen, wobei dann alle Teile des Getriebes
die gleiche Geschwindigkeit annehmen.
Um eine zwangläufige Führung der Ventile i herbeizuführen, wird an jedem der Steuerarme j
noch eine Rolle q angebracht, welche in dem Bereiche einer Kurvenscheibe p steht, die fest
auf der Welle des zugehörigen Zahntriebes g angebracht ist.
Die Kurvenscheibe p ist derart ausgebildet,
daß sie sich gegen die Rolle q anlegt und dadurch den Steuerarm / nach der Welle d
hin dreht, sobald die Rolle ;2 den höchsten Punkt der Kurvenscheibe I überschritten hat,
daß sie die Rolle q aber wieder verläßt, sobald die Rolle j2 wieder auf die Steigung der
Kurvenscheibe / aufläuft. Infolgedessen wird der Steuerarm j durch die Kurvenscheibe I
zwangsweise von der Achsmitte entfernt und
ίο durch die Kurvenscheibe p zwangsweise der
Achsmitte wieder genähert.
In Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist eine besondere Steuerung für die Ventile zur Darstellung
gebracht, durch welche ein zwangläufiges Öffnen und Schließen derselben herbeigeführt
wird. Zu diesem Zwecke ist der Kurventeil I in fünf Abschnitte eingeteilt, von
denen der mittlere Teil zylindrisch ist und den größten Durchmesser der zu beiden Seiten
liegenden elliptischen Scheiben besitzt, während die beiden an den Enden liegenden Abschnitte
den kleineren Durchmesser der elliptischen Teile aufweisen. Bei dieser Ausführung
trägt jeder Steuerarm zwei Rollen jz, die an den Enden eines Armes ji in verschiedenen
Ebenen derart angeordnet sind, daß, wenn eine der Rollen sich gegen den von der
Achse am weitesten entfernten Teil der Kurvenscheibe anlegt, die andere Rolle sich auf
demjenigen Teil der Kurvenscheibe befindet, welcher der Achse am nächsten liegt, wie in
der Zeichnung dargestellt ist. Bei dieser Ausführung wird der Steuerarm /4 bei j1 (Fig. 2)
drehbar befestigt, wobei die eine Rolle /3 die
Steuerung des Winkelarmes s des Ventiles i übernimmt, während die andere Rolle ja das
zwangsweise Zurückgehen der ersten Rolle nach der Achsmitte hin veranlaßt. So erfolgt
in einfacher und doch sicherer Weise eine zwangläufige Steuerung der Ventile.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Wechselgetriebe, bei welchem von einem Triebrade aus die Bewegung auf ein getriebenes Rad unter Vermittlung von Klinken oder Zahntrieben durch eine pneumatische Kupplung übertragen wird, welche aus mit dem einen Teile verbundenen Zylindern und darin luftdicht geführten, mit dem anderen Teil verbundenen Kolben besteht, gekennzeichnet durch ein achsial verschiebbares Kurvenstück (I), welches die Auslaßventile der Zylinder fortgesetzt abwechselnd ganz öffnet und ganz schließt, in welch letzterem Falle durch das Treibrad mittels der Kolben ein Stoß auf die Zylinder und dadurch auch auf die angetriebene Welle ausgeübt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230331C true DE230331C (de) |
Family
ID=490558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT230331D Active DE230331C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230331C (de) |
-
0
- DE DENDAT230331D patent/DE230331C/de active Active
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