DE828C - Einrichtungen an Eisenbahnen zum Zwecke der Vermehrung der Angriffspunkte der Triebräder und Verminderung der Angriffspunkte der Laufräder - Google Patents
Einrichtungen an Eisenbahnen zum Zwecke der Vermehrung der Angriffspunkte der Triebräder und Verminderung der Angriffspunkte der LaufräderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C11/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L15/42—Details
- A47L15/44—Devices for adding cleaning agents; Devices for dispensing cleaning agents, rinsing aids or deodorants
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Description
1877.
WILLIAM REBLE in MOSKAU.
Einrichtungen an Eisenbahnen zum Zwecke der Vermehrung der Angriffspunkte der Triebräder
und Verminderung der Angriffspunkte der Laufräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1877 ab.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 (Blatt I) ein gewönliches Treibrad mit Stahlbandage dar,
Fig. 2 ein gleiches Rad, welches aber mit einer mehr elastischen, beispielsweise etwa Hartgummibandage,
versehen ist. Während in Fig. 1 die Angriffsfläche fast nur in dem einen Punkte α
liegt, erstreckt sie sich in Fig. 2 von α bis b.
Fig. 3 zeigt die untere Ansicht einer Locomotive nach der Construction des Erfinders.
/ sind die Treibräder, / die Laufräder und r die Leitrollen. Fig. 4 zeigt die Construction
der Treibräder und der dazu gehörigen Schienen. Die letzteren, welche zwischen den gewöhnlichen
Schienen der Laufräder liegen, haben eine möglichst rauhe, oder Reibung erzeugende Oberfläche,
um den Berührungsflächen der elastischen Treibräder möglichst viele Angriffspunkte darzubieten.
In Fig. 5 ist eine Construction dieser Schienen und der Treibräder dargestellt, in welcher
deren gegenseitige Berührungsflächen theilweise geneigt sind, wodurch eine noch gröfsere Vermehrung
der Angriffspunkte herbeigeführt wird. Dieses Profil dürfte sich, nach Ansicht des Erfinders,
bei Bahnen mit starken Elevationen empfehlen.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Locomotive.
Um die Umänderung der jetzigen Eisenbahnsysteme in dieses neue System zu erleichtern,
wendet der Erfinder statt zweier neuer Schienen nur eine einzige an, die er in die Mitte des
Geleises legt und auf welche er die ganze Kraftäufserung der Locomotive wirken läfst. Zu
diesem Behufe fertigt der Erfinder die Locomotive aus zwei getrennten Theilen an. Diese
sind: 1. die Maschine mit Kessel, Feuerraum etc., welche auf ihren Treibrädern ruht, und 2. der
Wagen ohne Boden, dessen Räder mit Spurkranz auf den gewöhnlichen Schienen rollen,
und in den die Maschine so hineingesetzt und an dessen Wänden sie so befestigt wird, dafs
sie mit den Treibrädern unabhängig arbeiten kann, jedoch stets von dem sie umschliefsenden
Wagen im Bahngeleise gehalten wird. Durch Anwendung von Hebeln und Schrauben kann
von diesem Wagen aus die Maschine plötzlich aufser Function gesetzt werden, indem man
den Wagen zur Stütze nimmt, um die Axe der Treibräder hoch zu heben und diese letzteren
aufser Contact mit den Schienen zu bringen.
Die Weichen, Kreuzungen etc., können ohne Hindernifs befahren werden, wenn die Schiene
gleiche Höhe mit den Aufsenschienen hat, zumal die Treibräder keine Spurkränze haben.
Fig. 7 (Blatt II) erläutert diese Idee durch Darstellung einer unteren Ansicht einer solchen
Locomotive, die für Güterzüge bestimmt ist. Sie hat drei hintereinander laufende, gekuppelte
Treibräder t auf der Treibradschiene x. Fig. 8 zeigt eine Eilzug-Locomotive mit nur einem Treibrade
im Grundrifs. Fig. 9 ist eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 10 die des umschliefsenden
Wagens. Bei den Maschinen sind α die Zapfen oder Querbalken, welche in ihrer
Verlängerung durch die Oeffnungen α' beim
Rollwagen durchgehen, also die Verbindung, welche beide Theile der Locomotive vereinigt.
Durch b sind die Axen der Treibräder und durch c diejenigen der Rollräder angedeutet.
Das Stück T, welches zweckentsprechend stark gebaut sein mufs, dient dazu, bei α die Verbindung
zwischen Wagen und Maschine und bei b die Axen der Treibräder zu halten.
Der Vermehrung der Angriffspunkte bei den Treibrädern steht auf der andern Seite die
gröfstmöglichste Reduction der Berührungspunkte der Laufräder gegenüber. Fig. 11 (Blatt I)
zeigt ein gewöhnliches Laufrad, wie es gegenwärtig gebraucht wird. Fig. 12 und 13 zeigen
die vom Erfinder construirten Laufräder und Leitrollen; durch die cylindrische Radbandage
soll die Berührungsfläche zwischen Rad und Schiene vermindert und durch die konischen
Leitrollen, ein Entgleisen des Eisenbahnzuges zur Unmöglichkeit werden. Fig 14 zeigt dieses
konische Leitrad im Längs- und Querschnitt. Dasselbe befindet sich zwischen zwei Platten,
welche zur besseren Beweglichkeit des Rades mit je drei oder vier Rollen versehen sind.
Wie aus Fig. 15 ersichtlich, ruht das ganze Gewicht der Wagen lediglich auf den Axen α
der Laufräder, während die Leitrollen, deren senkrechte Axen durch b angedeutet sind, gar
nicht zur Wirkung kommen, so lange der Wagen sich genau in der Mitte des Geleises hält, da
sie ohne Nachtheil einige Millimeter von den Lauf-
Claims (3)
1. Die Treibräder einer Locomotive und die dazu gehörigen Schienen, in den Anordnungen,
wie sie in den Fig. 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 dargestellt sind;
2. Eine Locomotive, die aus zwei getrennten Theilen besteht, so, wie sie in den Fig. 7,
8, 9 und 10 dargestellt ist;
3. Die Laufräder und Leitrollen für Locomotive und Wagen, wie sie in den Fig. 12, 13, 14,
15 und 16 dargestellt sind, und Alles so,
wie es oben beschrieben ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE828T | 1877-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828C true DE828C (de) |
Family
ID=280583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1877828D Expired - Lifetime DE828C (de) | 1877-07-13 | 1877-07-13 | Einrichtungen an Eisenbahnen zum Zwecke der Vermehrung der Angriffspunkte der Triebräder und Verminderung der Angriffspunkte der Laufräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| LU103195B1 (de) | 2023-09-01 | 2025-03-03 | Wt Handelsgesellschaft Mbh | Liege- und/oder Sitzunterlage aus einem dauerelastischen Material |
-
1877
- 1877-07-13 DE DE1877828D patent/DE828C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| LU103195B1 (de) | 2023-09-01 | 2025-03-03 | Wt Handelsgesellschaft Mbh | Liege- und/oder Sitzunterlage aus einem dauerelastischen Material |
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