DE827752C - Verfahren zum Kopieren von Trickfilmen und optische Kopiervorrichtung zur Ausuebung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Kopieren von Trickfilmen und optische Kopiervorrichtung zur Ausuebung dieses Verfahrens

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DE827752C
DE827752C DEP31100A DEP0031100A DE827752C DE 827752 C DE827752 C DE 827752C DE P31100 A DEP31100 A DE P31100A DE P0031100 A DEP0031100 A DE P0031100A DE 827752 C DE827752 C DE 827752C
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DE
Germany
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film
films
peeled
copying
copying machine
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Expired
Application number
DEP31100A
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English (en)
Inventor
Andre Clement Coutant
Jacques Mathot
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/12Cinematrographic processes of taking pictures or printing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kopieren von Trickfilmen und optische Kopiervorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens Zur Herstellung eines Trickfilms ist man häufig genötigt, wenigstens zwei Filme zu verwenden und abwechselnd diese Filme auf einen unbelichteten Film zu kopieren, wobei die Einstellung der Filme so kombiniert wird, daß der Film nach dem Kopieren und dem Entwickeln genau die gewünschte Szene ergibt, welche eine Synthese bildet, die durch die Zusammenfügung von mehreren, sehr verschiedenen Negativen erhalten wurde.
  • Als Beispiel sei angeführt, daß es zur Darstellung eines Kinosaals mit den Zuschauern während der Vorführung von Lichtbildern nötig ist: i. eine Aufnahme des Saales mit den Zuschauern und der Leinwand, ohne irgendwelches Bild auf dieser letzteren zu machen, a. die Szene zu filmen, welche die Zuschauer auf der Leinwand angeblich sehen, 3. einen Film mit Hilfe der beiden vorstehenden Negative herzustellen, wobei diese so eingestellt werden, daß der abgezogene Film genau die Szene der die Lichtbilder betrachtenden Zuschauer und auch diese Lichtbilder darstellt.
  • Diese grundsätzlich sehr einfache Lösung bietet jedoch bei der Ausführung große Schwierigkeiten, insbesondere für die Anordnung des zweiten Negativs und seine genaue Einstellung gegenüber dem ersten, um beim Kopieren einen vollständigen Film zu erhalten.
  • Das erfindungsgemäße, zur Vermeidung der Übelstände der früheren Verfahren bestimmte Verfahren gestattet, am hellen Tage und während der Belichtung des unbeeindruckten Films die Einstellung des projizierten Negativs auf einem matten Film zu kontrollieren, hinter welchem das ergänzte Negativ angebracht ist, welches dann als Kontrollabdeckung für die Einstellung dient.
  • Das so auf den Mattfilm projizierte Bild wird durch ein Objektiv wieder aufgenommen und von neuem, jedoch vergrößert, auf eine Kontrollscheibe geworfen, wodurch es der Bedienungsperson möglich ist, leieht ihre Arbeit zu kontrollieren.
  • Natürlich muß man nach einem ersten Ablaufen: a) des projizierten Negativs, b) des teilweise unbelichteten, teilweise belichteten Films, c) des die Abdeckung bildenden Films und seines matten Films nur noch denselben Vorgang wiederholen, wobei jedoch die beiden einander ergänzenden Negative vertauscht werden, von denen -das eine das kopierte Negativ wird, während es vorher die Kontrollabdeckung war, und das andere Kontrollabdeckung wird, während es vorher das zu kopierende Negativ war.
  • Es ist leicht verständlich, daß das abwechselnde Leuchtbild auf einem matten Film mit einem eine Abdeckung bildenden Film eine Arbeit außerordentlich erleichtert, welche bisher in der Dunkelheit mit langsamen, ungenauen und unzureichenden Mitteln vorgenommen wurde.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Abb. i ist eine Ansicht des herzustellenden Films; Abb. 2 zeigt schematisch in einem waagerechten Schnitt eine Kopiermaschine.
  • Die Kopiermaschine arbeitet folgendermaßen: Zur Herstellung des Films i unter Benutzung der Szenen 2 und 3, die nicht gleichzeitig abgezogen werden können, bringt man den die Szene 3 darstellenden Film 5 in die Projektionskammer B. Die Lichtquelle 9 beleuchtet das Negativ, welches in einem geeigneten Maßstab durch das Objektiv 21 nach Durchgang durch das Fenster 15 durch die Kammer io auf einen sich drehenden und versilberten Verschluß i i geworfen wird, der abwechselnd die Lichtstrahlen durch das Fenster 16 treten läßt, damit sie auf den in der Dunkelkammer 12 angebrachten unbelichteten Film 6 fallen, und sie alsdann unterbricht, um sie durch das Fenster 17 auf den Mattfilm 22 zu werfen, hinter welchem sich der die Szene 2 darstellende Film 4 befindet. Dieser Film bildet so eine Kontrollabdeckung für die Einstellung, und das auf dem Mattfilm 22 erzeugte Leuchtbild wird ebenso wie das Bild des Films 4 in der Kontrollkammer 13 durch das Vergrößerungsobjektiv 23 auf den Spiegel 24 geworfen, der es auf den durchsichtigen Schirm 14 zurückwirft, wo es von der Bedienungsperson durch das Fenster 18 gesehen werden kann.
  • Es genügt also, zur Erzielung einer richtigen Einstellung die Abdeckung 2o zu betätigen und dabei die Arbeit durch das Fenster 18 zu kontrollieren.
  • Die durch den Knopf i9 betätigte Abdeckung 20 kann aus Metall ausgeschnitten oder durchsichtig sein und undurchsichtige Stellen aufweisen. Sie kann gegebenenfalls durch einen Abdeckfilm ersetzt werden, der dazu bestimmt ist, eine selbsttätige Umrahmung zu bewirken. In diesem Fall wird er gleichzeitig mit dem Film 5 angetrieben. Ebenso kann gegebenenfalls die Abdeckung 25 eine ähnliche Rolle spielen.
  • Der Drehverschluß i i kann ebenfalls jede geeignete Bauart aufweisen. Er kann außerdem Sektoren besitzen, die vor dein Fenster 16 und gegebenenfalls auch vor dem Fenster 17 vorbeigehen. Man kann auch andere Verschlüsse vorsehen, wenn man den Beobachtungsposten in einer anderen Richtung anbringen will, wenn man einen oder mehrere weitere Beobachtungsposten schaffen will oder aus irgendeinem anderen Grund.
  • Es ist wohlverstanden, daß bei jedem Beobachtungsposten das oben beschriebene Vergrößerungssystem durch einen Kontrollupenhalter ersetzt werden kann.
  • Es ist übrigens selbstverständlich, daß die oben beschriebene Ausführungsform der Erfindung nur als Beispiel dient undkeineswegs darauf beschränkt ist, so daß man zahlreiche Abwandlungen vornehmen kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kopieren von Trickfilmen, die aus von mehreren Filmen gebildeten Negativen zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Dokument projiziert wird, indem man sich des ergänzenden Films als Abdeckung zur Kontrolle der Umrahmung bedient, wobei die Negative abwechselnd auf einen unbelichteten Film projiziert werden.
  2. 2. Kopiermaschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie so ausgebildet ist, daß man bei Tageslicht und so arbeiten kann, daß die Bedienungsperson in Reichweite die Vorrichtungen hat, die die Stellung der Abdeckungen zu regeln gestatten, durch welche die Projektion der einander ergänzenden Filme erfolgt, die auf einem einzigen Trickfilm abgezogen werden sollen.
  3. 3. Kopiermaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen drehbaren Reflektor (i i), der z. B. unter 45° geneigte Sektoren aufweist und bei Stillstand oder im Betrieb die Einrahmung und die Einstellung des abzuziehenden Films zu kontrollieren gestattet.
  4. 4. Kopiermaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des abgezogenen Films oder des die Abdeckung bildenden Films genau die gleiche gegenüber dem Projektions- oder Abziehrahmen ist, was gestattet, dem System Abdeckungen mit selbsttätiger Wirkung bildende Filme zuzuordnen und alle Filme untereinander zur Erzielung beliebiger gewünschter Kombinationen zu vertauschen.
DEP31100A 1945-12-13 1949-01-07 Verfahren zum Kopieren von Trickfilmen und optische Kopiervorrichtung zur Ausuebung dieses Verfahrens Expired DE827752C (de)

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