DE598926C - Verfahren und Vorrichtungen zur AEnderung des Bildcharakters beim optischen Kopieren - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zur AEnderung des Bildcharakters beim optischen KopierenInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
- G03B27/46—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers
- G03B27/475—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers copying cinematographic film
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein \'rerfaliren und
Vorrichtungen zur Änderung des Bildcharakters beim optischen Kopieren. Es ist bekannt, den Bildcharakter durch Verwendung
verschieden gearteter Emulsionen und durch Änderung derBelichtungs- und Entwicklungsdauer zu beeinflussen. Ferner ist bekannt,
daß Kopien verschiedener Härte erhalten werden, je nachdem, ob die Belichtung durch
gerichtetes oder zerstreutes Licht erfolgt.
Die Erfindung besteht darin, daß jede einzelne Bildkopie durch zwei aufeinanderfolgende
Belichtungen erzeugt wird, und zwar einmal durch Belichtung mit gerichtetem Licht und einmal, durch Belichtung mit zerstreutem
Licht. Der jeweils gewünschte Bildcharakter wird durch entsprechende Bemessung des gegenseitigen Verhältnisses
beider Belichtungsarten erzeugt. Die Vorrichtungen zum Kopieren sind gemäß der Erfindung so eingerichtet, daß das Kopieren
des Bildes nacheinander durch gerichtetes und durch zerstreutes Licht in einem einstellbaren
Verhältnis erfolgt.
Abb. ι zeigt die Anordnung der Kopiervorrichtung.
Es bedeutet A die optische Achse, ι die Lichtquelle, 2 einen Kondensor,
3 eine Kastenblende, auf deren Wirkung vorerst nicht eingegangen wird. In der Ebene 4
bewegt sich eine Verschluß scheibe ga 3 die in
Abb. 2 in der Ansicht abgebildet ist. 5 ist das zu kopierende Negativ, 6 ein Objektiv.
In der Ebene 7 befindet sich eine Blende 9, die in Abb. 3 in Vorderansicht dargestellt ist.
Bei 8 befindet sich der lichtempfindliche Schichtträger, auf dem die Kopie herzustellen
ist. B ist die Drehachse der Verschlußscheibe 9α und der Blende 9.
Die Wirkung der Einrichtung ist folgende: Der Kondensor 2 bildet die Lichtquelle 1
in der Blendenebene 7 ab. Das Obj ektiv 6 bildet das zu kopierende Negativ auf der
Schicht 8 ab. Die Öffnung des Objektivs 6 ist größer gewählt, als der Abbildung der Lichtquelle
ι in der Blendenebene 7 entspricht. Die Blende 9 und die Verschlußscheibe ga
sind miteinander gekuppelt und machen während der Belichtung eines Bildes eine Umdrehung.
Der Dunkelsektor beider Scheiben dient zur Abdeckung des Lichtes während des Bildwechsels. Die Blende 9 (Abb. 3) ist
derart gebaut, daß die Öffnung 10 das Bild der Lichtquelle 1 freigibt, während das Ringsegment 11 so breit gehalten ist, daß es mit
Sicherheit das Bild der Lichtquelle 1 abdeckt. Der Sektor 12 der Verschlußscheibe 90
(Abb. 2) verhindert den Durchtritt des Lichtes während des Wechsels der Öffnung 10 und
des Ringsegmentes 11 der Blende 9. .Die Verschlußscheibe
9α ist für die Wirkung nicht
unbedingt erforderlich und kann auch in Fortfall kommen. Hat die Scheibe 9 eine
solche Stellung, daß die öffnung 10 das Bild der Lichtquelle 1 freigibt, dann kommen die
gerichteten Lichtstrahlen zur Wirkung, und es wird ein hartes, kontrastreiches Bild erzeugt.
Verdeckt das Ringsegment 11 der Scheibe 9 das Bild der Lichtquelle, dann
kommt nur zerstreutes Licht zur Wirkung, und es 'entsteht ein weiches Bild., Die Ausschnitte
13 und 14 der Verschluß scheibe ga
(Abb. 2) sind durch, zusätzliche Blendenflügel abdeckbar. Diese Blendenflügel sind nicht
dargestellt, ihre Ausführung entspricht der von verstellbaren Verschlußscheiben bei kinematographischen
Aufnahmeapparaten. Bei Fortfall der Vierschlußscheibe ga sind derartige
Abdeckilügel bei der Blendenscheibe 9 vorzusehen. Die Kopie wird durch zwei aufeinanderfolgende
Belichtungen erzeugt, von denen die eine ein hartes, die andere ein weiches Bild liefert, und der gewünschte Gesamtcharakter
wird durch entsprechendes Abblenden der Ausschnitte 13 und 14 bzw. 10 und
11 erzielt.
Zur Erzielung einer guten Wirkung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
Die Öffnung des Objektivs 6 muß größer als die Abbildung der Lichtquelle in der
Blendenebene 7 sein. Hierdurch wird ein aplanatischer Kondensor erforderlich. Der
Ausschnitt für das gerichtete Licht ist kleiner als der Ausschnitt für das gebeugte Licht
zu bemessen, da das letztere wesentlich lichtschwächer ist und in beiden Fällen eine
gleiche Gesamtbelichtung erreichbar sein muß.
Die beiden Hilfsflügel der Verschlußscheibe 9aj mit denen die beiden Hellsektoren
13 und 14 nach Bedarf mehr oder weniger verdeckt werden, sind derart miteinander zu
kuppeln, daß die Gesamtlichtmenge und das Verhältnis des gerichteten zum zerstreuten
Licht unabhängig voneinander eingestellt werden kann. Dies kann dadurch erreicht
werden, daß die Übersetzungsverhältnisse zwischen den Handgriffen, die die Hilfsflügel
bewegen, und den Hilfsflügeln verschieden groß gewählt werden. Außerdem ist die übersetzung
derart zu gestalten, daß bei einer Bewegung der Griffe in dem gleichen Drehsinn der eine Flügel sich öffnet und der andere
sich schließt. Um zu verhindern, daß durch Staubbildung auf dem Kondensor bereits
vor der Negativschicht eine Zerstreuung des Lichtes eintritt, kann zwischen Kondensor
und Negativschicht eine Kastenblende 3 (Abb. 1) angeordnet werden. Um die Wärmewirkung
auf das Negativ möglichst zu beschränken, ist die Verschlußscheibe 4 vor dem Negativ anzuordnen.
Die öffnung 10 der Blende 7 läßt rechts
und links von dem Bild der Lichtquelle noch zerstreutes Licht durch. Die Wirkung desselben
wird meistens vernachlässigt werden können, es kann jedoch durch eine weitere Hilfsblende ausgeschaltet ■ werden, die in
Abb. 4 seitlich verschoben dargestellt ist und die so anzuordnen ist, daß ihre Bewegungsrichtung
am Ort der Abbildung der Lichtquelle 1 im Objektiv 6 senkrecht zur Bewegungsrichtung
der Blende 9 verläuft. Der Schlitz 10 der Blende 9 läßt dann im Objektiv
6 eine Öffnung frei, die durch die Hilfsblende
nach Abb. 4 auf eine angenähert quadratische Fläche begrenzt' wird, deren Größe angenähert der Abbildung der Lichtquelle
ι an dieser Stelle entspricht. An Stelle der Blenden können auch Rauchgläser benutzt
werden.
Die beschriebene Anordnung ist besonders für das Kopieren von kinematographischen
Filmen geeignet.
Claims (8)
- Patentansprüche:ι. Verfahren zur Änderung des Bildcharakters beim optischen Kopieren, dadurch gekennzeichnet, daß das gegenseitige Verhältnis des zur Wirkung kommenden gerichteten Lichtes zu dem zur Wirkung kommenden zerstreuten Licht dem jeweils gewünschten Bildcharakter entsprechend bemessen wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Lichtquelle, die in der Blendenebene des Objektivs abgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung des Objektivs (6) größer als das Bild der Lichtquelle ist, und daß in der Bleudenebene (7) eine Blende (9) angeordnet ist, welche während einer · Belichtung zeitweise das Bild der Lichtquelle abblendet.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch zusätzliche Blendenflügel die öffnungen für gelichtetes und zerstreutes Licht veränderbar sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, da1 durch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Hilfsflügel derart verstellbar sind, daß die Gesamtlichtmenge konstant bleibt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (9) derart ausgebildet ist, daß bei Freigabe des Bildes der Lichtquelle der übrige Teil der Blendenebene durch die Blende zugedeckt wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen
- Sektor (12) der Verschlußscheibe (91M der Wechsel der Lichtart verdeckt wird. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (9) mit'der Verschlußscheibe (9a) gekuppelt ist.
- 8. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen gerichtetem und zerstreutem Licht durch Rauchgläser verändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE598926T | 1929-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE598926C true DE598926C (de) | 1934-06-21 |
Family
ID=6574301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1929598926D Expired DE598926C (de) | 1929-11-09 | 1929-11-09 | Verfahren und Vorrichtungen zur AEnderung des Bildcharakters beim optischen Kopieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE598926C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004042B (de) * | 1954-06-22 | 1957-03-07 | Agfa Ag | Verfahren zur Beeinflussung der Gradation einer lichtempfindlichen Schicht beim Kopieren |
| DE1058367B (de) * | 1957-06-22 | 1959-05-27 | Adox Fotowerke Dr C Schleussne | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fotografischer Positive |
-
1929
- 1929-11-09 DE DE1929598926D patent/DE598926C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004042B (de) * | 1954-06-22 | 1957-03-07 | Agfa Ag | Verfahren zur Beeinflussung der Gradation einer lichtempfindlichen Schicht beim Kopieren |
| DE1058367B (de) * | 1957-06-22 | 1959-05-27 | Adox Fotowerke Dr C Schleussne | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fotografischer Positive |
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