DE475091C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung zusammengesetzter Laufbilder durch Doppelbelichtung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung zusammengesetzter Laufbilder durch Doppelbelichtung

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DE475091C
DE475091C DEA49848D DEA0049848D DE475091C DE 475091 C DE475091 C DE 475091C DE A49848 D DEA49848 D DE A49848D DE A0049848 D DEA0049848 D DE A0049848D DE 475091 C DE475091 C DE 475091C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography
    • G03B15/12Trick photography using mirrors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung zusammengesetzter Laufbilder durch Doppelbelichtung Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung zusammengesetzter Laufbilder, bei welchen ein vorhandener positiver Bildstreifen zur ferstellung eines neuen Bildstreifens mit einer-neuen Handlung benutzt wird, indem er in der Kamera vor und mit dem zu belichtenden Negativstreifen läuft.
  • Es ist - bereits bekannt, daß man bei der Erzeugung von Negativen eines vorhandenen Hintergrundes das vorher aufgenommene ,jegativ der Spielszene als Abdeckmaske benutzt, doch-war hierbei nicht zu vermeiden, daß ein. Durchscheinen der Bilder eintrat. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Belichtung der einzelnen Negativteile unter Einwirkung einer chemischen Zwischenbehandlung des Negativs vorzunehmen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß bei der ersten Belichtung (Kopieren de-, Hintergrundes vom Positiv auf das Negativ) auf dem Negativ die Silhouette der handelnden Personen oder der Spielszene unbelichtet gelassen wird und in diese bei der unmittelbar darauf erfolgenden zweiten Belichtung die Personen oder die Spielszene hineinbelichtet werden. Beide Belichtungen erfolgen stets während des gleichen Stillstandes des Negativstreifens.
  • Zweckmäßig zeigt der den Hintergrund enthaltende Positivbildstreifen abwechselnd ein Bild des Hintergrundes o. dgl. und ein klar durchsichtiges Feld, so daß zunächst der Hintergrund ohne Aussparung der Spielszenensilhouette und hierauf - nach Weiterschalten des Positivbildbandes - durch den klar durchsichtigen Teil desselben hindurch die Spielszene in das Negativ hineinbelichtet wird.
  • Um dies zu ermöglichen, werden die handelnden Personen vor einem beleuchteten Schirm aufgestellt, und der Schirm, der transparent sein kann und von hinten beleuchtet wird; sowie die Personen werden entsprechend dem Fortschalten des Positivfilms abwechselnd beleuchtet. Es wird also zuerst der hell beleuchtete Schirm das Kopieren des Positivfilmbildes (Hintergrund) auf das Negativ bewirken, während die unbeleuchteten Personen als Maske dienen, worauf nach Verdunkeln des Schirmes und Erhellen der Personen sowie nach Weiterschalten des Positivfilms um ein klar durchsichtiges Bildfeld die erleuchteten Personen in ihre eigene, unmittelbar zuvor erzeugte Silhouette auf dem Negativ hineinbelichtet werden. Es kann also nach einem vorhandenen Film ein neue Negativ mit neuer Handlung hergestellt werden, wobei in vollkommener Weise die Personen so hineinbelichtet sind, daß irgendwelche Übergänge nicht erkennbar sind. Der große belichtete Schirm kann auch vor der Aufnahmekamera in einer Zone, in der das Objektiv der Kamera noch nicht scharf auszeichnet, durch eine kleine, evtl. veränderliche Maske zum Teil ergänzt werden, die auf der der Kamera zugekehrten Seite entsprechend dem Schirm, vor dem die Personen spielen, beleuchtet wird.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i schematisch die Führung und Schaltung der Filmbänder gemäß der Erfindung, Abb. 2 einen Teil eines Positivfilms, wie er beim Verfahren verwandt wird, Abb. 3 ein Bildfeld des Positivfilms mit einer Silhouette der bewegten Person, Abb. 4 ein Bildfeld mit dem zusammengesetzten bewegten Bild, Abb.5 schematisch die Anordnung der Szene und Kamera, Abb. 6 eine abgeänderte Form der Kamera, Abb. 7 ein Schaltungsschema zur Kontrolle der Lampen, Abb. 8 eine abgeänderte Form der Kamera. Die mit dem Objektiv ii versehene Kainera io besitzt eiri Bildfenster 12, durch das ein Positivfilm 13 und ein Negativfilm 14 gezogen werden kann. Der Film 13 wird durch die Schalttrommel 15 zweimal geschaltet, während in der gleichen Zeit der Negativfilm 14 durch die Schalttrommel 16 nur einmal geschaltet wird. Die Kamera io ist gemäß Abb. 5 gegenüber einem beleuchtbaren Schirm 17 angeordnet, vor dem die Personen 18 -spielen, die in die Szene ig des Positivfilms hineingebracht werden sollen, um ein zusammengesetztes Bild 2i gemäß Abb. 4 zu erzeugen. Vor der Kamera io ist eine Maske 22 angeordnet, die eine in Größe und Form veränderliche Öffnung 23 besitzt, welche den Durchblick nach dem Handlungsplatz vor dem Schirm 17 frei läßt. Die Maske 22 kann auf einem festen, mit einer Öffnung 25 versehenen Teil 24 verschoben werden. Die öffnung 25 ist größer als die Öffnung 23, so daß die Maske 22 verschoben werden kann, ohne daß die Ränder der Öffnung 25 des Trägers 24 störend in Erscheinung treten können.
  • Der Schirm 17 wird durch Lampen 26 erhellt, die im gleichen Stromkreis mit Lampen 27 liegen, welche die Maske 22 von vorn. beleuchten. Die Beleuchtung geschieht periodisch, wie später beschrieben werden wird. Weitere periodisch beleuchtende Lampen 28 sind zu beiden Seiten der handelnden Personen 18 vor dem Schirm 17 so aufgestellt, daß ihr Licht die Personen 18 beleuchtet, jedoch den Schirm 17 nicht trifft.
  • Der nicht dargestellte Wechselmechanismus für die Lampen ist mit dem Antrieb der Kamera io so verbunden, daß die Lampen 26 und 27 ihre entsprechenden Gegenstände beleuchten, wenn das Positiv ig sich vor dem Bildfenster der Kamera mit dem Negativfilm 14 befindet. Sobald sich ein klar durchsichtiges Feld 2g des Positivfilms 13 vor dem gleichen zuvor belichteten Bildfeld des NegativfiIms 14 befindet, werden die Lampen 28 wirksam gemacht, und die Lampen 26 und 27 sind unwirksam Anstatt transparenter Felder 29 können aus dem Film 13 auch entsprechende Fenster zwischen der Perforation herausgeschnitten werden.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Teile ist folgende. Der Positivfilm 13 mit den Bildern ig wird vor dem Bildfenster 12 _ durch Rad 15 zweimal geschaltet, während der Negativfilm 14 in losem Kontakt mit dem Film 13 nur einmal geschaltet wird. Sobald die Kamera zur Aufnahme gedreht wird, wird jedes Bildfeld des hTegativfilms 15 nacheinander wechselnd mit einem Positivbild g und einem klaren Teil 29 in übereinstimmung gebracht. Wenn ein Positivbild ig vor dem zu belichtenden Bildfeld des Negativs sich befindet, werden die Lampen 26 und 27 zur Wirksamkeit gebracht und beleuchten den Schirm 17 und die Vorderseite der Maske 27, so daß die handelnden Personen 18 als dunkle, aktivisch unwirksame Silhouette auf dem Positiv ig und damit auf dem Bildfeld des Films 14 erscheinen, also eine Maske bilden. Sobald jetzt der durchsichtige Teil 29 des Films 13 vor das Bildfeld des Films 14 gebracht wird, werden die -Lampen 26 und 27 unwirksam gemacht und die Personen 18 durch Lampen 28 angeleuchtet, so daß die Personen 18 direkt von Kamera io aufgenommen und in die frei gelassenen -Felder des Bildfeldes des Films 14 hineinbelichtet werden können. Die Maske 22 deckt dabei soweit als möglich den Schirm 17 ab, um die Größe desselben nach Möglichkeit einzuschränken.
  • Sobald das nächste Positivbild des Films 13 vor das nächste Bildfeld des Negativfilms 14 gebracht wird, wiederholt sich der Vorgang, so daß mit den Lampen 26 und 27 das Positiv auf das Negativ exponiert wird, wo- I bei der durch die Personen abgedeckte Teil des Schirmes 17 unwirksam wird. Sobald das nächste transparente Feld 29 sich vor dem Bildfenster befindet, werden die Lampen 26 und 27 unwirksam, und die Lampen 28 beleuchten die Personen 18, so daß diese jetzt auf dem Negativ wirksam werden.
  • Gemäß Abb. 6 besitzt die Kamera roa ein Bildfenster reu, durch welches der Positivfilm 13a und der Negativfilm r4.a gezogen werden können. Der Film i3a braucht in diesem Falle nicht die Form nach Abb. 2 zu besitzen, in der ein Positiv und ein transparenter Teil abwechselt. Der Film 13a wird also in der Zeiteinheit genau-- synchron mit Film rd.a geschaltet. Der Film 13a kann vielmehr ein normaler Positivfilm mit dicht aufeinanderfolgenden Bildern sein.
  • Die Filme 13, 14, i 3a und i 4a werden immer so durch den Bildrahmen der Kamera gezogen, daß die Schichtseiten desselben einander zugekehrt liegen.
  • In dem Strahlengang von dem Objektiv ria zu dem Bildrahmen i2a ist eine durchlässige Glasscheibe oder ein durchlässiger Spiegel 3o angeordnet, der das von dem Objektiv kommende Bild auf einen zweiten Spiegel 31 mit 'reflektierender Oberfläche 32 wirft, welcher seinerseits das Bild in ein Bildfenster 33 bringt. Hinter dem durchlässigen Spiegel 30 und dem Spiegel 31 ist eine sich drehende Blende 3.1: angeordnet, die einen undurchsichtigen Teil 35 und eine Durchsichtöffnung 36 besitzt. Die Blende 3.I ,wird von einer Welle 37 und von einer Welle 38 svnchron mit dem Antrieb der Kamera angetrieben.
  • Nachdem der Film 13a den Rahmen i2a verlassen hat, wird er über eine Rolle 39 zur Seite geführt, so daß er an dem Film rd.a vorbeigeht. ohne zu dem Bildfenster 33 zu gelangen.
  • Die Kamera roa nach Abb. 6 wird an die Stelle der Kamera io (Abb. 5) gesetzt. Die Lampen 26 und 27 werden wirksam mit den Personen 18 als Schatten, wobei nur Lichtstrahlen durch das Objektiv i ja, den r@urchlässigen Spiegel 30 und die Öffnung 36 der drehbaren Blende 34: zu dem Positivbild des Films 13a gelangen und dann den Negativfilm r.Ia belichten. Dieses Negativbild wird in der gewöhnlichen Weise in dem Bildfenster 13 geführt, während in der gleichen Zeit die drehbare Blende so gedreht wird, daß ihre Öffnung 36 sich vor dem Bildfenster 33 befindet. Hierbei werden die Lampen 26 und 27 unwirksam, und die Lampen 28 beleuchten jetzt die Personen 18. Während der Belichtung des Positivs bilden die Personen 18 eine Schattenmaske, so daß auf dem Negativ eine unbelichtete Stelle entsteht. Werden die Personen 18 beleuchtet, so werden sie ein B;ld der Personen in dem Bildfenster 33 durch die Spiegel 30 und 31 erzeugen, weil der undurchsichtige Teil 35 der drehbaren Blende sich hinter dem durchlässigen Spiegel 3o befindet, so daß jetzt die unbelichtete Stelle des Negativs mit den Personen belichtet wird.
  • Im vorstehenden ist beschrieben, daß der Film r3a von dem Film 14a weggeführt wird, bevor der letztere zum Bildfenster 33 kommt. Durch diese Anordnung werden zusammengesetzte Bilder durch Zusammenarbeiten der Positivbilder und der Lichteffekte der verschiedenen Lampengruppen 26, 27 und 28 und durch die Spiegel 30 und 3r in derselben Weise erzeugt, wie dies in Abb. i beschrieben ist.
  • Die Lampen 26 und 27 können durch einen Mechanismus, der synchron mit der Kamera angetrieben wird, wirksam und unwirksam gemacht werden, so daß die Lampen 26 und 27 leuchten, wenn das Positiv sich vor dem Bildfenster befindet, und nicht leuchten, wenn der transparente Teil 29 vor demselben steht, während jetzt dieLampen28 wirksam werden.
  • Bei der Anordnung gemäß Abb. 6 leuchten die Lampen 26 und 27, wenn die Öffnung 36 der- drehbaren Blende sich in der Achse Objektiv ria - Bildfenster i2a und das Positiv im letzteren sich befindet, so daß das Positiv auf das Negativ kopiert wird. Die drehbare Blende 3-. und der Mechanismus für die Lampen 26, 27 und 28 laufen synchron. Nach einer halben Umdrehung der Blende 3.4 befindet sich die Öffnung 36 vor dem Bildfenster 33, und es werden jetzt die Personen in das Negativ hineinexponiert. Eine Verschiebung der Filme 13a und iqa findet während dieser halben Drehung der Blende nicht statt. Erst bei der nächsten halben Drehung der Blende 3:a. werden die beiden Filmbänder 13a und r.Ia um ein Feld weitergeschaltet. Die Exposition der Personen erfolgt um ein oder wenige Bildfenster später als das Kopieren des Positivs; die Unterschiede zwischen den Umrissen der Silhouette und denen der Personen fallen bei langsamer Bewegung der letzteren nicht ins Gewicht.
  • Gemäß Abb.6 und 7 wird ein Schaltmechanismus zum Betätigen der Lampen durch eine Welle .Io angetrieben, die auch die Schaltwellen r5 antreibt. Sie trägt zwei Arme 4.1 und .I2, welche mit Kontakten 43 und 4.4 in Berührung treten können. Die Kontakte 4.1 und .I3 bringen die Lampen 28 zur Wirksamkeit oder Unwirksamkeit, während die Kontakte 42 und 44 die Lampen 26 und 27 bedienen. Der Schalter =1 .5 dient zur Öffnung des Stromkreises der Lampen 26 und 27, während Schalter .I6 zum Schalten der Lampen 28 dient:- Der Stromerzeuger 47 ist mit beiden Stromkreisen verbunden. Anstatt weißen Lichtes der Lampen 26 und 27 können auch farbige Lampen angewendet werden, die miteinander harmonieren, so daß farbige Filter in der Kamera io oder ioa angewendet werden können.
  • Wenn es erforderlich ist, die Gegenstände farbig zu beleuchten, so werden die Lampen 26, 27 und 28 entsprechend ihren Farben bei der Aufnahme wirksam gemacht, wobei die Lampen 27 rotes Licht auf die Maske 22 und die Lampen 26 die gleiche Farbe auf den Schirm 17 werfen. Bei diesem` Verfahren geben die Lampen 28 grünes Licht auf die Personen 18. Vor dem Bildfenster dreht sich dann eineFilterscheibe mit rotem und grünem Filter, so daß, wenn der rote Filter vordem Bildfenster 12 sich befindet, das Bildfeld ig sich im Bildfenster befindet. Wenn dagegen der grüne Filter sich vor dem Fenster 12, befindet, wird der transparente Teil 2,9 sich vor dem Bildfenster befinden. Der Rotfilter ist aktivisch wirksam, wenn die Maske 22 und der Schirm 17 wirksam werden sollen, während die Silhouette der bewegten Personen unwirksam ist. Sobald der Grünfilter vor dem Bildfenster 12- sich befindet, werden die grün beleuchteten Personen wirksam, so daß dieselben auf das Negativ 14 exponiert werden, während der ergänzende Teil der Positivbilder ig nicht photographisch wirksam wird. Bei dieser Beleuchtung mit Komplementärfarben dürfen die Personen kein rotes und die Maske 23 und der Schiuri 17 kein grünes Licht erhalten.
  • Wenn die farbigen Schirme in Verbindung mit der Anordnung nach Abb.6 verwandt werden, wird an Stelle der drehbaren Blende 34 ein feststehender Schirm angewandt, bei dem der Teil 36 für rote Strahlen und der Teil 35 für grüne Strahlen durchlässig gemacht ist.
  • Gemäß Abb. 8 ist die in Abb. i und 6 angedeutete Kamera mit zwei Bildfenstern 5o und 5 i für den Durchgang der Filme 13 b und Tob versehen. Zwischen den Bildfenstern ist eine Linse 52 angeordnet, welche das beleuchtete Bild ig des Films i3 b vollkommen scharf auf den Negativfilm Tob überträgt.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung zusammengesetzter Laufbilder durch Doppelbelichtung, bei welchen ein vorhandener positiver Bildstreifen zur Herstellung eines neuen Bildstreifens mit einer neuen Handlung benutzt wird, indem er in der Kamera vor und mit dem zu belichtenden egativ streifen läuft, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Belichtung auf dem Negativstreifen die Silhouette der handelnden Personen oder der Spielszene unbelichtet gelassen wird und in diese bei der unmittelbar darauf erfolgenden zweiten Belichtung die Personen oder die Spielszene hineinbelichtet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtung des Positivbildstreifens für die erste Belichtung durch einen beleuchteten Schirm erfolgt, vor dem die nicht aktivischen Personen o. dgl. spielen, so daß sie eine Abdeckung auf dem Positivbildstreifen bilden, die ihrer Silhouette entspricht, worauf für die zweite Belichtung die Personen o. dgl. aktivisch und der Schirm inaktinisch gemacht werden, so daß jetzt ein Bild der Personen o. dgl. in die ausgesparte Silhouette hineinbelichtet wird.
  3. 3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Positivbildstreifen jedes Bild mit einem klar durchsichtigen Feld abwechselt und der Positivbildstreifen doppelt so oft geschaltet wird wie der Negativfilm, so daß beim Belichten mittels des unbeleuchteten Schirms ein Bild des Positivs unter Aussparurig der Silhouette der handelnden Personen in das Negativ hineinbelichtet wird, worauf nach Wechseln der Beleuchtung und Schalten des Positivbildstreifens um eine Bildfeldhöhe die Personen durch einen klar durchlässigen Teil des Positivbildstreifens hindurch in die ausgesparte Silhouette hineinbelichtet werden.
  4. 4. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Kamera in der unscharfen Zone ihres Objektivs eine verschiebbare und in der Form veränderbare Maske angeordnet ist, die nur den Durchblick auf die handelnden Personen gestattet und auf der der Kamera zugekehrten Seite die gleiche Aktivität besitzt wie der hinter den handelnden .Personen aufgestellte Schirm.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch ¢, bei welcher der hinter den handelnden Personen aufgestellte Schirm in einer von der Farbe der Personen abweichenden Farbe beleuchtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vor der Kamera angeordnete Maske in der gleichen Farbe wie der Schirm beleuchtet ist.
  6. 6. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungskörper für den Schirm, für die Maske nach Anspruch 4 oder 5 und für die Personen derart mit dem Antrieb der Kamera in Verbindung gebracht sind, daß sie entsprechend dem Schalten des Positivbildstreifens abwechselnd in Wirksamkeit treten. .
  7. Kamera zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z und a, gekennzeichnet durch zwei Bildfenster, von denen das eine zum Exponieren des Positivfilms auf den Negativfilm dient, während das andere nur den Negativfilm führt und unter Vermittlung von Spiegeln zum Einexponieren der Personen benutzt wird in Verbindung mit einem drehbaren Verschluß zum Abdecken der Lichtstrahlen vor dem einen oder dem anderen Bildfenster.
  8. 8. Kamera zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß für den Positivbildstreifen und das Negativ getrennte Bildfenster vorgesehen sind, zwischen denen eine Linse zur Übertragung des Bildes eingeschaltet ist.
DEA49848D 1926-01-28 1927-01-23 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung zusammengesetzter Laufbilder durch Doppelbelichtung Expired DE475091C (de)

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DE (1) DE475091C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2610246A (en) * 1949-12-30 1952-09-09 Rca Corp Composite picture television

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2610246A (en) * 1949-12-30 1952-09-09 Rca Corp Composite picture television

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