DE82121C - - Google Patents
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- DE82121C DE82121C DENDAT82121D DE82121DA DE82121C DE 82121 C DE82121 C DE 82121C DE NDAT82121 D DENDAT82121 D DE NDAT82121D DE 82121D A DE82121D A DE 82121DA DE 82121 C DE82121 C DE 82121C
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- Germany
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- wheel
- crank
- shaft
- straw
- ratchet
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/09—Details
- A01F29/10—Feeding devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei bisherigen Häckselmaschinen werden die Speisewalzen mittelst eines Sperrrades und einer
Klinke gedreht. Das Messerrad hat aber zwei oder mehrere Messer, und dementsprechend
finden auch bei jeder Umdrehung des Messerrades zwei oder mehrere Schnitte und zwei
oder mehrere Bewegungen des Sperrrades statt. Hierdurch erfolgt nicht allein eine vorzeitige
Abnutzung der Klinke und des Sperrrades, sondern auch ein ungleichmäfsiger Schnitt,
weil namentlich bei schnellem Gange der Maschine die Klinke die Sperrradzähne überspringt.
Infolge dessen ist es auch ausgeschlossen, diese Maschinen behufs gröfserer Leistung mit Motoren anzutreiben.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die Maschine durch Fig. 1 in der Vorderansicht, durch
Fig. 2 und 3 in ihren Seitenansichten, durch Fig. 4 und 5 in Verticalschnitten nach A-B
bezw·. C D, durch Fig. 6 in der Ansicht von oben dargestellt. Fig. 7, Schnitt nach E-F,
dient zur Erläuterung des Vorschubmechanismus.
Vorstehende Maschine hat zwei Sperrräder mit Klinken, welche abwechselnd je einem
Messer des Schwungrades das Stroh mittelst der Speisewalzen zuführen, sich dadurch
weniger abnutzen und gleichmäfsige Strohschnittlängen sichern.
Der Antrieb erfolgt durch Welle a (Fig. 2 und 6), auf deren einem Ende das Messerrad,
auf dem anderen die Kurbel b angebracht ist. In einer schwalbenschwanzartigen Nuth der
letzteren liegt verstellbar und zur Regelung der Schnittlänge dienend eine Backe, an welcher
die Kurbelstange c angebracht ist. An die Stange c schliefst sich andererseits eine auf
Welle e sitzende Kurbel an (Fig. 5, 6 und 7). Auf Welle e sind weiter lose zwei Sperrräder
η und 0 und, mit denselben gekuppelt, die Winkelräder ρ und q angebracht.
Zwischen diesen Räderpaaren sitzt auf Welle e lose eine Kurbel j, an deren oberem T-förmigen
Theile die Sperrklinken I und m sich befinden, welche in die Sperrräder η und 0 derart eingreifen,
dafs, vom Messerrad aus gesehen, Z das Rad η von rechts nach links und m das Rad 0
von links nach rechts bewegt. Neben der Kurbel j sitzt auf Welle e fest eine Kurbel f,
in deren T-förmigem Kopfe ein Schlitz h sich befindet, der zur Führung der Kurbel j und
durch eine am Ende befindliche Stellschraube i zur Begrenzung der Bewegung der Kurbel j
und damit auch zur Begrenzung des Klinkenhubes dient (Fig. 1, 2, 5, 6 und 7).
Die Winkelräder ρ und q greifen in ein Winkelrad r, welches auf einem an der Stuhlwand
angebrachten Zapfen drehbar ist. Hinter dem Rad r ist auf demselben Zapfen ein Zahnrad
s aufgekeilt, welches einen auf der unteren Strohwalzenwelle befindlichen Trieb t treibt.
Wird nun Welle α gedreht, so bewegt während der ersten halben Umdrehung des Messerrades
Klinke / das Sperrrad η und vermittelst der Räder p, r, s und t die untere Strohwalze x,
während bei der zweiten halben Umdrehung des Messerrades dieselbe Thätigkeit durch
Klinke m und Sperrrad 0 veranlafst wird.
Der Antrieb der oberen Speisewalze y erfolgt durch die untere χ in folgender Weise:
Auf der rechten Seite der Strohwalzenwelle χ befindet sich ein Getriebe d (Fig. 4), welches
in den inneren Kranz eines Doppelzahnrades g eingreift, während ein auf der oberen Speisewalzenwelle
y angebrachtes Getriebe k in den äufseren Radkranz von g eingreift. Die beiden
Wellen, auf welchen die Räder g und k sitzen, sind durch eine Stange i1 gekuppelt.
Um bei plötzlicher Strohzufuhr ein Verstopfen der Strohwalzen bezw. der Mündung
zu verhindern, ist zwischen Trieb d und der Strohstuhlwand ein Hebelarm u angebracht,
auf dessen vorderem Ende der Zapfen für das Doppelzahnrad g sitzt, und dessen abgerundete
Spitze in einer kreisförmigen Coulisse v geführt wird. Wird die Walze y durch das Stroh in
die Höhe gedrückt, so schieben sich die Lager derselben' in an den Wänden des Stuhles angebrachten
Schlitzen vertical aufwärts, während infolge der Kuppelung der Wellen von g
und k und der Anordnung von u und ν das Doppelzahnrad b sich um die Achse des Rades k
so weit bewegen kann, dafs die beiden Achsen von g und k nahezu in einer verticalen Linie
liegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schaltwerk für Häckselmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Schaltklinke tragende Kurbel fj) lose auf die schwingende Welle (e) aufgesteckt ist und von einer fest auf dieser Welle sitzenden Kurbel (fj durch Anschläge mitgenommen wird, deren Entfernung von einander einstellbar ist, um den Hub der Schaltklinke ändern zu können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82121C true DE82121C (de) |
Family
ID=354546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82121D Active DE82121C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82121C (de) |
-
0
- DE DENDAT82121D patent/DE82121C/de active Active
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