DE1779C - Klemmschaltwerk mit Umsteuerung zur Bewegung der Zuführungswalzen an Häckselschneidemaschinen - Google Patents

Klemmschaltwerk mit Umsteuerung zur Bewegung der Zuführungswalzen an Häckselschneidemaschinen

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DE1779C
DE1779C DE000000001779DA DE1779DA DE1779C DE 1779 C DE1779 C DE 1779C DE 000000001779D A DE000000001779D A DE 000000001779DA DE 1779D A DE1779D A DE 1779DA DE 1779 C DE1779 C DE 1779C
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Description

1877.
Klasse 45.
SCHMIDT & FLOCKEN in MERKENDORF bei AUMA (Grhrzgth. Sachsen).
Klemmschaltwerk mit Umsteuerung zur Bewegung der Zuführungswalzen an Häckselschneidemaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1877 ab.
Dieses neue Schaltwerk hat den Zweck, Häcksel oder Futter in jeder beliebigen Länge bei völlig geräuschlosem Gang schneiden, das Stroh nach Erfordernifs auch rückwärts bewegen zu können und die Betriebskraft besser zu vertheilen.
Bei den bis jetzt bekannten Häckselmaschinen werden die Strohwalzen entweder durch Zahnräder oder durch sogenannte Sperrräder bewegt. Bei ersteren kann das Stroh, wenn die Maschine in Bewegung ist, nur durch Ausrücken eines Rades zum Stillstand gebracht werden, können nur bestimmte Längen nach den vorhandenen · Wechselrädern geschnitten werden, und ist die Aenderung der Schnittlängen manchmal ziemlich zeitraubend, zumal gewöhnlich nur Laien diese Arbeit verrichten. Bei Schaltwerken mit Sperrrädern kann das Stroh nicht stehen bleiben, so lange sich die Maschine in Bewegung befindet und geht dasselbe, auch wenn die Maschine rückwärts bewegt wird, immer vorwärts; die Längen werden bei einer und derselben Stellung häufig ungleich, da bei gewöhnlichen gegossenen Sperrrädern die Sperrklinke manchmal drei statt zwei Zähne (und umgekehrt) fafst und ein Fräsen der Räder zu kostspielig wäre; endlich sind die Zähne, namentlich deren scharfe Kanten, einer raschen Abnutzung unterworfen.
Durch das neue »Schaltwerk mit Umsteuerung« sollen die oben erwähnten Uebelstände beseitigt werden. Man kann damit jede beliebige Schublänge von ι—50 mm erzielen. (Wird noch längeres Futter verlangt, können stärkere Walzen angewendet werden.) Die Einstellung auf die verschiedenen Längen ist höchst einfach, und durch die Umsteuerung wird das Stroh während des gewöhnlichen Ganges zurückgeschoben, wodurch Betriebsstörungen durch Zerbrechen verhindert werden können.
Das Schaltwerk besteht aus einer Scheibe a von Gufseisen (siehe beiliegende Zeichnungen), welche fest auf der Welle s der unteren Speisewalze sitzt, und deren Peripherie so abgedreht ist, dafs bei einem Schnitt in der Richtung der Axe am Umfange die Seiten von zwei nebeneinanderliegenden gleichseitigen Dreiecken erscheinen, deren Grundlinien parallel mit der Axe liegen.
Auf die auf beiden Seiten der Scheibe α hervorstehende Nabe sind excentrische Scheiben b und b 1, an welche je ein Hebel angegossen ist, lose aufgesteckt. Auf die excentrischen Scheiben sind die Einleger c und cl von Schmiedeisen ebenfalls lose aufgesteckt. Diese greifen mit ihren Köpfen auf die äufsere Peripherie der Scheibe a. An den Enden der Hebel, welche bei bb1 angegossen sind, sind Schubstangen d und d1 beweglich angebracht, welche ebenfalls beweglich mit einem Ring e verbunden sind, der auf einem Arme des .Fufstrittes / mittelst einer Stellschraube festgehalten wird. Wird nun der Tritt f und somit die Excenter b und b' durch die Kurbel g, welche an der Schwungradwelle sitzt, abwärts bewegt, so zieht sich der Einleger c so fest auf die Peripherie der Scheibe a, dafs die Reibung grofs genug wird, um die Scheibe α mitzunehmen; macht der Tritt/ die entgegengesetzte Bewegung, so beginnt dasselbe Spiel mit dem anderen Einleger cl während der erstere zurückgeht. Soll der Häcksel länger oder kürzer werden, so darf man nur den Ring e am Tritte / in geeigneter Richtung verschieben und wieder festschrauben.
Die Umsteuerung besteht aus einem Arm h, der neben der Scheibe α auf der Welle ί lose sitzt und an seinem Ende einen eindrittelkreisförmigen Bogen i von Schmiedeisen trägt, der an den Enden im rechten Winkel umgebogen ist und bis auf die Peripherie der Scheibe a reicht. Zwischen diesen umgebogenen Enden des Bogens i befinden sich die Köpfe der Einleger c und c1. Wird der Arm h mit dem Bogen i und somit die Einleger c und cx mittelst des Handgriffes k auf die andere Seite gelegt, so kommen die excentrischen Scheiben b und b1 zur entgegengesetzten Wirkung, die Scheibe α bewegt sich im entgegengesetzten Sinne wie vorhin und das Stroh wird also zurückgeschoben.
Das Schwungrad ist in der Weise auf die Hauptwelle gekeilt, dafs die Messer abschneiden, wenn das Stroh beinahe stille steht. Auf diese Weise soll die Betriebskraft besser vertheilt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000001779DA 1877-11-26 1877-11-26 Klemmschaltwerk mit Umsteuerung zur Bewegung der Zuführungswalzen an Häckselschneidemaschinen Expired - Lifetime DE1779C (de)

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  • 1877

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