DE820603C - Stossverbindung fuer Schienen aller Art, insbesondere Eisenbahnschienen - Google Patents

Stossverbindung fuer Schienen aller Art, insbesondere Eisenbahnschienen

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DE820603C
DE820603C DEP15079A DEP0015079A DE820603C DE 820603 C DE820603 C DE 820603C DE P15079 A DEP15079 A DE P15079A DE P0015079 A DEP0015079 A DE P0015079A DE 820603 C DE820603 C DE 820603C
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rail
rails
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railroad tracks
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Hermann Cornelius
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/40Dismountable rail joints combined with welded parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Stoßverbindung für Schienen aller Art, insbesondere Eisenbahnschienen Vorliegende Erfindung betrifft eine neuartige Verbindung der Schienenenden von Eisenbahngleisen. In .der Regel werden die Schienenenden durch profilierte Laschen verbunden, die, wie die Erfahrung zeigt, nicht in der Lage sind, die beim Oberlaufen der Räder von ider einen Schiene zur an deren entstehenden Schläge auszuschalten.
  • Beim Überfahren des Schienenstoßes durch Lokomotiven oder Waggons müssen die Laschen bedeutende Kräfte von der einen Schiene auf die andere übertragen, da der Raddruck das belastete Schienenende nach unten durchzubiegen versucht, während das noch unbelastete Schienenende das 13estreiren hat, in alter Höhe liegenzubleiben. Derartige elastische Formänderungen der Schienen treten besonders stark bei mangelhafter Bettung der Schwellen auf. Neben der Aufnahme von vertikalen Kräften müssen die Stoßverbindungen auch imstande sein, die durch die Spurkränze der Räder eingeleiteten Horizontalschübe zu übertragen. Diese horizontalen Kräfte werden bei den bisherigen Ausführungen der Stoßverbindung in der Hauptsache von den Laschenschrauben aufgenommen.
  • Andererseits müssen die Stoßverbindungen eine Längsverschiebung der Schienenenden gegeneinander zulassen, damit sich die durch Temperaturdifferenzen bedingten Längenänderungen der Schienen ausgleichen können. Aus diesem Grunde werden die Gleise so verlegt, daß ein Spalt zwischen den Schienenenden verbleibt, der einen zwanglosen Ausgleich der Dehnungen und Zusammenziehungen zuläßt und dessen Breite von der Länge der verwendeten Schienen sowie den am Verwendungsort auftretenden Temperaturschwankungen abhängt: Dieser Spalt hat, wie aus Abb. i der Zeichnung *hervorgeht, zur Folge, daß sich das Rad a beim Überfahren der Stoßstelle um das Maßy nach unten bewegt und von dem anschließenden Schienenende b wieder angehoben werden muß, falls der Spalt nicht durch entsprechende Ausbildung der Schienenenden überbrückt und ausgefüllt wird. Eine L'berlappung oder ein Schrägschnitt der Schienenenden verteuert jedoch den Gleisbau und genügt nicht zur restlosen Beseitigung der Schläge. Dies ist auch der Grund, weshalb meist auf die Überbrückung der Schienenlücke verzichtet worden ist.
  • Weit stärker sind die Schläge, die durch die bereits erwähnte Durchbiegung bzw. Nachgiebigkeit der Schienenenden entstehen. Schon eine geringe Höhendifferenz der Schienenköpfe b hat, wie Abb. 2 zeigt, zur Folge, daß das Rad a bereits auf den Schienenkopf b der anschließenden Schiene stößt, wenn sich die Radmitte noch in großem Abstand von der Stoßstelle befindet. Mit dem Raddruck multipliziert ergeben die Abstände x sehr große, der Fahrbewegung enbgegengerichtete Momente, die die Ursache der starken, nicht nur die Radsätze und deren Lagerung, sondern auch die Betturig und die Schienen hoch be--nspruchenden Schläge sind.
  • Infolge der aus walztechnischen Gründen bedingten starken Neigung der Schienenköpfe und Schienenfüße werden, wie Abb. 3 erkennen läßt, die Schienenlaschen d -bei der Übertragung der vertikalen Kräfte von der einen Schiene zur anderen nach außen gedrückt. Die Laschenschrauben c erleiden also eine stoßartig auftretende Zugbeanspruchung, die die Eiastizitätsgrenze oft beträchtlich übersteigt. Die Folge dieser hohen Beanspruchung der Schrauben ist eine Längung des Schraubenschaftes und damit eine Lockerung der Laschen d. Wird es versäumt, die Laschenschrauben in kurzen Zeitabständen nachzuziehen, so lockern. sich die Schienenverbindungen immer mehr, wodurch eine Kraftübertragung von der einen Schiene auf die andere ausgeschlossen ist.
  • Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Stoßverbindung für Eisenbahnschienen geschaffen, bei der eine derartige Lockerung nicht möglich ist, da die Laschenschrauben c von den in Abb. 3 nachgewiesenen Horizontalkräften entlastet sind. Zu diesem Zweck werden die Schienenlaschen d an dem einen Ende mit den Schienen verschweißt. Dies kann nach Abb. q. so geschehen, daß beide Laschen d mit dem einen Schienenende verschweißt «erden oder daß nach Abb. 5 die Schweißung über Kreuz erfolgt, und zwar so, daß je eine Lasche d mit je einem Schienenende b fest verbunden ist. In 'den Abb. 4 und s sind zur Verdeutlichung die Schienen mit angeschweißten Laschen sowohl vor dem Einbau als auch in zusammengebautem Zustande wiedergegeben.
  • Die Ausführung nach Abb.4 hat den Nachteil, daß beim Ein- und Ausbau der Schienen letztere längs verschoben «-erden müssen. Hingegen bietet die Auswechslung der Schienen bei einer Ausführung nach Abb. 5 keinerlei Schwierigkeiten.
  • Bei einer Stoßverbindung gemäß vorliegender Erfindung wirken die Schienenlaschen als einseitig fest eingespännte Träger und sind in der Lage, sowohl die vertikalen als auch die in geringerem Ausmaß auftretenden horizontalen Kräfte durch Biegung zu übertragen. Somit ist eine gegenseitige Verschiebung der Schienenenden sowohl in der Höhe als auch seitlich ausgeschlossen.
  • Ein Vorteil der neuen Verbindung besteht ferner darin, @daß die normalen Laschen, Schienen und Las,chenschrauben weiter verwendet werden können. Es genügt, wenn die Laschen einseitig mit den Schienen verschweißt werden. Diese Arbeiten können am verlegten Gleis ohne Ausbau irgendwelcher Teile auf der Strecke durchgeführt werden.
  • Um auch die Schienenlücke zu schließen, können nach Abb. 6 die Laschen derart ausgebildet werden, daß sie den in diesem Falle vergrößerten Raum zwischen den Schienenenden anteilig überbrücken. Auf die Laschen. sind Paßstücke e aufgeschweißt, die je das halbe Schienenquerprofil ersetzen. Beim Überfahren der Stoßstelle gelangt das Rad also von der einen Schiene zur anderen, ohne eine Stellung nach Abb. i einzunehmen, dabei ist die Längsverschiebung der Schiene nicht beeinträchtigt, weil zwischen den Paßstücken e und den anschließenden Schienenenden b ein Spalt der auch sonst üblichen Breite verbleibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stoßverbindung für Schienen aller Art, insbesondere Eisenbahnschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenlaschen (d) einseitig oder wechselseitig mit den Schienenenden (b) verschweißt sind.
  2. 2. Stoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenlaschen (d) mit je einem etwa das halbe Schienenprofil ausfüllenden, in den entsprechend vergrößerten Abstand der Schienenenden (b) mit dem für die Ausdehnung erforderlichen Spiel passenden Paßstück (e) versehen sind.
DEP15079A 1948-10-02 1948-10-02 Stossverbindung fuer Schienen aller Art, insbesondere Eisenbahnschienen Expired DE820603C (de)

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