DE81940C - - Google Patents

Info

Publication number
DE81940C
DE81940C DENDAT81940D DE81940DA DE81940C DE 81940 C DE81940 C DE 81940C DE NDAT81940 D DENDAT81940 D DE NDAT81940D DE 81940D A DE81940D A DE 81940DA DE 81940 C DE81940 C DE 81940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
engine
disks
movement
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT81940D
Other languages
English (en)
Publication of DE81940C publication Critical patent/DE81940C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Abänderung der im Patent-Anspruch 2. des Haupt-Patentes gekennzeichneten Kuppelungs-Vorrichtung.
Die Einrichtung ist aus der beiliegenden Zeichnung zu ersehen, in welcher
Fig. ι einen Längenschnitt und
Fig. 2 eine Ansicht von oben bedeuten.
Die Anordnung hat den Zweck, an Strafsenbahnwagen mit Motorenbetrieb die Möglichkeit zu schaffen, die Geschwindigkeit des Triebwerkes verändern zu können, ohne gleichzeitig die Geschwindigkeit der Maschine entsprechend verändern zu müssen. Sie hat ferner noch den Zweck, beim Anhalten des Wagens die Motoren noch weiter laufen zu lassen, ohne dafs eine Bewegung irgend welcher Triebwerkstheile stattfindet.
Zu diesem Zwecke ist die Kuppelungs-Vorrichtung unmittelbar auf der Antriebswelle angeordnet, so dafs sie das erste Organ bildet, welches vermittelst Klinkenmechanismus von dem Motor übertragene Bewegung aufnimmt und an das Triebwerk weitergiebt.
Die Kuppelung ist vom Führerstande aus in Thätigkeit zu setzen und so eingerichtet, dafs sie durch einfaches Umlegen eines Hebels eine Uebertragung der Bewegung der Motoren zum schnellen oder langsamen Gang oder zum Stillstand des Wagens gestattet.
Die Bewegung des Motors wird vermittelst des KlinkenmechanismusXZ Y auf eine Welle A übertragen (Fig. 1), auf welcher direct die Kuppelungs-Vorrichtung angebracht ist.
Diese Kuppelungs-Vorrichtung hat folgende Einrichtung:
Fest auf der Welle A sitzen Scheiben F und G1 und verschiebbar auf mit der Welle sich drehenden Muffen K K1 zwei weitere Scheiben F1 und G. Zwischen den beiden letzteren Scheiben ist eine auf der Welle verschiebbare, aber nicht drehbare Muffe H angebracht. Zwischen den Scheiben FG und F1 G1 sind die Zahnräder B und B1 .auf der Welle A angebracht, vermittelst welcher die Bewegung auf das Triebwerk weiter übertragen wird.
Diese Räder sind von verschiedener Gröfse, um eine Bewegung ins Schnelle oder Langsame zu ermöglichen.
Das ■ Rad B ist an der einen Seite mit Scheiben D und E fest verbunden, das Rad B1 mit Scheiben Z)1 und -E1. Zwischen den Scheiben D und E bezw. D1 und E1 der Räder B und B1 einerseits und den Scheiben F und G bezw. F1 und G1 andererseits sind Frictionsscheiben P1 P1 von Holz oder dergl. angebracht. Die Muffe H ist durch Verbindungsstücke L mit Armen M verbunden, die auf den Achsen der Excenter N sitzen, deren Ringe durch Stücke O mit den beweglichen Scheiben G bezw. F verbunden sind.
Befindet sich die Muffe H in der in der Zeichnung dargestellten Lage, so werden die

Claims (1)

  1. Scheiben D1 E1 F1 und G1, sowie die Frictionsscheiben P1 P1 zusammengeprefst und die Bewegung der Welle A wird auf das Rad B1 übertragen; das Rad B erhält keine Bewegung.
    Wird die Muffe H aus der gezeichneten Lage vollständig nach links geschoben, so werden die Scheiben GED und F, sowie die Frictionsscheiben PP zusammengeprefst und die Bewegung der Welle wird dem Rad B B mitgetheilt; das Rad B1 tritt aufser Wirkung.
    Wird endlich die Muffe H in eine Mittelstellung zwischen die beiden angegebenen Stellungen gebracht, so werden beide Räder B und B1 frei, und die Bewegung des Motors theilt sich lediglich der Welle A mit, ohne weiter auf das Triebwerk übertragen zu werden.
    Die besondere Bauart der Räder B und B1 ist selbstverständlich beliebig; es können Zahnräder, Kettenräder oder dergl. in Anwendung gelangen.
    Die Anordnung der Kuppelungs-Vorrichtung direct auf der Hauptwelle A und als erstes die vermittelst des Klinkenmechanismus übertragene Bewegung des Motors aufnehmendes Organ hat den Vortheil, beim Stillstand des Wagens zu ermöglichen, dafs sich aufser der Welle A auch nicht der kleinste. Theil des Triebwerkes in Bewegung zu befinden braucht, während die Motoren ruhig weiter arbeiten. Hierdurch wird die Abnutzung des Triebwerkes wesentlich vermindert und vor allen Dingen wird erreicht, dafs während des Stillstandes des Wagens durch das Triebwerk keinerlei Erschütterungen auf den Wagen übertragen werden können, was beim Leerlaufen des Triebwerkes der Fall sein würde.
    Die besondere Einrichtung der Kuppelung ermöglicht durch die Excenter eine sehr grofse Kraftäufserung auf die Frictionsscheiben, so dafs ein sicheres Wirken der Kuppelung gewährleistet ist.
    Pateντ-Anspruch:
    Bei der im Patent-Anspruch 2. des Patentes Nr. 68046 gekennzeichneten Ausführungsform eines Triebwerkes für Lokomotivwagen die Anordnung der Kuppelungs-Vorrichtung in der Weise, dafs direct auf der vom Motor vermittelst Klinkenmechanismus angetriebenen Welle A eine verschiebbare, aber nicht drehbare Muffe H angebracht ist, welche durch Klinken L M und Excenter N, auf A verschiebbare Frictionsscheiben F1 bezw. G entweder gegen die Scheiben D1 bezw. E der Räder B1 bezw. B preist oder aufser Eingriff damit bringt, je nachdem von der Welle A eine Uebertragung der Bewegung ins Schnelle oder Langsame auf das Triebwerk, oder aber dessen Stillstand erfolgen soll.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT81940D Active DE81940C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE81940C true DE81940C (de)

Family

ID=354379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT81940D Active DE81940C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE81940C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2007076948A2 (de) Kopfstütze, insbesondere für ein kraftfahrzeug
DE2747592A1 (de) Verstellbarer, insbesondere in einem fahrzeug, vorzugsweise kraftwagen, anzuordnender sitz
DE81940C (de)
DE298351C (de)
DE738957C (de) Selbstsperrendes Kegelradausgleichgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE164919C (de)
DE558738C (de) Fahrbare Schraemmaschine
DE283877C (de)
DE577922C (de) Vorrichtung zum Zurueckfuehren des Papierwagens von Schreibmaschinen mittels eines Elektromotors
DE182292C (de)
DE102432C (de)
DE2412172C2 (de)
DE610688C (de) Drehkeilkupplung
DE249258C (de)
DE162809C (de)
DE119500C (de)
DE100930C (de)
DE191989C (de)
DE316670C (de)
DE468902C (de) Vorrichtung zur Fortbewegung von Wagen, insbesondere Eisenbahnwagen
DE328663C (de) Ein- und ausrueckbare Antriebsvorrichtung
DE107453C (de)
DE194837C (de) Riemenleiter für Winkeltriebe mit Ausrückvorrichtung
DE49039C (de) Lösbare Kuppelung der Triebachse mit den Triebrädern einer Lokomotive
DE68888C (de) Strafsenbahnwagen mit Motorenbetrieb