DE102432C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D11/00—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
- B62D11/02—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
- B62D11/06—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
- B62D11/08—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using brakes or clutches as main steering-effecting means
Landscapes
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- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Motorwagen und hat den Zweck, durch eine
eigenthümliche drehbare, eine einseitige Ein- und Ausschaltung der Antriebskupplungen gestattende
Verbindung der die Treibräder tragenden Achse mit dem Wagenobergestell, sowie durch eigenthümliche Ausbildung der Kupplungen
für die Treibräder das Befahren von Curven zu erleichtern.
Es wird vorausgeschickt, dafs es im Allgemeinen bereits durch die amerikanische Patentschrift
Nr. 589001 bekannt geworden ist, bei Motorwagen die Antriebswelle beweglich zu
lagern, um beim Lenken des Wagens den Antrieb des einen Laufrades ausschalten zu
können. Desgleichen ist im Allgemeinen die Verwendung von einseitig ausschaltbaren Reibungskupplungen
für die Treibräder von Motorwagen durch die amerikanische Patentschrift
Nr. 570501 und die englische Patentschrift Nr. 26415 vom Jahre 1896 bekannt
geworden.
Die vorliegende, von bisher bekannten Anordnungen ähnlicher Art verschiedene Anordnung
besteht im Wesentlichen darin, dafs die Achse, auf welcher die Hinterräder lose sitzen,
in derselben Weise, wie die vordere Lenkachse am Wagengestell um eine verticale Achse drehbar gemacht ist, und der Antrieb
der Räder von der Triebwelle aus durch Riemen oder sonst eine Reibungskupplung bewirkt
wird.
Eine solche Anordnung ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt. Beim Befahren einer
Curve stellt sich die Achse der Lenkräder a schräg und die Räder bewegen sich in der
Richtung der Pfeile. Die Achse d der Laufräder b c ist bei e mit dem Gestell i um eine
senkrechte Achse drehbar verbunden. Die Räder b und c bewegen sich unabhängig von
einander und werden von der Triebwelle h aus durch Riemen f g getrieben.
Bei dieser Anordnung bleiben beim Fahren in gerader Richtung die Riemen f g gleich
stark gespannt. Wenn dagegen eine Curve in der Richtung der Pfeile gefahren wird, so
stellt sich die Laufachse d so ein, dafs das Rad b etwas zurückbleibt. Infolge dessen wird
der Riemen f stark gespannt und zieht das Rad b mit verdoppelter Kraft an , während
der Riemen g lose wird und seinen Einflufs auf das Rad c verliert, so dafs sich dieses
unabhängig von dem Motor mit der durch die befahrene Curve bedingten Verlangsamung
fortbewegen kann.
Beim Befahren einer Curve in der anderen Richtung wird das Rad b ausgelöst und das
Rad c mit doppelter Kraft angezogen. Wie ersichtlich wird bei dieser Anordnung nicht
wie bei dem Differentialgetriebe durch das Befahren von Curven die Kraft schlecht ausgenutzt:
die bei dem einen Rad nachlassende Kraft summirt sich zu der auf das andere
Rad wirkenden derart, dafs dieses mit der doppelten Kraft getrieben wird.
Bei Verwendung einer Kette als Uebertragungsmittel sitzt das Kettenrad ο (Fig. 2)
auf einer Muffe ρ fest (oder bildet mit ihr ein
Claims (3)
1. Eine Antriebsvorrichtung für Motorwagen,
dadurch gekennzeichnet, dafs die die Treibräder tragende Achse (d) mit dem Wagenobergestell
durch einen Bolzen (e) nach Art des Spannnagels drehbar verbunden ist, zu dem Zweck, durch Drehung der Achse
beim Lenken den Antrieb des einen Rades auszuschalten.
2. Eine Ausführungsform der Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die
Uebertragung der Bewegung durch beiderseits mit cylindrischen oder konischen Büchsen (p) versehene Ketten oder Zahnräder
(o bezw. 01J bewirkt wird, welche auf der betreffenden Welle sitzende Reibungsmuffen
(r r1) umfassen, wobei die
zwischen beiden auftretende Reibung je nach der Spannung der Kette bezw. dem
Druck der Zahnräder auf einander sich ändert. ,
3. Eine Ausführungsform der Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die
Zahnräder (o O1J mit ringförmigen Ansätzen
(v vl) ausgerüstet sind, durch deren mehr oder weniger starkes Aneinanderpressen die
Reibung zwischen der Büchse (p) und der Muffe (r bezw. rl) vergröfsert oder verringert
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102432C true DE102432C (de) |
Family
ID=373031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102432D Active DE102432C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102432C (de) |
-
0
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