DE705035C - Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde - Google Patents
Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen SeilwindeInfo
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- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 10
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 9
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/24—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
- B60D1/36—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids
- B60D1/38—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids involving auxiliary cables for drawing the trailer to the tractor before coupling
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
Description
Es sind bereits Zugmaschinen bekannt, welche eine mit dem Motor kuppelbare Seilwinde
zum Nachziehen von Anhängefahrzeugen tragen, durch welche es ermöglicht wird, dem Anhänger eine gegenüber der Geschwindigkeit
der Zugmaschine verringerte Fahrgeschwindigkeit zu geben, um so die Zugmaschine in die Lage zu versetzen, mit genügend
großer Geschwindigkeit über schlechten Untergrund, Steigungen o. dgl. hinwegzukommen.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art erfolgt der Antrieb der Winde durch an das übliche Wechselgetriebe des Fahrzeugantriebes
an- und abschaltbare Zahnig räder. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß zur Steuerung des Windenantriebes
eine verhältnismäßig große Anzahl von Schaltmaßnahmen notwendig ist, wobei bei jeder
dieser Schaltmaßnahmen noch eine Betätiao gung der üblichen Getriebekupplung zu erfolgen
hat, also der Fahrzeugantrieb während jeder Schaltmaßnahme unterbrochen werden muß. Dieser Nachteil ist um so schwerwiegender,
als in den meisten Fällen zur Überwindung von Geländeschwierigkeiten, z. B. Steigungen,
Umschaltungen des Fahrzeugantriebes notwendig sind, zu denen dann noch die Schaltmaßnahmen zur Steuerung des Windenantriebes
hinzukommen, was eine außerordentliche Belastung für den Fahrer darstellt und große Übung erfordert.
Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin,
daß auf der Getriebewelle zwei wechselweise einrückbare Kupplungen vorgesehen sind, von
denen die eine den Motor mit der Seilwinde zum Aufwickeln des Seiles kuppelt, während
die andere die Verbindung des Motors mit den Wagenrädern herstellt, wobei hinter diese
Kupplung noch eine weitere einrückbare
Kupplung geschaltet ist, die das Triebwerk mit der Seilwinde im Abwickelsinne verbindet.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schcmatisch eine Ausführungsform der Einrichtung
nach der Erfindung.
Auf einer durchgehenden Welle ι der Zugmaschine ist starr ein Zahnrad 2 verkeilt,
welches über ein Zahnrad 3 Antrieb vom Motor der Zugmaschine erhält.
Auf der Welle 1 sind in Abständen lose drehbar die beiden Kegelräder 4 und 5 gelagert,
die beide in Eingriff stehen mit einem gemeinsamen Kegelrad 6, auf dessen Welle 7
eine Seiltrommel 8 und eine Bremse 9 angeordnet sind. Zwischen den beiden Kegelrädern
4 und 5 sind, auf der Welle 1 verschiebbar und undrehbar gelagert, zwei starr
miteinander verbundene Kupplungskegel 10 und 11, welche in Wechselwirkung stehen
mit entsprechenden Hohlkegeln 12, deren einer in dem Kegelrad 4 und deren anderer in
einem Zahnrad 13 angeordnet ist. Zur Verschiebung der beiden Kegel 10 und 11 ist
ein Handgriff 14 vorgesehen, der zweckmäßig über die Federn 15 auf die Kegel
arbeitet.
Das Zahnrad 13 steht in Eingriff mit einem zweckmäßig über ein Differential die Zug·
maschine antreibenden Zahnrad 16. Das Kegelrads ist mit Kupplungsbolzen 17 versehen,
welche vermittels eines Drehringes 18 axial verschiebbar sind und die beiden Räder 5
und 13 über Ausnehmungen 19 des Zahnradcs
13 miteinander kuppeln. Das Zahnrad 13 ist ebenfalls lose drehbar auf der Welle 1
gelagert. Der Drehring 18 hat auf einer Seite eine Schrägflächc, welche an der entsprechenden
Schrägfläche eines Zwischenringes 21 anliegt. Da der Drehring gegen axiale Verschiebung
gesichert ist, so wird bei seiner Verdrehung der Zwischenring 21 im Sinne des Einbzw.
Ausrückens der Stifte 17 verschoben. Auf der Seiltrommel 8 ist ein Zugseil 20
aufgewickelt, an welches das zu ziehende Fahrzeug angehängt wird.
Bewegt sich die Zugmaschine auf ebener Strecke bei gutem Untergrund, so ist das
Kegelpaar 10, 11 derart auf der Welle 1 verschoben,
daß der Kegel 10 mit dem Zahnrad 13 gekuppelt ist. Damit wird über die Zahnräder
3, 2, die Welle i, den Kegel 10, das Zahnrad 13 und das Zahnrad 16 die Zugmaschine
angetrieben. Die Kupplung zwischen den Zahnrädern 5 und 13 ist ausgerückt, die
Trommel 8 ist durch die Bremse 9 abgebremst, so daß der Anhänger mittels des Zugseiles 20 mit der Geschwindigkeit der Zugmaschine
gezogen wird. Im übrigen wäre es ohne weiteres möglich, zum Zwecke der Entlastung
des Zugseiles 20 die Zugmaschine und den Anhänger über eine andere, normale Kupplungsvorrichtung zu verbinden.
Bewegt sich nun die Zugmaschine über eine Steigung, gegebenenfalls mit schlechtem
Untergrund, so wird die Kupplung 17, 19 zwischen den beiden Rädern 5 und 13 eingerückt,
und zwar durch Verdrehung des Ringes 18, so daß nunmehr über das Zahn-'
rad 5 auch das Zahnrad 6 und damit die Brems- To
trommel 8 angetrieben wird. Die Bremse 9 wird gleichzeitig gelöst, etwa dadurch, daß der
Bremshebel und der Ring 18 miteinander gekuppelt sind. Die Bremstrommel 8 wird damit
im Sinne des Abwickeins des Seiles 20 angetrieben, jedoch mit geringerer Geschwindigkeit
als die Räder der Zugmaschine, so daß sich unter Abwicklung des Seiles 20 bei gleichbleibender Geschwindigkeit der Zugmaschine
der Abstand zwischen gezogenem Fahrzeug und Zugmaschine vergrößert. Zweckmäßig wird das Übersetzungsverhältnis zwischen
dem Rad 5 und der Seiltrommel 8 so gewählt, daß das am Seil 20 befestigte Fahrzeug
sich mit der Hälfte der Geschwindigkeit der Zugmaschine bewegt. War das zu ziehende Fahrzeug über eine normale Kupplung
an der Zugmaschine befestigt, so kann die Anordnung so getroffen sein, daß mit der
Verdrehung des Ringes 18 selbsttätig auch diese Kupplung gelöst wird, so daß das zu
ziehende Fahrzeug nunmehr ausschließlich an dem Seil 20 befestigt ist.
Ist das schwierige Gelände überwunden, so wird mittels des Hebels 14 das Kegelpaar
10, 11 in die aus der Zeichnung ersichtliche
Stellung gerückt. Dabei ist zweckmäßig die Anordnung so getroffen, daß mit dieser Verstellung
selbsttätig die Rückverdrehung des Ringes 18, also das Auskuppeln des Fahrzeugantriebes,
und vorübergehend ein Feststellen der Bremse 9 erfolgt. In der gezeichneten Lage wird das Kegelrad 6 in umgekehrter
Richtung angetrieben, und zwar bei stillstehender Zugmaschine, so daß der Anhänger
durch Aufwickeln des Zugseiles 20 auf die Trommel 8 wieder herangeholt wird. Besitzen die Kupplungsnuten 19 des Zahnrades
13 einseitig einen schrägen, in die Ebene der Stirnseite des Zahnrades 13 ausmündenden
Anlauf, so erfolgt bei der nunmehrigen Rückverdrehung des Zahnrades 13
selbsttätig ein Zurückschieben der Kupplungsstifte 17 in die Entkupplungslage. Voraussetzungist
natürlich, daß die Schrägfläche »15 zwischen 18 und 21 so steil ist, daß ein
selbsttätiges Zurückverdrehen des Ringes i8 möglich ist.
Ist das Fahrzeug herangezogen, so wird das Kegelpaar 10, 11 wieder nach links ge- lao
rückt, so daß die Zugmaschine wieder angetrieben wird. Es kann eine Einrichtung be-
kannter Art vorgesehen sein, welche selbsttätig ein Kuppeln des herangeholten Fahrzeuges
mit der Zugmaschine bewirkt, in der Weise, daß das Seil der Seiltrommel entlastet
ist. Es wäre auch denkbar, daß mit diesem Kupplungsvorgang das Zurückverschieben des
Kegels io nach links selbsttätig erfolgt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Zurückbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhängern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Getriebewelle (i) zwei wechselweise einrückbare Kupplungen vorgesehen sind, von denen die eine (4, 11) den Motor mit der Seilwinde (8) zum Aufwickeln des Seiles (20) kuppelt, während die andere (10, 12) die Verbindung des Motors mit den Wagenrädern herstellt, wobei hinter diese Kupplung noch eine weitere einrückbare Kupplung Γ17, 19) geschaltet ist, die das Triebwerk mit der Seilwinde im Abwickelsinne verbindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen8EtILlN. GEDRUCKT IN IMiR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB186567D DE705035C (de) | 1939-03-07 | 1939-03-07 | Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB186567D DE705035C (de) | 1939-03-07 | 1939-03-07 | Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705035C true DE705035C (de) | 1941-04-16 |
Family
ID=7010275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB186567D Expired DE705035C (de) | 1939-03-07 | 1939-03-07 | Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705035C (de) |
-
1939
- 1939-03-07 DE DEB186567D patent/DE705035C/de not_active Expired
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