DE705035C - Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde - Google Patents

Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde

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DE705035C
DE705035C DEB186567D DEB0186567D DE705035C DE 705035 C DE705035 C DE 705035C DE B186567 D DEB186567 D DE B186567D DE B0186567 D DEB0186567 D DE B0186567D DE 705035 C DE705035 C DE 705035C
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DE
Germany
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tractor
trailers
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gear
winch
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Application number
DEB186567D
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English (en)
Inventor
Franz Xaver Bartl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/36Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids
    • B60D1/38Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids involving auxiliary cables for drawing the trailer to the tractor before coupling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

Es sind bereits Zugmaschinen bekannt, welche eine mit dem Motor kuppelbare Seilwinde zum Nachziehen von Anhängefahrzeugen tragen, durch welche es ermöglicht wird, dem Anhänger eine gegenüber der Geschwindigkeit der Zugmaschine verringerte Fahrgeschwindigkeit zu geben, um so die Zugmaschine in die Lage zu versetzen, mit genügend großer Geschwindigkeit über schlechten Untergrund, Steigungen o. dgl. hinwegzukommen. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art erfolgt der Antrieb der Winde durch an das übliche Wechselgetriebe des Fahrzeugantriebes an- und abschaltbare Zahnig räder. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß zur Steuerung des Windenantriebes eine verhältnismäßig große Anzahl von Schaltmaßnahmen notwendig ist, wobei bei jeder dieser Schaltmaßnahmen noch eine Betätiao gung der üblichen Getriebekupplung zu erfolgen hat, also der Fahrzeugantrieb während jeder Schaltmaßnahme unterbrochen werden muß. Dieser Nachteil ist um so schwerwiegender, als in den meisten Fällen zur Überwindung von Geländeschwierigkeiten, z. B. Steigungen, Umschaltungen des Fahrzeugantriebes notwendig sind, zu denen dann noch die Schaltmaßnahmen zur Steuerung des Windenantriebes hinzukommen, was eine außerordentliche Belastung für den Fahrer darstellt und große Übung erfordert.
Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß auf der Getriebewelle zwei wechselweise einrückbare Kupplungen vorgesehen sind, von denen die eine den Motor mit der Seilwinde zum Aufwickeln des Seiles kuppelt, während die andere die Verbindung des Motors mit den Wagenrädern herstellt, wobei hinter diese Kupplung noch eine weitere einrückbare
Kupplung geschaltet ist, die das Triebwerk mit der Seilwinde im Abwickelsinne verbindet.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schcmatisch eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung.
Auf einer durchgehenden Welle ι der Zugmaschine ist starr ein Zahnrad 2 verkeilt, welches über ein Zahnrad 3 Antrieb vom Motor der Zugmaschine erhält.
Auf der Welle 1 sind in Abständen lose drehbar die beiden Kegelräder 4 und 5 gelagert, die beide in Eingriff stehen mit einem gemeinsamen Kegelrad 6, auf dessen Welle 7 eine Seiltrommel 8 und eine Bremse 9 angeordnet sind. Zwischen den beiden Kegelrädern 4 und 5 sind, auf der Welle 1 verschiebbar und undrehbar gelagert, zwei starr miteinander verbundene Kupplungskegel 10 und 11, welche in Wechselwirkung stehen mit entsprechenden Hohlkegeln 12, deren einer in dem Kegelrad 4 und deren anderer in einem Zahnrad 13 angeordnet ist. Zur Verschiebung der beiden Kegel 10 und 11 ist ein Handgriff 14 vorgesehen, der zweckmäßig über die Federn 15 auf die Kegel arbeitet.
Das Zahnrad 13 steht in Eingriff mit einem zweckmäßig über ein Differential die Zug· maschine antreibenden Zahnrad 16. Das Kegelrads ist mit Kupplungsbolzen 17 versehen, welche vermittels eines Drehringes 18 axial verschiebbar sind und die beiden Räder 5 und 13 über Ausnehmungen 19 des Zahnradcs 13 miteinander kuppeln. Das Zahnrad 13 ist ebenfalls lose drehbar auf der Welle 1 gelagert. Der Drehring 18 hat auf einer Seite eine Schrägflächc, welche an der entsprechenden Schrägfläche eines Zwischenringes 21 anliegt. Da der Drehring gegen axiale Verschiebung gesichert ist, so wird bei seiner Verdrehung der Zwischenring 21 im Sinne des Einbzw. Ausrückens der Stifte 17 verschoben. Auf der Seiltrommel 8 ist ein Zugseil 20 aufgewickelt, an welches das zu ziehende Fahrzeug angehängt wird.
Bewegt sich die Zugmaschine auf ebener Strecke bei gutem Untergrund, so ist das Kegelpaar 10, 11 derart auf der Welle 1 verschoben, daß der Kegel 10 mit dem Zahnrad 13 gekuppelt ist. Damit wird über die Zahnräder 3, 2, die Welle i, den Kegel 10, das Zahnrad 13 und das Zahnrad 16 die Zugmaschine angetrieben. Die Kupplung zwischen den Zahnrädern 5 und 13 ist ausgerückt, die Trommel 8 ist durch die Bremse 9 abgebremst, so daß der Anhänger mittels des Zugseiles 20 mit der Geschwindigkeit der Zugmaschine gezogen wird. Im übrigen wäre es ohne weiteres möglich, zum Zwecke der Entlastung des Zugseiles 20 die Zugmaschine und den Anhänger über eine andere, normale Kupplungsvorrichtung zu verbinden.
Bewegt sich nun die Zugmaschine über eine Steigung, gegebenenfalls mit schlechtem Untergrund, so wird die Kupplung 17, 19 zwischen den beiden Rädern 5 und 13 eingerückt, und zwar durch Verdrehung des Ringes 18, so daß nunmehr über das Zahn-' rad 5 auch das Zahnrad 6 und damit die Brems- To trommel 8 angetrieben wird. Die Bremse 9 wird gleichzeitig gelöst, etwa dadurch, daß der Bremshebel und der Ring 18 miteinander gekuppelt sind. Die Bremstrommel 8 wird damit im Sinne des Abwickeins des Seiles 20 angetrieben, jedoch mit geringerer Geschwindigkeit als die Räder der Zugmaschine, so daß sich unter Abwicklung des Seiles 20 bei gleichbleibender Geschwindigkeit der Zugmaschine der Abstand zwischen gezogenem Fahrzeug und Zugmaschine vergrößert. Zweckmäßig wird das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Rad 5 und der Seiltrommel 8 so gewählt, daß das am Seil 20 befestigte Fahrzeug sich mit der Hälfte der Geschwindigkeit der Zugmaschine bewegt. War das zu ziehende Fahrzeug über eine normale Kupplung an der Zugmaschine befestigt, so kann die Anordnung so getroffen sein, daß mit der Verdrehung des Ringes 18 selbsttätig auch diese Kupplung gelöst wird, so daß das zu ziehende Fahrzeug nunmehr ausschließlich an dem Seil 20 befestigt ist.
Ist das schwierige Gelände überwunden, so wird mittels des Hebels 14 das Kegelpaar 10, 11 in die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung gerückt. Dabei ist zweckmäßig die Anordnung so getroffen, daß mit dieser Verstellung selbsttätig die Rückverdrehung des Ringes 18, also das Auskuppeln des Fahrzeugantriebes, und vorübergehend ein Feststellen der Bremse 9 erfolgt. In der gezeichneten Lage wird das Kegelrad 6 in umgekehrter Richtung angetrieben, und zwar bei stillstehender Zugmaschine, so daß der Anhänger durch Aufwickeln des Zugseiles 20 auf die Trommel 8 wieder herangeholt wird. Besitzen die Kupplungsnuten 19 des Zahnrades 13 einseitig einen schrägen, in die Ebene der Stirnseite des Zahnrades 13 ausmündenden Anlauf, so erfolgt bei der nunmehrigen Rückverdrehung des Zahnrades 13 selbsttätig ein Zurückschieben der Kupplungsstifte 17 in die Entkupplungslage. Voraussetzungist natürlich, daß die Schrägfläche »15 zwischen 18 und 21 so steil ist, daß ein selbsttätiges Zurückverdrehen des Ringes i8 möglich ist.
Ist das Fahrzeug herangezogen, so wird das Kegelpaar 10, 11 wieder nach links ge- lao rückt, so daß die Zugmaschine wieder angetrieben wird. Es kann eine Einrichtung be-
kannter Art vorgesehen sein, welche selbsttätig ein Kuppeln des herangeholten Fahrzeuges mit der Zugmaschine bewirkt, in der Weise, daß das Seil der Seiltrommel entlastet ist. Es wäre auch denkbar, daß mit diesem Kupplungsvorgang das Zurückverschieben des Kegels io nach links selbsttätig erfolgt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zum Zurückbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhängern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Getriebewelle (i) zwei wechselweise einrückbare Kupplungen vorgesehen sind, von denen die eine (4, 11) den Motor mit der Seilwinde (8) zum Aufwickeln des Seiles (20) kuppelt, während die andere (10, 12) die Verbindung des Motors mit den Wagenrädern herstellt, wobei hinter diese Kupplung noch eine weitere einrückbare Kupplung Γ17, 19) geschaltet ist, die das Triebwerk mit der Seilwinde im Abwickelsinne verbindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    8EtILlN. GEDRUCKT IN IMiR
DEB186567D 1939-03-07 1939-03-07 Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde Expired DE705035C (de)

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