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Verfahren zur Herstellung neuer Spirane Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Spirane. Sie weisen ein Ringsystem
auf, das bisher in der Literatur noch nicht beschrieben wurde. Da die neuen Verbindungen
den Kern der Formel
entlialt:n, in welchem zwei miteinander verknüpfte partiell hydrierte \aphthalinkerne
gleichzeitig noch s1> rocyclisch verbunden sind, sollen sie als i, i'-[Hydrodinaphthyl-(8,
8')]-spirane bezeichnet werden. Der Grundkohlenwasserstoff dieser neuen Klasse ist
das i, i'-[Tetrahydrodinaphthyl-(8, 8')]-spiran, für welches die nachstehenden Formeln
in Frage kommen:
Besonders wichtig sind solche Hydrodinaphthylspirane, die in 4-
und gegebenenfalls in 4'-Stellung eine Oxo- oder funktionell abgewandelte Oxogruppe
oder außer den genannten Substituenten ebenfalls in 5- und bzw, oder 5'-Stellung
z. B. Aminogruppen oder Halogenatome tragen. Diese Ringe können sowohl weitere Substituenten,
wie Alkyl- oder Arylreste, als auch an den Kern des Tetrahydrodinaphthylspirans
ankondensierte Benzol- oder Naphthalinkerne aufweisen sowie besonders in den spiroid
verbundenen Kernen hydriert sein.
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Die neuen Verbindungen werden erhalten, wenn man Verbindungen mit
dem Kern des Fluorens der Formel
dessen Kohlenstoffatom Cl entweder mit einem benachbarten Benzolkern einen Teil
eines partiell hydrierten Naphthalinkerns bildet und einen Rest @.ufweist, der mit
dem benachbarten Benzolkern unter Bildung eines partiell hydrierten Naphthalinkerns
kondensiert werden'kann, oder dessen Kohlenstoffatom Cl zwei solche Reste enthält,
mit Cyclierungsmitteln behandelt.
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Als Ausgangsstoffe werden verfahrensgemäß Verbindungen mit dem Kern
des Fluorens, wie Fluorene, Benzofluorene, Naphthofluorene und 4, 5-Methylenphenanthrene,
verwendet. Das Kohlenstoffatom Ci der obigen Formel kann auch mit einem benachbartenBenzolkerneinen
Teil eines partiell hydrierten Naphthalinkerns bilden wie bei den hydrierten Fluoranthenen,
beispielsweise i, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthenen und i, 2-Dihydrofluoranthenen.
In den Ausgangsstoffen ist das Kohlenstoffatom C, mit zwei bzw. einem Substituenten
verbunden, von denen jeder mit dem benachbarten Benzolkern zu einem partiell hydrierten
Naphthalinkern kondensiert werden kann. Diese sind z. B. gesättigte und ungesättigte
Kohlenwasserstoffreste, die in ß-Stellung eine Carboxyl-, Carbonyl- oder eine funktionell
abgewandelte Carboxyl- oder Carbonylgruppe enthalten, z. B. eine veresterte oder
halogenierte Carboxyl-, Aldehyd- oder Acylgruppe. So werden z. B. folgende Verbindungen
cyclisiert: ß, ß'-[Fluorenyliden-(9,9)]-bis-[propionsäurechlorid], ß-[1,2,3,4-Tetrahydrofluoranthenyl-
(i) ] -propionsäurechlorid, ß-[2,z,4-Trimethyl-i, 2-dihydrofluoranthenyl-(i)]-propionsäurechlorid,
ß- [4-Keto-i, 2, 3, 4-tetrahydrofluoranthenyl-(i)]-propionsäurechlorid sowie auch
kernsubstituierte Verbindungen, z. B. entsprechende Fluorenderivate mit substituierten
Aminogruppen oder Halogenatomen.
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Die Ausgangsstoffe sind zum Teil bekannt. So lassen sich Nitrile z.
B. durch Umsetzung der Fluorene oder hydrierter Fluoranthene mit Acrylsäurenitrilen
herstellen. Aus den Nitrilen können die Säuren oder Säurederivate, Aldehyde oder
Ketone nach bekannten 'Methoden gewonnen werden. Zti den Ausgangsstoffen gelangt
man auch, indem man z. B. Alkaliverbindungen von Fluorenen oder Fluoranthenen mit
2 bzw. i 12o1 einer organischen Halogenverbindung umsetzt, die in ß-Stellung einen
der genannten Substituenten aufweist.
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Für die verfahrensgemäße Reaktion werden Cyclisierungsmittel verwendet.
Als solche eignen sich beispielsweise elektrophile Substanzen (vgl. z. B. H a m
m r e t t's Textbook, Physical Organic Chemistry, Ausgabe 1940, S. 140 bis 142),
wie Aluminiumchlorid, Zinkchlorid, Zinntetrachlorid oder Bortrifluorid, sowie deren
Gemische, ferner konzentrierte Säuren oder ihre Anhydride, wie Schwefelsäure, Phosphorsäure,
Bromwasserstoffsäure, Phosphorpentoxyd, allein oder in Gemischen. -Man kann in An-
oder Abwesenheit von geeigneten Lösungsmitteln wie Benzol, Schwefelkohlenstoff,
Petrolätlier oder Ligroin, arbeiten.
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Die Verfahrensprodukte lassen sich in den verschiedensten Gebieten
der Technik verwenden. So können sie als Zwischenprodukte z. B. zur Herstellung
von Heilmitteln oder Farbstoffen dienen.
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Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben.
Dabei ist das Verhältnis zwischen Gewichtsteilen und Volumteilen dasselbe wie zwischen
Gramm und Kubikzentimeter. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Beispiel'
5o Teile ß, ß'-[Fluorenyliden-9, 9)]-bis-[propionsäurechlorid], (F. =
70 bis 72°; hergestellt aus 9, 9-Di-[ß-cyanoäthyl]-fluoren durch alkalische
Verseifung und Behandlung der entstandenen ß, ß'-[Fluorenyliden-(9, 9)]-bis-propionsäure
mit Thionylchlorid) der Formel
werden in 300 Volumteilen Benzol gelöst und bei einer Temperatur von -5'
23o Teile wasserfreies Zinntetrachlorid langsam zugegeben. Nachdem man das Reaktionsgemisch
io Stunden bei Zimmertemperatur belassen hat, kocht man es 30 Minuten auf
dem Wasserbad unter Rückfluß. Nach dem Erkalten wird das Reaktionsgemisch mit Wasser,
verdünnter -Mineralsäure, verdünnter Sodalösung und schließlich wieder mit Wasser
gewaschen, die Benzollösting über Natriumsulfat getrocknet, das Lösungsmittel abgedampft
und der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Das in einer Ausbeute von
etwa
55 % entstandene 1, 1'-[4, 4 -Dioxo-i, 2, 3, 4, I', 2', 3', : -octahydrodinaphthyl-(8,
8')]-spiran der Formel
destilliert bei 21o bis 2I5° unter einem Druck von c1,2 mm und bildet ein gelbes
hochviskoses C)1, das in der Kälte kristallin erstarrt. Aus einem Gemisch von Essigester-Ligroin
umkristallisiert, zeigt die Substanz einen Schmelzpunkt von igo bis 194°'. Sie bildet
ein Dioxim vom Schmelzpunkt 224 bis 225o. Beispie12 2o Teile ß-[I, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthenyl-(i)]-propionsäurechlorid
der Formel
werden in 200 Volumteilen Benzol gelöst und bei o' 3o Teile Nvasserrreies Zinntetrachlorid
nach und nach zugegeben. Nach zweistündigem Stehen bei Zimmertemperatur wird das
Reaktionsgemisch 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Nach der im Beispiel
i beschriebenen Aufarbeitungsmethode erhalt man das I, I'-[4-0xO-I, 2, 3, 4, I',
2', 3', 4-octahydrodinaphthyl-(8,8')l-spiran der Formel
als hochviskoses, gelbes 01, das bei einem Druck von o,i mm bei 230° siedet,
in der Kälte glasig erstarrt und ein Semicarbazon vom Schmelzpunkt 235 bis 237°'
bildet; Ausbeute etwa 65%.
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Das in diesem Beispiel verwendete ß-[i, 2, 3, 4-Tetrahvdrofluoranthenyl-(i)J-propionsäurechlorid
kann z. B. auf folgendem Wege hergestellt werden: 8,3 Teile 1, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthen
werden in 20 Volumteilen tert. Butanol und 7,5 VOlumteilen Dioxan durch Erwärmen
auf 4o° gelöst und unter Rühren o,5 Volumteile einer 4o%igen Lösung von Trimethylbenzylammoniumhydroxyd
zugefügt, wobei sich die Lösung etwas dunkel färbt. 1 un werden 3 Volumteile Acrylsäurenitril,
gelöst in der gleichen :Menge tert. Butanol, bei einer Temperatur von 35 bis 39°
zugegeben. Zum Schluß erwärmt man kurze Zeit auf 5o°, läßt abkühlen und neutralisiert
das Reaktionsgemisch mit Salzsäure. Hierauf wird das Lösungsmittelgemisch im Vakuum
abgedampft und zum noch warmen Rückstand 3o bis 4o Volumteile Äther gegeben, wobei
sich Spuren harziger Anteile abscheiden. Von diesen wird die Ätherlösung durch Dekantieren
abgetrennt. Nach Einengen und Abkühlen der Ätherlösung kristallisiert das i-(ß-Cyanoäthyl)-i,
2, 3, 4-tetrahydrofluoranthen aus, das, aus Aceton-Petroläther umkristallisiert,
einen Schmelzpunkt von i io° aufweist.
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48 Teile i-(ß-Cyanoäthyl)-1, 2, 3, 4-tetrahydrofluoranthen werden
mit 2o Gewichtsteilen Natriumhydroxyd, 4o Volumteilen Wasser und 320 VOlumteilen
Äthylenglykol bei einer Badtemperatur von 155 bis 16o° bis zur beendeten Ammoniakentwicklung
am Riickfluß erhitzt. Hierauf entfernt man das Lösungsmittel im Vakuum, löst den
Rückstand in heißem Wasser, filtriert ab und säuert das Filtrat an. Die so erhaltene
ß- [I, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthenyl-(i)]-propionsäure zeigt, aus Chloroform-Ligroin
umkristallisiert, einen Schmelzpunkt von 175 bis 176°.
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Zu 22,5 Teilen ß- [1, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthenyl-(i) J-propionsäure
werden in der Kälte 15 Teile Thionylchlorid gegeben, das Reaktionsgemisch wird 2
Stunden bei Zimmertemperatur ,belassen, 45 Minuten unter Rückfluß gekocht und das
überschüssige Thionylchlorid entfernt. Beispiel 3 32 Teile ß- [2, 2, 4-Trimethyl-i,
2-dihydrofluoranthenyl-(i)]-propionsäurechlorid werden in 200 VO-lumteilen trockenem
Schwefelkohlenstoff gelöst und bei Zimmertemperatur5oTeile Zinntetrachlorid unter
Rühren eintropfen gelassen. Das Reaktionsgemisch wird dann weitere 24 Stunden unter
Rühren bei Zimmertemperatur belassen. Hierauf wird das Ganze mit Wasser zersetzt,
in Chloroform aufgenommen, die Chloroformlösung mit verdünnter Natronlauge und Wasser
gewaschen, getrocknet und abgedampft. Der Rückstand wird unter vermindertem Druck
bei o,i mm destilliert und geht über zwischen 188 bis igi°. Das erhaltene 1, 1'-[2,
2, 4-Trimethyl-4 -oxo-1, 2, 1', 2', 3', 4 -hexahydrodinaphthyl-(8, 8')]-spiran der
Formel
zeigt einen Schmelzpunkt von 136 bis i38°; Ausbeute etwa 700/0.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete ß- [2, 2, ,4-Trimethyl - i, 2-dihydrofluoranthenyl
- (i) ] -propionsäurechlorid kann auf folgendem Wege hergestellt werden: Durch Umsetzung
von 2, 2, 4-Trimethyl-i, 2-dihydrofluoranthen mit Acrylsäurenitril gelangt man zum
i-(ß-Cyanoäthyl)-2, 2, 4-trimethyl-i, 2-dihydrofluoranthen vom KpO,, 185 bis 1940,
das
durch Verseifung mit Alkali in Glykol in die (1-[2, 2, 4-Trimethyl-i,2-dihydrofluoranthenyl-(i)]-propionsäure
vom F. = 144 bis i45° übergeht, die mit Thionylchlorid in ihr Säurechlorid übergeführt
werden kann. Beispiel 4 3o Teile ß-[4-Keto-i, 2, 3, 4-tetrahydrofluoranthenyl-(i)]-propionsäurechlorid
(erhalten aus der entsprechenden im Beispiel i als Nebenprodukt gebildeten Säure
vom F. = 176 bis 177° mittels Thionylchlorid), gelöst in 200 Volumteilen Ligroin
und 50 Volumteilen Schwefelkohlenstoff werden in Portionen mit 15 Teilen
Aluminium. Chlorid bei Zimmertemperatur versetzt, 12 Stunden bei Zimmertemperatur
,unter Rühren belassen und zum Schluß 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
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Das Reaktionsgemisch wird mit verdünnter Mineralsäure und Fis zersetzt,
in Chloroform aufgenommen, die Chloroformlösung mit verdünntem Alkali und Wasser
gewaschen, getrocknet und abgedampft.
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Das erhaltene 1, i'-[4, 4 -Dioxo-1, 2, 3, ,4, 1', 2', 3', 4 -octahydrodinaphthyl-(8,
8')]-spiran ist identisch mit der in Beispiel i beschriebenen Verbindung.
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Beispiel 5 Zu 47,5 Teilen 4, 5-Methylenphenanthren (4, 5-Vinylenfluoren),
gelöst in 200 Volumteilen Dioxan, werden 5 Volumteile 40%ige wässerige Trimethylbenzylammoniumhydroxydlösting
und hierauf bei 5o bis 55° 3o Teile Acrylsäurenitril in Portionen zugefügt. Zum
Schluß wird 2 Stunden auf 65 bis 7o° erwärmt, nach dem Abkühlen mit verdünnter Salzsäure
neutralisiert, das Lösungsmittel abgedampft, der Rückstand in Äthylendichlorid aufgenommen,
mit Wasser gewaschen, getrocknet und das Lösungsmittel abgedampft.
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52,o Teile des erhaltenen Rückstandes, bestehend aus ß, ß'- [4, 5
-Vinvleiifluorenvlideii - (9, 9) ] -bis-[propionsäurenitril1 der Formel
werden durch 8stündiges Kochen unter Rückfluß mit 33 Teilen Kalilauge, 5o Volumteilen
Wasser und 5oo Volumteilen Äthvlenglykol zu der @, ß'-[4,5-Vinvlenfluorenyliden-(9,9)]-bis-[propionsäure]
vom F. = 223 bis 23o° verseift.
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47,o Teile dieser Säure werden in ioo Volumteilen trockenem Chloroform
gelöst, mit 4o Teilen Thionylchlorid portionenweise versetzt und durch dreistündiges
Kochen unter Rückfluß in das entsprechende Dicarbonsäurechlori<1 vom Schmelzpunkt
122 bis i28° übergeführt.
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47,oTeile ß,ß'-[4>5-`-itiylenfluorenyliden-(9,9)]-bis-[propionsäurechlorid]
werden in 20o Volttmteilen trockenem Schwefelkohlenstoff gelöst. Dazu gibt man bei
Zimmertemperatur 75 Teile Zinntetrachlorid in Portionen.
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Das Reaktionsprodukt wird weitere 72 Stunden bei Zimmertemperatur
unter Rühren belassen, hierauf durch Zusatz von Wasser und verdünnter Salzsäure
zersetzt, der Schwefelkohlenstoff abgedampft, das Ganze in Chloroform aufgenommen.
mit verdünnter Sodalösung und Wässer gewaschen, getrocknet und abgedampft. Das erhaltene
i, i'-14, 4'- Dioxo-7, 7'-vinylen-1, 2, 3, 4, 1', 2', 3', 4-octahydrodinaphthyl-(8,
8')]-spiran der Formel
wird im Hochvakuum destilliert und siedet bei 26o° bei einem Druck von
0,07 mm und zeigt einen Schmelzpunkt von 182 bis 185°; Ausbeute 6o%. Beispiel
6 10,3 Teile 1, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthen werden in 25 Volumteilen Dioxan gelöst,
2,0 VoluM-teile 4o%ige wässerigeTrimetliyIbenzylammoniumhydroxydlösung zugesetzt
und Bernach zwischen 4o und 50° 4,o Teile lletliacrylsäurenitril in Portionen zugegeben.
Zum Schluß erwärmt man das
Reaktionsgemisch 6 Stunden auf 7o bis
8o°. Nach dem Abkühlen wird mit verdünnter Salzsäure neutralisiert, in Äthylendichlorid
aufgenommen, mit Wasser gewaschen, getrocknet und das Lösungsmittel abgedampft.
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12,o Teile des c ntstandenen ß-[1, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthenyl-(i)l-a-metliylpropionsäui-enitrils
werden durch achtstündiges Kochen mit 6,5 Teilen Kalilauge, 4 Volumteilen Wasser
und 40 Volumteilen Äthylenglykol in die ß-[1, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthenyl
- (i)] - a - methylpropionsäure vom Schmelzpunkt 163 bis 17o° übergeführt und diese
Säure mit Thionylchlorid in das entsprechende Siurechlorid verwandelt.
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i2,o Teile ß-[1, 2, 3, 4-Tetrahydrofluoranthenyl-(1) 1-a-methylpropionsäurechloridwerden
in i2oVolumteilen Schwefelkohlenstoff gelöst und bei 45 bis 5o° in Portionen 35
Teile Zinntetrachlorid zugegeben. Dann wird 15 Stunden bei dieser Temperatur belassen,
das Reaktionsgemisch mit verdünnter Salzsäure und Wasser zersetzt, der Schwefelkohlenstoff
mit Wasserdampf abgetrieben, das Reaktionsgemisch in Chloroform aufgenommen, die
Chloroformlösung mit verdünnter Sodalösung und Wasser gewaschen, getrocknet und
abgedampft. Der Rückstand besteht aus dem 1, 1'-[3-:Vlethyl-4-oxo-1, 2, 3, 4, 1',
2',3',4 -octahydrodinapbthyl-(8, 8')l-spiran der Formel
und wird im Hochvakuum destilliert. Es siedet unter einem Druck von o,i mm bei 23o°
und ist ein gelbes hochviskoses öl, das in der Kälte glasig erstarrt: Ausbeute 550/0.