CH402844A - Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide

Info

Publication number
CH402844A
CH402844A CH1574264A CH1574264A CH402844A CH 402844 A CH402844 A CH 402844A CH 1574264 A CH1574264 A CH 1574264A CH 1574264 A CH1574264 A CH 1574264A CH 402844 A CH402844 A CH 402844A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sulfonic acid
endomethylene
cyclohexane
nitrogen atom
compounds
Prior art date
Application number
CH1574264A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dr Daeniker Hans
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Priority to CH1574264A priority Critical patent/CH402844A/de
Publication of CH402844A publication Critical patent/CH402844A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/01Sulfonamides having sulfur atoms of sulfonamide groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C311/02Sulfonamides having sulfur atoms of sulfonamide groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von   1,    4-Endoalkylen  cyclohexan-2-sulfonsäureamiden,    deren Endoalkylengruppe die Methylen-oder Athylengruppe ist, das heisst von   SuKonsäureamiden    mit dem Kern der Formel
EMI1.1     
 in der n 1 oder 2 bedeutet. Die neuen Verbindungen können weiter substituiert sein, insbesondere am Stickstoff der Sulfonsäureamidgruppe, der z. B. nie  deraliphatische    oder cycloaliphatische Substituenten tragen oder acyliert sein kann.

   Vorzugsweise ist der Stickstoff der   Sulfonamidgruppe    unsubstituiert oder ist durch Kohlenwasserstoffreste, wie insbesondere eine oder zwei Niederalkylgruppen, beispielsweise Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, Pentyl, Cycloalkylgruppen, wie Cyclopentyl und Cyclohexyl, substituiert, oder er trägt eine Alkylenkette, wie Pentamethylen, oder ist acyliert, beispielsweise durch einen   Carbaminsäurerest,    wie den N-n-Butylcarbaminsäurerest.



   Die neuen Verbindungen können auch weiter substituiert sein, wie z. B. an Ringstellung 3, durch beispielsweise Niederalkyl.



   Die am 1,   4-Endoalkylen-cyclohexan-System    haftenden Substituenten, insbesondere die Sulfonsäureamidgruppe in 2-Stellung, können die endooder die   exo-Konfiguration    besitzen.



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften und   kön-    nen deshalb als Heilmittel oder als Zwischenprodukte zu deren Herstellung verwendet werden. So zeigen sie zentralerregende Eigenschaften.



   Insbesondere haben Verbindungen der Formel
EMI1.2     
 wobei n 1 oder 2 und R ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest bedeutet, eine analeptische Wirkung und können als Analeptica verwendet werden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einem gegebenenfalls im Ring   und/oder    am Sulfonamidstickstoffatom substituierten 1, 4-Endo  alkylen-zp-cyclohexen-2-sulfonsäureamid,    dessen Endoalkylengruppe die Methylen-oder Äthylengruppe ist, die 5, 6-Doppelbindung mit Wasserstoff   absättigt.   



   Die   Absättigung    der Doppelbindung erfolgt vorzugsweise mit katalytisch erregtem Wasserstoff ; als Katalysatoren eignen sich Edelmetalle mit oder ohne Träger, beispielsweise Palladiumkohle, oder Nickel.



  Die Reaktion kann in üblicher Weise erfolgen, vorzugsweise in Anwesenheit eines geeigneten   Lösungs-    mittels.



   Als Salze der neuen Verbindungen sind insbesondere solche derjenigen Sulfonsäureamidderivate zu nennen, die am Stickstoffatom ein freies Wasserstoffatom tragen, das gegen ein Kation, wie z. B. das Kation eines Alkalimetalls, beispielsweise Natrium, ausgetauscht werden kann. 



   Erhaltene Sulfonsäureamidderivate lassen sich am Stickstoff weiter substituieren. Insbesondere kann man zur Salzbildung mit Basen befähigte Sulfonsäurederivate mit elektrophilen Reagenzien umsetzen.



     Elektrophile    Reagenzien sind z. B. reaktionsfÏhige Ester von Alkoholen, wie Halogenide oder Sulfonsäureester, oder ungesättigte Verbindungen, wie Isocyanate. Beispielsweise gelangt man durch Umsatz des Natriumsalzes von 1, 4-Endomethylen-cyclo  hexan-2-sulfonsäureamid    mit n-Butylisocyanat zum entsprechenden Harnstoffderivat.



   Die Substitution kann in an sich bekannter Weise in An-oder Abwesenheit von Verdünnungsmitteln   und/oder    Kondensationsmitteln   und/oder    Katalysatoren, bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, im offenen oder im geschlossenen Gefäss unter Druck durchgeführt werden.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder lassen sich nach bekannten Methoden herstellen. Zweckmässig verwendet man solche, dass die eingangs als bevorzugt geschilderten Verbindungen entstehen.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel auf dem Gebiet der Human-und VeterinÏrmedizin,
EMI2.1     

Auf dieselbe Weise erhält man unter Verwendung der entsprechenden 1,   4-Endoalkylen-A5-cyclo-    hexen-2-sulfonamidderivate :   
1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäure- isopropylamid    vom F.   91-94     (aus Isopropanol) ;    1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-     Ïthylamid, F.   50-51     (aus ¯ther) ;
1,   4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-    n-butylamid, F.   47-48     (aus   Petroläther)    ;

      1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-       cyclohexylamid,    F.   104-105     (aus Methanol) ;
1,   4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-       (1,      4-endomethylen-1,    2, 3, 4-tetrahydro-benzyl) amid, F.   125-127     (aus Isopropanol) ;    1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-     ¯-phenylÏthylamid, F.   61-63     (aus ¯ther) ;    1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-    piperidid, F.   88-90     (aus ¯ther) ;    1, 4-Endoäthylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-    amid vom F. 132-133¯ (aus Isopropanol) ;

     
1, 4-Endoäthylen-cyclohexan-2-sulfonsäure- isopropylamid    vom F. 139-140¯ (aus Isopropanol) ;    1, 4-Endoäthylen-cyclohexan-2-sulfonsäure-    diäthylamid vom F.   39-42     (aus   Petroläther).    z. B. in Form pharmazeutischer PrÏparate, Verwendung finden. Diese enthalten die genannten Verbindungen in freier Form oder in Form ihrer Salze in Mischung mit einem für die enterale, parenterale oder lokale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen Trägermaterial.



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
0, 72 g   1,      4-Endomethylen-I)-cyclohexen-2-sul-    fonsäureamid vom F.   110-112-      (stareochemisch    einheitlich endo-oder exo-Form) werden in 20   cnf,    Feinsprit mit 0, 2 g   10/'o Palladiumkohle    als Katalysator hydriert, wobei 1 Mol Wasserstoff   aufgenom-    men werden. Die filtrierte Hydrierlösung wird zur Trockne eingedampft, und man erhält Kristalle vom F.   131-132 ,    die nach einmaligem Umlösen aus 15   cnr    Wasser bei   132-133  schmelzen.   



   Das so erhaltene Produkt ist das eine der beiden möglichen Isomeren (endo oder exo) von 1, 4-Endo  methylen-cyclohexan-2-sulfonsäureamid    der Formel
EMI2.2     

Beispiel 2
Zur Lösung von   1    g Natrium in 50 cm3 Methanol gibt man 6, 2 g   1,    4-Endomethylen-cyclohexan-2sulfonsäureamid und tropft darauf unter Rühren und Kühlen eine Lösung von 7, 5 g Methyljodid in 20   cmi Methanol    zu.   tuber    Nacht wird gerührt und anschliessend 1 Stunde am Rückfluss gekocht. Die klare Lösung wird darauf zur Trockne eingedampft.



  Den Rückstand verteilt man zwischen Wasser und Chloroform, trocknet die organische Schicht und dampft sie ein. Der Rückstand wird destilliert, und man erhält 4, 1 g 1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2sulfonsäure-methylamid als farbloses   01    vom Sdp.



  119-122¯ (0, 1 mm) der Formel
EMI2.3     

Beispiel 3
6, 8 g   1,      4-Endomethylen-zl5-cyclohexen-2-sulfon-    säuredimethylamid werden in 100 cm3 Methanol mit 0, 5 g Palladiumkohle hydriert, wobei rasch 1 Mol Wasserstoff aufgenommen wird. Die aus der filtrierten Hydrierlösung durch Eindampfen erhaltenen Kristalle werden sechsmal aus Isopropanol umgelöst, und man erhält 2, 3 g 1, 4-Endomethylen-cyclohexan  2-sulfonsäuredimethylamid    vom F.   97-99  der    Formel
EMI3.1     

Das in derselben Weise hydrierte 1, 4-Endomethy  len-J"-cyclohexen-2-sulfonsäurediäthylamid    ergibt   
1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäurediäthyl-,    amid als farbloses   01    vom Sdp.

     103-104       (0,    01 mm).



   Die Ausgangsstoffe lassen sich beispielsweise wie folgt herstellen :
26, 8 g   Vinyl-sulfonsäuredimethylamid    und 27   cm :    Cyclopentadien werden im Glasbombenrohr über Nacht auf   150     erhitzt. Die dunkle Suspension wird nach dem Abkühlen mit Methanol herausgespült.



  Nach dem Eindampfen dieser Lösung wird der Rückstand destilliert, und man erhält 23, 2 g 1, 4   Endomethylen-X5-cyclohexen-2-sulfonsäuredimethyl-    amid als schwach gelbliches   01    vom Sdp.   90-100     (0, 04 mm), das spontan kristallisiert und nach Umlösen aus Isopropanol bei 54-57  schmilzt.



   Auf dieselbe Weise erhält man aus Vinyl-sulfon  säurediäthylamid    und Cyclopentadien das 1, 4-Endo   methylen-Sa-cyclohexen-2-sulfonsäurediäthylamid,    ein farbloses   Ol    vom Sdp.   95     (0, 05 mm).



   Beispiel 4
17, 5 g   1,    4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäureamid werden in 100   cm3    Acetanhydrid und
10 cm3 Pyridin gelöst und während 3 Stunden am Rückfluss gekocht. Darauf wird die Lösung im Vakuum zur Trockne eingedampft, der Rückstand in Chloroform aufgenommen und diese Lösung mit verdünnter Salzsäure und Wasser gewaschen.



  Nach Trocknen und Eindampfen erhält man aus dem Chloroform 19, 5 g kristallines 1, 4-Endo   methylen-cycl'ohexan-2-sulfonsäure-N-acetylamid,    das nach dem Umlösen aus Äther bei   92-98     schmilzt und durch folgende Formel veranschaulicht werden kann :
EMI3.2     

Beispiel 5
8, 75 g 1,   4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfon-    säureamid löst man in 30 cm3 abs. Pyridin. Unter Rühren und Kühlen tropft man zu dieser Lösung 7, 5 g Benzoylchlorid, rührt darauf während 1 Stunde bei Raumtemperatur und während 2 Stunden bei 60 bis   70 .    Man giesst die Lösung darauf in ein Gemisch von Chl'oroform und verdünnter Salzsäure und erhält aus dem Chloroform nach Waschen mit Salzsäure und Wasser 15, 0 g hochviskoses   Ol.    Dieses wird in 60 cm3 In Natronlauge gelöst.

   Nach zweimaligem Waschen mit Ather dampft man   diewässrige    Lösung im Vakuum zur Trockne ein und kristallisiert den Rückstand aus Alkohol um. Man erhält so das Natriumsalz von 1,   4-Endomethylen-cyclo-    hexan-2-sulfonsäure-N-benzylamid der Formel
EMI3.3     

Beispiel 6
12 g 1, 4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfonsäureamid werden in einem Gemisch von 75 cm3 In Natronlauge und 200 cm3 Aceton gelöst und tropfenweise unter Rühren bei Raumtemperatur mit einer Lösung von 12, 5 g n-Butylisocyanat in 50 cm3 Aceton versetzt. Nach 2stündigem Rühren bei Raumtemperatur wird 1 Stunde am Rückfluss gekocht.

   Zur noch warmen Lösung gibt man 80 cm3 In Salzsäure und kühlt   auf-10 .    Die ausgefallenen Kristalle werden abgenutscht, aus 60 cm3   Isopro-    panol umgelöst, und man erhält 5, 7 g   Nl- [1,    4-Endo  methylen-cyclohexan-2-sulfonyl]-N2-[n-butyl]-harn-    stoff der Formel
EMI3.4     
 als farblose Kristalle vom F.   148-150 .   



   Versetzt man die Verbindung mit   1    Mol wässriger Natronlauge, so erhält man eine wässrige Lösung des entsprechenden Natriumsalzes vom pH = 7. 



   Beispiel 7
7, 5 g   1,      4-Endomethylen-3-methyl-d5-cyclohexen-      2-sulfonsäureamid    werden in   100 cm3    Methanol mit 0, 5 g Palladium-Kohle hydriert, wobei rasch 1 Mol Wasserstoff aufgenommen wird. Die filtrierte Hydrierlösung wird zur Trockne eingedampft. Der kristalline Rückstand gibt nach   Umlösen    aus Ather 4 g
1,   4-Endomethylen-3-methyl-cyclbhexan-2-sulfon-    säureamid als farblose Kristalle vom F.   78-82     der Formel
EMI4.1     

Der Ausgangsstoff kann nach an sich bekannten Verfahren erhalten werden.



   Beispiel 8
6 g 1, 4-Endomethylen-3-methyl-?5-cyclohexen-2sulfonsäureäthylamid werden in 50 cm3   Feinsprit    gelöst und in Anwesenheit von 0, 5 g 10% Palladiumkohle hydriert, wobei genau   1    Mol Wasserstoff aufgenommen wird. Die filtrierte Hydrierlösung wird eingedampft und der. Rückstand destilliert. Man erhält 5, 2 g 1,   4-Endomethylen-3-methyl-cyclohexan-    2-sulfonsäureäthylamid der Formel
EMI4.2     
 als Öl vom   Sdp. 115-116     (0, 09 mm), das beim Kühlen erstarrt und dann bei   50  schmilzt.   



   Der Ausgangsstoff kann nach an sich bekannten Verfahren erhalten werden.



   Beispiel 9
10 g 1,   4-Endomethylen-3-phenyl-A5-cylohexen-      2-sulfonsäureamid    vom F.   159-160     (stereochemisch einheitlich) werden in 500 cm3 Methanol gelöst und in Anwesenheit von 1 g 10% Palladiumkohle hydriert, wobei rasch 1 Mol Wasserstoff aufgenommen wird. Die filtrierte Hydrierlösung wird zur Trockne    e    eingedampft und gibt ein   Öl,    das aus Isopropanol kristallisiert.

   Man erhält 7, 9 g 1,   4-Endomethylen-3-      phenyl-cyclohexan-2-sulfonsäureamid    vom F. 99 bis   100     der Formel
EMI4.3     

In derselben Weise erhält man durch Hydrierung der entsprechenden   35-Cyclohexenderivate    :    1, 4-Endomethylen-3-phenyl-cyclohexan-
2-sulfonsäure-äthylamid    vom F.   82-84     (aus Ather).



   1,   4-Endomethylen-3-phenyl-cyclohexan-       2-sulfonsäure-diäthylamid    vom F.   101-103     (aus Ather).



   Die Ausgangsstoffe können nach an sich bekannten Verfahren erhalten werden.



   Beispiel 10
6, 6 g 1, 4-Endomethylen-3-phenyl-cyclohexan-2sulfonsäureamid versetzt man mit 50 cm3 abs. Pyridin und tropft zur entstandenen Lösung unter Rühren und Kühlen 3, 8 g Benzoylchlorid. Das klare Reaktionsgemisch wird nun während 1 Stunde bei Raumtemperatur und während 2 Stunden bei   60-70     ger hrt. Durch Lösen in Chloroform, Waschen dieser Lösung mit Salzsäure und Wasser, Trocknen und Eindampfen, erhält man 9, 6 g Kristalle, die aus Methanol umgelöst werden.

   Das so erhaltene 1, 4  Endomethylen-3-phenyl-cyclohexan-2-sulfonsäure-N-    benzoylamid schmilzt bei 196-198  und kann durch folgende Formel veranschaulicht werden :
EMI4.4     

Beispiel 11
Das rohe Gemisch der beiden Isomeren (endo/ exo) von 1,   4-Endomethylen-cyclohexan-2-sulfon-    säureamid vom F.   98-101     wird so lange aus Isopropanol (2mal Menge) und Wasser   (lOmal    Menge) umgelöst, bis ein bei   132-133     schmelzendes Pro  dukt    resultiert ; dessen Schmelzpunkt ändert sich auch nach weiterem Umkristallisieren nicht mehr.



  Es ist das eine der beiden möglichen Isomeren (endo oder exo) von   1,      4-Endomethylen-cyclohexan-2-sul-    fonsäureamid der Formel 
EMI5.1     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von 1, 4-Endoalkylen- cyclohexan-2-sulfonsäureamiden, deren Endoalkylengruppe die Methylen-oder Athylengruppe ist, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem gegebenenfalls im Ring und/oder am Sulfonamidstickstoffatom substituierten 1, 4-Endoalkylen-S5-cyclohexen-2-sul- fonsäureamid, dessen Endoalkylengruppe die Methylen-oder Athylengruppe ist, die 5, 6-Doppçlbindung mit Wasserstoff absättigt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Absättigung katalytisch erregten Wasserstoff verwendet.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Palladiumkohle oder Nickel verwendet.
    3. Verfahren, nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von einer Verbindung der Formel EMI5.2 worin n für 1 oder 2 steht, ausgeht.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Verbindungen, die am Sulfonamid-Stickstoffatom mindestens ein Wasserstoffatom tragen, mit einem reaktionsfähig veresterten Alkohol umsetzt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen, die am Sulfonamid-Stickstoffatom mindestens ein Wasser stoffatom tragen, in ihre Salze umwandelt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Verbindungen umwandelt.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach Patentanspruch I erhaltenen Verbindungen, die am Sulfonamid-Stickstoffatom mindestens ein Wasserstoffatom tragen, zur Herstellung von am Sulfonamid-Stickstoffatom acylierten Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen, am Sulfonamid-Stickstoffatom mindestens ein Wasserstoffatom aufweisenden Verbindungen acyliert.
CH1574264A 1960-05-25 1960-05-25 Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide CH402844A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1574264A CH402844A (de) 1960-05-25 1960-05-25 Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1574264A CH402844A (de) 1960-05-25 1960-05-25 Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH402844A true CH402844A (de) 1965-11-30

Family

ID=4411568

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1574264A CH402844A (de) 1960-05-25 1960-05-25 Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH402844A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003031397A1 (en) * 2001-10-05 2003-04-17 Novartis Ag Acylsulfonamides as inhibitors of steroid sulfatase
RU2320643C2 (ru) * 2001-10-05 2008-03-27 Новартис Аг Ацилсульфонамиды в качестве ингибиторов стероидсульфатазы

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003031397A1 (en) * 2001-10-05 2003-04-17 Novartis Ag Acylsulfonamides as inhibitors of steroid sulfatase
RU2320643C2 (ru) * 2001-10-05 2008-03-27 Новартис Аг Ацилсульфонамиды в качестве ингибиторов стероидсульфатазы
US7482462B2 (en) 2001-10-05 2009-01-27 Amarylla Horvath Acylsulfonamides as inhibitors of steroid sulfatase
CN100509774C (zh) * 2001-10-05 2009-07-08 诺瓦提斯公司 作为类固醇硫酸酯酶抑制剂的酰基磺酰胺化合物
KR100952770B1 (ko) 2001-10-05 2010-04-14 노파르티스 아게 스테로이드 술파타제 억제제로서의 아실술폰아미드

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1103342B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-1, 2, 4-triazolidin-Derivate
DE916168C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrrolidinoalkylphenothiazinen
AT391866B (de) Verfahren zur herstellung neuer s-triazolo (1,5-a) pyrimidine
CH311615A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen basisch substituierten Fettsäure-(2-halogen-6-methyl-anilids).
CH402844A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide
DE1670478A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des alpha-Piperazino-phenylacetonitrils
DE936747C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrimidinderivaten und deren Salzen
CH405286A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide
AT213872B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenoläther und ihrer Salze
AT266075B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonaniliden und deren Säureadditions- und Metallsalzen
AT206444B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridazinderivaten
DE2623257A1 (de) Verfahren zur herstellung von n-alkenyl-2-aminomethyl-pyrrolidinen
AT273154B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonylharnstoffderivaten
AT275544B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonylharnstoffderivaten
DE2207111C2 (de) 9-(3-Oxo-1-propenyl)-9,10-dihydro-9,10-äthano-anthracen-Verbindungen
AT339322B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 1,4-disubstituierten piperazin-derivaten und deren saureadditonsverbindungen
AT226710B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dihydrochinoxalonen-(2) und von deren Salzen
DE1668199C3 (de) Benzolsulfonyl-3-(2-hydroxycyclohexyl)harnstoffe
AT166231B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thioacetaten
AT238181B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen
AT303025B (de) Verfahren zur herstellung neuer indolderivate und ihrer saeureadditionssalze
AT333744B (de) Verfahren zur herstellung von neuen, basisch substituierten indenderivaten
DE1024508B (de) Verfahren zur Herstellung von Thioamiden
CH552559A (de) Verfahren zur herstellung neuer 9-(3-amino-1-propenyl)9,10-dihydro-9,10-aethano-anthracene.
CH500176A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonamiden