DE81676C - - Google Patents

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DE81676C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/12Reiterating watches or clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Nach dem Haupt-Patente Nr. 54033 wird bei Auslösung des Viertelstundenrechens die Verschiebung der Schlaghebelwelle durch ein Winkelhebelpaar s s1 und n> w1 derart herbeigeführt, dafs die auf beiden Seiten des Hebnägelrades sitzenden Stifte nach einander auf die Hebel χ xl für den Viertel- und den Hebel x2 für den Ganzschlag einwirken.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vereinfachung dieser ' Construction, welche durch Fortfall der Winkelhebelpaare s sl und w wx erzielt wird und zugleich die Möglichkeit schafft, bei Vorhandensein nur eines Schlagwerkes bezw. zweier Aufzugwerke ein Mehrhä'mmerwerk für melodischen Schlag anbringen zu können.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 die Vorderansicht des Schlagwerkes in Ruhe, Fig. 2 dessen Grundrifs. Fig. 3 und 4 sind die rechte Seitenansicht der Fig. 1 und der Grundrifs der Fig. 3. Fig. 5 ist eine Seitenansicht nach Fig. 3 bezw. 4, bei welcher die Schlaghämmer fortgeschnitten gedacht sind.
Auf dem hinteren Ende der verschiebbaren Welle ν sitzen vier Winkelhebel %, welche, durch Scheibchen von einander getrennt, frei drehbar auf eine Büchse aufgesteckt sind, die gegen Axialverschiebung auf der Welle ν durch Stifte gesichert ist (Fig. 4 und 5). Zwischen den Platinen A und B ist auf der verschiebbaren Welle ν ein Hebel κ3 vorgesehen, welcher sich bei normaler Lage der Welle ν gegen die hintere Seite des mit den Hebnä'geln u2 besetzten Rades u1 der Vorgelegewelle u anlegt. " Das vordere Ende der Welle ν ragt aus der Platine A hervor und stöfst gegen den Viertelrechen n.
Die Verschiebung der Welle ν geschieht wie folgt:
Der Rechen η erhält auf seinem rechten Ende eine mit dem schrägen Anlauf rc2 versehene Platte n1, deren Dicke der Gröfse der Axialverschiebung der Welle ν entspricht. Fällt der Rechen η bei Auslösung des Schlagwerks nach links herab, so wird die Welle ν entgegen der Wirkung der Blattfeder t (Fig. 4 und 5), welche sie nach vorn zu drücken strebt, in ihre hintere Lage übergeführt. Hierbei gleitet der Hebel u3 aus dem Bereich der Hebnägel u1 und des Zahnrades ul heraus und die jenseits der hinteren Platine B sitzenden Winkelhebel \ gelangen in Eingriffstellung mit den Hebnägeln h einer Trommel T, welche auf der Vorgelegewelle u befestigt ist. Bei Drehung dieser Trommel treffen die einzelnen Nägel h gegen die Arme ^1 der Hebel ^, wodurch diesen eine Drehbewegung mitgetheilt wird, welche die längeren, senkrecht nach unten sich erstreckenden Arme ^2 an andere Hebel i abgeben. Diese Hebedaumen sind in einem Block j gelagert und tragen an ihren Schwanzenden die Viertelschlaghämmer (Fig. 4).

Claims (2)

Trifft einer der Hebnä'gel h der Trommel T gegen den in seiner Bewegungsbahn liegenden Hebedaumen, so wird der betreffende Hammer angehoben, alsdann fallen gelassen, sobald der Hebnagel den Arm ^1 des Hebels \ freigiebt. Die Hebedaumen sind an ihren oberen Enden mit Ansätzen i1 zwecks Sicherung des Angriffes der Hebelarme %2 versehen. Der Stift ^3 (Fig. 5) hält die Hebel \ in der für den Angriff der Hebnä'gel geeigneten Lage. Die Federn i2 dienen dazu, die angehobenen Hämmer energisch in die Anfangslage, d. h. also gegen die Glocke zu führen. Sobald der Viertelstundenrechen η in seine ursprüngliche Lage zurückgekehrt ist, wird die Welle ν durch die Feder t wiederum in ihre Anfangslage vorgeschoben. Der Hebel u3 tritt an das Hebnägelrad ul heran und die Hebel ^ weichen aus der Eingriffsstellung zurück. Der Hebel m3 ist gabelartig ausgebildet und dient in üblicher Weise zur Kuppelung der Welle ν mit der Welle w, welche letztere unter dem Einflufs der auf den Hebel u3 einwirkenden Hebnägel u2 (Fig. 4) die zur Bethätigung des Ganzschlaghammers erforderlichen Schwingungen ausführt. Der auf dieser Welle sitzende Stift r (Fig. 4), sowie das an die Platte A angeschraubte Gummiröllchen dienen ebenso wie der mit Gummi bekleidete Stift js (Fig. 5) des Blockes j zur Dämpfung des Hammeraufschlages. Pateνt-Ansproche:
1. Ein Ganz- und Viertelschlagwerk mit Wiederholung nach Patent Nr. 54033, gekennzeichnet durch den Ersatz des zur Verschiebung der Schlaghebelwelle dienenden Winkelhebelpaares fs sl und w w'1) durch eine Anlaufplatte (n1), die am Viertelstundenrechen (n) befestigt und mit einer schrägen Auflauffläche fn^J so versehen ist, dafs diese bei dem Abfall sowie bei der Rückkehr des Viertelstundenrechens die Welle ν in der zum Wechsel des Viertel- und Ganzschlages erforderlichen Weise verschiebt.
2. Ein Ganz- und Viertelschlagwerk nach Anspruch 1., bei dem die Schlagwerk -Vprgelegewelle u mit einer Hebnägeltrommei;7" und die Schlaghebelwelle ν mit gegen Längsverschiebung gesicherten, frei drehbaren Winkelhebeln \ in der Weise ausgerüstet sind, dafs entsprechend der Stellung der Welle ν zuerst ein melodischer Viertelschlag und dann der Ganzschlag ausgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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