AT153548B - Maschinenwaffenbatterie. - Google Patents

Maschinenwaffenbatterie.

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AT153548B
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Fernand Radelet
Max Schul
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Fernand Radelet
Max Schul
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Masehinenwaffenbatterie. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 rades 68 aufeinander senkrecht stehen und demnach auf den Handgriff 69 keine oder doch nur kleine   Reaktionskräfte   einwirken. Die Drehung kann ununterbrochen oder absatzweisen geschehen. 



   In dem hohl ausgebildeten Zapfen 44 ist eine Zahnstange 71 verschiebbar, deren dem Handgriff umgekehrtes Ende einen Kreuzkopf trägt, welcher aus durch Schlitze 62 des Zapfens 44 hindurch-   gehenden Armen 78 und einem sie umgebenden Ring 63 besteht. Dieser Ring ist in einem rinnenförmigen   Reifen 73 drehbar, welcher durch ein Gestänge 74 mit einem im Auge des Handgriffes 48 untergebrachten Zuggriff 50 verbunden ist (Fig. 1, 2). Am andern Ende ist die viereckige Stange 71 auf allen vier Seiten mit einer Verzahnung 75 (Fig. 4) versehen. Jede dieser Verzahnungen steht mit einem Zahnbogen 76 n Eingriff, der um einen Zapfen 77 in einer durch die Achse des Zapfens 44 gehenden Ebene verdrehbar st. Das andere Ende der Zahnbogen ist mit einem Schlitz 78 versehen, in den ein Zapfen 79 der Waffen 1 angreift.

   Wenn der Schütze den Handteller an den Griff 48 anlegt und die Finger durch das Auge des Handgriffes 50 durchsteckt, so wird beim Schliessen der Hand der Griff 50 angezogen. Dadurch wird auch die Stange 71, die durch das Gestänge 74 mit dem Handgriff verbunden ist, angezogen, wobei die Ver zahnungen 75 die Zahnbogen 76 verschwenken. Die Schlitze 78 haben solche Gestalt, dass die Verschwenkung der Zahnbogen eine Verschwenkung der Waffen 1 um die Zapfen 59, durch die sie an die Lafette angelenkt sind, bewirkt. Bei dieser Verschwenkung wird das Bündel geschlossen, indem die Waffen in eine Stellung gebracht werden, in welcher ihre Achsen parallel liegen. Wenn die Belienungsperson den Handgriff 50 loslässt, werden die Teile durch eine Feder 80 wieder in ihre Anfangsstellung gebracht, wobei das Bündel durch die geschlitzten Zahnbogen wieder geöffnet wird.

   Da die Bewegungsübertragung durch in Schlitzen geführte Zapfen bewerkstelligt wird, ergibt sich im Über-   ; ragungamechanismus kèinerlei Spiel.   Dies ist wegen der beim Schiessen auftretenden Vibrationen von grosser Bedeutung. Gleichzeitig wird auch die Kraft, die der Schütze beim   Schliessen   des Bündels aufwenden muss, herabgesetzt. 



   Gemäss dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Zahnstange 71 mechanisch angetrieben, um dem Schützen die Bedienung zu erleichtern. Zu diesem Zwecke ist der Handgriff 50 durch eine horizontal angeordnete Kulisse   M ersetzt,   in welcher sich ein Exzenter 82 dreht, das ebenso wie die Lafette von der Welle 70 angetrieben wird. In dieser Weise wird der Rahmen 81 in Schwingung versetzt und die Schwingungsbewegung durch die Schubstangen 74 auf die Zahnstange 71 übertragen. In der Öffnung des Handgriffes 48 ist eine vertikale Welle 83 gelagert, auf welcher der Exzenter ? und ferner ein Zahnrad 84 sitzt, das von einem Zahnrad 85 auf der Welle des Schneckenrades 68 angetrieben wird.

   Gegebenenfalls kann in das Getriebe auch eine Kupplung eingeschaltet sein, damit der Schütze alle von der sich drehenden Welle 70 abgeleiteten Bewegungen, nämlich das Öffnen und   Schliessen   des Waffenbündels und die Drehung des Bündels nach Belieben ein-und ausschalten kann. 



   Um den Schiessmechanismus in Tätigkeit zu setzen, presst der Schütze den Daumen auf einen   Drücker'86,   der im oberen Holm des Handgriffes 48 seitlich gelagert ist. Der Drücker 86 wirkt mittels eines Lenkers 87 auf Schubstangen 88 und auf einen rinnenförmigen Reifen   89,   in den ein Armkreuz 90 eingreift, dessen Arme Fenster des Zapfens 44 durchsetzen. Jeder Arm des Armkreuzes ist durch einen Bowdenzug 91 mit je einer Klinke 92 auf den Waffen verbunden. In dieser Weise werden alle Waffen gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt ; die Einrückung des Schiessmechanismus ist von der Drehung und dem Öffnen und Schliessen   des Waffenbündels   unabhängig. Diese Wirkung wird dadurch erreicht,   dass   die Welle 67 und die Gestänge 74 und 88 in der Achse des Bündels angeordnet sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschinenwaffenbatterie mit mehreren zu einem Bündel zusammengefassten Waffen, welche auf einem Gestell angeordnet und um die Achse des Bündels drehbar sowie in bezug auf dieselbe Achse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell   (46)   mit Hilfe eines Handgriffes (48) richtbar Ist, in welchem ein vom Gestell (46) getragener Zapfen   (44)   drehbar ist und Übertragungsorgane (67, 71, 50) zum Übermitteln der Dreh-und Schwenkbewegungen an die Waffen trägt.

Claims (1)

  1. 2. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Übermitteln der Drehund Schwenkbewegungen an die Waffen (1) dienenden Übertragsungsorgane (67, 44 und 50, 71) gleichachsig zur Achse des Gestells (46) angeordnet sind.
    3. Batterie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff einen Drücker (86) zum Abdrücken der Waffen trägt, wobei ein Verbindungsglied (91) vom Drücker zu den Waffen in der Achse des Gestells (44, 46) verläuft.
    4. Batterie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung den Waffen (1) durch ein Getriebe (68) erteilt wird, welches im Handgriff (48) angeordnet ist und durch eine biegsame Welle (70) in einer zum Handgriff senkrechten Ebene betätigt wird.
    5. Batterie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung den Waffen (1) durch ein längsverschiebbares Getriebe, z. B. eine Zahnstange von vieleckigem oder rundem Querschnitt (71), erteilt wird, welche mit Zahnbögen von Schwenkhebeln (76) in Eingriff steht, die unter Vermittlung von Führungen (78) und Zapfen (79) auf die Waffen einwirken. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Batterie nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das längsverschiebbare Getriebe (71) mittels eines Exzenters (82) durch ein Getriebe (84) bewegt wird, welches im Handgriff (48) angeordnet und von der biegsamen Welle (70) in einer zum Handgriff senkrechten Ebene betätigt wird. EMI3.1
AT153548D 1935-09-18 1936-03-07 Maschinenwaffenbatterie. AT153548B (de)

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FR153548T 1935-09-18

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AT153548B true AT153548B (de) 1938-06-10

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ID=29415206

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