DE815512C - Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen

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DE815512C
DE815512C DEP13080D DEP0013080D DE815512C DE 815512 C DE815512 C DE 815512C DE P13080 D DEP13080 D DE P13080D DE P0013080 D DEP0013080 D DE P0013080D DE 815512 C DE815512 C DE 815512C
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Germany
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dyes
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sulfonic acid
dye
water
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Expired
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DEP13080D
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English (en)
Inventor
Richard Dr Fleischhauer
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Cassella Farbwerke Mainkur AG
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/02Disazo dyes
    • C09B35/039Disazo dyes characterised by the tetrazo component
    • C09B35/08Disazo dyes characterised by the tetrazo component the tetrazo component being a derivative of biphenyl
    • C09B35/10Disazo dyes characterised by the tetrazo component the tetrazo component being a derivative of biphenyl from two coupling components of the same type
    • C09B35/14Disazo dyes characterised by the tetrazo component the tetrazo component being a derivative of biphenyl from two coupling components of the same type from hydroxy compounds

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen Es wurde gefunden, daß man neue wertvolle Azofarbstoffe erhält, wenn man Diazoverbindungen aromatischer Amine mit 2, 6-Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure kuppelt.
  • Die für das vorliegende Verfahren verwendete 2, 6-Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure ist noch nicht beschrieben. Sie kann beispielsweise dadurch erhalten werden, daß man 2-Amino-6-oxynaphthalin-8-sulfonsäure mit Na triumbisulfit umsetzt und den erhaltenen Schwefligsäureester der 2, 6-Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure durch Kochen mit Mineralsäuren verseift.
  • Die 2, 6-Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure bildet ein grüngraues wasserlösliches Pulver, das sich leicht in Wasser und Alkalien löst. Die Lösungen der Alkalisalze fluoreszieren lebhaft grün.
  • Unter den erfindungsgemäß hergestellten Azofarbstoffen sind diejenigen von besonderem Interesse, welche man durch Kuppeln von 2, 6-Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure mit o-Oxydiazoverbindungen erhält. Auf diese Weise gelangt man zu gut egalisierenden o-Dioxyazofarbstoffen, welche auf Wolle beim Chromieren gedeckte neutrale graue bis olive Färbungen ergeben, wie sie für die Praxis erwünscht sind.
  • Die so erhaltenen Färbungen verändern im allgemeinen bei Betrachtung im künstlichen Licht ihren schönen Ton nicht oder nur unwesentlich und besitzen neben sehr guter Lichtechtheit ausgezeichnete Walk-und Pottingechtheit. Beispiel i 16,8 kg 4-Methyl-6-nitro-2-amino-i-oxybenzol werden in der üblichen Weise diazotiert. Die erhaltene Diazoverbindung trägt man in eine konzentrierte, überschüssiges Natriumcarbonat enthaltende Lösung von 26 kg 2, 6-Diöxynaphthalin-4-sulfonsäure ein und rührt, bis die Diazoverbindung nicht mehr nachweisbar ist.
  • Der wie üblich abgeschiedene und getrocknete Farbstoff stellt ein schwarzes Pulver dar, das sich in Wasser mit dunkelblauer in Natriumcarbonatlösung mit blaugrüner und in konzentrierter Schwefelsäure mit rot-.violetter Farbe löst. Er färbt Wolle aus saurem Bade in rotstichig grauen Tönen, die durch Chromieren in ein blaustichiges Grau übergehen.
  • Diese Färbungen sind sehr gut licht-, walk- und pottingecht und besitzen eine gute Abendfarbe. Beispiel 2 33,2kg 4,4'-Diaminodiphenyl-3,3'-dioxyessigsäure werden tetrazotiert. Die Tetrazolösung läßt man in eine mit Pyridin versetzte wässerige Lösung von 24 kg 2, 6-Dioxynaphthalin-4-sulfonsänm einlaufen und rührt, bis die Farbstoffbildung beendet ist.
  • Das Natriumsalz des erhaltenen Farbstoffs stellt ein dunkles, wasserlösliches Pulver dar, das sich in Wasser, sowie in konzentrierter Schwefelsäure mit blauer Farbe löst. Es färbt Baumwolle üi grünstichigblauen Tönen, die durch Nachbehandlung mit Kupfersalzen in blau-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man Diazoverbingrün übergehen. Die nachgekupferten Färbungen sind wasch- und lichtecht. Beispiel 3 26,# kg i-Anün0-2-phenoxybenz01-4-sulfonsäure werden in der üblichen Weise diazotiert. Die Diazolösung vereinigt man mit einer salzsauren wässerigen Lösung von 14,3 kg a-Naphthylamin. Nach beendeter Kuppelung'wird der Farbstoff mit Natronlauge gelöst und weiterdiazotiert. Die erhaltene Diazopaste wird in eine mit überschüssigem Pyridin versetzte wässerige Lösung von 24 kg 2, 6-Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure eingetragen. Der so erhaltene Farbstoff bildet als Natriumsalz ein dunkles, wasserlösliches Pulver. Seine Lösungsfarbe in Wasser ist dunkelgrün, in konzentrierter Schwefelsäure grünstichigblauschwarz. Der Farbstoff färbt Wolle aus schwach saurem Bade in grünstichigschwarzen Tönen. Die Färbungen schlagen bei künstlicher Beleuchtung nicht um und besitzen gute Echtheitseigenschaften. In der nachfolgenden Tabelle sind einige weitere, nach dem vorliegenden Verfahren hergestellte Farbstoffe mit ihren Eigenschaften sowie die mit ihnen erhaltenen Färbungen zusammengestellt: - dungen aromatischer Amine mit 2, 6-Dioxynaphthahn-4-sulfonsäure kuppelt und die so erhaltenen Farbstoffe gegebenenfalls mit metaRabgebenden Mitteln behandelt.
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