DE815451C - Fahrgestell zum Transport, an dem die Fahrachsen pendelnd aufgehaengt sind - Google Patents

Fahrgestell zum Transport, an dem die Fahrachsen pendelnd aufgehaengt sind

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Publication number
DE815451C
DE815451C DEP46504A DEP0046504A DE815451C DE 815451 C DE815451 C DE 815451C DE P46504 A DEP46504 A DE P46504A DE P0046504 A DEP0046504 A DE P0046504A DE 815451 C DE815451 C DE 815451C
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DE
Germany
Prior art keywords
chassis
pendulum
chassis according
stop
supports
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Expired
Application number
DEP46504A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Hindermayr
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G9/00Resilient suspensions of a rigid axle or axle housing for two or more wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Fahrgestell zum Transport, an dem die Fahrachsen pendelnd aufgehängt sind 1:s sind Fahrgestelle insbesondere für die in der Landwirtschaft verwendeten Motoren bekannt, an denen die Fahrachsen pendelnd aufgehängt sind, so daß der mit ihnen ausgerüstete Karren über feste Stützen abstellbar ist. Zunächst wurden diese Fahrgestelle derart ausgeführt, daß die Feststellung der Achse in den beiden Lagen durch umfangreiche Hebel-, Klinken- und Federeinrichtungen bewerkstelligt wurde. Zur Vermeidung der damit verbundenen Nachteile wurde weiterhin vorgeschlagen, am Fahrgestell zwei Anschläge vorzusehen, welche die Feststellung der Pendelachse in der Gebrauchs- und in der Fahrstellung bewirkten. Die Anschläge sind bei dieser Ausführungsform an besonderen Bügeln angeordnet, die zum Elbfangen der Last sehr stabil ausgeführt werden müssen. Allen bisherigen Ausführungen ist jedoch vor allem gemein, daß die Pendelstangen für die Achse unmittelbar unter dem Fahrgestell angelenkt wurden, so daß sich ein verhältnismäßig großer Radius für die Schwenkbewegung der Achse ergibt, der Karren also ziemlich hoch gehoben werden mußte, um ein freies Durchschwingen der Räder zu erreichen. Bei schweren Lasten bedingt somit diese Anordnung der Pendelachsen einen bedeutenden Kraftaufwand für das Anheben des Karrens.
  • Die Erfindung beseitigt die geschilderten Nachteile dadurch, daß die Pendelachsen an kurzen Hebeln schwenkbar gelagert sind, die am Rahmen des Fahrgestells an nach unten ragenden Trägern angeordnet sind. Dadurch wird die Höhe des beim Pendeln vom äußeren Umfang der Räder beschriebenen Kreisabschnitts so gering wie möglich gehalten, so daß bereits ein geringes Anheben des Karrens genügt, um ein Schwingen der Achse von der einen Stellung in die andere zu bewirken. Der Anschlag, der die Achse in der Fahrstellung hält, kann als einfache Leiste ausgebildet und unmittelbar an den Trägern oder an den Hebeln angebracht werden. Es ist auch möglich, diesen Anschlag federnd auszubilden, ihm beispielsweise die Form einer Druckfeder zu geben, wodurch ein elastisches Fahren ermöglicht und eine Schonung der zu transportierenden Güter gewährleistet wird.
  • Infolge der geringen Hubhöhe des Fahrgestells ist es durch die Erfindung ermöglicht, auch mehr als eine Pendelachse vorzusehen, so daß auf diese Weise vierrädrige Karren geschaffen werden können. Dabei kann die eine Achse drehbar mit dem Fahrgestell verbunden sein, um ein Durchfahren von Kurven zu gestatten.
  • Um das Anheben des Fahrgestells bei der Umschaltung der Räder aus der Fahrstellung in die Abstellstellung zu erleichtern, kann es mit einer starren, wahlweise an beiden Enden anbringbaren Deichsel ausgerüstet sein, die einen langen Hebelarm zum Anheben zur Verfügung stellt.
  • Das Fahrgestell nach der Erfindung ist nicht nur zum Transport von Motoren, sondern auch zum Transport von anderen Maschinen und Geräten gut geeignet, wie z. B. von Motorpumpen, Sägen und Montageböcken.
  • In den Figuren ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. i ein zweirädriges Fahrgestell in der Fahrstellung in Seitenansicht, Fig. 2 das Fahrgestell nach Anspruch i nach dem Abstellen, Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2, Fig. 4 die Anordnung eines federnden Anschlags in Seitenansicht, Fig. 5 eine Seitenansicht eines vierrädrigen Karrens in der Fahrstellung, Fig. 6 eine Draufsicht auf Fig. 5, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6, Fig.8 eine Seitenansicht eines anderen vierrädrigen Karrens mit angebrachter Deichsel und Fig. 9 eine Draufsicht auf Fig. B.
  • In den Figuren ist i der Rahmen des Fahrgestells, an dessen Ecken die Abstellstützen 2 angeordnet sind und an dem der Handbügel 3 angebracht ist.
  • Bei der Ausführungsform des Erfindungsgedankens nach den Fig. i bis 3 sind an dem Rahmen i die Träger 4 angeordnet, an denen um die Lager 5 schwenkbar die Pendelarme 6 gelagert sind. Diese Träger sind starr durch die Fahrachse 7 miteinander verbunden, auf der lose dieRäder 8 aufgesteckt sind. Die beiden Träger 4 sind miteinander durch die Traverse 9 verbunden, die als Anschlag für die Pendelarme 6 in der Fahrstellung dient. Wird der Rahmen i mittels des Bügels 3 angehoben, so stellen sich die Vorderstützen 2 auf den Boden auf, und beim weiteren Anheben können nunmehr die Pendelarme 6 mit den Rädern 8 frei durchpendeln und damit von der einen Stellung, z. B. der in Fig. i dargestellten Fahrstellung, in die andere, also in die in Fig. 2 wiedergegebene Raststellung gebracht werden.
  • Die Variante nach Fig. 4 zeigt die Anordnung eines federnden Anschlags, der im dargestellten Beispiel durch eine Druckfeder io gebildet wird, welche die beim Fahren auftretenden Stöße einwandfrei aufnimmt.
  • In den Fig. 5 bis 7 ist die Verwirklichung der Erfindung an einem vierrädrigen Karren dargestellt. Außer dem bereits erwähnten Räderpaar 8 mit den Pendelarmen 6 ist noch ein weiteres Räderpaar 16 vorgesehen, das auf die Achse 17 aufgesteckt ist. Diese ist mittels der Pendelarme 18 bei i9 an den Trägern 20 pendelnd aufgehangen. Die Träger 20 sind durch die Querschiene 21 miteinander verbunden, die an ihren Enden die beiden Führungsbleche 22 trägt, die sich mit den Kugeln 23 von unten gegen die Plattform 24 abstützen. Da die Querschiene 21 um die Achse 25 in Art eines Drehgestells gelagert ist, kann die Fahrachse 17 mit den Rädern 16 um die Achse 25 geschwenkt werden, um das Durchfahren von Kurven zu erleichtern. Das Verbringen der beiden Achsen 7 und 17 in die Fahr- oder in die Abstellstellung geschieht durch abwechselndes Anheben des Karrens mittels der Griffe 3 bzw. 26.
  • Die Fig. 8 und 9 erläutern die Anbringung der Deichsel. Der Wagen entspricht im wesentlichen demjenigen gemäß den Fig. 5 bis 7, doch fehlen die Griffe 3 und 26. Statt dessen ist das Fahrgestell 30 an jedem Ende mit zwei Bügeln 31 ausgerüstet, in die wahlweise eine Deichsel 32 eingeschoben werden kann. Sie ermöglicht es, jeweils das eine Ende des Fahrgestells mit einem großen Hebelarm hochzuheben, so daß die Achsen 33 und 34 mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand von der Fahr- in die Abstellstellung (und umgekehrt) gebracht werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrgestell zum Transport insbesondere von Motoren, Maschinenpumpen, Sägen u. dgl., an dem die Fahrachsen pendelnd aufgehängt sind und sich in der Fahrstellung gegen einen Anschlag legen, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelachsen (7, 17) an am Gestenrahmen (i) nach unten ragenden Trägern (4, 2o) an kurzen Hebeln (6, 18) schwenkbar gelagert sind.
  2. 2. Fahrgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (9) an den Trägern oder an den Hebeln (6, 18) angebracht ist.
  3. 3. Fahrgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (io) federnd ausgebildet ist.
  4. 4. Fahrgestell nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als eine Fahrachse vorgesehen ist.
  5. 5. Fahrgestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der die Pendelachsen (i7) tragenden Trägerpaare (20) auf einem Drehgestell (2i, 22) angeordnet ist.
  6. 6. Fahrgestell nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer starren, wahlweise an seinen beiden Enden anbringbaren Deichsel (32) ausgerüstet ist.
DEP46504A 1949-06-21 1949-06-21 Fahrgestell zum Transport, an dem die Fahrachsen pendelnd aufgehaengt sind Expired DE815451C (de)

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DE815451C true DE815451C (de) 1951-10-01

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DE (1) DE815451C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032674B (de) * 1954-07-14 1958-06-19 Opel Adam Ag Laufrollenanordnung fuer ein Flurfoerdergeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1032674B (de) * 1954-07-14 1958-06-19 Opel Adam Ag Laufrollenanordnung fuer ein Flurfoerdergeraet

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