DE812911C - Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Derivaten des Piperidins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Derivaten des Piperidins

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DE812911C
DE812911C DES2351A DES0002351A DE812911C DE 812911 C DE812911 C DE 812911C DE S2351 A DES2351 A DE S2351A DE S0002351 A DES0002351 A DE S0002351A DE 812911 C DE812911 C DE 812911C
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DE
Germany
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ethyl
piperidine
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substituted derivatives
new substituted
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Expired
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DES2351A
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English (en)
Inventor
Serge Tchelitcheff
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Rhone Poulenc SA
Original Assignee
Rhone Poulenc SA
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D211/00Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings
    • C07D211/04Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D211/06Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D211/36Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D211/56Nitrogen atoms
    • C07D211/58Nitrogen atoms attached in position 4

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Derivaten des Piperidins Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Derivaten des PiDeridlns der alleemeinen Formel wobei R1 einen Alkylrest, R2 und Ra Wasserstoffatome oder Alkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder heterocyclische, gegebenenfalls mehrkernige Reste bedeuten. R2 und R3 können ihrerseits noch miteinander vereinigt sein und mit dem Stickstoffatom, an dem sie sich befinden, einen heterocyclischen Ring bilden, wie beispielsweise einen Piperidinring. R2 und bzw. oder R3 können ihrerseits noch einen tertiären Aminrest enthalten.
  • Erfindungsgemäß werden die vorstehend definierten Verbindungen erhalten, indem man eine Verbindung der alleemeinen Formel mit einer Substanz der allgemeinen Formel umsetzt. In diesen Formeln bedeutet X ein Halogenatom, und R1, RE und R3 haben dieselbe Bedeutung wie oben angeführt.
  • Die Derivate werden ihrerseits hergestellt, indem man von Produkten der folgenden allgemeinen Formel ausgeht (vgl. französische Patentschrift 913 969 und Zusatzpatentschrift 53859) und die Hydroxylgruppe durch ein Halogenatom ersetzt, wobei diese Substitution mit den bekannten Mitteln durchgeführt wird (Einwirkung von SOC12 usw.).
  • Wenn R2 und bzw. oder R3 Wasserstoffatome bedeuten, so ist es natürlich möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten, diese ihrerseits nach allgemein bekannten Verfahren durch andere Reste R2 oder R3 zu ersetzen, wobei die letztgenannten gleichfalls der oben angegebenen Definition entsprechen.
  • Die oben angeführten Reaktionen werden vorzugsweise in der Wärme durchgeführt, wenn nötig unter Druck und gegebenenfalls in Gegenwart von geeigneten Lösungs- oder Verdünnungsmitteln.
  • Wenn R2 einen heterocyclischen Rest, insbesondere einen solchen vom Typ des Pyridins, bedeutet, so ist es vorteilhaft, die Gruppe NHR3 zuvor durch Umsetzung mit Natriumamid in die Natriumverbindung überzuführen.
  • Die erfindungsgemäß erhaltenen Produkte haben I physiologische und antibakterielle, in der Therapie ver-,vertbare Eigenschaften. Sie können gleichfalls als Zwischenprodukte zur Herstellung technischer Verbindungen, z. B. Emulgatoren, Netzmittel u. dgl., dienen. Die folgenden Beispiele zeigen die praktische Anwendung der Erfindung.
  • Beispiel i i-Äthyl-3-aminopiperidin i. i-Äthyl-3-chlorpiperidin. Zu 205 g auf -5° abgekühltem Thionylchlorid fügt man nach und nach im Laufe von il/, Stunden 220 g i-Äthyl-3-oxypiperidin hinzu. Bei der Beendigung der Zugabe beträgt die Temperatur 21'. Man erhitzt die Mischung anschließend auf ioo bis iio° bis zur Beendigung des Entweichens von S02 (2 Stunden), schließlich erhöht man die Temperatur auf i30°. Man bricht das Erhitzen ab, kühlt ab und nimmt in 25o ccm Wasser auf. Man macht mit i5o g Ätzkaliplättchen in Gegenwart von 25o ccm Benzol alkalisch. Man dekantiert, trocknet die benzolische Schicht über Natriumsulfat und rektifiziert. Man erhält 8o g i-Äthyl-3-chlorpiperidin, welches bei 63 bis 64° unter ii mm überdestilliert.
  • 2. i-Äthyl-3-aminopiperidin. Man gibt in ein Bombenrohr 30 g i-Äthyl-3-chlorpiperidin und 68 g flüssiges Ammoniak. Man erhitzt 15 Stunden lang auf 65'. Man öffnet das Bombenrobr, nimmt in 40 ccm Wasser auf, versetzt mit 5o g Ätzkaliplättchen, extrahiert mit 40 ccm Äther, dekantiert und trocknet die ätherische Lösung über Ätzkali, dann rektifiziert man.
  • Das erhaltene i-Äthyl-3-aminopiperidin (18 g) destilliert bei 62' unter 12 mm über. Beispiel 2 i-Äthyl-3-äthylaminopiperidin Man erhitzt 15 Stunden lang im geschlossenen Rohr bei 15o° 15 g i-Äthyl-3-chlorpiperidin, erhalten gemäß Beispiel i, mit 12,5 g blonoäthylamin. Man läßt abkühlen, nimmt in 20 ccm Wasser auf, versetzt mit 25 g Ätzkali, saugt das gebildete Kaliumchlorid ab, extrahiert mit 40 ccm Äther, dekantiert, trocknet die ätherische Schicht über geschmolzenem Ätzkali, dann rektifiziert man. Man erhält 12 g i-Äthyl-3-äthylaminopiperidin, welches bei 72 bis 73' unter 12 mm destilliert.
  • Man stellt auf gleiche Weise her: i-Äthyl-3-dimethylaminopiperidin vom Sdp. 62 bis 64° unter io mm; i-Äthyl-3-diäthylaminopiperidin vom Sdp. io2 bis 1o4° unter 7 mm; i-Äthyl-3-piperidinopiperidin vom Sdp. 124 bis 126° unter 14 mm; i-Äthyl-3-benzylaminopiperidin vom Sdp. 16o bis i61° unter ii mm; i-Äthyl-3-(N-benzyl-N-methyl)-aminopiperidin vom Sdp. 153 bis 154° unter io mm; i-Äthyl-3-(N-phenyl-N-methyl)-aminopiperidin vom Sdp. 162 bis 164° unter io mm; i-Äthyl-3-(N-tetrahydrofurfuryl-N-äthyl)-aminopiperidin vom Sdp. 138 bis 14o° unter 8 mm; i-Äthyl-3-dimethylaminoäthylaminopiperidin vom Sdp. io6 bis io8° unter 9 mm; i-Äthyl-3-diäthylaminoäthylaminopiperidin vom Sdp. 140' unter ii mm; i-Äthyl-3-diäthylaminopentylaminopiperidin vom Sdp. 155' unter 8 mm; i-Äthyl-3-(4'-diäthylaminomethylbenzyl)-aminopiperidin vom Sdp. 211 bis 214° unter 9 mm; i-Äthyl-3-[i'-äthylpiperidyl-(3')]-aminopiperidin vom Sdp. 148 bis i5o° unter io mm; i-Äthyl-3-[6'-methoxychinolyl-(8')]-aminopiperidin vom Sdp. 21o bis 2Z2° unter o,9 mm; Di-[i-äthylpiperidyl-(3)]-(diäthylaminoäthyl)-amin vom Sdp. 187 bis Z89° unter 9 mm.
  • Beispiel 3 Z-Äthyl-3-pyridylaminopiperidin Zu 6,5 g Aminopyridin und 25 ccm Toluol, welche auf ioo° erhitzt werden, gibt man langsam 2,9 g Natriumamid (9o°/0) und nach der Beendigung der Ammoniakentwicklung auf einmal 1o g Z-Äthyl-3-chlorpiperidin. Man erhitzt 3 Stunden am Rückflul3-kühler. Man kühlt ab, nimmt in 25 ccm Wasser und 5o ccm Äther auf. Man dekantiert, wäscht die ätherische Lösung, trocknet sie über geschmolzenem Ätzkali und rektifiziert. Man erhält Zig Z Äthyl-3-pyridylaminopiperidin, welches bei Z56° unter 8 mm siedet. Beispiel 4 Z-Äthyl-3-(N-p-methoxybenzyl-N-pyridyl)-aminopiperidin.
  • Man arbeitet in derselben «'eise, wie in Beispiel 3 angegeben, jedoch mit 14 g p-@lethoxybenzylaminopyridin an Stelle von 6,5 g Aminopyridin, und erhält 13 g 1-Äthyl-3-(N-p-methoxybenzyl-N-pyridyl)-aminopiperidin, welches bei 214 bis 2Z9° unter 1,3 mm siedet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:, Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Derivaten des Piperidins der allgemeinen 1, ormel wobei R1 einen Alkylrest, R2 und R3 Wasserstoffatome oder Alkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder heterocyclische Reste bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daB man eine Verbindung der allgemeinen Formel mit Substanzen der allgemeinen Forme umsetzt, wobei X ein Halogenatom bedeutet und Ri, R2 und R3 die oben bezeichnete Bedeutung haben.
DES2351A 1945-03-12 1950-03-22 Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Derivaten des Piperidins Expired DE812911C (de)

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