DE811052C - Federkraftanlasser fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Federkraftanlasser fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE811052C
DE811052C DEK68A DEK0000068A DE811052C DE 811052 C DE811052 C DE 811052C DE K68 A DEK68 A DE K68A DE K0000068 A DEK0000068 A DE K0000068A DE 811052 C DE811052 C DE 811052C
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DE
Germany
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spring
machine
internal combustion
flywheel
rotation
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Expired
Application number
DEK68A
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English (en)
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DE1607584U (de
Inventor
Josef Hoevel
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Federkraftanlasser für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit Federkraftanlasser, bei dem als Kraftspeicher eine die Kurbelwelle umgebende, entgegengesetzt zum Drehsinn der Maschine aufziehbare Feder dient, die mit ihrem einen Ende am Maschinengestell und mit ihrem anderen Ende in einem drehbaren Gehäuse befestigt ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das drehbare Gehäuse in der Niihe des Schwungrades angeordnet ist, das zum Zwecke des Aufziehens der Feder mit Hilfe eines ein- und ausrückbaren Antriebes entgegengesetzt zum Drehsinn der Maschine bewegt werden kann und dabei nach einem gewissen Verdrehungswinkel das drehbare Gehäuse und die Feder über Klinken, die an ihm befestigt sind und in Kerben des drehbaren Gehäuses eingreifen, mitnimmt. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch eine Brennkraftmaschine, die durch einen Federkraftanlasser angelassen wird; Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 11-I1 der Abb. i. In Abb. 2 ist der Längsschnitt nach der Abb. z durch die Linie I-1 angedeutet; Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 111-1I1 der Abb. 2.
  • Die Brennkraftmaschine ist der Einfachheit halber nur teilweise dargestellt. Ihr Gestell ist mit i bezeichnet. In ihm ist die Kurbelwelle 2 gelagert, die auf einem Ende das Schwungrad 3 trägt. Von der Lagerung der Kurbelwelle ist nur ein Wälzlager :I zu sehen, das in einem Schild 5 des Gestells i gehalten ist. Zwischen dem Gestell i und dem Schwungrad 3 ist der Federkraftanlasser angeordnet, der als Kraftspeicher eine die Kurbelwelle 2 umgebende Spiralfeder 6 hat. Die Spiralfeder 6 ist entgegengesetzt zum Drehsinn der Maschine aufziehbar. Sie ist mit ihrem inneren Ende 7 an einer Nabe 8 des Lagerschildes 5 und damit am Maschinengestell i befestigt. Mit ihrem äußeren Ende 9 ist die Spiralfeder in einem drehbaren Gehäuse io befestigt, welches die Spiralfeder umgibt. Das drehbare Gehäuse ist auf der Nabe 8 bzw. auf dem Lagerschild 5 gelagert. Zum Zweck des Aufziehens der Spiralfeder 6 ist ein das Schwungrad 3 entgegengesetzt zum Drehsinn der Maschine bewegender ein-und ausrückbarer Antrieb vorgesehen. Am Schwungrad sind zwei einander gegenüberliegend ziehende Klinken i i befestigt, die, wenn das Schwungrad durch den ein- und ausrückbaren Antrieb entgegengesetzt zum Drehsinn der Maschine bewegt wird, nach einem gewissen Verdrehungswinkel in Kerben 12 des drehbaren Gehäuses io eingreifen und dieses ebenfalls entgegengesetzt zum Drehsinn der Maschine bewegen, wodurch auch die Spiralfeder 6 mitgenommen und damit gespannt wird. Wenn die Spannung der Feder so groß geworden ist, daß sie ausreicht, um die,Maschine anzulassen, so wird der Antrieb des Schwungrades ausgerückt. Mit diesem Augenblick ist die Spiralfeder 6 frei. Sie kann sich also entspannen. Dies geschieht, indem sie über das drehbare Gehäuse io und die Klinken ii das Schwungrad 3 und damit die Maschine in deren Betriebsdrehrichtung unter Abgabe eines großen Drehmomentes augenblicklich stark beschleunigt und in kurzer Zeit auf eine hohe Drehzahl bringt, wodurch die Maschine mit Sicherheit anspringt. Sobald die Maschine angesprungen ist und ihre Betriebsdrehzahl aufnimmt, werden die Klinken i i durch die auf sie wirkende Fliehkraft aus ihrer Eingriffsstellung mit den Kerben 12 gebracht. Die Maschine kann sich dann unbeeinflußt durch den Federkraftanlasser frei drehen.
  • Wenn die Maschine stillgesetzt wird, bleibt sie in der Regel in einer Stellung stehen, in der die Klinken i i nicht sofort in die Kerben 12 eingreifen. Bei der Betätigung des ein- und ausrückbaren Antriebes für das Schwungrad wird also dieses und damit die Maschine, bevor die Klinken i i in die Kerben 12 eingreifen, um einen gewissen Verdrehungswinkel gedreht. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn sich die Maschine im kalten Zustand befindet, weil nicht von vornherein gleichzeitig die Maschine gedreht und die Spiralfeder angespannt werden muß.
  • Der in der Zeichnung dargestellte ein- und ausrückbare Antrieb für das Schwungrad 3 ist ein Handantrieb, an dessen Stelle natürlich auch ein motorischer Antrieb gewählt werden könnte. Der ein- und ausrückbare Handantrieb besteht aus einer am Schwungrad angebrachten Verzahnung und zwei angetriebenen federbelasteten. Stößeln, die abwechselnd mit der Verzahnung in Eingriff kommen. Die Verzahnung ist mit 13 bezeichnet und in einen Ring 14 eingeschnitten, der mit Hilfe von Bolzen 15, auf denen auch die Klinken i i gelagert sind, am Schwungrad 3 befestigt ist. 16 und 17 sind die genannten Stößel des Antriebs. Diese sind auf je einem Zapfen 18 und i9 gelagert. Die beiden Zapfen 18 und ig liegen in bezug auf einen Drehpunkt 20 einander gegenüber und können durch einen Handhebel 21 um diesen Drehpunkt 2o hin und her geschwenkt werden. Aus diesem Grunde sitzt der Hebel 21 auf einer Welle 22, die an einem Ende eine Scheibe 23 trägt, an der die Zapfen 18 und i9 befestigt sind. Die Zapfen 18 und i9 sind mit ihrer Achse parallel zur Maschinenachse angeordnet, und zwar so, daß die beiden Stößel 16 und 17 in einer Ebene liegen, in der auch der Ring 14 mit seiner Verzahnung 13 liegt. Einer der Zapfen, und zwar der mit 18 bezeichnete, liegt näher an der Maschinenachse als der Zapfen i9. Die beiden Stößel 16 und 17, von denen der eine, 16, länger ist als der andere, 17, greifen hintereinanderliegend abwechselnd in die Verzahnung 13 ein. Der auf dem näher der Maschinenachse liegenden Zapfen 18 gelagerte Stößel 17 ist nach hinten bis in die Nähe der Nabe 24 des anderen Stößels 16 verlängert.
  • Zum Antrieb des Schwungrades 3 wird der Handhebel 21 um den Winkel a hin und her geschwenkt. Der Winkel a wird dabei durch Anschläge 25 und 26 bestimmt. Will man den Antrieb, wenn die Spiralfeder 6 gespannt ist, ausrücken, so bringt man den Handhebel 21 in die strichpunktiert gezeichnete Stellung, in der er durch eine Rast 28 gehalten wird. Bei dem Verschieben des Handhebels 21 in die strichpunktierte Stellung kommen die Stößel 16 und 17 außer Eingriff mit der Verzahnung 13, wodurch also der Antrieb des Schwungrades ausgerückt und die Spiralfeder für das Auslassen der Maschine freigegeben wird. Die Verlängerung der Klinke 17 bis in die Nähe der Nabe 24 der Klinke 16 hat die Wirkung, daß bei der Verschiebung des Handhebels 21 in die strichpunktierte Stellung beide Klinken 16 und 17 wirklich ausgerückt werden. Die Nabe 24 nimmt nämlich dabei über die Verlängerung die Klinke 17 mit. Diese legt sich gegen die Klinke 16 an, wodurch auch diese im Sinne des Ausrückens mitgenommen wird. 27 sind Federn, die die Klinken 16 und 17 mit der Verzahnung 13 zum Eingriff bringen, wenn der Hebel 21 in die Betätigungsstellung gebracht wird.
  • Die Klinken i i sind durch Federn 29 so belastet, daß sie zum Spannen der Spiralfeder 6 in die Kerben 12 gedrückt werden. Die Spannung der Federn 29 wird jedoch beim Lauf der Maschine durch die auf die Klinken i i wirkende Fliehkraft überwunden.
  • Die Drehrichtung der Maschine ist in Abb.2 durch einen Pfeil angedeutet.
  • Die Erfindung ist nicht beschränkt auf einen Federkraftanlasser mit Spiralfeder, sondern gilt auch für Federkraftanlasser mit z. B Schrauben-oder Druckfedern usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftmaschinemit Federkraftanlasser, bei dem als Kraftspeicher eine die Kurbelwelle umgebende, entgegengesetzt -zum Drehsinn der Maschine aufziehbare Feder dient, die mit ihrem einen Ende am Maschinengestell und mit ihrem anderen Ende in einem drehbaren Gehäuse befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daB das drehbare Gehäuse in der Nähe des Schwungrades angeordnet ist, das zum Zwecke des Aufziehens der Feder mit Hilfe eines ein- und ausrückbaren Antriebes entgegengesetzt zum Drehsinn der Maschine bewegt werden kann und dabei nach einem gewissen Verdrehungswinkel das drehbare Gehäuse und die Feder über Klinken, die an ihm befestigt sind und in Kerben des drehbaren Gehäuses eingreifen, mitnimmt. a. Brennkraftmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB zwei der Klinken zur Mitnahme des drehbaren Federgehäuses am Schwungrad einander gegenüberliegend angeordnet sind.
DEK68A 1949-10-11 1949-10-11 Federkraftanlasser fuer Brennkraftmaschinen Expired DE811052C (de)

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DEK68A DE811052C (de) 1949-10-11 1949-10-11 Federkraftanlasser fuer Brennkraftmaschinen

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DE811052C true DE811052C (de) 1951-08-16

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DE (1) DE811052C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031580B (de) * 1956-01-21 1958-06-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Aufzugeinrichtung an Federkraftanlassern fuer Brennkraftmaschinen
DE1245643B (de) * 1962-11-03 1967-07-27 Rockwell G M B H Federkraftandrehmotor fuer Brennkraftmotoren
DE2656614A1 (de) * 1975-12-20 1977-06-30 Honda Motor Co Ltd Vorrichtung zum spannen einer spiralfeder in einer maschinen-starteinrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031580B (de) * 1956-01-21 1958-06-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Aufzugeinrichtung an Federkraftanlassern fuer Brennkraftmaschinen
DE1245643B (de) * 1962-11-03 1967-07-27 Rockwell G M B H Federkraftandrehmotor fuer Brennkraftmotoren
DE2656614A1 (de) * 1975-12-20 1977-06-30 Honda Motor Co Ltd Vorrichtung zum spannen einer spiralfeder in einer maschinen-starteinrichtung

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