DE81069C - - Google Patents
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- detonator
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar in Fig. 1, 3,
5 und 7 im Längsschnitt und in Fig. 2, 4, 6 und 8 in Oberansicht.
Fig. ι und 2 stellen einen Zünder dar, bei welchem die Sprengkapsel k durch Aufstecken
auf das Holzstäbchen s befestigt und an dessen Ende das Zündblättchen ^ eingeschoben ist,
Fig. 3 und 4 einen Zünder, bestehend aus dem Holzstäbchen s, dem Zündblättchen \ und
der Holz- oder Papierhülse h, in welche die Sprengkapsel k eingeschoben wird;
Fig. 5 und 6 stellen einen Zünder dar, dessen Zuleitungsdrähte d in den Guttaperchaüberzug
b eingehüllt sind.
Mit ρ ist das Holzstäbchen bezeichnet, in das zugleich das Zündblättchen \ eingeschoben
ist.
Das Holzstäbchen mit Zündblättchen steckt in der Zündkapsel k.
Fig. 7 und 8 ist ein Glühzünder, bestehend aus dem Holzstäbchen s, den Drähten d, die
am Ende des Stäbchens etwas vorstehen und zu Oesen umgebogen sind. In diesen wird der
Glühdraht η durch Klemmen festgehalten. Der Hohlraum χ ist mit lockerer Schiefsbaumwolle
ausgefüllt.
Zu diesen Zündern wird ein aus weichem Holze hergestelltes Stäbchen von rundem Querschnitt,
welches gegenüberstehend Nuthen zur Aufnahme der Zuleitungsdrähte besitzt, verwendet.
Diese Stäbchen werden von ihrer Feuchtigkeit befreit und dann in ein heifses Gemisch von Leinöl und Harz oder Paraffin,
Ceresin und Harz oder ähnliche isolirende Materialien eingetaucht, bis sie davon durchdrungen
sind. Hierauf werden die Drähte in die Nuthen der Stäbchen eingeführt und die Stäbchen dann durch enger werdende Matrizen
gezogen, wodurch der Querschnitt verringert, die Nuthen vollkommen geschlossen und die
Drähte eingehüllt werden. Nach dieser Behandlung erhalten die Stäbchen noch einen
Ueberzug, bestehend aus einer Mischung von Guttapercha, Leinöl und Harz oder Asphalt.
Die Stäbchen können auch aus einer Papiermasse, sonst aber wie vorstehend beschrieben
hergestellt werden.
Soll die Sprengkapsel dem Zünder an Ort und Stelle, wo derselbe Verwendung findet,
zugefügt werden, so trägt das Stäbchen eine Hülse aus Holz oder Papierstoff, wie Fig. 3
zeigt, in welche die Kapsel eingeschoben wird.
Bei Zündungen unter Wasser wird man sich der in Fig. 5 und 6 dargestellten Zünder bedienen,
wobei das Holzstäbchen in kürzerer Form zur Anwendung kommt.
Das Stäbchen erhält eine einfache sichere Isolirung und wird die Vereinigung desselben
mit der Sprengkapsel auf die einfachste Weise ermöglicht, indem letztere nur auf- oder eingesteckt
zu werden braucht. Bei Anwendung der in Fig. 3 und 4 dargestellten Zünder ist deren Transport ungefährlich, indem man die
Zündkapsel am Orte des Gebrauchs einschieben kann. Dann können die Zuleitungsdrä'hte ganz
aus Eisen sein, weil die Drahtenden mit der Zündmischung nicht in directe
kommen.
kommen.
Diese Zünder sind bisher bekannten gegenüber einfacher und bedeutend billiger herzustellen
und bewirken eine sichere Zündung.
Berührung
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein elektrischerFunkenzünder, gekennzeichnet durch ein rundes, aus Holz oder Papiermasse bestehendes Stäbchen, dessen die Leitungsdrähte aufnehmende Nuthen dadurch geschlossen werden, dafs das Stäbchen durch eine Matrize gezogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81069C true DE81069C (de) |
Family
ID=353575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81069D Active DE81069C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81069C (de) |
-
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