DE81043C - - Google Patents

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DE81043C
DE81043C DENDAT81043D DE81043DA DE81043C DE 81043 C DE81043 C DE 81043C DE NDAT81043 D DENDAT81043 D DE NDAT81043D DE 81043D A DE81043D A DE 81043DA DE 81043 C DE81043 C DE 81043C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/002Arrangements for interconnection not involving centralised switching with subscriber controlled access to a line, i.e. key telephone systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1894 ab.
Die Fig. 1 zeigt die Schaltung zweier Fernsprechstellen für kleinen Betrieb, in welchen beim Sprechen ein Mikrophon und Fernsprecher mit geringem Widerstände hinter einander geschaltet sind, die durch eine einzige Batterie, welche sowohl zum Wecken als zum Sprechen dient, mit einander unter Verbindung durch drei Leitungsdrähte betrieben werden.
Die Fernsprechstelle besitzt aufser dem Mikrophon M, dem Fernhörer T noch einen gewöhnlichen Wecker W und selbsttätigen Umschalter U mit dem Stromschlufsstück r, das bei angehängtem Fernhörer, und den Stromschlufsstücken a1 und a2, die bei abgenommenem Fernhörer mit dem Umschalterhebel h in Verbindung kommen. Von den drei Klemmen B, ι und 2 ist B einerseits durch den Wecker W mit dem Ruhestromschlufsstück r, andererseits durch den Fernhörer T, das Mikrophon M mit dem Stromschlufsstück al verbunden, die Klemme 1 steht mit dem Umschalterhebel h und die Klemme 2 mit dem Stromschlufsstück α2 in Verbindung. Um nun ohne Hinzufügung des gebräuchlichen Drucktasters einen Rufstrom nach der anderen Stelle senden und gleichzeitig die Batterie für das Sprechen so einschalten zu können, dafs während des Abnehmens der Fernhörer ein Strom die Sprechapparate durchfliefst, sind die Klemmen B der beiden Apparate mit den entgegengesetzten Polen der vorhandenen Batterie ZK verbunden, aufserdem ist aber diejenige Leitung P, welche bei der Stelle I zur Klemme 1 des Apparates geführt ist, mit der Klemme 2 des Apparates II verbunden, ebenso umgekehrt die bei der Stelle I mit der Klemme 2 verbundene Leitung Z2 bei der Stelle II mit der Klemme 1. Beim Abheben des Fernhörers an einer Stelle, z. B. bei I, geht ein von Z ausgehender Strom zur Klemme B, T, M, a1, a'2, Klemme 2, Z2, bei Stelle II zur Klemme 1, U, Ruhestromschlufsstück r, W, Klemme B zum K-PoI zurück.
Sobald die Stelle II den Fernhörer vom Haken nimmt, geht der Strom bei der Stelle I von der Klemme 1 des Apparates durch die Leitung Z1, bei der Stelle II zur Klemme 2 über, a- und al durch die Sprechapparate, es sind also für das Sprechen die beiden Leitungen Z1 und Z2 als Rückleitungen eingeschaltet.
Die Fig. 2 zeigt unter Benutzung des bekannten Stöpsellinienwählers die Verbindung dreier Sprechstellen in der Weise, dafs die Stelle I die anderen Stellen (II und III) getrennt anrufen und ebenso von denselben gerufen werden kann, wogegen die Stellen II und III nicht mit einander in Verkehr treten können, eine sogen, einseitige Linienwählerverbindung; bei der Stelle I ist die Klemme B mit einem Linienwählerstöpsel versehen, welcher im Ruhezustande in das Stöpselloch 1 gesteckt wird, welches durch eine gemeinsame Leitung Z1 mit den Klemmen 2 der anderen Apparate in Verbindung steht. Der Zinkpol der gemeinsamen Batterie von etwa drei Elementen ist durch die Leitung I B mit den Klemmen J3 der anderen Apparate verbunden, aufserdem führen die einzelnen Leitungen vom Linienwähler zu den Klemmen 1 der anderen Apparate, z. B. vom Stöpselloch 2 des Linienwählers die Leitung Z2 zur Klemme 1 des Apparates II, vom Stöpsel-
loch 3 die Leitung I3 zur Klemme ι des Apparates III.
Will die Stelle I mit einer anderen Stelle, z. B. mit II sprechen, so wird der Linienwählerstöpsel aus dem Loch ι gezogen und in das Loch 2 gesteckt; damit wird die Stelle I von der eigenen Anrufleitung P isolirt, dagegen mit der zur Klemme 1 der Stelle II führenden Leitung /2 verbunden. Beim Abheben des Fernhörers in I geht der Strom vom Z-PoI zur Leitung / B, zur Klemme B des Apparates II durch den Wecker W zum Stromschlufsstück r, zum Hebel h, Klemme 1, /2, Stöpselloch 2 des Linienwählers bei I durch B, T, M über a\ a'2 zum K-PoI der Batterie zurück; sobald die Stelle II den Fernhörer vom Haken nimmt, wird bei dieser an Stelle des Weckers der Sprechapparat eingeschaltet.
Will eine der Seitenstationen, z. B. Stelle II die Stelle I rufen, während der Stöpsel in P steckt, so verfolgt bei abgenommenem Fernhörer der Strom den Weg von Z durch /, B, Station II, B, T, M, a\ a-, Klemme 2, l\ Stöpselloch 1 des Linienwählers bei I durch B, Wecker W, r, h zum K-PoI zurück. Wird bei I der Fernhörer vom Haken genommen, so ist wiederum hier statt des Weckerkreises der Sprechkreis eingeschaltet, beide Stellen können mit einander sprechen.
Die Fig. 3 zeigt einen Linienwähler und eine Schaltung, die dazu dienen, mehrere Fernsprechstellen mit unmittelbarer Schaltung des Mikrophons unter einander in gegenseitigen Verkehr zu bringen. Aus der Figur ist zunächst zu ersehen, dafs die Klemme 2 nebst dem betreffenden Stromschlufsstück a- fortgelassen ist, es kann jedoch derselbe Apparat, wie bei Fig. ι und 2 angegeben, verwendet und bei der Einschaltung die Klemme 2 freigelassen werden.
Jede Stelle erhält einen Linienwähler, welcher zum Anruf der anderen Sprechstellen, wie gewöhnlich , ebenso viele Stöpsellöcher enthält, als andere Stellen anzurufen sind. Aufserdem aber erhält der Linienwähler jeder Stelle ein Stöpselloch k mit Klinkenumschalter D, der aus einem Hebel D1, einem unteren Stromschlufsstück D2 und einem oberen Stromschlufsstück D3 besteht (s. Fig. 3 a). Der Hebel D1 ist mit einem isolirten Stück i versehen, welches unter dem Druck des federnden Hebels D1 in das Stöpselloch hineinragt, so lange nicht ein Stöpsel in demselben steckt; in diesem Falle tritt D1 mit D3 in Verbindung. Wird ein Stöpsel in das Loch gesteckt, so wird das Isolirstück i zurückgedrückt und D1 tritt mit D2 in Verbindung (s. Fig. 3).. Es sind verbunden mit Klemme / B die eigene Leitung, an welcher aufserdem ein Stöpsel mit Schnur s befestigt ist, die Klemme 1 des Apparates mit dem Klinkenhebel D1, das Klinkenstromschlufsstück D- mit dem Z-PoI, das Klinkenstromschlulsstück D 3 mit dem K-PoI der gemeinsamen Anruf- und Sprechbatterie ZK. Im Ruhezustande steckt bei allen Stellen der Stöpsel im Stöpselloche k und ist der Z-PoI der Batterie dadurch über D2, £>' mit der Klemme 1 des Apparates verbunden. (Es ist selbstverständlich gleichgültig, ob an II und III die Batteriepole und bei der Verbindung des Apparates die Klemmen B und 1 gewechselt werden.) Will eine Stelle, z. B. I, eine andere Stelle, z. B. IV, wecken, so wird der Stöpsel aus k gezogen und dadurch die zur Klemme 1 des Apparates geführte Batterie umgeschaltet, deren Kohlepol nunmehr über D3, D[ mit der Apparatklemme 1 verbunden ist. Der Stöpsel wird nun in das betreffende Stöpselloch, z. B. IV gesteckt, und ist damit die Verbindung derartig hergestellt, dafs beim Abnehmen des Fernhörers an der Stelle I ein Anrufstrom durch den Wecker W bei der Stelle IV geht, nämlich von Z bei Stelle IV über £>2, D1 zur Apparatklemme i, /;, r, W, durch /4, das (gestöpselte) Stöpselloch 4 bei Stelle I, die Schnur.?, Klemme B, T, M, a-, h, Apparatklemme 1, D\ D3 zum K-PoI der Batterie zurück; wird nun bei der Stelle IV der Fernhörer vom Haken genommen, ohne dafs der Stöpsel aus k entfernt wird, so sind auch bei IV die Sprechapparate an Stelle des Weckers eingeschaltet. Nach Beendigung des Gespräches ist bei Stelle I der Stöpsel wiederum in k zu stecken.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Ansprüche:
    ι . Eine Schaltung für Fernsprechstellen mit unmittelbar eingeschaltetem Mikrophon, dadurch gekennzeichnet, dafs an eine Klemme (B) des Apparates neben einander der Wecker und die Sprechapparate angeschlossen sind, von welchen bei angehängtem Fernhörer der Wecker mit dem Ruhestromschlufsstück (r) des Umschalters verbunden, der Stromkreis des Sprechapparates aber an einem offenen Arbeitsstrotnschlufsstück (a1) endigt, eine zweite Klemme (1) mit dem Umschalterhebel (h) und eine dritte Klemme (2) mit einem bei angehängtem Fernhörer isolirten Stromschlufsstück (a~) verbunden ist, dafs beim Abnehmen des Fernhörers an Stelle des Ruhestromschlufsstückes die beiden Arbeitsstromschlufsstücke eingeschaltet werden, dafs eine Ruf- und Sprechbatterie mit dem einen Pole zur Batterieklemme des einen Apparates, mit dem anderen Pole zur Batterieklemme des z\veiten Apparates verbunden ist, während die beiden anderen Klemmen der Apparate derart mit einander in Verbindung gebracht werden, dafs die Klemme (1) des einen Apparates mit der Klemme (2) des anderen Apparates durch Leitungen verbunden wer-
    den j dafs endlich beim Abnehmen des Fernhörers auf der einen Stelle der Weckerkreis, auf der rufenden Stelle die Sprechapparate eingeschaltet werden, während auf der gerufenen Stelle der Wecker ertönt, und dafs beim Abnehmen des Fernhörers an letzterer Stelle auch hier die Sprechapparate eingeschaltet werden.
    2. Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Schaltung für einseitige Linienwählerverbindung, bei welcher eine Centralstelle einen Linienwähler erhält, dessen im Ruhezustande steckender Stöpsel mit der Klemme (B) des Apparates verbunden wird, wogegen die beiden anderen Klemmen (i und 2) mit dem einen Pol der gemeinsamen Anruf- und Sprechbatterie verbunden sind, deren zweiter Pol ,mit den Klemmen (B) der anderen Apparate verbunden ist, so dafs in diesem Zustande die Centralstelle von den Seitenstellen angerufen werden kann, wogegen der Anruf von der Centralstelle zu den einzelnen Stellen durch Einstecken des Stöpsels in das betreffende Stöpselloch erfolgt, in welcher Stellung die Stelle (I) von den übrigen Stationen nicht angerufen werden kann.
    3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Schaltung mit einem Linienwähler, welcher aufser den Stöpsellöchern für die anderen Stellen noch ein Stöpselloch mit Klinke (Hebelumschalter) besitzt, dessen Hebel mit dem eigenen Apparat und dessen beide Stromschlufsstücke mit den Batteriepolen der gemeinsamen Ruf- und Sprechbatterie verbunden sind, und welche dazu dient, zum Anruf einer anderen Stelle durch Ausziehen des Stöpsels, welcher gleichzeitig zur Verbindung mit der gewünschten Stelle dient, die Pole der Anruf- und Sprechbatterie umzuschalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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