DE810403C - Anordnung zur Erleichterung der Einstellung des Abstimmkreises eines Hochfrequenzgeraetes, vorzugsweise eines Rundfunkempfaengers mit Kurzwellenbereich - Google Patents

Anordnung zur Erleichterung der Einstellung des Abstimmkreises eines Hochfrequenzgeraetes, vorzugsweise eines Rundfunkempfaengers mit Kurzwellenbereich

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DE810403C
DE810403C DES917A DES0000917A DE810403C DE 810403 C DE810403 C DE 810403C DE S917 A DES917 A DE S917A DE S0000917 A DES0000917 A DE S0000917A DE 810403 C DE810403 C DE 810403C
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DE
Germany
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capacitor
tuning
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arrangement
radio receiver
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Expired
Application number
DES917A
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English (en)
Inventor
Heinz Steuerthal
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/54Amplifiers using transit-time effect in tubes or semiconductor devices
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/38Multiple capacitors, e.g. ganged
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erleichterung der Einstellung des Abstimmkreises eines Hochfrequenzgerätes, vorzugsweise eines Rundfunkempfängers mit Kurzwellenbereich Um bei der Frequenzänderung mittels eines Drehkondensators einen größeren Wellenbereich zu beherrschen, muß die Betragsänderung des Abstimmkondensators entsprechend groß sein. Dies bedeutet für die Abstimmung dann Schwierigkeiten, wenn die einzustellenden Wellenlängen nur geringe Differenzen voneinander haben, wenn z. B. bei einem Rundfunkempfänger die Stationen auf der Wellenskala dicht nebeneinanderliegen oder nur eine ganz geringe Breite im Einzelfall einnehmen. Mit diesen Schwierigkeiten hat man es bei Rundfunkempfängern vornehmlich nur im Kurzwellenbereich zu tun.
  • Es sind bereits mechanische Mittel zur t`berwindung dieser Schwierigkeiten bekanntgeworden, z. B. hat man das Übersetzungsverhältnis zwischen der lVinkeldrehung des Einstellknopfes und der Welle des Abstimmkoridensatorsfür den Kurzwellenbereich geändert. Derartige mechanische Hilfsmittel sind nicht nur umständlich, sondern haben auch den Nachteil, daß sie leicht versagen und dann unter Umständen eine Abstimmung im Kurzwellenbereich überhaupt unmöglich machen.
  • Bei einer Anordnung zur Erleichterung der Einstellung des Hochfrequenzgerätes,vorzugsweise eines Rundfunkempfängers mit Kurzwellenbereich, ist erfindungsgemäß zwischen dem Einstellknopf einerseits und dem oder den Abstimmdrehkondensatoren andererseits ein freies Winkelspiel für den Einstellknopf gelassen. Dieses Winkelspiel soll zur Verstellung eines kleineren Zusatzkondensators zwischen seinem kleinsten und seinem größten Betrag ausgenutzt werden. Bei jeder Umkehrung der Verstellrichtung des Abstimmhauptkondensators ändert sich vorher im Sinne der beabsichtigten Änderung der gesamten Abstimmkapazität die kleine Zusatzkapazität. Wenn also beispielsweise, um zu einer größeren Wellenlänge überzugehen, die Kapazität des Abstimmkondensators durch Drehen des Einstellknopfes in der einen Richtung vergrößert wird, so wird zunächst innerhalb des freien Winkelspiels der kleine Kondensator bis zur vollsten Größe seiner Kapazität eingeschaltet, und von da an erst werden die drehbaren Platten der eigentlichen Abstimmkondensatoren mitgenommen. Umgekehrt wird zunächst die Kapazität des kleinen Kondensators unter Ausnutzung eines freien Winkelspiels auf den niedrigsten Wert gebracht, wenn durch eine entgegengesetzte Verdrehung des Einstellknopfes eine kürzere Wellenlänge eingestellt werden soll. Um also eine bestimmte kurze Wellenlänge einzustellen, die im allgemeinen schwer einzustellen ist, weil sie einen besonders schmalen Bereich auf der Wellenskala einnimmt, kann man so verfahren, daß man über den schließlich richtigen Einstellpunkt hinausdreht und dann durch eine geringe Verdrehung des Einstellknopfes in umgekehrter Richtung den gesuchten Einstellpunkt erreicht. So lange nämlich innerhalb des freien Winkelspiels des Einstellknopfes der kleine Zusatzdrehkondensator seinen Wert ändert, befindet man sich in einem Einstellbereich mit wesentlich flacherem Verlauf, als wenn durch denselben Einstellknopf die wesentlich größeren Drehkondensatoren verstellt werden.
  • Der kleine Zusatzkondensator bildet nun zwar ein besonderes bewegliches Kondensatorsystem innerhalb der übrigen, so daß man den Anschluß seiner Kapazität an die übrige Schaltung durch eine bgwegliche Drahtverbindung oder durch einen Schleifkontakt herstellen könnte. Beides ist ungünstig, weil derartige Verbindungen sich lösen oder brechen können und weil ein Schleifkontakt unsicher ist. Es ist daher vorteilhafter, die kleine Zusatzkapazität auf kapazitivem Weg an die Schaltung bzw. an die Abstimmkondensatoren anzuschalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in einer schematischen Abbildung unter Fortlassung aller zur Erläuterung nicht notwendigen Einzelheiten wiedergegeben.
  • In der Abbildung ist die Eingangsschaltung eines Verstärkers mit zwei Abstimmkondensatoren i und :2 angedeutet. Die Verstellung der Kondensatoren erfolgt mittels einer Antriebsachse 3, deren mechanische Verbindung mit den Abstimmkondensatoren nicht gezeichnet ist. Am linken Ende der Achse 3 ist ein Drehknopf zu denken. Starr verbunden mit der Achse 3 ist ein drehbarer Kapazitätsflügel 4. Die Gegenplatte 5 dieses Kondensators weist einen Ausschnitt 6 auf, und in der Winkelstellung des Flügels 4, die gezeichnet ist, hat die Kapazität zwischen den Kondensatorplatten 4 und 5 den niedrigsten Wert. Wird die Antriebsachse 3 um 9o° nach links gedreht, so stehen die Flügel 4 mit ihrer ganzen Fläche vor der Gegenplatte 5, so daß also der Höchstbetrag der Kapazität dieses kleinen Zusatzkondensators erreicht ist. Auf der Rückseite der Kondensatorplatte 5 ist eine kreisringförmige Scheibe 7 angeordnet, welche, wie gestrichelt angedeutet ist, die Kapazitätsankopplung des Kondensators 4, 5 an die Abstimmkondensatoren r und 2 herstellt.
  • Der Konden.satorflügel 4 greift mit einer Mitnehmerstange 8 in die Aussparung 6 der Gegenplatte 5 ein. Die Folge davon ist, daß die relative Winkeldrehung zwischen den Platten 4 und 5 auf das Maß begrenzt ist, das der Stab 8 innerhalb der Aussparung 6 findet. Dreht man also in der gezeichneten gegenseitigen Winkellage der Teile 4 und 5 die Antriebsachse 3 entgegen dem Uhrzeigersinn, so ändert sich zunächst die gegenseitige Überdeckung und somit die Kapazität zwischen den beiden Elektroden 4 und 5. Von da an kann sich dieser Betrag nicht mehr ändern, so daß die weitere Verdrehung der Achse 3 nunmehr lediglich die Hauptabstimmkondensatoren betrifft. Erst bei Rückwärtsdrehung der Antriebsachse 3 wird wiederum das Winkelspiel, welches der Stab 8 in der Aussparung 6 findet, ausgenutzt, um vorweg den kleinen Kondensator 4, 5 zu ändern.
  • Die Anordnung eines Mitnehmerstabes 8 in einer Aussparung 6 stellt nur ein Beispiel der für diesen Zweck gegebenen Möglichkeiten dar. Es kann z. B. auch mit dem Kondensator 4 eine Gabel verbunden sein, zwischen deren beiden Zinken ein Mitnehmerstift der Kondensatorplatte 5 sich befindet. Auch durch eine solche oder eine gleichwertige Anordnung wird erreicht, daß die Kondensatorplatte 5 sich erst dann bei einer Verdrehung der Antriebsachse 3 ebenfalls verdreht, wenn das durch die Gabel gebotene Winkelspiel verbraucht ist.
  • Die die Einstellung erleichternde Verflachung der Einstellcharakteristik durch den kleinen vorauslaufend verstellten Zusatzkondensator hat ihre besondere Bedeutung für den Kurzwellenbereich. Es sei aber darauf hingewiesen, daß die vorteilhafte Wirkung nicht nur im Kurzwellenbereich, sondern auch im Bereich längerer Wellen erhalten bleibt. Auch dort wird eine scharfe Einstellung wesentlich erleichtert, was für mechanische Anordnungen, bei denen nur für den Kurzwellenbereich das Übersetzungsverhältnis zwischen Drehknopf und Drehkondensator geändert wird, nicht zutrifft.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Einstellung zunächst bei dem kleinen Drehkondensator. Erst nachdem das freie Spiel für diesen Zusatzkondensator verbraucht ist, wird der Hauptabstimmkondensator verstellt, und zwar im gleichen Sinne. Es ist also zwischen dem Drehknopf der Welle 3 des Hauptdrehkondensators und diesem Drehkondensator ein freies Spiel vorgesehen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung bleibt die bisher übliche Antriebswelle des Abstimmkondensators unverändert. Es ist also die Welle 3 starr mit dem drehbaren Teil des Abstimmkondensators gekuppelt. Zusätzlich ist auf dieser Welle 3 der in der Figur erkennbare Doppelflügel 4 des kleinen Zusatzkondensators angebracht. Zu diesem gehört als Stator die Gegenelektrode 5, die auf der Welle 3 leicht drehbar angeordnet ist und bei einer Verdrehung der Welle 3 sich nicht mitdreht, solange nicht der Stab 8 im Flügel 4 des kleinen Kondensators die Elektrode 5 mitnimmt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß, wenn beispielsweise durch eine Drehung der Welle 3 im L"hrzeigersinn der Hauptabsti.mmkondensator seine Kapazität vergrößert, für den Zusatzkondensator das Gegenteil gilt, d.li. bei einer Rechtsdrehung verringert sich seine Kapazität. Die Änderungen des Hauptkondensators erfolgen also bei Beginn einer Verstellung gleichzeitig und gegensinnig, bis das freie Spiel beim kleinen Kondensator ausgenutzt ist. Es kommt also bei jeder Verstellung zunächst nur eine Kapazitätsänderung entsprechend der Differenz zwischen Hauptabstimmkondensator und Zusatzkondensator zur Wirkung, wodurch die Wellenlängenänderung, bezogen auf die Winkeldrehung des Einstellknopfes bei Beginn jeder Verstellung, flacher verläuft als nachher nach Verbrauch des freien Spiels für den kleinen Zusatzkondensator. Dadurch wird die Einstellung auf eine bestimmte Wellenlänge mit gleicher Wirkung leichter gemacht als bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Anordnung zur Erleichterung der Einstellung des Abstimmkreises eines Hochfrequenzgerätes, vorzugsweise eines Rundfunkempfängers mit Kurzwellenbereich, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Abstimmdrehkondensator ein kleinerer Drehkondensator parallel geschaltet und mit dem Abstimmdrehkondensator mit Spiel gekuppelt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator des kleinen Drehkondensators erst am Ende des für seine Verstellung gelassenen Spiels von der Antriebswelle des Abstimmdrehkondensators mitgenommen wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Drehkondensator innerhalb des ihm gelassenen freien Spiels bei Verdrehung der Welle des Abstimmdrehkondensators gegenläufig zum Abstimmkondensator geändert wird.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstimmdrehkondensator erst am Ende des Verstell'bereiches des kleinen Drehkondensators verstellt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch t oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Drehkondensator an dem Abstimmkreis kapazitiv angeschlossen ist.
DES917A 1949-12-03 1949-12-03 Anordnung zur Erleichterung der Einstellung des Abstimmkreises eines Hochfrequenzgeraetes, vorzugsweise eines Rundfunkempfaengers mit Kurzwellenbereich Expired DE810403C (de)

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