DE768089C - Nachdreheinrichtung mit einstellbarem UEbersetzungsverhaeltnis zwischen Vorlauf- und Nachlaufglied - Google Patents

Nachdreheinrichtung mit einstellbarem UEbersetzungsverhaeltnis zwischen Vorlauf- und Nachlaufglied

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DE768089C
DE768089C DES134574D DES0134574D DE768089C DE 768089 C DE768089 C DE 768089C DE S134574 D DES134574 D DE S134574D DE S0134574 D DES0134574 D DE S0134574D DE 768089 C DE768089 C DE 768089C
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Robert Dipl-Ing Helwig
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/121Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns)
    • G05D3/122Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns) without modulation

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Nachdreheinrichtung mit einstellbarem Übersetzungsverhältnis zwischen Vorlauf- und Nachlaufglied Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zurr Einstellung, insbesondere Ferneins:beIlltwng, eines Organfis auf eine Weggröße c - V, wobei der Faktor c .ein beliebiger Wert einer gegebenen Wertreihe und der Faktor V eine beliebig verän@derLiche Weggröße isst. Soll bespielisweIse eine Welle naicheinan@der auf Winkelbeträge eingestellt werden, deren erster o,5 V, deren zweifiter 1,5 V, deren @dritter 2 V usw. iet, d. h. allgemein ,auf posü!tive oder negative Vielfache o,dier Teilbeträge eines selbst veränderlichen Wdnkelis eingestellt werden, @so könnte man an sich ein . einflaches Gesichwindigkei:tswechselgetri,eJb,e, verwenden, das mit einer entsprechenden Anzahl von Übersetzungs;s.tufen ausgerüstet @iist, die wahlweiee eingeschaltet werden können: Da über ein übersetzüngsgetriebe nur eine Multiplikation der Gesch;wiin@diigL,eit entsprechend dem eingeschalteten UU-bersetzungsverhältni.s vornimmt, müßte man bei .einer Änderung des Faktors c die Welle zunächst wieder in die Nwllistellung zurückbringen, bevor der neue Winkelwerit c - y eingestellt werden kann. Durch diese, RücksitelLung würde aber einerseits ein beträchtlicher Zeitverlust entstehen.. Andererseits würde insbesondere bei einer FeTneinsteLlung die Rückstellvorrichtung einen erihebil:ichen Aufwand bedingen. Die Erfindung löst die Aufgabe in einfacher Weise, ohne daß beim Übergang von einem auf den anderen Wert von c eine Rückstellung erforderlich wird. Sie besteht darin, daß jedem Wert von c eine Wegspeichereinrichtüng zugeordnet ist, die dauernd mit dem die Weggröße V führenden Glied oder mit :dem einzustellenden Organ über ein derartiges Übersetzungsgetriebe verbunden ist, daß ihre Stellung laufend das Produkt aus dem ihr zugeordneten Wert c und der Weggröße V oder einen dieses Produkt als Faktor enthaltenden Stellungswert ausdrückt, und daß eine z. B. zwischen jeder Speichereinrichtung und dem einzustellenden Organ oder dem die Weggröße #p führenden Glied angeordnete Stellungsvergleichseinrichtu g vorhanden -ist, tvelche die von Hand oder selbsttätig erfolgende Verstellung des Organs auf eine andere der an den Wegspeichereinrichtungen gespeicherten Weggrößen ohne vorherige Rückstellung auf Null zuläßt.
  • Die Erfindung wird an Hand derZeichnu g noch näher beschrieben, die einige Ausführungsbeispiele in schematischer Darstellung enthält. Es zeigt Fig. i eine Einrichtung zum Fernübertragen einer Winkelgröße c - V für vier verschiedene Werte von c, Fig. 2 eine andere Ausführungsform, Fig.3 eine weitere Ausführungsform mit einem Hilfsmotor, Fig. q. eine Abänderung mit besonderen Speichergetrieben, Fng. 5 eine Ausführungsform mit Anzeigeeinrichtungen für den gespeicherten Wert und Fig. 6 eine teil-,vei@seAbänderung mitFolgezeigern als Vergleichs- und Speichereinrichtung.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i ist angenommen, daß von der Geberseite, beispielsweise von der Kurbel i aus, die Welle 2 gesteuert werden soll, und zwar in der Weise, daß der Drehwinkel V dieser Welle mit vier verschiedenen Faktoten, z. B. -1- 0,5, -E- 1,5, +:2,o und - 2,o multiplizierbar ist. Zu diesem Zweck ist die beispielsweise über Kegelräder 3 angetriebene Welle 4. mit Wellen 5, 6, 7, 8 über Winkelgetriebe g, io, 11, 12 mit einem solchen GberSetzUngsverhältnis gekuppelt, daß für eineUmdrehung der 'Wellen 5 bis 8 die Welle. 0,5, 1,5 bziv. zwei Umdrehungen ausführen muß. Das negative Vorzeichen für den Faktor c wird bei :dein Winkeltrieb 12 dadurch erhalten, daß gleichzeitig die Drehrichtung der Welle 8 gegenüber den Wellen 5 bis 7 geändert ist.
  • Zur Übertragung der Winkelstellungen der Wellen 5 bis 8 können an sich bekannte Übertragungseinrichtung mit elektrischer, hy- draulischer u. dg1. Nachlaufsteuerung benutzt ,verd'en. Beispielsweise kann ein aus motorähnlichem Geber und Empfänger bestehendes elektrisches Übertragungssystem benutzt werden oder eine aus elektromagnetischen Brücken bestehende Geber- und Empfangsanordnu.ng. In Filz i ist als Beispiel ein an sich bekanntes Übertragungssystem benutzt. und zwar ist dabei zur Erhöhung der Genauigkeit ein Grob- und ein Feinsystem verivendet. 13, 14., 15, 16 sind die mit den Wellen 5 bis 8 gekuppelten Grobgeber und 13' bis 16' die von den gleichen Wellen über die Übersetzungsgetriebe 17 biss 2o angetriebenen Feingeber. Grob- und Feingeber können dabei in irgendeinem geeigneten Verhältnis, beispielsweise i : io oder i : 20, ZU-einander übersetzt sein. Über Schalter 21. 22,23 und 24 kann jedes dieser Grob- und Feingeberpaare wahlweise. mit dem Grobempfänger 25 und Feinempfänger 25' verbunden werden. Die elektrische Winkelübertragu.ng erfolge- dabei durch je drei Steuerleitungen in Verbindung mit einer gemeinsamen, an ein Wechselstromnetz 1' angegeschlosse-ne:n einphasigen Erregung.
  • Da jedes der Systeme 13, 13' bis 1b, 16' über ein Übersetzungsgetriebe g bis 12 mit anderem Übersetzu gsverhältns von der Welle 4. verstellt wird, wird der mit dem Handrad i eingestellte Wert ip, multipliziert mit dem Werte (0,5, 1,5, 2,0,--2,0), in der Stellung der Grob- und Feingeber 13, 13' bis 16,i6' gespeichert.=Durch Einlegen des Schalters 2i stellen sich also die Grob- und Feinempfängger 25, 25' auf den @Vert tp - o,5 ein, beim Einlegen des Scha,lte-rs 22 auf den Wert T # 1,5 us'tv.
  • Durch eine an sich bekannte N achlaufsteuereinrichtu:ng kann die Welle :2 also Wahl-,,veise auf eine der gewünschten Größen c - zp gedreht werden. Die Nachlaufsteuerung besteht beim Ausführungsbeispiel aus zwei Fo,lgekontal:tvorri:chtungen, von denen die Vorlaufglieder 26, 26' von den Grob- und Feinempfängern 25, 25' angetrieben werden, während die Nachlaufglieder 27, 2T mit der vom Motor 28 ana triebenen Welle 2 im Eingriff stehen. In analoger Weise wie auf der Geberseite ist zwischen der Grobkontaktvo:rriChtUng 27 und der Feinkontaktvorrichtung 27' ein übersetzungsgetriebe-2g eingeschaltet, das das gleiche Ubersetzungsverhältnvs wie die Getriebe 17 bs 2o hat. Über die von den Folgegliedern 27, 27' getragenen Kontakte einerseits und die von den Vorlaufgliedern 26, 26' bewegten Kontaktarme andererseits wird _der Nachlaufmotor 28 so Lange in Rechts- oder Linkslauf gesteuert, bis die Welle :2 genau die Winkelstellung erreicht hat, die der Stellung des über einen der Schalter 2i bis 2.;. eingeschalteten Gebersystemvs entspricht. Die Nachlaufs-teuereinrichtung kann :aber auch jede andere geeignete Ausführung erhalten; insbesondere sind die F.oilgekontaktvorriichtumigen nur schematisch .gezeichnet. Ferner kann, ebenso wie bei den nachfolgend beschriebienen Ausführunigsibeüspiie4em, .außer einem Grob- und einem Feinbereich geigeibenenifalls auch- noch eine weitere Unterteilung, z. B. durch Einfügung vonübertragungs- undEinistellimütteln für einenMittelbiereiich, vorgenomm:en werden.
  • Beil der Ausfühnungsform nach, Fiig.2 Ist auf der Geberseihe nur :ein einziger Geber 13 zurr Fernübertragung von Winkelistellunigen vorhanden, der von der Kwribel i aus eingesteldt wird. An Sitelile dieser Kurbel kann aber auch: jeder andere Antrieb treten, z. B. eine Kupplung mit einem Rechengerät ad. digl.
  • Entsprechend der A@wsiührumigsifo,rm nach Fig. i sei angenommen, daß der Faktoir c wiederum die- vier Werte ö,5, 1,5, 2,o und -:2,o annehmen :kann. Dementsprechend sind auf dter Empfangsseite vifer Empfänger 30, 31, 32 und 33 vorhanden, die in der angedeuteten Weise parallel ziem Gelber 13 Liegen. Sie, bewegen sich daher synchron mit diesem und ebenso auch die von ihnen bewegten Vorlaufgllieäier der FolgekontäktvOirrichitunigen 34, 35, 36, 37. Die einzustellende, vorm Nachlaufmotor 28 an!getriebene Welle 2 treibt die Folgeiglireder der Kontaktei:narichtungen 34 bis 37 über Winkelgetriebe (g', i o'., 11 ', 12' an, d!ie in demselben Verhältnis über- und untersetzt sind wie die Winkelgetriebe 9 bis 12 in Fig. i. Da die Naachiliaufglieder der Folgekontakteiinriichitungen, 34 b'i's 37 somit dauernd mit der Wedle 2 gekuppelt sind, .tritt in ihrer Stellung, ähnlich wie in Fg. i, eine Speicherung ein, und zwar wird jeweils das PLrodiukt ;aus :dem von der Welle 2 geführten Winkelwert uni idein den WinkeltHeiben.9' bis 12' bzyv. Foiligekontaktvorriidhtumigem 34 bis 37 zu!ge'oirdneten Wert von c gespeichert.
  • Die' Niachlaufsiteuerung arbeitet wiederum nach demselben Podnzip wie ,es bereits an Hamid der Fiig. i beschrieben, wurde. Die Kontakte für Redhitsc- und Liin!1<2siliauf an :den Naaahlaufgliedern der Folgekontaktvoirrichtungen 34 bims: 37 liegen unter sich. parallel an dien beiden Klemmen für Rechts- und Linkslauf des Motors 28. Die gemeinsame Stromzuführung erfolgt über einen Wahlschalter 38 und die Vorlaufglieder der Folgekontaktvoirriahtungen 34 bis 37. Mit dem Wahlschalter 38 kann jede dfieser Kontak tvorrichtungen für sich eingeschaltet und ,in Wirkungsbereitschaft gebmaiaht werden. Im Ausfüihrungsb,eispiiel verläuft edier Speisestrom für ,den Motoir 28 übler das Vo,rliaufgliied der Kontaktvoir.rchtuinig 34. Die Welle :2 stellt sich idaher auf :dien Winkelwert o,5 # y ein. In :den Kontaktvorrichtungen 35 hiss 37 werden dementsprechend die Werte co", * Y # c1,5, 4,5 ' y ' c2>0 und - co.s ' "W ' c2,0 gespeichert. Wenn .also !der Schalter 38 in :eine andere Stellung, z. B. auf den zweiten Kontakt gebracht wird, so. tritt die Foligekontaktvorri.chtung 35 in Tätigkeit und veranlaßt eine Weiterdirehiung ides Motors auf dien Wtrt yp ' c1,5 von 'seiner Endstellung (y) ' c0,5). Dabei ist eine Division des gespeicherten Werteis co.5 " y - c1.5 eingetreten. Der :gleiche Vorgang tritt auch bei dien übrigen Stufen des Nachlaurlwerke!s ein.
  • Der Schalter 38 kann sich je nach Bedarf entweder an der Empfangsstelle oder an der Sendestelle für den Winkel: yp :befinden, je nachdem, ob, nuir dieser Winkelwert allein oder auch der Faktor c übertragen werden soll. In beiden Fällen tritt aber eine Verminderung des Aufwandes gegenüber der AusführunigsfOrm nach Fig. i ein. Dass ist auch id!ann de!r Fall, wenn die Übertragung des Winkelwertes y nicht, wie dargestellt, durch einen einzigen Geber vorgenommen wird, sondern durch ein Grob- und Feinsystem, wie es an Hand der Fig. i bereits beschrieben wurde. Insbesondere macht s Ich die Vereinfachung- in :der Anzahl der erforderlichem Verbindunigsleitungen zwischen GeiberurvdE:mpfanigsstelle bemerkbar, denn während bei dler Ausführungsform nach Füg. i @sechsundzwanzig Verbindungsleitungen nötig sind, sind bei der nach. Fig. 2 höchstens dreizehn Leitungen zwischen Geber- und Empfangsiseite erforderlich, vorausgesetzt, daß sich der Schalter 38 auf der Geberiseite befindet und daß eine Übertragung miit Grob-und Feinsystem vorgenommen wird, damit zur Erhöhung der Genauigkeit und Veirgröß,erung ideis Übeirtragungsbereiches mehrere Umläufe .dies Übertragungss.ystemis für den Feinbereiiah möglich werden.
  • Eine arndiere Ausführungsform ist in Fiig. 3 dargeisteillt, bei der die von den Grob- und Feingerbern 13, 13' auf die Grob- und Feinempfänger 25, 25' übertragenen Winkelsitellungen - ziunäohst durch eine Welile 39 nachgebildet werden, was durch die Fo@lg!e;-:kontakteinrichtungen 27, 27' in Verbindung mit d iem Hilfsmotor 4o auf analoge Weise wie in Fiig. i geschehen kann. Die den, Winkelwert y führende Welle 39 kann daher die Voirlaufkliedier derFolgeikontakteinrichtungen 34 bis 37 und 34' bis 37' für Grob- und Feineinsitellumg unmittelbar antreiben, da sie die Empfänger 3o bis 33 in Fig. 2 ersetzt. Der übrige Aufbau ist der gleiche wi!e in Fig. 2. Dia d!ie vorm Hiilifsmotoir4o angetriebene Welle 39 höher belastbar ist als die Achsen der Empfänger von Winkelübertragungssystemen, können gegebenenfalls die Über- oder Untersetzungen für die einzelnen Werte c auch zwischen der WeIle 39 und den Vorlaufgliedern für die Folgekontakteinrichtun ge:n 34 bis 37 und 3. bis 37' eingeschaltet werden. In diesem Falle tritt dann in der Stellung der Vo.rlaufglied"er eine Speicherung der unmittelbaren Größen c - y ein.
  • Eine weitere Variante der in Fig.3 d!arges eilten ist in zig. ,4 gezeigt, in der die Speicherung in Malteserradgetrieben 69, 70, 71, 72 vorgenommen wird, die über Differentialgetriebe 41, 42, 43, 44 angeschlossen sind. Die EingangägliedeT der letzteren werden einerseits von der Welle 39 des in gleicher Weise wie in Fig. 3 gesteuerten Motors 4o angetrieben. Andererseits stehen sie mit der zu steuernden Welle 2 über Winkelgetriebe g', 1ö , 11', 12' und je ein Stirnräderpaar 45, 46, 47, 48 in Verbindung. Die Übersetzung an den Winkeltrieben g' bis 12' ist wiederum d ie gleiche wie in Fig. 2 und 3. Diese übersetzung gemäß der Größe der Werte von c kann jedoch gegebenenfalls auch an den Sti.rnräderpaaren 45 bis 48 vorgenommen sein. Die Resultatwehen 49, 50, 51, 52 der Differentialgetriebe 41 bis 44 zeigen daher den Stellungsunterschied zwischen den Wellen :2 und 39 an, und sie führen entsprechend den vorhergehenden Ausführungsbeispielen eine das Produkt c - tp als Faktor enthaltende Winkelgröße. Auf diese Weise können die Kontaktwerke 53, 54, 55, 56 gegenüber den Falgekantalzhverken 34 bis 37 in Fig. 2 und 3 insofern vereinfacht werden, als sie als einfache LTulllzontakte: ausgeführt werden können, bei denen eine Kontakthälfte fest angeordnet ist, d. h. stillsteht. In Fig. 4 ist das dadurch veranschaulicht, daß die Kontaktzungen57 bis 6o fest angeordnet sind. Ebenso ist es jedoch auch möglich, daß diese Zungen 57 bis 6o von den Resultatwellen 49 bis 52 angetrieben werden und dafür die übrigen Teile der Kontaktvorrichtung stillstehen.
  • Solange die obere Grenze der zu bildenden Größe c # y! nur so groß ist, daß keines der @'arlaufglieder der Null'kontaktwerke 53 bis 56 eine größere Drehung ausführt als es der Länge seiner Kontaktwege entspricht, reicht die unmittelbare Kupplung der Vorlaufglieder mit den Resultatwellen der Differentialgetriebe aus. Um jedoch einen gleich großen Ü'bertra:gungs- oder Einstellbereich, wie beispielsweise in Fig. 3, mit Grob- und Feineinstellung zu erhalten und dabei die Anordnung von zusätzlichen Nullk ontaktwerken für den Feinbereich zu vermeiden, können in die Resuiltatwellen 49 bis 52 besondere Speichergetriebe eingeschaltet werden. Vorteilhaft bestehen diese aus je einer solchen Anzahl von in Rei;hz geschalteten Malteserradgetrieben, d. h. mit einem solchen Untersetzungsverhältnis, daf die Eindeutigkeit in der Wirkungsweise dei Nulikontaktwerke selbst beim größten Speicherwert erhalten bleibt. Wenn z. B. jede Stufe im Verhältnis 1 :4 untersetzt ist und drei Stufen vorhanden sind, so können sechzehn Umdrehungen der Resultatwelle gespeichert werden, bis eine unmittelbare Verbindung zwischen Zu- und Abtrieb des mehrstufigen Malteserradbgetriebes entsteht, und das Vorlaufglied des nachgeordneten Kontaktwerk-es direkt von der Resultatwelle des Differentiales gesteuert wird. Trifft man die Anordnung derart, daß während dieser direkten Kupplung der Kontakt des Nullkontaktwerkes durch die Nullstellung läuft, in den beiderseits benachbarten Stellungen des letzten Malteserkreuzes des mehrstufigen Getriebes aber jeweils der im Sinne eines Nachlaufes des Motors 28 wirkende Kontakt geschlossen ist und: dieser erst beim Erreichen der Sollstellung geöffnet wird, so wird die gleiche Wirkung wie 'beim vorhergehenden Ausführu.ngsbeispiel gemäß Fig.3 erhalten. Der Aufwand und insbesondere der Platzbedarf sind jedoch demgegenüber infolge des Fortfalles der empfindlichen Kontaktwerke für den Feinbereich erheblich geringer. Gegebenenfalls können die Malteserradgetriebe auch durch andere gleich oder ähnlich wirkende Speichengetriebe, z. B. Einzahngetriebe oder mechanische Schaltwerke gemäß Patent 721401, ersetzt werden.
  • Bei der Ausführungsfarm nach Fig.4 ist es, ähnlich wie bei der nach Fig.3, auch möglich, die Unter- oder Übersetzungen gemäß den `'Venen von c auch zwischen den Differentialgetrieben 41 bis 44 und der Welle 39 vorzunehmen und die Produkte y# - c auf diese Weise in der Stellung der durch den Schalter 38 nußerWirkung gesetztenReisultat-Wellen 49 bis 52 der Differentiale 41 bis . bzw. in den Malteserradgetrieben 69 bis 72 zu speichern.
  • Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 5 l:önne@n an Stelle der Nullkonta.kteinrichtunge'n 53 bis 56 zur automatischen Steuerung des -'\Tachla:ufmotors 28 in Fig. 4 einfache Anzeigevorrichtungen 61 bis 64 treten. die die Wellet entweder von Hand mittels eines Steuerrades 65 ad. dgl. oder auch mittels einer sonstigen Antriebsvorrichtung auf den Wert Null einzustellen gestatten. Beispielsweise können die Anzeigevorrichtungen 61 bis 64 als Zählwerke ausgebildet sein. Die Hilfswelle 39 kann dabei ebenfalls von Hand durch ein Steuerrad od. dgl. mit Hilfe einer Falgezeigereinrichtung 67 auf den Wert ip eingestellt werden, der beispielsweise durch eine Leitung 68 von irgendeinem Geber aus auf dien Voirdaufzeiiger übertragen wird.
  • In Fiig.6 ist nach ein Beispiel für eine mögliche, weitere Vereinfachung des zw;Lschen den Wellen 2 und 39 liegenden Teiles der Einrvchtung nach Fi:g. 5 gegeben. Eis können nämli@dh dlie dort benutzten Diffeirentialgetriieib,e- 4i bis 44 und die zwiee ;kmäßig als Zählein.riieihtungen ausgebildeten Nullanzeiigeoegane 61 bis 64 gegebenenfalls auch durch einfache Foilgezeigersysteme 91 bims 94 ersetzt werden, deren -#lorQ@aufzeiiger .mimt der Welle 39 und deren mit den Vo@rlaufzeiigern in Deckung zu bringenden Foligezeiger mit der Welle 2 über Überisetzunigsä-etr@i@eibie 9", io", 11", 12" gekuppelt sind, die den Wimkeftrieben 9' bis 12' in Fig. 5 enitsprechen. 95 kann ein einfacher Nuillzeiger sein.
  • Eibenso@ wie in Big. 6 kann die Welle 2 der Fig. 5 auch auf die in den übrigen Fi,g. i Iris 4 veranschaulichte Weise auf die Winkelwerte c # V eingestellt werden.
  • Die Erfindung ist überall dort anwendbar, wo, eis ;sich darum hanidielit, einzelne Organe odier eine Gruppe vom Organen nacheinander oder auch mehrere Organe gleichzeitig auf verschiedene Werte einzustellen, die dem Gesetz c # yp foilgem, wobei c ein beliebiger Wert einer :gegeibenen Wertereihe und y) konti,nuderilich veränderdiich ist.
  • Diese Auifgaibe, tritt ,im Apparateibau, z. B. hei Rechengeräten, häufig auf. Auf dem letzteren Gebiet werden vielfach imehrere Kurvenscheiben od. digl. benutzt, die nacheinander auf das gleiche Organur zu schalten sind, ohne, diaß nadh der Umschaihung das Ausgangsglied-, z. B. eine der verschiedenen Kurvenscheiben., und das eingeschaltete Eingangsigliedgegeneinander eine (wenn auch für die Dauer dien Einechahung konstante,) wnikontrolliierhar.eVerstellunig besitzen dürfen. Es @sei in diesem Zusammenhang beispielswei@se; auf Patent 691 839 verwivesen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Einstellung, insbesondere Ferneinstellung, eines Organs auf eine Weggrößei c - V, wobei der Faktur c ein beliebiger Wert einer gegebenen Werterei!he .und y einte beliebig veränderliche Weggröße .üst, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Wart vom c eine We@gspeidhereinrichtung zwgeo@ridinet eist, die dauernd mit dem die Weggräßey führenden Gliied oder mit ,dem einzustellenden Organ über ein derartiges Übersetzungsgetriebe verbunden ist, da:ß iiihre Steil:lung läutend :das Produkt aus dien ihr zugeordneten Wert c und edier Weggröße y oder -einen dieses Pradiukt als Fal2to,r einthaltenden Stellungswert ausdrückt, und daß eine z. B. zwischen jedier Speichereinrichtung- und dem einzusteillenden Organ. oider dem die Weggröße y führendenGliied angeoirdneteStellu gsvergleichsednricihtung vorhanden ist, welche die von Hand, oder selbsttätig cirfolgende Verstelilung .des Organs auf eine andere der an den Wegspeichereinriohtungen ge-.speiciherten Weggrößen auf kürzestem Wege ohne volrheriige Rücks,tel.lung auf Nuill zuläßt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, da-.d!wrdh :gekennzeiichnet, daß die Speieheirung in der Stellung von Gebern für .die Fernübertragung vom Win ikeilwerte@n erfoilgt, die, wahl,weise an einen Empfänger mit einer Naehdrehvorrichtung für das einzustellende., Organ (2) ansch'ließbair sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, da-.duirch geil ce@nnzeichnet, d@aß die Speicherung ,in der Steildung eines Teiles von Vergleichseinrichtungen erfolgt, die einerseits mit einem den Faktor y führenden Glied und .andererseits mit dem .einzustellenden Organ (2) verbunden sind.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtungen Foilgekontaktvorir ichtun@gen für eine elektrische Nacihlaufsteuerung des ennzusteille@nden Organs (2) -sind.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 3, daaduireh gedren@nz.eichnet, daß die Vorlaufglieder für die Vergleichseinrichtungen dauernd unmittelbar oder unter Zwisclhen!schaltung einer Häfsantriebsquelle (z. B. Motor 40) mimt zweckmäßig selbsttätiger Nachlaufsteueriunig .an einen Empfänger für den Wert V an@ges,cJhlo,sse@n sind.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, :d@aß der das cinzuotallende Organ (2) antreibende Mo ito@r über ,einen Schalter (38) wahlweise mit einer der Fol@gekanitaktvorrii@chituazigen (34 bis 37) verbindbar,ist.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherung durch Vergleichseinrnchtungen erfolgt, die i aus einem Diifferentia,lgetriieibe (41 bis 44), dessen Eingangsglieder einerseits mit der den Wert führenden Welle (39) und andererseits mit dem einzustellendem Organ (2) gekuppelt sind, und aus einer an ,die Re@-siui@tatweilleangeschlossene Anz iigevo,rriichtuing (61 bis 64) und/oder Nu.llikontak tvomri,chtun,g ( 53 bis 56) für eine selbsittätilge Nachl.aufsteuerung des Organs (2) bestehen. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gehennzeich.net, daß die Anzeigevorrichtung ein Zählwerk ist. 9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß den Nullkontaktvorrichtunge.n (6i bis 64) besondere- Spaichergetrieabe (z. B. Mafeserrad:getriebe 69 his 72) vorgeschailtet sind. io. Einrichtung nach dien Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherung in der SteIlung eines Anzeigeteiles von Folgezeigersystemen (9i biis 94) erfolgt, von denen das Vorlaufglied mit der den Wert y= führenden Welle (39) und das mit dem Vorlaufglied in Deckung zu bringende 1 achdrehglied mit dem einzustellenden Organ (2) gekuppelt ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 23-197-1, 360 598, 591 46o, 612 927; Dipl.-Ing. Lenz, »Die Rechenmaschinell und das Maschinenrechnen«, 2. Aufl., 1924.
DES134574D 1938-11-12 1938-11-12 Nachdreheinrichtung mit einstellbarem UEbersetzungsverhaeltnis zwischen Vorlauf- und Nachlaufglied Expired DE768089C (de)

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