DE809964C - Fertiges Dachtragwerk - Google Patents
Fertiges DachtragwerkInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/04—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal
- E04C3/08—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal with apertured web, e.g. with a web consisting of bar-like components; Honeycomb girders
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/02—Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04C2003/0486—Truss like structures composed of separate truss elements
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Description
- Bei den bekannten Dachkonstruktionen werden die Dachziegel auf Latten verlegt. Diese werden auf Biegung beansprucht und müssen infolge ihres kleinen Profils und der geringen Bauhöhe in verhältnismäßig kleinen Abständen durch Sparren, seltener durch Binder, Mauern oder ähnliche Bauteile unterstützt werden. Die Sparren ruhen auf Pfetten, die ihrerseits auf Bindern oder Mauern liegen. Meist sind die Pfetten durch Rundeisen zweimal aufgehängt und ist . die Dachkonstruktion durch Verbände versteift. Diese Bauweise ergibt viele Einzelteile, die erst an der Baustelle montiert oder sogar zugeschnitten und montiert werden.
- Für Stahl ist diese Bauweise so unwirtschaftlich, daß in den meisten Fällen die Stahlbauwerke die Dachkonstruktionen nicht mit Sparren und Latten liefern, sondern nur bis zu den Pfetten, wobei die Sparren und Latten dann meistens in Holz durch einen anderen Unternehmer gefertigt werden. Eine auf diese Weise gebaute Dachziegelunterkonstruktion ist auch wenig zu mehrmaligem Auf- und Abbau geeignet.
- Um diese Übelstände zu beseitigen, hat der Erfinder sich die Aufgabe gestellt, eine Dachziegelunterkonstruktion zu schaffen, die aus wenigen, fabrikmäßig herzustellenden, transportablen Bauteilen besteht, die statisch einfach und günstig sowie rationell zu fertigen und zu montieren sind. Außerdem soll die ganze Dachkonstruktion leicht mehrmals auf- und abzubauen sein. Bei Verwendung der fertigen Dachtragwerke gemäß der Erfindung sind die Leisten, auf denen die Ziegel liegen, Bestandteile eines Tragwerkes von verhältnismäßig großer Spannweite, das unmittelbar auf Bindern, Giebelwänden oder Zwischenwänden auflagert.
- Mehrere in der Dachebene nebeneinander angeordnete Tragwerke bilden das Dach, auf das die Dachziegel o. dgl., wie Fig. 8 zeigt, direkt, aufgelegt werden können.
- Die Fig. i, 2 und 3 zeigen in Aufriß, Aufsicht und Querschnitt eine Ausführungsform des Tragwerkes., Von drei nebeneinanderliegenden Leisten a, b, c, auf die die Dachziegel gehängt werden, bilden die äußeren Leisten a und c als Gurte in Verbindung mit einer bekannten Ausfachung d oder einer Vollwandkonstruktion einen Träger in der Dachebene. Die mittlere Leiste b bildet als Obergurt mit einem Untergurt e und einer bekannten Ausfachung f oder einer Vollwandkonstruktion einen Träger senkrecht zur Dachebene. Die Knotenpunkte der äußeren Leisten a und c sind gegen die Untergurtknotenpunkte des Trägers senkrecht zur. Dachebene durch Streben g gestützt. So entsteht ein in zwei Ebenen tragfähiges Gebilde, dessen Einzelteile gut gegeneinander versteift sind. Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen in Aufriß, Aufsicht und Querschnitt eine zweite Ausführungsform des Tragwerkes. Zwei nebeneinanderliegende Leisten h und i, auf die die Dachziegel gehängt werden, bilden in Verbindung mit einem Untergurt k und drei bekannten Ausfachungen 1, na, n oder einer Vollwandkonstruktion einen Dreigurtträger.
- Diese fertigen Dachtragwerke sind an den Auflagern mit Schrauben befestigt, wodurch eine starre Dachebene entsteht, so daß die Stabilitätsverbände in der Dachebene wegfallen können.
- Die Dachtragwerke gemäß der Erfindung ersetzen die Latten, Sparren, Pfetten, deren meist zweimalige Aufhängung und die Stabilitätsverbände der bisherigen Bauweise. Sie sind statisch und konstruktiv einfach, fabrikmäßig und auf rationellste Weise zu fertigen, transportabel und einfach zu montieren im Gegensatz zu den vielen Einzelteilen der alten Bauweise, besonders wenn mehrmaliges Auf- und Abbauen in Frage kommt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dachtragwerk, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Leisten zum Aufhängen der Dachziegel fabrikmäßig mit dem Tragwerk fest verbunden sind.
- 2. Dachtragwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieses unter Ausschluß von Sparren und Pfetten unmittelbar auf -Mauerwänden, Bindern oder ähnlichen Bauteilen aufgelagert ist.
- 3. Dachtragwerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise von drei nebeneinanderliegenden Leisten (a, b, c), auf die die Dachziegel gehängt werden können, die äußeren Leisten (a, c) als Gurte in Verbindung mit einer bekannten Ausfachung (d) oder einer Vollwandkonstruktion einen Träger in der Dachebene bilden, wobei die mittlere Leiste (b) als Obergurt mit einem Untergurt (e) und einer bekannten Ausfachung (f) oder einer Vollwandkonstruktion einen Träger senkrecht zur Dachebene bildet und bei dem die Knotenpunkte der äußeren Leisten (a und c) gegen die Untergurtknotenpunkte des Trägers senkrecht zur Dachebene durch Streben (g) abgestützt sind.
- 4. Dachtragwerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise zwei nebeneinanderliegende Leisten (h und i), auf die die Dachziegel gehängt werden können, in Verbindung mit einem Untergurt (k) und drei bekannten Ausfachungen (1, m, n) oder entsprechenden Vollwandkonstruktionen einen Dreigurtträger bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP26746A DE809964C (de) | 1948-12-25 | 1948-12-25 | Fertiges Dachtragwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP26746A DE809964C (de) | 1948-12-25 | 1948-12-25 | Fertiges Dachtragwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE809964C true DE809964C (de) | 1951-08-06 |
Family
ID=7370562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP26746A Expired DE809964C (de) | 1948-12-25 | 1948-12-25 | Fertiges Dachtragwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE809964C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0039141A1 (de) * | 1980-04-24 | 1981-11-04 | Armco Atlantic Inc. | Dachsystem |
| FR2550570A1 (fr) * | 1983-08-11 | 1985-02-15 | Dessemond Rene | Element de construction pour la constitution de charpentes et armatures |
-
1948
- 1948-12-25 DE DEP26746A patent/DE809964C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0039141A1 (de) * | 1980-04-24 | 1981-11-04 | Armco Atlantic Inc. | Dachsystem |
| FR2550570A1 (fr) * | 1983-08-11 | 1985-02-15 | Dessemond Rene | Element de construction pour la constitution de charpentes et armatures |
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