DE80930C - - Google Patents

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DE80930C
DE80930C DENDAT80930D DE80930DA DE80930C DE 80930 C DE80930 C DE 80930C DE NDAT80930 D DENDAT80930 D DE NDAT80930D DE 80930D A DE80930D A DE 80930DA DE 80930 C DE80930 C DE 80930C
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DE
Germany
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bottles
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cleaning
groove
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/36Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(County of Kent).
Flaschenreinigungsapparat.
Der vorliegende Apparat zum Reinigen von Flaschen zeichnet sich gegenüber den bisher bekannten, demselben Zweck dienenden Appa-,raten durch seine grofse Leistungsfähigkeit aus, ferner dadurch, dafs er mit einer verhältnifsmäfsig geringen Wassermenge arbeitet, und schliefslich dadurch, dafs die Reinigung sich mit geringem Zeitverlust vollzieht.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine obere Ansicht des Apparates, Fig. 2 in gröfserem Maafsstabe einen Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 3 einen solchen nach der Linie xl-xl , Fig. 4 nach der Linie x^-x1 und Fig. 5 nach der Linie x3-x& der Fig. 1, Fig. 6 den mittleren Längsschnitt, Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie x4-x* der Fig. 6 und die Fig. 8 die Endansicht einer Einzelheit.
Die Spülvorrichtung A besteht aus einem mit Arm A1 ausgerüsteten Gestell, welches auf einem kegelförmigen Zapfen B drehbar sitzt. Jeder Arm ist mit einer Anzahl Düsen versehen, aus welchen Wasserstrahlen austreten und über welche die Flaschen gestülpt werden. Der Zapfen B dient gleichzeitig als Ventilkegel für die Wasserleitung und ist derart eingerichtet, dafs bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung das Wasser in die Flaschen eines bestimmten Armes eintreten und die Spülung dieser Flaschen im Innern erfolgen kann, während nach einer Drehung um 450 die Wasserzufuhr abgeschnitten wird. Durch absatzweises Drehen der Spülvorrichtung können die Flaschen sämmtlicher Arme nach einander gespült werden. Das in der Spülvorrichtung A verbrauchte Wasser wird von dem Behälter D aufgefangen.
Der Behälter D steht durch ein Rohr D1 mit dem Aufweichbehälter E in Verbindung, in welchen das verhältnifsmäfsig noch reine Spülwasser fliefst. Durch ein Ueberlaufrohr E1 steht der Behälter E mit einem zweiten Behälter F in Verbindung, dessen Ueberlaufrohr F1 in das Ablafsrohr G mündet.
In den Behältern E und F wird das vorher zum Spülen benutzte Wasser zum Aufweichen der an den zu reinigenden Flaschen sitzenden Schmutztheile und Etikette verwendet. Durch die Spülvorrichtung A wird die Wasserzufuhr geregelt. Das Ablafsrohr G steht auch unmittelbar mit dem unteren Theil des Behälters F in Verbindung, und zwar wird diese Verbindung durch Zwischenschaltung eines Hahns oder Ventils G1 vermittelt, zum Zweck, den Behälter F gewünschtenfalls entleeren zu können. Zu demselben Zweck ist auch der Behälter E durch ein mit Hahn G3 ausgestattetes Zwischenrohr G2 mit dem Rohr G verbunden.
Im' Behälter E ist eine auf einer Welle a drehbar gelagerte Trommel oder ein Gestell angeordnet, in welchem eine grofse Anzahl Rohre untergebracht ist, die zur Aufnahme zweier oder mehrerer Flaschen C dienen (Fig. 3). Der Rahmen oder das Gestell ist aus Stäben oder Segmentstücken E2 zusammengesetzt, welche durch radiale Arme E3 mit der Nabe Ei und durch Zwischensegmente oder Stäbe J?5 unter einander verbunden sind, so dafs das Gestell oder die Trommel acht-
eckige Querschnittsform erhält. Die Abtheilungen der Trommel werden von den Rohren b voll ausgefüllt. Dieselben sind zweckmäfsig aus verzinktem Eisen oder anderem geeigneten Material gefertigt und werden durch die Schrauben E6 fest zusammengehalten. Die Länge und Anzahl der Rohre richtet sich nach der Zeitdauer, innerhalb welcher die Flaschen in Wasser oder anderer Flüssigkeit verbleiben sollen.
Die Trommel kann entweder von Hand absatzweise oder ununterbrochen mittelst eines Schneckenrades b in Umdrehung versetzt werden, welches mit der auf der Welle c2 sitzenden Schnecke c1 im Eingriff steht. Der Antrieb erfolgt von einer geeigneten Kraftquelle aus, die die Scheibe c6 bethätigt, deren Drehung auf das genannte Schneckengetriebe unter Vermittelung eines zweiten Schneckengetriebes c3 c.4 übertragen wird.
Sobald eine Reihe Flaschen aus dem Wasser tritt, wird sie von einem Wärter abgenommen, während ein am anderen Ende des Apparates stehender Wärter neue Flaschen in die leeren Rohre einfüllt.
Die Vorrichtung zum Reinigen der Flaschen im Innern besteht aus drehbaren Bürsten g, welche auf einem drehbaren Gestell h im gleichen Abstande von dessen Welle im Kreise angeordnet sind. Dieses Gestell taucht mit seinem unteren Theil in das Wasser des Behälters F und wird mittelst des auf der Welle Z?1 sitzenden Zahnrades i langsam gedreht. Letzteres steht mit dem Trieb il auf der Welle k im Eingriff, welche von der Welle f durch die Scheiben k1 /e2 und den Riemen kz gedreht wird. Die Wellen der Bürsten g sind mit kleinen Seilscheiben gl ausgerüstet, welche durch ein Seil g'2 von der Welle el aus angetrieben werden. Von der auf letzterer sitzenden Scheibe e läuft das Seil unter die auf der Welle f befindliche Scheibe f1, von da über die auf der Welle/3 sitzende Scheibe/2 und von hier auf die Scheibe g1. Die Welle e1 wird durch die Scheibe e2 angetrieben.
Durch diese Einrichtung werden die Bürsten, sofern sie sich in den unter Wasser liegenden Flaschen befinden, schnell gedreht, wobei letztere durch die sie haltenden Klammern H gegen Drehung gesichert werden.
Die Bewegung der Klemmen H wird mittelst an letzteren sitzenden Armen H1 geregelt, und zwar öffnen sich die Klemmen, wenn der Arm an eine excentrische Scheibe oder ein Segmentstück / stöfst. Nach Verlassen dieses Segmentstückes J wird die Klemme durch die Feder H2 geschlossen.
Die gereinigte Flasche wird aus der Klemme mittelst einer selbstthätig. wirkenden Vorrichtung ausgestofsen. Dieselbe besteht aus einem auf der Bürstenwelle verschiebbaren Stofsknopf K, welcher mittelst eines Armes m1 mit einem Schlitten m in Verbindung steht, dessen zweckmäfsig rohrförmige Führungsschienen / am Gestell h durch Muttern Z1 befestigt sind. Durch Vortreiben des Knopfes K ergreift derselbe ein Flasche an deren Kopf oder Hals und stöfst sie auf einen etwas geneigt angeordneten festen Tisch F2. Auf dem Schlitten m befindet sich ein mit Reibungsrollen m2 ausgerüsteter Zapfen, welcher in die Nuth L eines getheilten Führungsringes L1 L2 L3 eingreift. Der Theil Z-2 dieses Ringes sitzt an einem Gleitstück M, welches auf Schienen η gleitet, die in den Böcken n1 gelagert sind. Das Gleitstück M ist durch eine Lenkstange mit dem Arm O3 eines bei O2 drehbar gelagerten Winkelhebels O3 und O1 verbunden, dessen anderer Arm O1 mittelst Lenkstange O und Zapfen A:* mit der Scheibe kl verbunden ist. Während also das die Bürsten tragende Gestell h ununterbrochene Bewegung ausführt, wird der Ringtheil L2 hin- und herbewegt.
Das Uebersetzungsverhältnifs des Getriebes i il ist derart gewählt, dafs bei jeder Umdrehung des Triebes i1 das Gestell h nur um einen so grofsen Winkel gedreht wird, welcher dem Abstande der Bürsten von einander entspricht. Sobald der Zapfen eines Schlittens m mit seiner Rolle w2 in die Nuth des Ringtheils Z-2 gelangt, wird dieser seitwärts bewegt, wobei die Drehbewegung des Gestelles h und somit des Schlittens m und Ausstofsknopfes K um die Welle h1 fortgesetzt wird. In dem Augenblick, in welchem der Ringtheil -L2 seine äufserste Stellung erreicht und der Knopf die Flasche ausgestofsen hat, ■■ befindet sich die Rolle m2 in der Mitte des Ringtheiles L1. Ist letzterer in seine Anfangsstellung zurückgekehrt, so ist die Rolle an das Ende der Nuth L2 gelangt und kann aus derselben austreten, während am anderen Ende der Nuth die Rolle des nächstfolgenden Schlittens eintritt. Um den Uebergang der Rollen aus der Nuth des einen Ringtheiles in die des anderen Ringtheiles zu erleichtern, sind die Nuthen an ihren Enden etwas erweitert.
Die ausgestofsenen, auf den Tisch fallenden Flaschen werden von einem Wärter entfernt und in eine Vorrichtung gebracht, welche die Flaschen von aufsen reinigt.
Diese in den Fig. 6 bis 8 besonders dar-, gestellte Vorrichtung besteht aus zwei oder mehreren Bürsten N, welche durch eine drehbare Scheibe oder ein Gestell ρ zusammenhängen und derart angeordnet sind, dafs sie behufs Aufnahme gröfserer und kleinerer Flaschen sich von einander entfernen können. Zu diesem Zweck werden die Bürsten bezw. deren Stiele N mit Gelenken ausgerüstet. Der

Claims (4)

  1. Gelenktheil N1 ist an dem Stiel N befestigt und oben und unten mit einer Nuth ausgestattet. Mit der unteren kreisförmigen Nuth legt sich der Theil N1 .auf die Umfläche der Scheibe ρ und mittelst der oberen Nuth 2V2 werden die Gelenktheile N1 durch einen Gummiring oder ähnlich elastischen Ring q zusammengehalten. Die Bürsten selbst werden gleichfalls durch einen Gummiring q1 elastisch zusammengehalten, welcher sich in eine entsprechende Nuth auf dem Rücken der Bürste legt.
    Durch diese Einrichtung schmiegen sich die Bürsten jeder Flasche von beliebiger Gröfse an. Die Flaschen könnenx bequem herausgenommen bezw. ausgewechselt werden.
    Auf der die Scheibe ρ tragenden Welle j?2 sitzt die Riem- oder Schnurscheibe ρΆ, durch welche der Antrieb erfolgt. Zweckmäfsig erscheint es, zwei oder mehrere derartige Reinigungsvorrichtungen anzuordnen. In der Zeichnung Fig. ι sind zwei Vorrichtungen gewählt, welche von der Welle f& aus durch die Scheibe/"4 .und Riemen p4 angetrieben werden^ Die Drehung der Welle f3 wird von der Welle e! aus durch Riemscheibe e3, Riemen d und Scheiben fb übertragen.
    Die Flaschen werden von Hand eingeführt und nach gründlicher Reinigung, Entfernung von Schmutz und Etiketten wieder herausgenommen.
    Das Herausziehen kann durch eine geeignete Ausstofsvorrichtung unterstützt werden, welche bisweilen in Anwendung kommt und aus einem Ring besteht, welcher mit einwärts gerichteten Zapfen ausgestattet ist.
    Aus diesen Reinigungsvorrichtungen gelangen die Flaschen zur Spülvorrichtung, wo sie im Innern durch Wasserstrahlen die endgültige Reinigung erfahren.
    Da ebenso viele Flaschen äufserlich und innerlich gereinigt werden müssen, als in der Spülvorrichtung gespült werden, so bildet letztere gleichzeitig eine Regelvorrichtung für das im ganzen Apparat benutzte Wasser.
    Patenτ-AnSprüche:
    ι. Ein Flaschenreinigungsapparat, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung von Spül-, Aufweich- und Bürstvorrichtungen, dafs das reine Wasser zunächst zum Ausspülen der bereits innerlich und äufserlich gereinigten Flaschen benutzt wird, darauf in einen Behälter zum Aufweichen oder Ablösen des an den Flaschen haftenden Schmutzes oder der angeklebten Etiketten und schliefslich in einen Behälter zum Reinigen der Flaschen im Innern mittelst drehbarer Bürsten gelangt, wobei die Flaschen zuerst durch den Aufweichbehälter gezogen werden, dann mittelst Bürsten innerlich und äufserlich gereinigt und schliefslich innerlich gespült werden.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter Anspruch i. angegebenen Apparates, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem Aufweichbehälter ein aus offenen Rohren bestehendes drehbares Gestell angeordnet ist, welche Rohre durch Stangen und Klemmschrauben auswechselbar zusammengehalten werden und je zur Aufnahme mehrerer Flaschen dienen können.
  3. 3. Eine Ausführungsform des unter Anspruch iv angegebenen Apparates, gekennzeichnet durch ein mit drehbaren Bürsten behufs innerer Reinigung ausgerüstetes drehbares Gestell, an welchem Ausstofsvorrichtungen •angebracht sind, die durch einen mit Nuth ausgestatteten Ring bethätigt werden, von welchem ein Theil (L-J seitlich verschiebbar ist.
  4. 4. Eine Ausführungsform des unter Anspruch 1. angegebenen Apparates, gekennzeichnet durch einander entgegengerichtete Bürsten, welche sich mit ihren genutheten hinteren Enden (N1J auf den Umfang einer drehbaren Scheibe (p) legen und durch zwei Gummiringe (q und qlj zusammengehalten werden, derart, dafs sie je nach der Gröfse der zwischengeschobenen Flasche an beiden Enden mehr oder weniger nachgeben können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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