DE147155C - - Google Patents

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DE147155C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/36Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zur Reinigung von Flaschen oder anderen Hohlgefäßen bestimmte Maschine, deren kennzeichnendes Merkmal darin besteht, daß die mittels eines axial geführten, als Bodenbürste ausgebildeten Zubringers aus einer Einweichtrommel über die Innenbürste und zwischen je drei sich drehende Rollen geschobenen Flaschen nach vollendeter Innenreinigung und
ίο Freigabe von den sie in Umdrehung versetzenden Rollen durch zangenartig wirkende Greifer der Zubringerarme selbsttätig erfaßt, von diesen aus ihrer wagerechten Lage in die senkrechte gebracht und umgestürzt an eine Nachspül- und Abtropfvorrichtung abgegeben werden.
Eine mit diesen Merkmalen versehene Ma-
. schine ist auf der Zeichnung durch Fig. 1 in Seitenansicht und durch Fig. 2 in Vorderansicht veranschaulicht. Fig. 3 zeigt verschiedene Einzelteile derselben, Fig. 4 einen teilweisen Grundriß und Fig. 5, 6 und 7 verschiedene Einzelteile.
In einem Bottich α (Fig. 1 und 2) dreht sich um eine Achse c die an den Stirnseiten offene Einweichtrommel b, welche zwischen den rechtwinklig zur Radebene liegenden Querstücken dv d.2, ds . . . die Flaschen ev e.2, es . .. festhält, und über der sich ein Zubringer axial verschiebt. Dieser trägt eine Gabel g, deren freie Arme mit steifen Bürsten h versehen sind, mit deren Hilfe die Flaschen in die Maschine hineingeschoben und während der Drehung an ihrem Boden abgebürstet werden. Am Rahmen der Maschine sind Lagerarme I1, L2 und i3 (Fig. 1,
2 und 4) für die Achsen j, k, I, 0 und ρ angebracht, deren zweite Lager sich in der Wand des Maschinenrahmens befinden. Die Achsen j,p, m, n, 0 und ρ tragen je ein Paar Rollen qx, q.2, ^3 ... Die Achse r (Fig. 1, 2, 6 und 7) trägt auf ihrem freien Ende eine sich drehende Bürste s, welche nur in Fig. 2 gezeigt ist. Die axial verschiebbaren Achsen Z1 und t.2 (Fig. I, 3, 6 und 7) sind an ihren freien Enden mit Innenbürsten u (Fig. 1) versehen. Die Zapfen ν und χ sind mit den Armen y und \ (Fig. 2, 4 und 5) verbunden, auf deren Enden die mit Kautschuk oder ähnlichem Material überzogenen Greifer 1 und 2 angebracht sind. Auf den Armen y und ^ sind Stangen 3 und 4 angebracht, welche sich um Zapfen in den Lagern 5, 6, 7 und 8 drehen können und ebenfalls Greifer besitzen, die denjenigen der Arme y und \ ähnlich sind und mit diesen zusammen als Greifervorrichtung wirken. Die Spiralfedern 9 und 10 (Fig. 4) sind bestrebt, jene Greifervorrichtungen geschlossen zu halten, während die auf den Stangen 3 und 4 angebrachten Zapfen 11, 12, 13 und 14 durch Anstoß an die festen Ansätze 15, 16, 17 und 18 (Fig. 2,
3 und 4) das Öffnen der Greifervorrichtungen bewirken. Auf einer senkrechten, vermittels Kegelräder 20 und 21 mit der Achse c der Einweichtrommel verbundenen Achse 19 ist ein wagerechtes Rad 22 angebracht, welches an seinem Umfang mit trichterförmigen Hai-
tern 23 zur Aufnahme der gereinigten Flaschen versehen ist. Auf dem Träger 24 (Fig. 4 und 5) sind Mundstücke 25 und 26 angebracht, durch welche ein Wasserstrahl in die Flaschen geführt wird, sofern das Ventil 27 (Fig. 5) durch Anheben des Hebelarmes 28 geöffnet wird.
Die Maschine ist für Riemenbetrieb eingerichtet und kann mit einer Fest- und Losscheibe 94, 95 (Fig. 4) versehen sein. Die Achse 29 (Fig. 1) treibt vermittels der Kegelräder 30 und 31 ein Zahnrad 32, welches in einen Trieb 33 der Achse r eingreift. Die Achse r trägt außer der Bürste s einen Trieb 34 (Fig. 6 und 7), welcher in die Zahnräder 35, 36 und 37 (Fig. i, 6 und 7) eingreift, die auf den Achsen j, ρ und 0 sitzen und somit die letzteren antreiben.
Auf der Achse 29 (Fig. 1) ist außerdem ein Trieb 38 angeordnet, welcher in ein großes Zahnrad 39 auf der Achse 40 eingreift, deren kegelförmiges Zahnrad 41 mit dem Kegelrad 42 auf der Achse 43 in Verbindung steht. Letztere trägt eine Scheibe 44 (Fig. i, 6 und 7) mit Schaltstift 45, der in das auf der Achse c angebrachte Zahnrad 46 eingreifen kann, so daß dieses Rad 46 bei jeder Umdrehung der Achse 43 um einen Zahn weiter geschaltet wird. Eine Klinke 47 (Fig. 6) sowie eine zweite, auf der Zeichnung nicht angegebene, entgegengesetzt gerichtete Klinke sichern die richtige Schaltung der Einweichtrommel b und des Drehgestells 22. Ein Zahn 48 der Achse 43 wirkt auf einen um einen festen Zapfen 50 drehbaren dreiarmigen Hebel 49, der mit seinem einen Arme mit der Stange 51 verbunden ist, deren anderes Ende an einen Arm 52 der Achse k angegliedert ist, die außerdem einen als Lager für die Achse in dienenden Arm 53 (Fig. 7) festgekeilt trägt. Die Achse m steht mittels der Glieder 54 und 55 mit der Achse j in Verbindung, von welcher aus vermittels der Zahnräder 35, 56 und 57 die Drehung auf die Achse m übertragen wird. Fig. 7 zeigt die Lage dieser Teile, wenn der nach unten gerichtete Arm des dreiarmigen Hebels 49 durch den Zahn 48 ausgeschwungen ist. Mittels des dritten Armes des Hebels 49 wird durch den Hebelarm 59 (Fig. 6) die Bewegung auf eine entsprechende Hebelstangenverbindung an der entgegengesetzten Seite übertragen.
Von der auf der Achse 29 (Fig. 1) angebrachten Schnurscheibe 60 ist eine Schnur über die mit der Scheibe 62 verbundene Scheibe 61 geführt, die sich beide um einen festen Zapfen 63 drehen. Auf dem letzteren ist ein Glied 64 lose drehbar, auf dessen am anderen Ende befindlichen Zapfen 65 zwei miteinander verbundene Schnurscheiben 66 und 67 sich drehen können. Von 62 aus ist eine Schnur über 66 geführt. Um den Zapfen 65 kann sich ferner ein Arm 68 drehen, dessen anderes Ende mittels eines Zapfens 70 an ein gabelförmiges Lager 69 für die Achsen Z1 und Z2 angegliedert ist. Der Zapfen 70 trägt eine Schnurscheibe 71, von welcher eine Schnur um die Schnurscheibe 67 führt. Die Drehung der Achse 29 der Maschine wird mittels der soeben beschriebenen Transmission auf die Achse 70 übertragen, welche mittels kegelförmiger Zähnräder die Bewegung auf die Achsen Z1 und Z2 überträgt und diese nebst ihren Bürsten u in schnelle Umdrehung versetzt. Das Lager 69 wird auf der Gleitschiene 72 durch Schwingung des Armes 68 verschoben, der seine Schwingung durch Eingriff einer Leitrolle 73 in eine Plankurvennut 74 des Zahnrades 39 erhält. In ähnlicher Weise wird die Stange/ mit der Gabel g durch einen um Zapfen 65 schwingenden, mittels Leitrolle 76 in eine Plankurvennut JJ des Zahnrades 39 eingreifenden Arm 75 axial verschoben. . .
Die Achsen ν (Fig. 1 und 2) und χ (Fig. 2 und 5) sind nicht zusammenhängend, da eine durchgehende Achse der hin- und hergehenden Bewegung der Arme 68 und 75 (Fig. 1) hinderlich sein würde. Deshalb trägt die Achse ν einen Arm 78, welcher an die Stange 79 angegliedert ist, die wiederum mit dem Arm 80 auf der durchgehenden Achse 81 in Verbindung steht. Letztere bewirkt, wie in Fig. 5 gezeigt, daß die beiden Achsen ν und χ genau dieselben Bewegungen ausführen, und erhält ihre eigene Bewegung durch eine auf dem Arm 82 angebrachte, in einer Plankurvennut 84 der Scheibe 85 laufende Leitrolle 83. Der Arm 82 ist an die Stange yga angegliedert, die mittels des Armes 78a die Achse χ dreht. Die Scheibe 85 besitzt eine Hubfläche 86, die durch den Hebelarm 28 auf das Ventil 27 wirkt.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Die zu reinigenden Flaschen ev e2, e3. . . werden in die Einweichtrommel b eingebracht, welche sich im Bottich α bewegt und dabei die Flaschen teilweise mit Wasser anfüllt. Durch den doppelt ausgebildeten und mit Bodenbürsten h versehenen Zubringer f werden zwei in der Trommel b nebeneinander liegende Flaschen, von welchen in Fig. I nur eine, 87, sichtbar ist, in die Lage 88 gebracht. Hier wird jede Flasche von je drei Gruppen der sich drehenden Rollen q1,% ■ ■ ■ festgehalten und in schnelle Umdrehung versetzt, wobei sie gleichzeitig außen von der Bürste s (Fig. 2) und innen von den Bürsten u bearbeitet werden, während in bekannter Weise ein durchlöchertes Wasserrohr 89 die Flaschen
unaufhörlich mit Wasser bespritzt. Nach der Reinigung gehen der Zubringer f und die Innenbürsten zurück, während sich die Achsen« und η vermittels der früher beschriebenen und in Fig. 6 und 7 gezeigten Einrichtung in die durch Fig. 3 dargestellte Lage bewegen. Auf diese Weise werden die Flaschen von den Walzen freigegeben und rollen nach der Seite hin über die schiefen Ebenen 92 und 93 (Fig. 2 und 3), wo sie von den auf den Armen y und \ angebrachten Greifern i, 2 aufgefangen werden (Fig. 3), die durch Anschlag der Zapfen 12, 14 an die Ansätze 15, 17 geöffnet sind und deren Arme y, \ jetzt wagerecht liegen. Nunmehr bewegen sich die Greifer in die senkrechte Stellung (Fig. 2), schließen sich dabei und halten die Flaschen fest, welche nunmehr ihren Inhalt entleeren. Wenn die Arme die senkrechte Stellung erreicht haben, stoßen die Zapfen 11 und 13 gegen die Ansätze 16 und 18 (Fig. 4), wodurch die Greifer sich wieder so weit öffnen, daß die Flaschen heruntergleiten und von den trichterförmigen Haltern auf dem Rade 22 aufgefangen werden. Durch die schaltweise Drehung des letzteren gelangen die Flaschen allmählich über die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung; hier werden die Flaschen ausgespült, indem die auf dem Träger 24 angebrachten Mundstücke 25 und 26 mit einer Wasserleitung in Verbindung stehen, in welche das Ventil 27 eingeschaltet ist. Die Flaschen bewegen sich nun weiter, tropfen ab und werden alsdann weggenommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flaschenreinigungsmaschine, bei welcher die Flaschen selbsttätig zu ,den Reinigungs- und Spüleinrichtungen gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels eines axial geführten, als Bodenbürste ausgebildeten Zubringers aus einer Einweichtrommel über die Innenbürste und zwischen je drei sich drehende Rollen geschobenen Flaschen nach vollendeter Innenreinigung und Freigabe von den sie in Umdrehung versetzenden Rollen durch zangenartig wirkende Greifer (1, 2) der Zubringerarme (y, ^) selbsttätig erfaßt, von diesen aus ihrer wagerechten Lage in die senkrechte gebracht und umgestürzt an eine Nachspül- und Abtropfvorrichtung abgegeben werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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