DE79246C - Flaschenspülmaschine - Google Patents

Flaschenspülmaschine

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Publication number
DE79246C
DE79246C DENDAT79246D DE79246DA DE79246C DE 79246 C DE79246 C DE 79246C DE NDAT79246 D DENDAT79246 D DE NDAT79246D DE 79246D A DE79246D A DE 79246DA DE 79246 C DE79246 C DE 79246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottles
frame
wheel
shot
brushes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79246D
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English (en)
Original Assignee
C. CRON, Mannheim, Bismarckpl. 6
Publication of DE79246C publication Critical patent/DE79246C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/36Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf der Zeichnung dargestellte Maschine unterscheidet sich von der im Haupt-Patente beschriebenen im" wesentlichen dadurch, dafs das Schütteln der Flaschen nicht bei senkrechter, sondern bei waagrechter Lage der Flaschen erfolgt. Aufserdem ist es möglich, nach dem Schütteln die Flaschen mit reinem Wasser nachzuspülen.
Die Zeichnung zeigt die Maschine in der Anfangsstellung vor dem Reinigen, und zwar zeigt Fig. ι eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach x-x und Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Die Flaschen α werden mit ihrer Mündung von dem hölzernen Mundstück bl einer Klaue b, Fig. 4, gehalten, während der Flaschenboden auf einer mit Gummi überzogenen Scheibe e ■aufsitzt. Der hohle Schaft der Klaue b wird durch eine Spiralfeder b" in der Hülse d nach unten gegen den Flaschenkopf gedrückt, so dafs die Flasche zwischen b' und e eingeklemmt ist und mitgenommen wird, wenn die Gummischeibe e sich dreht.
Diese Drehung der Gummischeibe e wird durch Stirnräder g bewirkt, die von einem Rade k dann gedreht werden, wenn die Flaschen mit dem sie haltenden Gestell in waagrechter Lage sich befinden, wenn also das Gestell aus der Lage I in Fig. 2 um 90 ° nach links in die Lage II gedreht ist. Alsdann greift das Rad k unter Vermittelung des Zwischenrades h. Fig. i, in die Räder g ein; das Zwischenrad h erhält etwas grofsen Spielraum zwischen den Zähnen, so dafs die Ein- und Ausrückung zwischen h und k beim Wechseln der Lage des Gestells ohne Schwierigkeit möglich wird.
Das Antriebsrad k ist auf einer Hülse r aufgekeilt (Fig. 4), während die Hülse r in dem hohlen Lagerzapfen eines konischen Rades S sich dadurch auf- und abverschieben kann, dafs sie in ihrer unteren Hälfte mit zwei Längsnuthen versehen ist, worin zwei im Rade S einander gegenüber angebrachte Federn oder Flachkeile s eingreifen. Die Hülse r umfafst die langen Zapfen ρ eines Lagerstückes n, das auch nach oben in einen langen Zapfen ρ J sich fortsetzt, der von dem am Gestell befestigten Lager F geführt wird.
Auf der Hauptwelle u befindet sich aufser den Antriebsriemscheiben C das konische Rad S1, das in das vorerwähnte Rad S eingreift. An den beiden Enden der Hauptwelle u ist ferner je eine Kurbel t aufgesetzt, welche mittels Pleuelstange t1 an den Lagerzapfen m angreift. Letzterer ist in dem Lagerstück η drehbar. Die Zapfen m m dienen zugleich als Drehzapfen für eine Traverse B, in welcher die Stirnräder g und die mit Gummi überzogenen Scheiben e gelagert sind. Die Traverse B ist mit einer Führung und den dazugehörigen
Stützen ii ausgerüstet, welche mit einer ähnlichen Traverse A so verbunden sind, dafs die obere Traverse A der unteren B genähert werden_ kann, wenn man kleinere Flaschen reinigen will, oder aber entfernt wird, wenn man gröfsere Flaschen einsetzen mufs. Auf der Traverse A sind die vorerwähnten Hülsen d mit den das Schrot enthaltenden Trichtern ν aufgesetzt. Die beiden durch die Stangen i i fest verbundenen Traversen A und B bilden also ein Gestell, in welchem die zu reinigenden Flaschen eingespannt sind. Da dieses Gestell sich um die Zapfen m drehen kann, so kann man es in eine der drei Lagen I, II und III, die durch Mittellinien, in Fig. 2 durch strichpunktirte Linien angedeutet sind, mit Leichtigkeit bringen.
Die Lage II, bei welcher also das Gestell und die Flaschen waagrecht liegen, ist diejenige Lage, in welcher die Flaschen gespült werden. Wird die Hauptwelle u durch die Riemscheiben C gedreht, so dreht das Zahnrad S' mittels des Rades S zunächst die Hülser und mit dieser die Zahnräder kg, auf denen die mit Gummi überzogenen Scheiben e befestigt sind. Diese Scheiben e nehmen durch Reibung die Flaschen α mit, so dafs auch diese sich drehen. Während der Drehung werden aber auch die langen Zapfen ρ durch die Kurbeln t und die Pleuelstangen t' rasch hin- und herbewegt, demnach auch das an dem Zapfen befindliche Lagerstück η und das Gestell A B mit den Flaschen. Der Eingriff der Räder kg wird hierbei nicht unterbrochen, weil das Rad k infolge seiner Verbindung mit der Hülse r die Auf- und Abbewegung des Zapfens ρ mitmacht.
Die äufsere Reinigung der Flaschen erfolgt durch Bürsten H, die an den Traversen A und B verstellbar befestigt sind. Wie Fig. 1 erkennen läfst, bestehen die Bürsten H aus zwei Hälften, von denen die obere Hälfte an der Traverse A, die untere an der Traverse B festgeschraubt ist. Die Bürsten bestehen zweckmäfsig aus mit Borsten besetzten Stäben, die der Form der Flaschen angepafst sind. An Stelle solcher zweitheiligen Bürsten kann man auch andere, zweckentsprechender erscheinende anbringen. Durch eine besondere Wasserzuflufsleitung wird während der Drehung der Flaschen Wasser auf die Bürsten geführt; die Bürsten bearbeiten dabei die äufsere Umfläche der Flaschen kräftig, so dafs die Reinigung eine vollkommene ist.
Zur inneren Spülung wird Porcellanschrot verwendet, das sich in den Flaschen befindet, und das bei der heftigen Hin- und Herbewegung des Gestells A B in der Arbeitslage II sehr wirksam an den Wänden der Flaschen geschüttelt wird. Wenn nach geschehener Reinigung das Schrot aus den Flaschen entfernt werden soll, so dreht man das Gestell A B um die Zapfen m m, nachdem man die Antriebswelle u stillgesetzt hat, in die Lage III, so dafs die Flaschenhälse und Köpfe mit den Trichtern ν nach unten gerichtet liegen. Das Gestell A B kann aber erst gekippt werden, nachdem man den an der Traverse A befindlichen Ausrücker / mit den Stangen jl und den beiden auf den Stangen p' aufliegenden Klauen j" entgegengesetzt der in Fig. 1 mit Pfeilen angedeuteten Richtung verschoben, also den Ausrücker in die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht hat. In dieser Lage gehen die Klauen j" an den Stangen p' vorbei, so dafs das Gestell A B in die Lage III gekippt werden kann. Das kleine Zwischenrad h dreht sich dabei ohne Weiteres aus dem Rade k von selbst heraus.
Das Gestell A B wird also so weit gekippt, dafs das in den Flaschen befindliche Schrot durch den hohlen Klauenschaft b in den Trichter ν zurückläuft. Das Spülwasser läuft dabei durch die in den Trichterdeckel gebohrten kleinen Löcher v', Fig. 5, ab. Nachdem dies geschehen, öffnet man den Dreiweghahn y der Wasserzuflufsleitung, so dafs durch die Röhren y' und y", Fig. 5, ein kräftiger Strahl in das Innere der Flaschen gespritzt wird. Hiermit ist die Reinigung zu Ende; man entfernt die gereinigten Flaschen, setzt andere zu reinigende Flaschen zwischen die Klaue b und die Gummischeibe e ein und kippt jetzt das Gestell A B von unten nach oben in die senkrechte Stellung, also aus der Stellung III in die Stellung I, die in Fig. 2 dargestellt ist. Dadurch fallen die in den Trichtern ν befindlichen Schrotkörner durch den Klauenschaft b wieder in die Flaschen. Man öffnet hierauf in derselben Stellung I den oben erwähnten Dreiweghahn y und füllt die Flaschen bis ungefähr zur Hälfte. Bevor man nun das Gestell A B wieder in die Arbeitslage II kippt, mufs der an der Traverse A angebrachte Ausrücker nach rechts in der Pfeilrichtung Fig. ι verschoben werden, so dafs die Klauen j" auf den Stangen p' aufruhen. Die Maschine kann also wieder in Thätigkeit gesetzt werden. Während des Ganges der Maschine öffnet man den Dreiweghahn so, dafs das Wasser in die an dem Gestell angebrachte kleine Wasserleitung über die Flaschen und Bürsten hinwegläuft.
Die Vorrichtung besorgt demnach gleichzeitig die innere und äufsere Reinigung und die Nachspülung einer Reihe von Flaschen auf einfache und sehr schnelle WTeise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der durch das Patent Nr. 74496 geschützten Flaschenspülmaschine die Abänderung, dafs das Gestell (A B) in drei Arbeitslagen ge-
    kippt werden kann, und zwar in die Lage II, Fig. 2, bei welcher die Flaschen mittels des Kurbelgetriebes (tt'J in waagrecht hin- und hergehende Bewegung versetzt werden, ferner in die Lage III, bei welcher das Schrot aus den Flaschen in die Trichter (v) fällt und die Flaschen durch frisches Wasser ausgespült, alsdann gegen andere ausgewechselt werden, und endlich in die Lage I, bei welcher das Schrot aus den Trichtern (v) in die Flaschen fällt und diese theilweise mit Wasser gefüllt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT79246D Flaschenspülmaschine Expired - Lifetime DE79246C (de)

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