DE299599C - - Google Patents

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DE299599C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0839Cleaning milk churns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 299599 -KLASSE 64 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1916 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Reinigen von Milchkannen und ähnlichen Gefäßen, bei der die Kanne und der Deckel in einem mit Spülflüssigkeit gefüllten Behälter liegt und.an nachstellbaren Außenbürsten vorbeigedreht wird. Gemäß der Erfindung sind auf einer in das Innere der Kanne oder des Deckels reichenden Achse Spülflügel angeordnet, welche bei Drehung ihrer Achse die im
ίο Innern der Kanne befindliche Spülflüssigkeit gegen die Innen wan dung der Kanne schleudern und dadurch eine sorgfältige Innenreinigung der Kanne, bei der die feinsten Ritzen und Poren der Innen wandung gesäubert werden, auch da bewirken, wo kein Druckwasser zur Verfügung steht, ohne daß besondere Innenreinigungsbürsten, welche die Verzinnung der Innenwand leicht zu stark angreifen, erforderlich sind. Die Spülflügel sind, um sie bequem in die Kanne einführen zu können, in der bei solchen Reinigungsvorrichtungen bekannten Weise parallelogrammartig zusammen- und auseinanderbeweglich.
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar. Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen eine für Kraftbetrieb eingerichtete Maschine zur gleichzeitigen Außenreinigung und Innenspülung der Kanne. Fig. 1 ist die Seitenansicht, Fig. 2 der Grundriß.
Fig. 3 zeigt eine für Handbetrieb eingerichtete Maschine, bei der die Kanne nacheinander von außen gereinigt und von innen, gespült wird. Fig. 4 ist eine Stirnansicht gegen die Spülflügel. Fig. 5 veranschaulicht ihre parallelogrammartige Verschiebung.
In dem die Spülflüssigkeit enthaltenden Behälter ι sind auf einem bogenförmigen Bügel 2, welcher dem Durchmesser der Kanne 7 angepaßt ist, die zur Außenreinigung der Kanne dienenden Bürsten 3 befestigt. Diese Bürsten können durch die Stellschrauben 4 nach innen gedrückt und so in an sich bekannter Weise ihrem Verschleiß entsprechend nachgestellt werden. Von oben drücken auf die Kanne die Bürsten 5, welche an dem Bügel 6 sitzen, der am Behälter τ-am Bolzen 6a drehbar ist und zum Andrücken der Bürsten 5 gegen die Kanne 7 dient (Fig. 1). Auf den Bügel 6 wirkt durch die Stange 37 ein mit einem verschiebbaren Gewicht 38 versehener Belastungshebel 39, so daß die Bürsten 5 selbsttätig angedrückt werden.
Die Drehung der Kanne 7 wird durch die hohle Achse 8 vermittelt, welche sich in einem der Lager 9 dreht. Zur Verbindung dieser Achse mit der Kanne dienen an ersterer angelenkte Klemmbügel 10, welche durch einen sie umfassenden Handgriff 11, der an einem federnden, fest an der Achse befestigten Bü- * gel 12 sitzt, selbsttätig zusammengedrückt werden.
Die Außenreinigungsbürsten für den Deckel 13 sitzen an einem Ring 14, der von der sich in den Lagern 15 drehenden Hohlwelle 16 getragen wird. Der Deckel selbst wird bei der Reinigung an einem aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Gliedern bestehenden, drehbaren Halter 17 befestigt, welcher durch seine Gelenkigkeit die glatte Einführung des Deckels 13 in die Außenbürsten ermöglicht.

Claims (1)

  1. Durch die Hohlwelle 16 geht eine zweite Welle 18 hindurch, welche Flügel 19 trägt, durch die bei ihrer Drehung die Spülflüssigkeit kräftig gegen die Innenwandung des Deckels bewegt wird.
    Durch die Hohlwelle 8 geht eine zweite Welle 20 hindurch, welche die zum Bewegen der Spülflüssigkeit im Kanneninnern dienenden Flügel 21 trägt. Beim Einlegen der Kanne 7 müssen diese Flügel, damit sie durch den Kannenhals hindurchgehen, näher beieinander ' stehen. Zu diesem Zwecke sind die Flügel durch an der Achse 20 drehbare Verbindungsstangen 22, welche an den Flügeln ebenfalls wieder angelenkt sind, so miteinander verbunden, daß Flügel und Verbindungsstangen ein Parallelogramm miteinander bilden. Durch Bewegen der Verbindungsstangen 22 werden somit die Flügel gegen- oder auseinanderbewegt (vgl. Fig. 5). Letzteres geschieht durch eine an der Flügelachse 20 in Führungen 23 gleitende Griffstange 24, welche mit einer der Verbindungsstangen 22 durch eine Zwischenstange 25 gelenkig verbunden ist. Die Flügelwelle 20 trägt zwei Paar Spülflügel 21', welche paarweise durch die Stangen 22 miteinander verbunden sind (vgl. Fig. 4). Um die gleichzeitige und gleichmäßige Bewegung beider Flügelpaare zu erzielen, sind je ein Flügel eines jeden Paares durch die Stange 26 miteinander verbunden.
    Der Antrieb der Wellen 16, 18 und 8 und 20 erfolgt von einer durch Riementrieb gedrehten Welle 27 aus. Auf dieser Welle sitzen außer der Riemenscheibe 28 fest die Zahnräder 29 und 30. Das Zahnrad 29 greift in das Zahnrad 31, welches fest auf der Hohlwelle 8 sitzt, und das Zahnrad 30 greift in das Zahnrad 32, welches auf der Welle 20 festsitzt. Das Zahnrad 32 greift weiter in das auf der Hohlwelle 16 befestigte große Zahnrad 33. Die Wellen 20 und 18 tragen sodann noch Riemscheiben 34 und 35, über welche der Riemen 36 läuft.
    Wird die Riemscheibe 28 angetrieben, so werden durch die geschilderten Übersetzungsräder die Wellen 8, 20, 16, 18 gedreht und damit die Kanne in den Außenbürsten, ferner die Außenbürsten um den Deckel und die Spülflügel in beiden bewegt.
    Während bei der für 'Kraftbetrieb geeigneten Anordnung nach Fig. ι und 2 die Drehung von Kanne und Deckel in den Außenbürsten sowie die Drehung der Spülflügel gleichzeitig erfolgen, geschieht bei der für Handbetrieb eingerichteten Anordnung nach Fig. 3 beides nacheinander. Hier ist auf der durch Handkurbel 40 gedrehten Antriebswelle 41 ein fest miteinander verbundenes Zahnräderpaar 42, 43 verschiebbar, das durch den Handhebel 44 verschoben werden kann. Auf der Achse 20 sitzt das Zahnrad 45 und auf der Hohlwelle 8 das Zahnrad 46. Auf der die Deckelreinigungsbürsten drehenden Hohlwelle 16 ist das große Zahnrad 47 verschiebbar angeordnet und kann durch den Handhebel 48 verstellt werden. Die beiden Wellen 20 und 18 sind wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform durch Riementrieb 49, 50, 51 miteinander verbunden. Bei der gezeichneten Stellung der Antriebsräder wird durch Zahnrad 43 das Zahnrad 45 und durch letzteres das Zahnrad 47 mitgenommen. Da Zahnrad 45 auf der Welle 20 festsitzt, wird durch den Riementrieb 49, 50, 51 auch Achse 18 mitgenommen; es werden somit die Spülflügel in Kanne und Deckel und gleichzeitig die Außenbürsten für den Deckel gedreht. Bei der Außenreinigung der Kanne wird Zahnrad 42 zum Eingriff mit Zahnrad 46 gebracht und dabei gleichzeitig Zahnrad 43 aus Zahnrad 45 ausgerückt; es wird dann die Hohlwelle 8 gedreht, welche die Außenreinigungsbürsten für die Kanne zur Wirkung bringt.
    Ρλτενϊ-Anspruch: ,
    Maschine zum Reinigen von Milchkannen und ähnlichen Gefäßen, bei der die Kanne und der Deckel in einem mit Spülflüssigkeit gefüllten Behälter liegt und an nachstellbaren Außenbürsten vorbeigedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf in die Kanne oder in den Deckel reichenden Wellen Spülflügel angeordnet sind, welche bei ihrer Drehung die im Innern der Kanne befindliche Spülflüssigkeit gegen die Innenwandung der' Kanne schleudern und dadurch eine sorgfältige und schonende Innenreinigung der Kanne auch da bewirken, wo kein Druckwasser zur Verfügung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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