DE212686C - - Google Patents
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- DE212686C DE212686C DENDAT212686D DE212686DA DE212686C DE 212686 C DE212686 C DE 212686C DE NDAT212686 D DENDAT212686 D DE NDAT212686D DE 212686D A DE212686D A DE 212686DA DE 212686 C DE212686 C DE 212686C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/36—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-'Λ 212686-'-KLASSE
64 b. GRUPPE
ARNO GANTZ in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist eine Flaschenreinigungsmaschine
mit rotierender Innen- und Außenbürste, bei welcher die zu reinigenden
Flaschen auf einen mechanisch hin und her gehenden, während des Reinigungsvorganges
selbsttätig in Drehung versetzten, mit Auflagerrollen ausgestatteten Flaschenträger gelegt
werden, der in seinen Endstellungen eine gewisse Zeit selbsttätig in Ruhe verbleibt, um
ίο dabei einerseits das Auflegen einer neuen
Flasche zu ermöglichen, andererseits die Flaschen eine Zeitlang mit den Reinigungsmitteln
in Berührung zu lassen.
Es sind zwar Flaschenreinigungsmaschinen bereits bekannt geworden, bei denen die zu
reinigende Flasche auf einen von Hand hin und her bewegten Schlitten gelegt und der
für die Innenreinigung bestimmten Bürste zugeführt wird. Die Flaschen liegen aber auf
diesen Schlitten fest, drehen sich also nicht um ihre Längsachse, und da ihre Vor- und
Zurückbewegung ebenfalls nicht selbsttätig erfolgt, so ist die Leistungsfähigkeit dieser Maschinen
geringer.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung
gekommen.
Fig. ι der Zeichnung stellt einen Längsschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt durch die eine Ausführungsform dar.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen die andere Ausführungsform
im Längsschnitt, Grundriß und Querschnitt.
Fig. 6 zeigt den Flaschenträger, wie er besonders bei der letzteren Ausführungsform in
Verwendung kommen kann. Indessen ist seine Anwendung auch bei der Maschine nach Fig. 1
und 2 möglich.
Auf einem geeigneten Rahmengestell (Fig. 1 und 2) ist eine Welle α gelagert, welche an
einem Ende die Antriebsriemenscheiben und am anderen Ende die Bürste 1 für die Reinigung
des Flascheninneren trägt. Die Drehung der Welle α wird durch geeignete Mittel auf.
die Wellen b und c übertragen. ■ Auf ersterer sitzt die Bürste 2 für die Außenreinigung der
Flasche und auf letzterer eine Kupplungsscheibe 3, durch welche im geeigneten Augenblick
die Welle c angetrieben wird. Von der Antriebswelle α wird weiter die Bewegung
mittels Riemen oder Schnurscheibe auf eine Welle d übertragen, welche ihrerseits mittels
Schnecke und Schneckenrad eine Kurbel 4 in Drehung versetzt. Diese Kurbel 4 versetzt
mittels einer Stange 5 die Kurbel 6 in Schwingung, die ihre Bewegung auf Stirnrad 7 überträgt.
Dieses greift in eine Zahnstange 8 ein, die am Flaschenträger befestigt ist und letzteren
in eine hin und her gehende Bewegung versetzt. Diese Bewegung des Flaschenträgers
erfährt durch den am Ende der Stange 5 vorgesehenen Schlitz 5* in jeder Endstellung eine
zeitweise Unterbrechung, die einerseits zur Auswechslung einer gereinigten Flasche gegen
eine noch zu reinigende Flasche, andererseits zur zeitweisen Bearbeitung der Flasche durch
die Reinigungsmittel benutzt wird.
Der Flaschenträger besteht aus einem Ständer 9, welcher unten im Rahmengestell der
Maschine geführt ist und das eine Ende der Zahnstange 8 trägt. Oben an dem Ständer 9
ist ein Querträger befestigt, der zwei Achsen 10 mit je zwei Rollen Ii trägt, auf welche
die zu reinigende Flasche aufgelegt wird. Diese Achsen 10 sind zweckmäßig gegeneinander
verstellbar angeordnet, damit zwischen den Rollen 11 Flaschen verschiedenen Durch-.
messers ein entsprechendes Auflager finden können.
Hinten am Ständer 9 ist an einem Träger die Bodenbürste 12 mittels Scharniers befestigt,
welche durch ein Gegengewicht 13 jeweilig in der wagerechten oder senkrechten
Stellung gehalten wird. Damit diese Bodenbürste beim Zurückgehen des Flaschenträgers
in die wagerechte Stellung kommt, um alsdann eine gereinigte Flasche bequem gegen
eine noch zu reinigende auswechseln zu können, ist an dem Scharnier der Bürste unten
ein kleiner Daumen 14 vorgesehen, welcher beim Vor- und Zurückgehen des Flaschenträgers
gegen einen Ansatz 15 des Rahmengestells stößt und dabei die Bodenbürste verstellt.
Damit eine gereinigte Flasche beim Zurückgehen des Flaschenträgers von der Innenbürste
ι abgestreift wird, ist mit dem Ständer 9 und der Zahnstange 8 ein Flaschenmitnehmer
16 beweglich verbunden, welcher zugleich auf der im Ständer 9 drehbar gelagerten
Welle c geführt wird. Der Ständer 9 findet auf einer im hinteren Teil des Rahmengestells
fest gelagerten Stange 17 seine Führung und ist mit der Zahnstange 8 durch einen Stift
verbunden, der sich im Schlitze gx verschieben kann. Damit die Bewegung des Flaschenmitnehmers
16 von derjenigen des Ständers 9 abhängig wird, ist zwischen beiden eine Spiralfeder
30 vorgesehen.
Ist, wie in Fig. 1 punktiert gezeichnet, eine Flasche auf den Flaschenträger aufgelegt und
wird derselbe durch die Bewegung der Maschine in die Stellung gebracht, wie in Fig. 1
ausgezogen gezeichnet ist, so wird die Flasche allmählich auf die Bürste 1 aufgeschoben, und
ein auf der Welle c vorgesehenes konisches Kupplungsstück 18 legt sich auf die ebenfalls
konische Nabe der sich drehenden Kupplungsscheibe 3 auf, und die Welle c wird mitgenommen.
Die Kupplungsscheibe 3 ist auf einem Lager 19 für die Welle c drehbar mittels
eines an der Scheibe 3 befestigten Ring-Stückes gelagert. Während nun durch die
Kupplung die Muffe 18 und mit ihr die Welle c und der Träger 9 am weiteren Vorwärtsgang
gehindert sind, kann der Mitnehmer 16 die ihm vom Zahnrad 7 erteilte Bewegung
noch um etwas fortsetzen, weil derselbe mit Ständer 9 bewegbar verbunden ist.
Durch die Bewegung der jetzt eingekuppelten Welle c wird nun die auf ihr befestigte
Scheibe 20 angetrieben, welche ihrerseits mittels Riemens eine auf der Achse 10 des
Flaschenträgers vorgesehene Scheibe 21 antreibt und dadurch die Rollen 11 in Drehung
versetzt, so daß die aufliegende Flasche in schnelle Umdrehung versetzt wird.
Wird durch Zurückdrehen des Rades 7 die Rückwärtsbewegung des Flaschenträgers mit
der gereinigten Flasche eingeleitet, so stößt zunächst der Flaschenmitnehmer 16 gegen einen
Ansatz 22 der Welle c und bewegt dadurch letztere sowie den Ständer 9 ebenfalls rückwärts,
worauf das Kupplungsstück 18 entkuppelt wird und die Rollen des Flaschenträgers
zum Stillstand kommen. Der Flaschenträger geht nun so weit zurück, bis der Ständer
9 hinten anstößt. Nunmehr kann bei heruntergeklappter Bodenbürste die gereinigte
Flasche abgenommen werden. Der Flaschenmitnehmer 16 hält in seiner Endstellung die
Endbüschel der Innenbürste in der öffnung ΐ6·ν
des Mitnehmers umfaßt, damit eine auf den Flaschenträger neu aufgelegte Flasche mit
Leichtigkeit über die Innenbürste 1 geschoben werden kann, sobald der Träger mit der hierbei
hochklappenden Bodenbürste 12 wieder nach der entgegengesetzten Seite vorbewegt
wird.
Die in Fig. 3, 4 und 5 dargestellte Flaschenreinigungsmaschine ist eine doppelt wirkende
Maschine. Gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 und 2 versehen.
Bei dieser Ausführung sind zwei Maschinen zur Reinigung von Flaschen nebeneinander
auf dem Rahmengestell vorgesehen. Es wer- . den beide zweckmäßig von einer gemeinsamen
Scheibe angetrieben, und diese Bewegung wird in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise auf die
übrigen Wellen übertragen.
Beide Flaschenträger werden hier von Kurbel 4, ; welche auf Welle 25 sitzt, Stange 5
und Kurbel 6 dadurch in Bewegung versetzt, daß diese ihre Bewegung auf das konische
Räderpaar 26, 27 und Zahnrad 28 übertragen. Letzteres greift in die Zahnstangen 8 und 8X
der beiden Flaschenträger ein und bewegt diese infolge der Hin- und Herbewegung des
Zahnrades 28 ebenfalls abwechselnd mit kurzen Unterbrechungen hin und her.
Die Flaschenträger haben ebenfalls je vier Rollen 11 und 11* für die Lagerung der zu
reinigenden Flaschen, und ihre Ständer 9 und 9* werden in dem Rahmengestell schlittenartig
geführt, wie Fig. 5 zeigt. Sonst sind beide Reinigungsmaschinen genau so eingerichtet
wie diejenige nach Fig. 1 und 2. Es wird hier bei jedem Vor- und Zurückgehen
der Flaschenträger eine Flasche zur Reini-
Claims (5)
1. Flaschenreinigungsmaschine mit hin und her gehendem, die Flaschen den feststehenden
Bürsteinrichtungen zuführendem Flaschenträger, dadurch gekennzeichnet, daß der die Flasche aufnehmende, selbsttätig
hin und her bewegte Ständer (9) mit Rollen (11) versehen ist, die während des Reinigungsvorganges
durch selbsttätige Einschaltung des Antriebs in Umdrehung versetzt . werden und beim Rückgange des Ständeis
wieder zum Stillstand gelangen.
2. Ausführungsform der Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 mit zwei
abwechselnd hin und her bewegten Flaschenträgern, dadurch gekennzeichnet, daß ein
durch ein Kurbelgetriebe in Schwingung versetztes Zahnrad (28) in die einander zugekehrten
Zahne zweier Zahnstangen (8 und 8*) eingreift, die an den beiden Flaschenträgern
befestigt sind.
3. Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flaschenständer (9) auf dem die Zahnstange tragenden Fuße des Flaschenträgers
verschiebbar angeordnet und mit dem die Flaschen abstreifenden Mitnehmer
(16) durch eine Spiralfeder (30) verbunden ist, wodurch eine gereinigte Flasche nach
Anstoßen des Ständers (9) am Maschinengestell durch den weitergehenden Mitnehmer
von der Innenbürste so weit abgeschoben wird, daß sie leicht durch eine neue ersetzt werden kann.
4. Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Ständer (9) und Mitnehmer (16) des Flaschenträgers eine Welle (c) aufnehmen,
welche beim Vorschieben des Flaschenträgers mittels einer Kupplung (18) in Umdrehung
versetzt wird und diese Bewegung auf die Auflagerrollen (11) überträgt, so
daß die zu reinigende Flasche während der Berührung mit den Bürsten in schnelle
Umdrehung versetzt wird.
5. Flaschenreinigungsmaschine nach Ansprach ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß hinten am Flaschenträger eine mit einem Daumen (14) und Gegengewicht (13)
ausgerüstete Bodenbürste (12) mittels Scharniers befestigt ist, welche beim Hin- und
Hergänge des Flaschenträgers mit dem Daumen (14) gegen einen Ansatz (15) des
Maschinengestells anstößt und dadurch gegen die Flasche gedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reiChsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212686C true DE212686C (de) |
Family
ID=474407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212686D Active DE212686C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212686C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2337683A1 (fr) * | 1976-01-08 | 1977-08-05 | Clemens Et Co Kg | Dispositif pour le nettoyage exterieur de bouteilles, ou analogues |
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- DE DENDAT212686D patent/DE212686C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2337683A1 (fr) * | 1976-01-08 | 1977-08-05 | Clemens Et Co Kg | Dispositif pour le nettoyage exterieur de bouteilles, ou analogues |
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