DE35325C - Buttermaschine - Google Patents

Buttermaschine

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Publication number
DE35325C
DE35325C DENDAT35325D DE35325DA DE35325C DE 35325 C DE35325 C DE 35325C DE NDAT35325 D DENDAT35325 D DE NDAT35325D DE 35325D A DE35325D A DE 35325DA DE 35325 C DE35325 C DE 35325C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
butter
box
parts
shaft
butter machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35325D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. DITZIN-GER in Ehingen a. d. Donau, Württemberg
Publication of DE35325C publication Critical patent/DE35325C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/04Rotating or oscillating churns
    • A01J15/08Rotating or oscillating churns without beating equipment which is movable in respect of the churn wall

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Buttermaschine.
Der in folgendem beschriebene Apparat zum Buttern bezweckt, den bisher vorhandenen, mehr oder weniger complicirten Buttermaschinen gegenüber einen höchst einfachen, praktischen und bequem, leicht und gründlich zu reinigenden Apparat zum Buttern, sowohl für kleinere Landwirthschaften als auch gröfsere Molkereien geeignet, herzustellen.
Auf beiliegender Zeichnung ist dieser Apparat dargestellt durch:
Fig. ι im Verticalschnitt,
Fig. 2 im Grundrifs,
Fig. 3 im Schnitt nach x-x der Fig. 1,
Fig. 4 in Ansicht des Schlagrahmens.
Dieser Apparat besteht im allgemeinen aus einem Kasten A, dessen innere Wandungen, sowie die Innenfläche des Deckels B mit Zink oder verzinntem Eisenblech α ausgeschlagen sind.
Der im Innern dieses Kastens angeordnete Schlagrahmen S, Fig. 4, besteht aus' vier rechtwinklig zu einander stehenden Flügeln r r, welche, aus verzinntem Eisendraht zusammengesetzt und auf einer hohlen Welle bezw. einem ebenfalls verzinnten Rohr R befestigt sind. Dieser Schlagrahmen S wird in den Kasten A eingesetzt und alsdann von aufsen die Betriebswelle C durch das Rohr R geführt, wobei erstere in den Lagern c c der Seitenwände des Kastens A gelagert ist.
Zur Verbindung und Befestigung des Schlag-, rähmens S mit der Welle C dient der Schraubenstift s, welcher, durch eine Durchbohrung von R und C gehend, in dem Muttergewinde des Rohres R gehalten wird. Auf die an einer Seite aus dem Kasten A heraustretende Welle ist ein Stirnrad D aufgekeilt, welches in Eingriff steht mit dem auf einem festen Dorn d sitzenden Vorgelege D1, welches mit einer Handkurbel E versehen ist. Durch ein passend gewähltes Uebersetzungsverhältnifs der Räder D Dl ,wird das Schlagwerk S in eine dem Zweck entsprechende rasche Rotation versetzt. Durch diese Gesammtanordnung soll erreicht werden:
1. durch die Verzinnung sämmtlicher im Innern des Butterkastens befindlichen Theile und der Innenwandungen des Kastens selbst können keine chemischen Zersetzungen bezw. Processe beim Buttern vor sich gehen, welche sowohl auf den Geschmack der Butter wie auch auf die Gesundheit schädlich einwirken könnten, wie beispielsweise bei den bisher üblichen hölzernen Rührwerken;
2. durch das leichte Herausnehmen der im Kasten befindlichen Theile, wie Schlagwerk S, Welle C, Stift s, ist es möglich, sowohl diese genannten Theile, als auch das Innere des Kastens A bequem und gründlich zu reinigen, was bei fast allen bisher üblichen Buttermaschinen mehr oder weniger schwer ausgeführt werden konnte;
3. durch die glatten Flächen der einer Reinigung dringend zu unterwerfenden Theile wird diese auch zweckentsprechend leichter ausgeführt werden können, als es bei den durchbrochenen Rührwerken .u. s. w. der Fall ist;
4. durch die gute Reinigung des Butterkastens wird nicht allein der ganze Gehalt des Rahms der Butter zugewendet, sondern auch qualitativ eine schön schmeckende Butter gewonnen, was auch durch die Anordnung und zweckent-
sprechende Umfangsgeschwindigkeit des Schlagrahmens bedingt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Um die Reinigung der Innentheile einer Buttermaschine zu erleichtern, ein mit Zink oder verzinntem Eisenblech ausgeschlagenes Buttergefäfs A in Verbindung mit einem auf der rohrartigen Nabe R befestigten, aus Drähten r r hergestellten Schlagrahmen S, der durch Entfernung eines Schraubenstiftes s von der Welle C abgelöst werden kann, wobei sämmtliche im Buttergefäfse A befindlichen Theile verzinnt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35325D Buttermaschine Expired - Lifetime DE35325C (de)

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