DE72989C - Reinigungsapparat für Filtermasse - Google Patents

Reinigungsapparat für Filtermasse

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Publication number
DE72989C
DE72989C DENDAT72989D DE72989DA DE72989C DE 72989 C DE72989 C DE 72989C DE NDAT72989 D DENDAT72989 D DE NDAT72989D DE 72989D A DE72989D A DE 72989DA DE 72989 C DE72989 C DE 72989C
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DE
Germany
Prior art keywords
filter material
cleaning apparatus
washing
wings
axis
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72989D
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English (en)
Original Assignee
F. jung in Schorndorf
Publication of DE72989C publication Critical patent/DE72989C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D41/00Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids
    • B01D41/02Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids of loose filtering material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die für das Filtriren des Bieres verwendete Filtermasse zu reinigen und stets wieder von Neuem zu verwenden, und ferner jeden Brauer in den Stand zu setzen, durch Beschaffung dieses einfachen Apparates diese Filterreinigung in seiner Brauerei selbst vornehmen zu können.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι im Längs- und Querschnitt, in Fig. 3 im Grundrifs dargestellt. Die Fig. 4 bis 7 sind im gröfseren Mafsstab gezeichnet und stellen einige Querschnittsformen der Flügel dar, die an der rotirenden Achse oder an dem rotirenden Waschcylinder befestigt sind.
Der Waschcylinder A ist drehbar um die durchlöcherte Hohlachse b hergestellt, durch welche mittelst des Dreiweghahnes E fortwährend kaltes oder warmes Wasser dem Cylinder A zugeführt wird. Auf der Hohlachse B sitzen eine Anzahl Flügel B, die an dem von der Achse b entfernten Theil schräg abgebogen sind. Aufserdem sind innerhalb des Waschcylinders A schräg sitzende Flügel C befestigt, zwischen welchen die Flügel B auf der Hohlachse b hindurchlaufen. Die Flügel B und C werden durch die Umdrehung der Hohlachse b und des Waschcylinders A in einander entgegengesetztem Sinne und mit verschiedener Geschwindigkeit in Rotation versetzt, wobei die Umdrehungsgeschwindigkeit der Waschtrommel im allgemeinen geringer als diejenige der Waschflügel angenommen wird.
Die zu reinigende Filtermasse besteht zumeist aus Klumpen, die durch öfteres Durchpassiren zwischen den Flügeln B und C auf mechanischem Wege nach und nach in kleine Bestandteile zerrissen und unter fortwährender Zuströmung reinen Wassers vollkommen rein gewaschen werden.
Zum Einlegen der Filtermasse in die Waschtrommel A sind an derselben ein eventuell auch mehrere Deckel^!1 angebracht, welche entweder duichlöchert oder mit Drahtgeflecht versehen sind und dem Reinigungswasser den Ausgang aus der arbeitenden Trommel ermöglichen.
Der Antrieb des Apparates erfolgt von der Antriebachse d aus mittelst der Kurbel k oder der Antriebscheibe D in der Weise, dafs der eine der auf dieser Achse sitzenden Stirnkolben ζ in das an der Trommel A festsitzende Stirnrad Z eingreift, während der andere Stirnkolben ^1 mittelst des Zwischenrades ^2 an das Rad £3, das auf der Hohlwelle b festsitzt, eingreift, so dafs die Rotationsbewegung der Hohlwelle b mit den Flügeln B eine umgekehrte und in der Geschwindigkeit verschiedene von derjenigen der Waschtrommel A wird.
Der Querschnitt der Flügel B und C kann, je nachdem die zu reinigende Filtermasse mehr zerrissen oder gequetscht werden soll, flach winkelförmig, halbkreis- oder kreisförmig sein.1 Zum Entleeren der Trommel von der gereinigten Filtermasse wird unterhalb der Waschtrommel ein auf Rollen fahrbarer kleiner Wagen Wangeordnet, der auf zwei am Gestell G befestigten Schienen verschoben werden kann.
Der Vorzug des Filterreinigungsapparates besteht namentlich darin, dafs die zusammengeballte Masse nach und nach vollständig zerrissen wird,- unter fortwährender Zuströmung von warmem oder kaltem Reinigungswasser. Eine Reinigung durch Wasser allein ohne
mechanische Einwirkung auf die zerkleinerte Filtermasse hat bei Weitem nicht den Erfolg, der durch diesen Apparat erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Reinigungsapparat für Filtermasse, dadurch gekennzeichnet, dafs die Masse in einem rotirenden Waschcylinder (A), der inseitig mit schrägen Waschflügeln (C) versehen ist, durch die an einer mit Löchern versehenen Hohlwelle befestigten, ebenfalls schräg liegenden und in umgekehrte Rotation wie der Waschcylinder versetzten Flügel (B) unter fortwährender Zuströmung von kaltem oder warmem Wasser mechanisch bearbeitet bezw. zerrissen und gleichzeitig gewaschen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72989D Reinigungsapparat für Filtermasse Expired - Lifetime DE72989C (de)

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DE (1) DE72989C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4134074A1 (de) * 1991-10-15 1993-04-22 Prototec Ges Fuer Kunststoffau Verfahren und vorrichtung zur reinigung von filterkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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