DE11718C - Maschine zur Herstellung gefilzter Garne - Google Patents
Maschine zur Herstellung gefilzter GarneInfo
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- DE11718C DE11718C DENDAT11718D DE11718DA DE11718C DE 11718 C DE11718 C DE 11718C DE NDAT11718 D DENDAT11718 D DE NDAT11718D DE 11718D A DE11718D A DE 11718DA DE 11718 C DE11718 C DE 11718C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
1880.
Klasse 76.
ALPHONSE MONCHABLON in PARIS. Maschine zur Herstellung gefilzter Garne.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1880 ab.
Die Stränge, welche von der Kratzmaschine kommen, enthalten OeI, welches vorher zum
Einfetten gedient hatte. Dieses OeI, welches der Verfilzung im Wege steht, mufs zunächst
entfernt werden. Die Stränge werden daher in warmem Seifenwasser gewaschen, alsdann
ausgepreist, gedreht und gefilzt.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι der Waschbottich mit Walzenpresse;
Fig. 2 der Drehapparat und die Filzmaschine mit Haspel;
Fig. 3 die Oberansicht eines Rahmens mit Filzwalzen;
Fig. 4 der Bewegungsmechanismus für die Rahmen der Filzwalzen.
A in Fig. 1 ist eine Walze mit Strängen von der Kratzmaschine. Diese Stränge werden vermittelst
des Lattentuches B durch den Waschbottich P hindurchgeführt.
Die Axe C erhält die Kraftübertragung, und werden alle anderen Theile der Maschine durch
dieselbe in Bewegung gesetzt.
Die Walzen C1 C% C3 C* führen das Lattentuch
B, welches von der Walze D gespannt wird.
Das Lattentuch B besteht aus Holzstäben, welche durch Leinwand derartig verbunden sind,
dafs sie eine Tafel ohne Ende bilden; diese führt sich selbst an den Seiten des Bottichs P
gerade.
Der Bottich P enthält warmes Seifenwasser, durch welches die Stränge hindurchgeführt werden;
damit diese dem Tuch folgen, werden die vorderen Enden derselben in eine Tasche gesteckt,
die auf dem Tuch angenäht ist. Die gewaschenen Stränge gehen durch die Walzen E
und F, und werden durch dieselben ausgepreist, die Walze E kann durch Hebel mit Gewichten
beliebig stark auf die Walze F gedrückt werden.
Nachdem die Stränge durch die Walzenpresse hindurchgegangen sind, werden dieselben gedreht;
es ist dies eine nothwendige Vorarbeit, damit das gefilzte Garn rund wird und ein
festes Garn hergestellt wird.
Das Drehen geschieht durch das Röhrchen H] es sind von diesen so viele vorhanden, als man
Stränge hat. Jedes Röhrchen H hat zwei Löcher 0 und o1; der Strang wird in das
Röhrchen eingeführt, geht durch das Loch 0 und durch das Loch o1 wieder zurück und dann
aus dem Röhrchen zwischen die Filzwalzen M und N.
Die Röhrchen H rotiren sehr schnell; sie werden durch eine einzige Schnur derart angetrieben,
dafs die folgende immer in entgegengesetzter Richtung rotirt als die vorhergehende.
Die aus den Röhrchen kommenden gedrehten Stränge werden auf die unteren Filzwalzen N
gelegt, und an den Haspel S befestigt, indem man den Rahmen K mit den oberen Filzwalzen
M abhebt und wieder darauf legt.
Die oberen FilzwalzenMsind in dem Rahmend
gelagert, der in den Gleitrollen der Zapfen L seitlich hin- und hergezogen wird.
Die unteren Filzwalzen N sind ebenso in einem Rahmen für sich gelagert, der in den
Gleitrollen der Zapfen L seitlich hin- und hergezogen wird. ■ · .
Diese seitlich hin- und herziehende Bewegung wird durch den in Fig. 4 dargestellten Mechanismus
hervorgebracht, welcher aus einer unrunden Scheibe 2, welche der Gabel 1 eine um
den Zapfen 3 schwingende Bewegung ertheilt, besteht. Letzterer ist verstellbar, wodurch die
Länge des Weges der Rahmen geändert werden kann. Das System ist in einem Kasten eingeschlossen,
welcher OeI enthält, um die Scheibe 2 gut zu ölen.
Die Filzwalzen M und N drehen sich zu einander in entgegengesetzter Richtung, und zwar
hat die folgende immer eine etwas gröfsere Tourenzahl als die vorhergehende, wodurch das
Garn gestreckt wird. Das gefilzte Garn wird auf den Haspel »S aufgewickelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die aus Waschbottich P, Lattentuch B, Walzenpresse EF, Röhrchen H, Filzwalzen MN und Haspel >S zusammengesetzte Maschine zur Herstellung gefilzter Garne in ihrer Gesammtanordnung.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11718C true DE11718C (de) |
Family
ID=288974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11718D Active DE11718C (de) | Maschine zur Herstellung gefilzter Garne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11718C (de) |
-
0
- DE DENDAT11718D patent/DE11718C/de active Active
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