DE5108C - Walk- und Spülmaschine für Wollenwaaren - Google Patents

Walk- und Spülmaschine für Wollenwaaren

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DE5108C
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W. SCHEIDT in Kettwig a. d. Ruhr
Publication of DE5108C publication Critical patent/DE5108C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C17/00Fulling
    • D06C17/02Fulling by rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse 41.
WILH. SCHEIDT in KETTWIG a. d. Ruhr. . Walk- und Spülmaschine für Wo 11 e η w a a r e n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. September 1878 ab.
Bei der Fabrikation von Filztuchen werden bisher, nachdem die Waaren auf der sogen. Filzmaschine gefilzt sind, zu weiterem Walken und Spülen meist die bei der Tuchfabrikation üblichen Walk- und Spülmaschinen angewendet.
Bei diesen und anderen bisher üblichen Behandlungsweisen wird indessen der namentlich im nassen Zustande noch etwas mürbe, weiche Filzstoff verhältnifsmäfsig zu stark gezerrt, so dafs meist, wo keine gewebte Einlage in den Filz eingelegt ist, ein unverhältnifsmäfsig starkes Längen des Stückes eintritt, welches bei etwas dünnen Filzen oder bei kurzem Rohstoff eine ungleichmäfsige löcherige Waare ergiebt.
Zur Beseitigung dieses Uebelstandes bezw. zur Erzielung einer gleichmäfsig dichten besseren Waare auch in leichter Qualität und bei kurzem Rohmaterial ist die vorliegende Maschine construirt worden.
In derselben wird der zu walkende oder zu spülende Stoff in der ganzen Breite des Stoffes auf einem endlosen, den Stoff tragenden Leinentuch oder einem endlosen Tische langsam über den Boden eines Bottichs geführt, in dem sich beim Walken die nöthige Walkbrühe, beim Spülen aber reichlich durchfliefsendes Wasser befindet. In diesem Bottich liegen auf dem zu bearbeitenden Stoffe und zwar quer zur Länge des Stückes in der vollen Breite desselben eine Anzahl hölzerner Walzen, die auf dem unterliegenden Stoff schnell hin- und hergerollt werden und dabei durch die eigene Schwere, die eventuell durch Belastung zu erhöhen ist, ein beständiges leichtes Kneten bezw. · Quetschen der. Waare ausüben, welches mit Hülfe geeigneter Walkbrühe ein gutes Walken der Waare und bei genügend durchfliefsendem Wasser vollständiges Spülen derselben erzielt, ohne dafs irgend welche Zerrung oder starke Anspannung der Waare eintritt.
Das endlose Leihen geht unter Walzen a und b unter dem Bottich her über Walze c in den Bottich hinein und unter der Walze d her über den Boden des Bottichs hin, um unter der Walze e her wieder aus dem Bottich herauszutreten, dann um Walze / und zwischen den Walzen f g u durch, welche durch Zahnräder langsam getrieben werden und das endlose Tuch etc. in Bewegung setzen.
Die zu bearbeitende Waare wird zu einer Rolle h aufgerollt, auf die Walze c aufgelegt, läuft dann mit dem endlosen Tuch durch den Bottich unter die Walzen d und e und ebenfalls unter die verschiedenen Arbeitswalzen 2, unter denen der Walk- bezw. Spülprocefs vor sich geht, und ■rollt sich dann, nachdem durch die Quetschwalze / die Brühe etwas ausgedrückt ist, auf die Walze / zu einer Rolle k auf.
Die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Führungstisches, sowie des zu bearbeitenden Stoffes in der Maschine ist eine geringe, läfst sich aber durch Auswechselung der Zahnräder leicht verändern, je nach Art der Waare. Die Arbeitswalzen i, deren Zahl beliebig vermehrt oder vermindert werden kann, je nach der zu erzielenden Leistung, sind von Holz oder Metall von beliebiger Gröfse, je nach Bedürfhifs der zu behandelnden Waare.
Die Arbeitswalzen i liegen lose in dem Bottich und werden durch Führungsgabeln ο, in denen · die Axe der Arbeitswalzen i an beiden Enden in übereinstimmender Weise lose einliegt, mittelst der auf jeder Seite der Maschine befindlichen Führungsstange in, welche durch Scharniere χ und die Excenterstangen y mit den Excentern η verbunden ist, rasch hin- und hergerollt.
Der Hub des Excenters und also der Lauf der Arbeitswalzen i ist nach Belieben zu reguliren.
Ebenso ist die Umdrehungsgeschwindigkeit der Excenter und also auch die Geschwindigkeit des Hin- und Herrollens der Arbeitswalzen nach ■ Bedürfhifs zu reguliren.
Auch können die Arbeitswalzen mit Rücksicht auf die Beschaffenheit der zu bearbeitenden Stoffe event, durch Auflegen von Rahmen auf die Axenenden noch beschwert werden.
Die an beiden Seiten der Arbeitswalzen liegenden zwei Führungsstangen m werden durch Rollen q, die auf dem Rand des Bottichs herlaufen, geführt und getragen.
Der Bottich selbst ist ein wasserdichter, oben offener Kasten, der zur Aufnahme der Walkbrühe beim Walken, sowie des Wassers beim Spülen dient.
Zu letzterem Zweck ist am hinteren Ende des Bottichs bei r ein Wasserzuflufs, und am vorderen Ende bei s ein Wasserabflufs angebracht. Auch liegt ringsum am Boden des Bottichs ein Dampfrohr ν zum Wärmen der Brühe behufs einer erhöhten Leistung bei einzelnen Rohmaterialien.
Das die Maschine tragende Gestell ist nebensächlich und aus beiliegender Zeichnung genügend zu beurtheilen.
Die Art des Getriebes ist ebenfalls aus der Zeichnung zu ersehen.
Auf der Hauptaxe t mit Riemscheibe w sitzen die beiden Excenter η, welche die Arbeitswalzen treiben, und von dieser Axe t werden wieder die Walzen f g u, welche das Leinen in Bewegung setzen, durch Zahnradilbertragung getrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Walk- und Spülmaschine, in welcher der zu bearbeitende Stoff in voller Breite oder auch zusammengerollt, geführt und getragen durch ein fortlaufendes endloses Tuch, durch einen Bottich geht, in dem der Stoff durch rasch hin- und herrollende Walzen geknetet und gleichzeitige Einwirkung der Walkbrühe gewalkt oder durch durchfliefsendes Wasser gespült wird, wie dies in Zeichnung und Beschreibung näher ausgeführt ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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