DE2364C - Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen

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DE2364C
DE2364C DENDAT2364D DE2364DA DE2364C DE 2364 C DE2364 C DE 2364C DE NDAT2364 D DENDAT2364 D DE NDAT2364D DE 2364D A DE2364D A DE 2364DA DE 2364 C DE2364 C DE 2364C
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DENDAT2364D
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English (en)
Original Assignee
W. THOMPSON in Dublin, Irland
Publication of DE2364C publication Critical patent/DE2364C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/38Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using scrapers, chains, grains of shot, sand or other abrasive means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

1878.
Klasse 64.
WILLIAM THOMPSON in DUBLIN (Irland). Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. März 1878 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen neuen Apparat zum Reinigen resp. Ausspülen von Flaschen und ähnlichen Gegenständen, dessen Construction aus beiliegenden Zeichnungen ersichtlich ist.
Fig. ι zeigt eine vordere Ansicht mit theilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 einen Grundrifs mit theilweisem Schnitt.
Fig. 4 ist ein Detail im vergröfserten Maafsstabe.
Der Rahmen A ist mittelst einer horizontalen Axe B B' in dem Gestelle C gelagert, so dafs er durch Drehen der Axe in jede beliebige Stellung gebracht werden kann.
Senkrecht zu dieser Axe ist in dem Rahmen A eine Welle D gelagert, welche an beiden Enden die Scheiben E E' F F' trägt, zwischen welchen die zu reinigenden Flaschen, wie später beschrieben wird, angebracht werden, so dafs, indem man B B' dreht, die Welle D mitgedreht wird.
Der Theil B1 der Axe ist hohl und durch denselben geht eine Welle H, auf deren äufseres Ende eine Riemscheibe oder Kurbelrad J sitzt, durch welches die Welle eine drehende Bewegung erhalten kann, während mittelst Kegelräder K und L diese Bewegung auf die Axe D und somit auf die Scheiben FE1FF1 übertragen wird, mögen nun letztere vermittelst des Handrades M am äufseren Ende von BB' in irgend eine Lage gebracht worden sein.
Die Scheiben EE' sind hohl und enthalten eine zweite Scheibe N, welche sich gegen die Scheibe e stützt; die letztere ist mit einer Anzahl Löcher e' am Umfange versehen, in welche die Mündungen der Flaschen G gebracht werden, so dafs deren Inneres mit dem Innern der hohlen Scheiben in Verbindung gesetzt wird.
Die Löcher e' besitzen meistentheils einen mit Kautschukfütterung versehenen Rand, wie in Fig. 4 angedeutet, um die Flaschen sicher in ihrer Lage zu erhalten. Die Scheibe N hat kleine Behälter n, welche den Löchern e' entsprechen und kann ein wenig verdreht werden, so dafs in der einen Stellung die Behälter η sich über den Löchern e' befinden und vermittelst einer Oeffnung mit denselben, wie angedeutet, communiciren, während in der anderen Stellung die Scheibe N die Löcher e' schliefst. In jedem der Behälter η befindet sich eine Anzahl Schrotkörner oder sonstige körnige, zum Reinigen von Flaschen geeignete Substanz, so dafs, wenn die Behälter über die Löcher e1 gebracht werden und die Scheiben EE' in der Stellung Fig. 1 stehen, die Schrotkörner etc. in die Flaschen fallen und alsdann darin eingeschlossen werden, indem man die Scheibe N wieder etwas zurückdreht. Die Scheiben EE1 sind mit Wasser angefüllt und die inneren Flächen von η mit feinen Durchlöcherungen versehen, so dafs, wenn sie in der erst beschriebenen Stellung sind, Wasser mit dem Schrote in die Flaschen gelangen kann.
Die Flaschen können auf verschiedene Weise gegen E angeprefst und befestigt werden; es geschieht dies am besten vermittelst der Scheiben F F', an welchen Sockel f angebracht sind, in welche die unteren Enden der Flaschen passen; dieselben können mit elastischem Boden versehen werden.
Von diesen Scheiben ist F auf der Welle D verschiebbar, während F' fest ist, und in ähnlicher Weise ist E fest, während E' verschiebbar ist; E und F, sowie E' und F', können mittelst Muttern O O1 nach Belieben einander genähert werden.
Werden nun ./^ und E' vermittelst der Schrauben O O1 etwas von E und F1 entfernt, so können die Flaschen auf FF' gestellt werden und alsdann durch Annähern von FE' fest gegen die Löcher e' geprefst werden. Hierauf werden, wie oben beschrieben, die Schrotladungen und das Wasser in die Flaschen geführt, und nachdem B in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, wird demselben und somit den Scheiben und Flaschen eine schnelle drehende Bewegung mitgetheilt, wodurch die Flaschen durch das Wasser und Schrot reingescheuert werden.
Ist dieses vollbracht, so werden die Scheiben N wieder so gedreht, dafs die Behälter η gegenüber den Oeffnungen e' kommen, und dann der Apparat in die umgekehrte Stellung, wie in Fig. ι angedeutet, gebracht, so dafs das Schrot wieder in die Behälter fällt und das Wasser nach EE' fliefst.
Werden die Löcher e' wieder geschlossen und der Apparat alsdann wieder umgekehrt, so können die Flaschen entfernt werden.
Das Wasser wird in EE' eingelassen und entfernt durch Oeffnungeni5/", die durch Schraubenkappen geschlossen sind. Wird es gewünscht, die Flaschen nach Reinigung in der Maschine noch mit frischem Wasser auszuspülen, so kann dies dadurch geschehen, dafs man an dem inneren Röhrenansatz P einen nach einem Wasserbehälter führenden Schlauch anschraubt und somit eine Zeitlang frisches Wasser durch den Apparat und durch die Flaschen fliefsen läfst; das einfliefsende Wasser kann an dem anderen Röhrenansatz P abfliefsen. Mittelst der Röhren P kann man nach den Scheiben N behufs Drehung derselben gelangen.
Man ersieht, dafs mittelst dieses Apparates jede beliebige Bewegung den Flaschen in jeder beliebigen Stellung mitgetheilt werden kann.
Um z. B. die Böden der Flaschen zu reinigen, werden die Scheiben so gestellt, dafs die Flaschen entweder vertical (wie auf der Zeichnung) oder etwas geneigt stehen uud entweder eine continuirliche oder hin- und hergehende, rotirende Bewegung erhalten; ebenso kann die Welle mit den Scheiben eine hin- und herschwankende Bewegung erhalten.
Sollen die Seitenflächen der Flaschen gewaschen werden, so werden die letzteren in eine horizontale Stellung, und sollen die Hälse gewaschen werden, so werden die Flaschen in eine umgekehrte senkrechte oder etwas geneigte Stellung gebracht.
Anstatt nur zwei Scheiben E, könnte man drei oder mehr, auf Axen um den Rahmen A symmetrisch gruppirt anbringen, die alle vermittelst desselben Kegelrades Kgetrieben werden können.
Es kann auch der Apparat ohne die innere Scheibe N, oder ohne die Behälter η an denselben gebraucht werden, indem in diesem Falle jede der zu reinigenden Flaschen mit einer Ladung Schrot versehen wird, ehe sie in den Apparat kommt und die Löcher e1 an den Scheiben EE' alsdann mit durchlöcherten Platten geschlossen werden, wodurch das Schrot in den Flaschen gehalten wird, während das Wasser in den Flaschen von e ein- und ausfliefsen kann.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Die Anwendung hohler Scheiben E und £', welche um eine horizontale Welle rotiren und zur Aufnahme von Flaschen dienen, welche von dem Innern der Scheiben aus mit Wasser, Schrot etc. gefüllt werden; die Scheiben erhalten zugleich eine drehende Bewegung um eine zur horizontalen Welle senkrechte Axe, wie vorstehend beschrieben.
2. Die Anordnung von Behältern mit Schrot in beweglichen Scheiben innerhalb der oben erwähnten Scheiben EE1, zum Zweck wie beschrieben.
3. Die allgemeine Einrichtung des hierin beschriebenen und durch beiliegende Zeichnungen verdeutlichten Apparates zum Waschen von Flaschen und ähnlichen Gegenständen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT2364D Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen Active DE2364C (de)

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