DE259684C - - Google Patents
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- DE259684C DE259684C DENDAT259684D DE259684DA DE259684C DE 259684 C DE259684 C DE 259684C DE NDAT259684 D DENDAT259684 D DE NDAT259684D DE 259684D A DE259684D A DE 259684DA DE 259684 C DE259684 C DE 259684C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/36—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Spülen von umgekehrt gestellten
Flaschen, die schrittweise durch die Maschine bewegt werden. Die Flaschen werden von
einem endlosen Flaschentaschen besitzenden Träger schrittweise über Bürstenspindeln und
Spülrohre gebracht, welche in die Flaschen eintreten. Während ihrer Reinigung werden die
Flaschen von Tassen fest in Lage gehalten, ίο durch welche hindurch die Bürstenspindeln und
Spülrohre sich auf und ab bewegen. Das Wesentliche der Erfindung dem Bekannten gegenüber besteht darin, daß die die Flaschen
in ihrer Lage haltenden Flaschenzentriertassen unabhängig von den Bürstenspindeln und Spülrohren
auf und ab bewegt werden, und zwar derart, daß die Tassen mit den Flaschen in Eingriff treten und sie zentrieren, bevor die
Bürstenspindeln und Spülrohre in die Flaschen eintreten, und sich erst dann wieder nach abwärts
bewegen und die Flaschen freigeben, nachdem die Flaschenspindeln und Spülrohre aus diesen herausgetreten sind. Es wird dadurch
erreicht, daß die Flaschen behufs Reinigung sicher zentriert werden und ein Bruch derselben
auf ein Mindestmaß zurückgeführt wird.
Fig. ι ist eine Endansicht der Spülmaschine nach der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Ansicht derselben von der linken Seite in Fig. 1 aus.
Fig. 3 ist eine Grundansicht der Maschine. Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien
A-A und B-B der Fig. 2.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie C-C der Fig. 2.
Fig. 7 und 8 sind Schnitte nach den Linien D-D und E-E der Fig. 2. Die Schnittlinie D-D
ist auch in Fig. 3 gezeigt.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie F-F, der Fig. 3 oder Fig. 6.
Fig. 10 und 11 sind Schnitte nach Linie G-G
der Fig. 9 bzw. der gebrochenen Linie H-H der Fig. 10. Letztere Schnittlinie ist auch in
Fig. 3 und 9 gezeigt.
Fig. 12 ist eine Ansicht des Sternrades zum Antrieb der Flaschenhals-Zentriertassen.
Fig. 13 und 14 sind Einzelheiten dieses Antriebs.
Fig. 15 ist ein Schnitt nach Linie I-I der
Fig. 11.
Fig. 16 und 17 sind schaubildliche Ansichten
von Teilen der Fig. 15.
Fig. 18 und 19 sind Schnitte nach Linie /-/
bzw. K-K der Fig. 2.
Fig. 20 ist ein Schnitt nach Linie L-L der Fig. 19.
Fig. 21 ist ein Schnitt des unteren Teiles der in Fig. 19 gezeigten Bürstenspindelvorrichtung.
Fig. 22 zeigt den oberen Teil derselben.
Fig. 23 ist ein Schnitt nach Linie M-M der Fig. 22.
Fig. 24 ist ein Schnitt nach Linie N-N der Fig. i.
Fig. 25 zeigt in Ansicht verschiedene Einzelheiten der Fig. 24.
Fig. 26 ist ein Schnitt nach Linie 0-0 der Fig. 6.
Fig. 27 ist ein Schnitt nach Linie P-P der Fig. 3.
Fig. 28 ist ein Schnitt nach Linie R-R der Fig. 27.
Fig. 29 ist ein Schnitt nach Linie S-S der Fig. 8.
Fig. 30 ist eine Grundansicht und zeigt einen Eckteil der Flaschenhalterbahn und Mittel
zum Einstellen derselben und Ausgleichen der Abnutzung der Tragkette.
Fig. 31 zeigt eine Ecke der Flaschenbahn.
Der senkrechte Rahmen 32 (Fig. 1), der das vordere Ende der Maschine bildet, hat zwei seitliche Stützen 33, auf welchen ein schüsselartiger Teil 34 ruht (Fig. 3). Ungefähr in der Mitte der Stützen sind außen Vorsprünge 35 (Fig. ι und 6) mit senkrechten Vertiefungen für die Flaschenbahn vorgesehen. Unter den Vorsprüngen 35 befinden sich senkrechte Schlitze 36 (Fig. 6) zur Führung des die Reinigungsspindeln 84, 85 tragenden Kreuzkopfes 76. Die Tragkettenbahn 38 (Fig. 4) wird von dem Rahmen 37 unterstützt und besteht aus einer Außenschiene 39 und einer zusammengesetzten Innenschiene 40, die die Kette führt. Der Teil der Bahn 38, der dem Rahmen 32 an der Außenseite der Bahn 32 entlang geht, liegt über den Vorsprüngen 35 und ist an ihnen befestigt. Die Bahnschiene 39 ist an ihren hinteren Enden (Fig. 4) einstellbar mit den Enden des Schienenteiles 41 (Fig. 30 und 31) verbunden. Der Flansch 42 (Fig. 31) greift unter die Winkelschiene 39 und ist durch Zapfen 43 einstellbar. Der Teil 44 der Innenschiene 40 ist mit dem Teil 41 durch herabhängende Joche 45 (Fig. ι und 30) verbunden. Die endlose Kette 46 (Fig. 3 und 27) läuft auf der Innenschiene und ist an jedem zweiten Kettengliede mit einem Ansatz 47 versehen, an welchem eine mit Gummi gefütterte, nach unten verjüngte Metalltasche 48, 49 (Fig. 27) befestigt ist. Die Flaschentaschen 48 laufen mittels Führungszungen 50 auf der Außenschiene 39.
Der senkrechte Rahmen 32 (Fig. 1), der das vordere Ende der Maschine bildet, hat zwei seitliche Stützen 33, auf welchen ein schüsselartiger Teil 34 ruht (Fig. 3). Ungefähr in der Mitte der Stützen sind außen Vorsprünge 35 (Fig. ι und 6) mit senkrechten Vertiefungen für die Flaschenbahn vorgesehen. Unter den Vorsprüngen 35 befinden sich senkrechte Schlitze 36 (Fig. 6) zur Führung des die Reinigungsspindeln 84, 85 tragenden Kreuzkopfes 76. Die Tragkettenbahn 38 (Fig. 4) wird von dem Rahmen 37 unterstützt und besteht aus einer Außenschiene 39 und einer zusammengesetzten Innenschiene 40, die die Kette führt. Der Teil der Bahn 38, der dem Rahmen 32 an der Außenseite der Bahn 32 entlang geht, liegt über den Vorsprüngen 35 und ist an ihnen befestigt. Die Bahnschiene 39 ist an ihren hinteren Enden (Fig. 4) einstellbar mit den Enden des Schienenteiles 41 (Fig. 30 und 31) verbunden. Der Flansch 42 (Fig. 31) greift unter die Winkelschiene 39 und ist durch Zapfen 43 einstellbar. Der Teil 44 der Innenschiene 40 ist mit dem Teil 41 durch herabhängende Joche 45 (Fig. ι und 30) verbunden. Die endlose Kette 46 (Fig. 3 und 27) läuft auf der Innenschiene und ist an jedem zweiten Kettengliede mit einem Ansatz 47 versehen, an welchem eine mit Gummi gefütterte, nach unten verjüngte Metalltasche 48, 49 (Fig. 27) befestigt ist. Die Flaschentaschen 48 laufen mittels Führungszungen 50 auf der Außenschiene 39.
Die Kette wird absatzweise durch ein an einer Ecke der Bahn liegendes Kettenrad 51 (Fig. 4)
angetrieben. Sie geht ferner über die Kettenräder 52 und 54. Jedes der Kettenräder 54 sitzt
an einem Zapfen 55 (Fig. 27 und 30), der auf dem Arme 56 des Joches 45 und einer von dem oberen
Ende einer senkrechten Schiene 58 hervorragenden Leiste 57 ruht. Ein Schraubenbolzen 59
stößt gegen 56. Nach Lösen der Stellschrauben 43 können die Kettenräder 54 durch Drehen
der Bolzen 59 nach außen bewegt werden, um die Kette zu spannen.
Das Kettenantriebsrad 51 (Fig. 6) sitzt an dem unteren Ende der durch Teil 34 gehenden Welle
60. Diese trägt ein Zahnrad 61 (Fig. 11 und 16)
mit einer Hülse 62. Letztere hat Finger 63, die in Ausnehmungen 64 eines Kopfes 65
(Fig. 15) eintreten und durch Stellschrauben 66 verstellt werden können. Hierdurch können
die Taschen 48 (Fig. 3) in bezug auf die nachstehend beschriebenen Reiriigungsspindeln zentriert
werden dadurch, daß mittels der Stell-ί schrauben 66 die Welle 60 und das Kettenrad 51
S gedreht und dadurch die Flaschentaschen ein- ! gestellt werden.
Die wagerechte Welle 67 trägt ein Zahnradgetriebe 68 (Fig. 24 und 25), das behufs Geschwindigkeitsänderung
zwei verschieden große Zahnräder 70 und 71 besitzt. Die Welle 67 trägt
ferner drei gleich große Kegelräder 72, die mit an den oberen Enden der senkrechten Wellen 74
(Fig. 2) sitzenden Kegelrädern 73 in Eingriff kommen. Die Wellen 74 tragen an ihren unteren
Enden die Reinigungsspindeln drehende Zahnräder 75 (Fig. 2).
Ein hohler Kreuzkopf 76 (Fig. 28 und 29) greift in die Schlitze 36 des Rahmens 33. Er
ist mit Nippeln 77 und 78 versehen, die durch Schläuche 79 mit den Ventilen 80 und 81 verbunden sind. Diese werden mittels Platte 82
am Rahmen 32 gehalten und können selbsttätig geöffnet und geschlossen werden. Sechs hohle
Bürstenspindeln 84 (Fig. 22) und zwei Spülspindeln 85 erstrecken sich von dem Kreuzkopf
76 nach oben. Jede Spindel 84 hat zwei diametral sich gegenüberliegendeFührungsrillen 86 (Fig. 23)
und an ihrem unteren Ende einen Kopf, der sie in einer Stopfbüchse 83 (Fig. 21) drehbar begrenzt,
während auf ihr oberes Ende eine Bürste 87 aufgeschraubt ist. Jede Bürstenspindel läuft
durch eine auf und ab bewegliche Hülse 88, die einen Kopf 89 trägt und nach innen in die
Spindelrillen 86 greifende Führungsansätze 90 (Fig. 23) hat. Eine feststehende Schiene 91
(Fig. 4 und 8) liegt zwischen den Vorsprüngen 35 und trägt eine Reihe senkrechter Lagerhülsen 92
(Fig. 19). Die Hülsen 88 sind von Zahnrädern 93 (Fig· 19 und 22) umgeben, die durch Futter
gegen Auf- und Abbewegung gesichert und mit den Hülsen 88 in Eingriff sind. Die Hülsenverlängerung
des Zahnrades 93 ist innen mit Keilrippen versehen, die mit den Längsrillen der Hülse 88 in Eingriff sind. Die zwei Spülspindeln
85 werden durch den Kreuzkopf 76 ohne Drehung auf und ab bewegt. Durch den Außenrand der Schiene 91 ragen senkrechte
Führungszapfen 96 (Fig. 8 und 18), von welchen jeder eine Führung für ein senkrecht bewegliches
Joch 97 bildet. Dieses besteht in einer aufrechten Schiene 98 mit Augen 99 (Fig. 18 bis 20).
Die inneren übereinander liegenden Augen umgeben die Führungszapfen 96 und haben
geneigte Arme 100, deren Enden die Tassen zum Zentrieren der Flaschenhälse und die oberen
Enden der Hülsen 88 umfassen. Die äußeren Augen 99 der Joche umgeben einen Zapfen 102,
der von dem Kreuzkopfe 103 (Fig. 5) nach oben ragt. Jeder Zapfen 102 ist von einer Schraubenfeder
105 umgeben, die zwischen dem Kopf des Joches und einem Bunde 106 sitzt. Neben
jedem Führungszapfen 96 ragt ein Hilfsführungsstift 107 (Fig. 5) aus der Schiene 91 durch das
Auge einer wagerechten seitlichen Verlängerung
io8 jedes Joches 97, so daß sich dieses nicht drehen kann.
Auf demTeile 34 ruht eine zur Welle 67 parallele Welle 109 (Fig. 1 bis 3), die an ihrem Innenende
ein Zahnrad 110 trägt, das mit einem Zahnrad in der Welle 112 in Eingriff steht. Diese trägt
ferner ein Zahnrad 113, das mit einem Zahnrad 114 der Welle 115 in Eingriff ist. Letztere liegt
höher als die Welle 67 und 109 und trägt ein Exzenter .116. Das untere Ende der Stange 117
(Fig. 5 und 8) dieses Exzenters ist einstellbar mit einem Kurbelarm 118 verbunden, der auf
einer in dem Rahmen 33 gelagerten Schwingwelle 119 sitzt, welche an ihren Enden Arme 120
trägt, die mit Ausgleichsgewichten 121 versehen und an ihren Außenenden mit dem Kreuzkopfe
76 verbunden sind.
Durch Drehung der Welle 115 und des Exzenters
wird die Welle 119 beständig in Schwingung versetzt, so daß der Kreuzkopf 76 auf
und ab bewegt wird, während die Welle 67 die senkrechten Achsen 74 und Zahnräder 75
und damit die Bürstenspindeln 84 beständig dreht (Fig. 2).
Das Kegelrad 122 der Welle 115 ist mit dem
Kegelrad 123 der senkrechten Welle 124 (Fig. 9 und 10) in Eingriff. Diese trägt den Eingriffzapfen
oder -Zahn 126 eines Sternradgetriebes 125, dessen Sternrad 127 auf der Zapfenwelle 128
gelagert ist, deren Zahnrad 129 mit dem Zahnrad 61 der Welle 60 des treibenden Kettenrades 51
(Fig. 6) in Eingriff steht. Wenn nach jeder Umdrehung
der Welle 115 die Bürstenspindeln nach ihrer Auf- und Abbewegung in ihrer
unteren Stellung ankommen, rückt das Sternradgetriebe 125 die Kette und die an ihr sitzenden
Flaschentaschen um einen Schritt vor.
Die Welle 115 trägt ferner ein Sternradgetriebe
130 (Fig. 6 und 9), dessen Sternrad 132 an seiner Innenfläche mit einem Zahnrad 133 versehen
ist, das mit Zahnrad 135 der Welle 136 in Eingriff ist. Diese Welle treibt mittels
einer Kurbel (Fig. 11) und einer Gelenkstange 138 den Kurbelarm 139 der Schwingwelle
140 (Fig. 6 und 8). Diese hat nahe ihren Enden Kurbelarme 141 (Fig. 2 und 6), die mit den Gelenken
104 des Kreuzkopfes 103 verbunden sind. Bei jeder Umdrehung der Welle 115 setzt das
Sternradgetriebe 130 die Schwingwelle 140 in Tätigkeit (Fig. 6) und hebt die Tassen 101,
so daß sie die Flaschenhälse in bezug auf die Reinigungsspindeln zentrieren (Fig. 18) und
bis kurze Zeit vor dem Wiederabwärtsbewegen der letzteren halten. Das Zusammendrücken der
Federn 105 bewirkt, daß die Tassen fest, aber nachgiebig mit den Flaschenhälsen in Eingriff
stehen.
Der Antrieb der Teile ist zeitlich so bemessen, daß jeder Schritt des endlosen Flaschenträgers
einen Satz Flaschen mit ihren Hälsen über die Tassen 101 bringt. Jede solche Bewegung des
Armes 125 (Fig. 2 und 9) genügt, um jede Flasche von einer Tasse nach der zweitfolgenden zu
bewegen. Die Bewegung kann jedoch auch so sein, daß jede Flasche über jede der Tassen
gebracht wird oder mehr als eine Tasse überspringt. Zwischen je zwei Schritten des Flaschenträgers
werden die Tassen gehoben und das Exzenter 116 (Fig. 8) hebt dann die Reinigungsspindeln durch die Tassen in die darüber stehen-
den Flaschen und bewegt sie wieder nieder, nachdem sie auf die Flaschen eingewirkt haben. Es
werden dann die Tassen durch das Sternradgetriebe 130,131 (Fig. 6) abwärts bewegt, worauf
die Flaschen durch das Sternradgetriebe 125, 127 weiterbewegt werden.
Auf der Welle 119 sitzen Arme 142 (Fig. 8),
welche mit auf den Spindeln der Ventile 80 und 81 befestigten Hebeln (Fig. 29) verbunden sind.
Bei jeder Drehung der Welle 119 werden die Reinigungsspindeln in an sich bekannter Weise
gehoben und die Ventile geöffnet, so daß Reinigungswasser \'on einer Druckquelle aus in die
Flaschen eingeführt wird. Bei entgegengesetzter Drehung werden die Ventile geschlossen und
das Zufließen von Wasser unterbrochen. Durch das nach dem Kreuzkopf 76 von dem Ventil 80
aus fließende Wasser werden sechs Bürstenspindeln gespeist, während das Ventil 81 nur
zwei Spülspindeln speist, so daß der Druck nach den letzteren hin weniger Wasser treibt
und daher mit größerer Kraft gespült wird.
Sobald die Flaschen die Reinigungsvorrichtung verlassen und an einer Seite der Maschine
ankommen, werden sie von einem Arbeiter aus den Taschen genommen, während ein anderer
Arbeiter an der andern Seite der Maschine zu reinigende Flaschen in die Taschen einsetzt.
An der einen Seite des Teiles 34 sind Mittel zum Einstellen der Vorrichtung für verschieden
lange Flaschen vorgesehen, die in Lagern 143 (Fig. 6 und 8) mit drehbare Kettenräder 145
tragenden Muttern 144 bestehen. Diese Räder 145 sind durch eine endlose Kette 146 (Fig. 3)
verbunden. Durch Drehen des Handrades 147 und damit der Muttern 144 werden die Zapfen
148 und die Anschlagstange 149 für die Flasche (Fig. 2) gehoben oder gesenkt.
Die Zentriertassen suchen bei ihrem Heben die Flaschen zu verstellen. Dies wird jedoch durch
die Anschlagstange 149 verhindert. Diese führt sich mit Aussparungen 149^ an den vertikalen
Flanschen der Rahmenteile 33.
Die Geschwindigkeit der Welle 109, welche den endlosen Flaschenträger unmittelbar antreibt
und die Spindeln und Zentriertassen bewegt, muß veränderlich sein, um die Maschine
den verschiedenen Größen der Flaschen und der Anzahl, der während eines Tages oder eines
Arbeitsganges zu reinigenden Flaschen anzupassen. Die Drehgeschwindigkeit der Welle 67,
welche unmittelbar die Bürstenspindeln' treibt,
muß dagegen gleichmäßig sein. Um die Geschwindigkeit der Welle 67 in bezug auf die der
Welle 109 ändern zu können, ist das Zahnrad 150 innerhalb des Rahmens des Joches 151 (Fig. 24)
angeordnet und kann mittels dieses auf der Welle 109 verstellt werden. Das Joch hat an seinem
Außenende einen Griff 152 und nahe diesem ein Zwischenzahnradi53. Dieses steht stets mit dem
Zahnrad 150 in Eingriff, es kann jedoch durch das Joch 151 mit dem einen oder dem andern
der beiden Zahnräder 70, 71 in Eingriff gebracht werden. Um das Joch in jeder seiner beiden
Stellungen zu halten, ist sein Handgriff mit einer unter Federwirkung stehenden Klinke 154
versehen, welche mit den Zahnradteilen 70, 71 gegenüberliegenden Einschnitten 155 und 156
(Fig. 24) des am Rahmen 32 sitzenden Teiles 157 in Eingriff treten kann.
Die Welle 109 wird von einem nicht dargestellten Motor mittels Welle 158 und den
Kegelrädern 159 und 160 angetrieben.
Durch Einstellung des Sternradgetriebes 130 kann das Heben der Zentriertassen zeitlich
geregelt werden. Dies erfolgt durch einen Finger 162 (Fig..13), der von dem Zapfenteil 131 aus
zwischen die Stellschrauben 163 des an dem Außenende der Welle 115 befestigten Joches 161
greift. Wenn eine dieser Stellschrauben etwas gelöst und die andere angezogen wird, so dreht
sich der Teil 131, so daß ein Zapfen früher oder später mit dem Sternrad 132 behufs Bewegung
der Schwingwelle 140 und des Kreuzkopfes 103 in Eingriff gelangt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Spülen von Flaschen, die in umgekehrter Lage schrittweise durch die Maschine bewegt werden und bei ihrem jedesmaligen Stillstand mit in sie von einem hin und her bewegten Kreuzkopf eingeführten, durch Flaschenzentriert assen laufenden Bürstenspindeln und Ausspritzrohren in Linie kommen, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd getragenen Tassen (101) unabhängig von der Hin- und Herbewegung der Spindeln (85, 84) zwangläufig bewegt werden, um das Heben der Tassen vor dem Heben der Spindeln und das Senken der Tassen nach dem Senken der Spindeln bewirken zu können.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Tassen auf und ab bewegender Kreuzkopf (103) Stangen(102) trägt, die mit Hilfe von Federn (105) die die Zentriertassen tragenden, am Maschinenrahmen mittels Zapfen (96) o. dgl. geführten Rahmen (97) unterstützen.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem aufrechten Rahmen durch eine von ihm getragene Antriebsvorrichtung ein die Zentriertassen (101) bewegender Kreuzkopf (103) und ein hohler, die Bürstspindeln und Ausspritzrohre tragender, diesen in bekannter Weise mittels Ventilen (80, 81) Flüssigkeit zuführender Kreuzkopf (76) auf und ab bewegt werden.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem die Tassen (101) auf- und abbewegenden Kreuzkopf(103) verbundene Schwingwelle (140) mittels eines Sternradgetriebes (131, 132) schrittweise gedreht wird, dessen Anteiebszahn (131) in bezug auf seine Drehwelle (115) eingestellt werden kann (161, 162, 163), um das Bewegen der Tassen in bezug auf die andern Arbeitsvorgänge zeitlich zu regeln.
- 5. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher der die Reinigungsspindeln tragende und sie auf und ab bewegende Kreuzkopf und eine die Spindeln drehende Welle von einer gemeinsamen Antriebswelle bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Antriebswelle (109) und der die Spindeln (84) drehenden Welle (67) ein Getriebe zum Ändern der Geschwindigkeitsübertragung vorgesehen ist, das ein auf der Antriebswelle (109) längsverschiebbares Zahnrad (150), zwei auf der zweiten Welle (67) befestigte verschieden große Zahnräder (70, 71) und ein Zwischenrad (153) umfaßt, das einerseits mit ersterem Zahnrad (150) stets in Eingriff ist und anderseits durch seitliche Verschiebung mit dem einen oder dem andern der letzteren Zahnräder (70, 71) in Eingriff gebracht werden kann.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259684C true DE259684C (de) |
Family
ID=517389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259684D Active DE259684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259684C (de) |
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0
- DE DENDAT259684D patent/DE259684C/de active Active
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