DE148640C - - Google Patents
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- DE148640C DE148640C DENDAT148640D DE148640DA DE148640C DE 148640 C DE148640 C DE 148640C DE NDAT148640 D DENDAT148640 D DE NDAT148640D DE 148640D A DE148640D A DE 148640DA DE 148640 C DE148640 C DE 148640C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/36—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Flaschenreinigungsmaschine zur
inneren und äußeren Reinigung" von Flaschen, bei welcher die Flaschen wie- bei anderen
bekannten Einrichtungen während des Reinigungsvorganges im Kreise herumbewegt werden
und sich dabei um ihre Achse drehen. Von diesen Einrichtungen unterscheidet sich
die vorliegende besonders dadurch, daß jede ίο Flasche auf einen besonderen, unabhängig
von den anderen Armen sich drehenden Arm aufgesteckt wird, welch letzterer mit dem
Gehäuse des in der Mitte der Vorrichtung befindlichen Wasserzüführungshahnes in Verbindung
steht und nach Beendigung eines Umlaufes sich selbsttätig ausrückt, wobei
auch die Wasserzuführung zu der Flasche selbsttätig abgesperrt wird. Die Auswechselung
einer Flasche kann daher vollkommen unabhängig von der Bewegung der übrigen
Flaschen auf einem in Ruhe befindlichen Arm erfolgen und ist daher vollständig gefahrlos.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Flaschenreinigungsmaschine dargestellt, und
zwar zeigt:
Fig. ι dieselbe im senkrechten Schnitt und Fig. 2 im Grundriß.
Fig. 3, .4 und 5 sind verschiedene Schnitte durch den Flüssigkeitszuführungshahn.
Fig. 6 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Flaschenträger im Längsschnitt,
Fig. 7 in Oberansicht und
Fig. 8 in einem zu Fig. 6 um 90 ° gedrehten Längsschnitt.
Die ganze Einrichtung ist in ein Gehäuse 1 eingebaut, welches in seinem oberen Teil an
j einer Seite .von χ bis y (Fig. 2) zum Auswechseln
der Flaschen offen ist. Jeder Flaschenträger bestellt aus einem Arm 2, welcher einerseits mittels eines Schlitzes auf
einem rings um das Gehäuse laufenden Ring' 3 geführt ist und andrerseits durch
eine Lasche 4 mit dem Gehäuse 5 des Flüssig- ' keitszuführungshahnes 6 in Verbindung steht.
Der Arm 2 ist an seinem Ende gabelförmig ausgebildet und trägt zwischen den .Gabelenden
ein verschließbares Lager 7, welches durch eine Feder 8 gegen eine Stellschraube 9 ,
gepreßt wird. Diese Feder 8 wird durch den Zapfen 10 der die beiden Gabelenden
verbindenden Deckplatte 11 getragen. Inder Bohrung des Lagers 7 ist ein hohler Flaschenhalter
12 gelagert, welcher an seinem unteren Ende eine Reibungsrolle 13 trägt, während
das obere Ende zur Aufnahme des Flaschenkopfes ausgebildet und zweckmäßig innen mit
Gummi o. dgl. versehen ist. Das Lager 7 besitzt zwei seitliche Arme 14, welche die
Flüssigkeitseinspritzrohre 15, 16, 17 tragen,
von denen das mittlere 16 durch den hohlen Flaschenträger 12 geführt ist und zur inneren
Reinigung der Flasche dient, während die Rohre 15 und 17 die Flasche von außen bespülen
und außerdem als Halter für einen Ring 18 (Fig. 8) dienen, durch welchen die
auf das Spritzrohr 16 aufgesetzte Flasche geführt wird. Der Ring 18 kann der Länge
der Flasche entsprechend höher oder tiefer eingestellt \verden.
Die Flüssigkeitszufuhr zu den Spritzrohren geschieht durch ein Gabelrohr .1,9, welches
durch einen Schlauch 20 o. dgl. mit dem Stutzen des Hahngehäuses 5 in Verbindung
steht. Das Küken des Hahngehäuses trägt, wie Fig. 4 und 5 zeigen, eine axiale Bohrung
21 und eine hierzu winklige Bohrung 22 und ist mit einer Nut 23 versehen, so daß
während einer Drehung des Gehäuses um einen bestimmten Winkel beständig Flüssigkeit
in den Stutzen und damit in die Spritz rohre eintritt.
Da man zweckmäßig mehrere Flaschenträger 2 anwendet, so sind auch eine entsprechende
Anzahl Hähne notwendig. Dieselben werden, wie Fig. 3 zeigt, aufeinander
gesetzt und ihre Küken 6 durch Bolzen 24 fest miteinander verbunden, so daß hierdurch
gewissermaßen ein einziges feststehendes Küken mit mehreren drehbaren Gehäusen 5 gebildet
wird, von denen jedes durch eine Lasche 4 mit einem Flaschenträger verbunden ist und
die Drehung desselben mitmacht.
Der Antrieb für die Flaschenträger ist in folgender WTeise eingerichtet. Auf einer mittels
Vorgeleges angetriebenen senkrechten Welle 25 (Fig. 1) ist eine Scheibe 26 angeordnet, welche
an ihrem Umfange mit einem Reibkranz 27 versehen ist. Gegen diesen Reibkranz wird
ein Ansatz 28 einer Zahnstange 29 gepreßt, welche an einer nach unten gerichteten Verlängerung
des Flaschenträgers geführt ist, wie Fig. 6 zeigt. Das Anpressen der Zahnstange geschieht durch einen Zahnradhebel 30,
welcher an seinem freien Ende eine Rolle 31 trägt und durch eine Feder 32 nach oben
gedrückt wird. Die Rolle 31 läuft auf einem Winkelring 33, welcher auf dem Umfange
des Gehäuses 1 angebracht, jedoch von χ bis y unterbrochen ist. Letztere Entfernung
ist so bemessen, daß sämtliche zur Verwendung kommenden Flaschenträger zusammengedrückt
gerade zwischen den beiden Enden des Winkelringes Platz haben, wie Fig. 2 zeigt.
Da also an dieser Stelle der Winkelring 33
fehlt, so wird daselbst der Zahnradhebel 30 durch die Feder 32 nach oben gedrückt, die
Zahnstange 29 somit gesenkt und ihre Kupp-' lung mit dem Reibkranz gelöst. Die Flaschenträger
stehen also zwischen χ undy still und
werden hier bedient, zu welchem Zwecke der obere Teil des Gehäuses 1 an dieser Stelle
offen ist.
Unterhalb der Flaschenträger ist eine rings um den Gehäusemantel laufende Rinne 34 angebracht,
welche zur Aufnahme der verbrauchten Flüssigkeit dient und an einer oder mehreren Stellen Abfluß hat. Am inneren
Rande dieser Rinne ist ein Reibungsring 35 angebracht, welcher an derselben Stelle wie
der Winkelring 33 ebenfalls einen Teil des Umfanges frei läßt (Fig. 2). Gegen den Reibungsring
35 wird vermittels der Feder 8 die Reibungsrolle 13 angepreßt, so daß beim
Drehen des Flaschenträgers die Rolle 13 und damit auch die Flasche in eine drehende Bewegung
um ihre Achse versetzt werden.
Zur äußeren Reinigung der Flaschen sind am oberen Teile des Mantels 1 sowie an
einem inneren Mantel 36 und oberhalb der Flaschen eine Anzahl Bürsten 37, 38, 39 angebracht,
von denen die Bürsten 37 eventuell auch in senkrechter Richtung auf und nieder bewegt werden können, was durch ein von
der Welle 40 angetriebenes Exzenter 41 bewirkt wird.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Nachdem die Bohrung 21 des Verteilungshahnes mit einer Flüssigkeitsleitung verbunden
und das Vorgelege in Betrieb gesetzt ist, wird auf den ersten Flaschenträger eine
Flasche aufgesteckt und der Flaschenträger von Hand so weit gedreht, bis die Rolle 31
in den Bereich des Winkelringes 33 gelangt. Der Zahnradhebel 30 wird infolgedessen
durch den Winkelring herabgedrückt und bewirkt dadurch, daß die Zahnstange 29 mit
ihrem Ansatz 28 gegen den Reibkranz 27 der sich drehenden Scheibe 26 gepreßt wird,
wodurch der Flaschenträger mitgenommen wird. Gleichzeitig kommt die Rolle 13 mit
dem Reibungsring 35 in Berührung, wodurch der Flaschenhalter 12 und mit diesem die
Flasche in langsame Umdrehung um die eigene Achse versetzt wird. Da das mit dem
Flaschenträger verbundene Hahngehäuse die Drehung desselben mitmacht, so gelangt der
Stutzen desselben in den Bereich der Nut 23 und es tritt Flüssigkeit durch den Schlauch
in die Spritzrohre 15, 16 und 17 so lange,
bis der Stutzen das Ende der Nut 23 erreicht hat. Hier hat auch der Reibungsring 35 sowie das Wink'eleisen 33 sein Ende,
so daß die Feder 32 zur Wirkung kommt und durch Hochheben des Hebels 30 die Verbindung der Zahnstange 29 mit der Reibscheibe
26 aufhebt, so daß der Flaschenträger stehen bleibt und das Auswechseln der Flasche gegen eine andere gestattet. In derselben
Weise werden auch die übrigen Flaschenträger der Reihe nach mit je einer Flasche
beschickt und in den Bereich des Winkeleisens 33 gebracht, so daß hierdurch ein ununterbrochener
Betrieb erzielt wird. Da jeder no Flaschenträger eine ganze selbständige Bewegung
ausführt und nach jedem Umlauf vollkommen selbsttätig ausgerückt wird, so ist die . Bedienung der Maschine gänzlich gefahrlos.
Claims (5)
- Patent-An Sprüche:I. Flaschenreinigungsmaschine, bei welcher die im Kreise sich .bewegende Flasche gleichzeitig um ihre eigene Achse gedreht iao und dabei außen und innen unter. Zuführung von Flüssigkeit durch -Bürsten ge-reinigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede Flasche auf einem besonderen, unabhängig von den anderen Armen in wagerechter Ebene sich drehenden und mit drehbarem Flaschenhalter (12) ausgerüsteten Arm (2) aufgesteckt wird, welcher, mit je einem Gehäuse (5) .der aus der Mitte des Maschinengestells die Reinigungsflüssigkeit in bekannter Weise zuleitenden Hähne (6) mittels ■ Schlauches o. dgl. verbunden, nach von Hand erfolgter Kupplung mit den Antriebsmitteln selbsttätig weiter geführt und nach Beendigung eines gewissen Umlaufes, währenddessen sich die Reinigung der Flasche vollzieht, selbsttätig unter gleichzeitigem Abschluß der Wasserzuführung wieder ausgerückt wird, zu dem Zwecke, bei selbsttätigem und ununterbrochenem Be-ao trieb das Aufsetzen der Flasche auf einen in Ruhe befindlichen Arm vollkommen gefahrlos bewirken zu können.
- 2. Eine Ausführungsform der Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Mitte des Maschinengestells angeordneten Flüssigkeitszuleitungshähne mit ihren Küken aufeinander sitzen und mittels durchgehender Bolzen (24) fest miteinander verbunden sind.
- 3. Eine Ausführungsform der Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der einzelnen Flaschenträger (2) eine sich drehende Scheibe (26) mit Reibkranz (27) vorgesehen ist, welche die' Drehung des Flaschenträgers (2)' bewirkt, solange ein Ansatz (28) einer im Flaschenträger gelagerten Zahnstange (29) durch einen niedergedrückten Zahnradhebel (30)- gegen sie gepreßt wird.
- 4. Eine Ausführungsform der Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederdrücken des Zahnradhebels (30) durch einen am Gehäusemantel (1) vorgesehenen und auf eine Laufrolle (31) am Ende des Zahnradhebels wirkenden Ring (33) herbeigeführt wird, welcher an der Bedienungsstelle unterbrochen ist und hier somit das Hochgehen des federnden Zahnradhebels, das Ausrücken der Reibungskupplung und den Stillstand des Flaschenträgers bewirkt.
- 5. Eine Ausführungsform der Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein federnd gelagertes, drehbares Flaschenlager (12), welches mit Reibungsring (13) versehen ist und mit einem an der Bedienungsstelle unterbrochenen Reibkranz (35) in Verbindung steht, zum Zwecke der Drehung der Flasche während der Bewegung des Fl aschen trägers.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt xK d£r
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148640C true DE148640C (de) |
Family
ID=415715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148640D Active DE148640C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148640C (de) |
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- DE DENDAT148640D patent/DE148640C/de active Active
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