DE809138C - Schwerkraftbetaetigte Einrichtung zum Anbringen und Niederlassen, insbesondere von Schiffsrettungsbooten - Google Patents

Schwerkraftbetaetigte Einrichtung zum Anbringen und Niederlassen, insbesondere von Schiffsrettungsbooten

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DE809138C
DE809138C DEP55180D DEP0055180D DE809138C DE 809138 C DE809138 C DE 809138C DE P55180 D DEP55180 D DE P55180D DE P0055180 D DEP0055180 D DE P0055180D DE 809138 C DE809138 C DE 809138C
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arm
gravity
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boat
extension arm
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DEP55180D
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William Edward Morley
William Cameron Rouse
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    • B63B23/08Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type with actual pivots the arms being articulated
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Description

  • Schwerkraftbetätigte Einrichtung zum Anbringen und Niederlassen, insbesondere von Schiffsrettungsbooten Die Erfindung bezieht sich auf eine Bootsaussetzvorrichtung für das Aussetzen und Herablassen insbesondere von Schiffsrettungsbooten, und zwar der schwerkraftbetätigten Art mit einem Auslegerarm (Davit-Arm) o. dgl. und einem Ständer mit einer mehrfachen Drehzapfenanordnung für den Auslegerarm, d. h. von jener Type, die mindestens zwei Drehpunkte besitzt, um die der Auslegerarm nacheinander nach außenbords ausgeschwenkt wird.
  • Schwerkraftbetätigte Auslegerarme dieser Art bieten den Vorteil, daß sie eine relativ geringe Decksfläche und Höhe beanspruchen und dennoch eine verhältnismäßig große Ausschwingweite ergeben. ]:in weiterer Vorteil besteht darin, daß der Auslegerarm das Boot während des ganzen Bereiches der Bewegung gleichmäßig niedersenkt, was wesentlich zur Erleichterung des Aussetzvorganges beiträgt.
  • Auslegerarme, die das Boot noch gegen eine Schlagseite von 1g bis 20° einwandfrei zu Wasser bringen müssen, waren bisher so angeordnet, daß sie nacheinander mit den Schwenkzapfenlagern in Eingriff kamen, wobei es jedoch keineswegs sicher war, insbesondere unter erschwerten Bedingungen, beispielsweise Vereisung, daß der Auslegerarm auch wirklich mit den erwähnten Drehzapfen bzw. Lagern richtig in Eingriff kam. Aufgabe der Erfindung ist es, diesen ?Nachteil der schwerkraftbetätigten Ausleger mit mehreren Schwenkpunkten zu vermeiden, indem der Auslegerarm dauernd mit dem zweiten Schwenkzapfen in Verbindung steht, wobei dieser mitsamt dem Schwenkarm sich bewegt, bis er in der zweiten Ausschwenkstellung des Armes durch einen Anschlag aufgehalten wird. Diese Bauart gestattet weiterhin die Anwendung geschlossener und gut geschmierter Lagerung für die Drehzapfen.
  • Eine weitere Eigenheit der Erfindung ist es, daß das Gewicht des Verbindungsteiles des Auslegerarmes mit dem Ständer so angeordnet ist, daß der Auslegerarm die Tendenz hat, nach außen auszuschwingen. Dies ist wichtig, da im gegenteiligen Falle, wenn diese Tendenz nach innen gerichtet wäre, der Auslegerarm nach innen schlagen würde, sobald er vom Gewicht des Bootes frei ist, was einerseits Beschädigungen zur Folge haben könnte, andererseits die größten Schwierigkeiten beim Wiedereinholen des Bootes ergäbe.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft in ihrer Anwendung auf eine Einrichtung zum Aussetzen und Herablassen von Schiffsrettungsbooten an Hand der Zeichnung weiter beschrieben.
  • In der Zeichnung ist Fig. i eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer derartigen Einrichtung für ein Rettungsboot, sie umfaßt ein Paar schwerkraftbetätigter Auslegerarme; die Einrichtung ist mit dem Boot in der Innenbords- oder Staulage dargestellt; Fig. 2 ist eine weitere perspektivische Ansicht der Einrichtung, die in Fig. i dargestellt ist, wobei jedoch die ganz ausgeschwungene Stellung dargestellt ist; Fig.3 ist ein Seitenriß der Einrichtung gemäß Fig. i in der ganz eingeschwungenen Stellung; Fig. 4 ist ein Seitenriß der Einrichtung nach Fig. i, wobei der Auslegerarm bis zum zweiten Drehpunkt ausgeschwungen ist; Fig. 5 ist ein Seitenriß der Einrichtung nach Fig. i, jedoch in ganz ausgeschwungener Lage; Fig. 6 ist ein Kräftediagramm, das die Anordnung gewisser Teile des Mechanismus zeigt, woraus die Tendenz des Auslegerarmes, nach außen zu fallen, ersichtlich ist; Fig. 7 ist ein Seitenriß einer etwas abgeänderten Form der Einrichtung nach Fig. i, wobei die Auslegerarme in der innersten Lage dargestellt sind; Fig. 8 ist ein Seitenriß der Einrichtung nach Fig. 7, aber mit bis zur zweiten Schwenkstellung ausgeschwungenem Auslegerarm; Fig. 9 ist ein Seitenriß der Einrichtung nach Fig. 7, wobei jedoch der Auslegerarm ganz ausgeschwungen ist; Fig. io ist ein Seitenriß einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, wobei die Auslegerarme in der innersten Lage dargestellt sind; Fig. ii ist ein Seitenriß der Einrichtung nach Fig. i o, wobei aber die Auslegerarme in ganz ausgeschwungener Stellung sich befinden, und Fig. 12 ist ein Detail in verkleinerter Seitenansicht der Einrichtung nach den Fig. io und ii. Die in den Fig. i bis 5 dargestellte Einrichtung umfaßt ein Paar schwerkraftbetätigter Auslegerarme io und ii gleicher Ausbildung, so daß nur einer davon im Einzelnen beschrieben zu werden braucht. Jeder der Arme besitzt ein Gestell mit einem Fußteil 12, der an die Schiffsseite-i3 heranreicht, einen geneigten Teil 14 und einen hinteren, tragenden Aufbau 1s, der auf dem Deckaufbau D befestigt ist. Der geneigte Teil 14 des Gestelles umfaßt zwei mit etwas Abstand voneinander angeordnete Teile i4a ugd i4b, die durch Abstandsplatten IV miteinander verbunden sind. Der Auslegerarm 17 ist zwischen den Teilen i4 a und i4 b angeordnet, so daß er durch diese seitlich geführt ist. Der Auslegerarm selbst ist von C-förmiger Gestalt und trägt an seinem oberen Ende das übliche Horn 18 sowie den Block i9 der zum Herablassen dienenden Takelage. Eine Drehpunktrast 2o, der zuerst wirksame Drehpunkt für den Auslegerarm, ist im Teil 1s des Ständers angeordnet und in der Staulage ruht die Ferse i7 a des Fußteils i7 b des Auslegerarmes 17 auf diesem Drehpunkt, wie Fig.3 veranschaulicht. Ein Lenker 21 ist durch den Drehzapfen 22, dem zweiten wirksamen Drehzapfen für den Auslegerarm, mit der Zehe i7c des Auslegerarmes verbunden, während das andere Ende des Lenkers 21 um den Drehpunkt 20 schwenkbar angeordnet ist. Es ist zu beachten, daß der Lenker 21 in der Staulage ungefähr parallel zum gekröpften Fußteil 171 des Auslegerarmes liegt. Ein den Bootskiel unterstützender Teil 24, der zwecks seitlicher Führung ebenfalls zwischen den beiden Teilen i4 a und i4b, welche den Teil 14 des Gestelles bilden, angeordnet ist, ist an den Drehzapfen 22 angelenkt, wie es bei 25 (Fig. 4) zu sehen ist, während das andere Ende des Teiles 24 bei 26 mit einem Lenker 27 verbunden ist, der bei 28 an dem Gestell verankert ist und aus zwei Teilen besteht, die das Gestell zwischen sich einschließen.
  • Der Lenker 24 trägt eine Kielrast oder Anschlag 28. Die Drahtseile 29, die sich von der Winde 3o abwickeln, sind über Leitrollen 31 am Gestell des Auslegerarmes nach der Flasche i9 des zum Herablassen dienenden Flaschenzuges geführt. Ein von Hand zu bedienender Bolzen 33 ist vorgesehen, der den Auslegerarm in der Staulage verriegelt.
  • Um das Boot B aus seiner in Fig. i und 3 dargestellten, Staulage herabzulassen, wird zuerst der Bolzen 33 gelöst, worauf die Seile sich in der üblichen Weise von der Winde abwickeln. Anfänglich schwenkt der Auslegerarm um seinen ersten Drehpunkt 2o nach außenbords, wobei er die Lenkereinrichtung 21, 24 und 27 abwärts mitnimmt, bis eine weitere Bewegung derselben durch das Aufliegen des Lenkers 27 am Teil 14 des Gestells verhindert wird. Dieser Zustand ist in Fig. 4 dargestellt. Während dieser anfänglichen Bewegung des Auslegerarmes ist das Boot aus seiner Ruhelage auf der Kielrast 28 infolge Bewegung des den Kiel tragenden Teiles 24 gebracht worden. Der Auslegefarm vollendet seine Bewegung nach außenbords aus der in Fig. 4 dargestellten Lage in die Lage der Fig.5 durch Schwenkung um seinen zweiten Drehpunkt 22, wobei der Auslegerarm in der äußersten Lage durch den Anschlag seines Fußteiles i7b mit dem Drehzapfen 26 gehalten wird. An Stelle des oder zusätzlich zum Lenker 27 kann die Abwärtsbewegung der Lenkereinrichtung 21 und 24, um den zweiten Drehpunkt zur Wirksamkeit zu bringen, auch an einem Anschlageblock 34 am stillstehenden Rahmen der Einrichtung aufgehalten werden (Fig. 4).
  • Der Schwerpunkt G des Auslegerarmes und seiner zugehörigen Lenkereinrichtung liegt in der zweiten Drehpunktstellung weit außenbords vom Drehzapfen aus, um den der Arm sich bewegen soll (Fig. 6). In der Praxis hat es sich gezeigt, daß die Auslegerarme sich auch bei 20' Schlagseite nach der entgegengesetzten Seite noch nach außenbords schwenken lassen. Weiterhin ist diese nach außenbords strebende Tendenz des Auslegerarmes von besonderer Wichtigkeit, sobald das Boot im Wasser und der Auslegerarm von seinem Gewicht entlastet ist. Dabei würde der Auslegerarm in die Anfangslage zurückkippen, wäre nicht die Schwerpunktslage, wie eben beschrieben, vorgesehen. Bei schwerem Seegang würde das außerdem ein andauerndes Hin- und Herschlagen des Auslegerarmes sowie Beschädigung des ganzen Aufbaues zur Folge haben. Außerdem ist es, auch nachdem das Boot frei geworden ist, von Wichtigkeit, daß die Auslegerarme in der ausgeschwungenen Stellung verbleiben, um das Boot wieder aufnehmen und in die Staulage zurückbringen zu können. Das Gewicht der Lenkeranordnung 21, 24 und 27 unterstützt die Bewegung des Auslegerarmes nach außen in der ersten Phase der Bewegung und verhindert das Zurückschlagen des Armes, sobald er vom Gewicht des Bootes befreit ist. Sobald der Block i9 vom Horn 18 frei schwingt, ist die aus den auf den Auslegerkopf wirkenden Kräften, aus den Aufhängeseilen 29 resultierende Kraft R im Abstand Y (Fig. 6) vom zweiten Drehzapfen 22 vorbei nach außenbords gerichtet, wodurch die erforderliche Bewegung des Auslegerarmes nach außenbords gesichert ist.
  • Eine andere, in den Fig. 7, 8 und 9 erläuterte Ausführungsform der Erfindung ist jener gemäß den Fig. i bis 5 ähnlich; in beiden Fällen sind gleiche Bezugszeichen für Teile gleicher Wirkungsweise verwendet worden. Bei dieser Ausführungsform besteht das Gestell der Bootsaussetzvorrichtung nur aus dem Teil 15, der auf einem Deckaufbau D befestigt ist; die Abwärtsbewegung der Lenkereinrichtung 21, 24 ist bei der zweiten Drehpunktlage des Auslegerarmes durch das Aufschlagen des Lenkers 21 an einer Anschlagvorrichtung 35 in einem nischenförmig ausgenommenen Teil 36 des Deckaufbaues begrenzt.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. io, ii und 12 ist die Bootsaussetzvorrichtung mit kleinen Ständern auf einem Deckaufbau D o. dgl. gezeichnet. Der Ständer, welcher in Fig. 12 ohne den Auslegerarm dargestellt ist, besteht aus einem winkelartigen Sockel 37 sowie aus einem Rahmen 38, der auf dem Sockel 37 durch einen Scharnierbolzen 39 einstellbar gelagert ist. Dieser Bolzen 39 ist auch der erste Drehpunkt für den Auslegerarm. Die Neigung des Rahmens 38 ist mittels einer Spannschraube 40 einstellbar, um die Ausladung des Auslegerarmes 17 über die Bordwand 13 hinaus sicherzustellen. Eine gegabelte Verbindungsstange 41 zwischen dem oberen Ende des Rahmens 38 und einem Butzen 42 am Sokke137 dient zur Verfestigung des Rahmens. Die Zehe i7c des Auslegerarmes ist vermittels des Drehzapfens 22 am Ende eines Kurbellenkers 21 im Drehpunkt 39 artgelenkt. Die weitere Abwärtsbewegung dieses Lenkers in der zweiten Drehzapfenstellung des Auslegerarmes wird durch den Artschlag des Lenkers an der Seite des Deckaufbaues beendet, wie Fig. ii veranschaulicht. Die Auswärtsbewegung des Auslegerarmes wird außerdem durch den Anschlag des Fußteiles i7 b an einem Anschlag 43 am vorderen Teil des Rahmens 38 begrenzt. Der Rahmen 38 besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Teilen, zwischen denen der Auslegerarm 17 geführt wird.
  • Die strichpunktierten Linien der Fig.ii deuten die ungefähre Bewegungsbahn des Auslegerarmkopfes und des Bootkieles an. Durch diese flache Kurvenbahn ist eine gleichförmige Bewegung des Auslegerarmes aus der Staulage bis in die völlig ausgeschwungene Lage möglich.
  • Ein Bremsmittel 44 (Fig. io) am Auslegerarm (i7) kann zum Zwecke der Einwirkung auf das Seil vorgesehen sein.
  • Die Lenker 21 und 24 können Spannschrauben erhalten, so daß sie stets nachgestellt werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwerkraftbetätigte Einrichtung zum Ausbringen und Niederlassen, insbesondere von Schiffsrettungsbooten, mit mehreren nacheinander zur Wirkung kommenden Drehpunkten für den Auslegerarm, gekennzeichnet durch Lagerung des Fußpunktes des Auslegerarmes (i7) am einen Ende eines um einen festen Punkt (2o) nach unten und Innenbords bis zu einem festen Anschlag verschwenkbaren Lenkers (2i), dessen Bewegung beim Ausschwenken zuerst gemeinsam mit dem Auslegerarm (i7) um den festen Drehpunkt (2o) erfolgt, bis nach Erreichen des Anschlages der Auslegerarm (i7) allein um den Drehpunkt (22) des Lenkers (2i) weitergeschwenkt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung derart getroffen ist, daß der Gesamtschwerpunkt aller jeweils sich bewegenden Teile in jedem Falle außenbords vom jeweiligen Drehpunkt (2o bzw. 22) liegt sowie daß die Resultierende (R in Fig. 6) der am Auslegerarmkopf angreifenden Kräfte ebenfalls in jedem Falle außenbords vom jeweiligen Drehpunkt vorbeigeht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bewegliche Rast (28a bzw. 28) für den Kiel des Bootes am Fußteil des Auslegerarmes (i7) angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i oder 2 bzw. 3, gekennzeichnet durch eine bewegliche Rast (28 bzw. 28a) für den Kiel des Bootes, die einerseits vom Endpunkt (22) des Lenkers (2i), andererseits von einem zweiten Lenker (27) geführt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i oder einem der Folgeansprüche, gekennzeichnet durch Führung des Auslegerarmes (i7) zwischen zwei nebeneinanderliegenden, einen Teil (i4 bzw. 38) des Gestells bildenden Wangen(i4°, 14 b).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i oder einem der Folgeansprüche, die zur Aufstellung auf Deckaufbauten o. dgl. als eine Einheit ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daB ein der Führung des Auslegerarmes (i7) und der Begrenzung seiner Bewegung dienender, geneigter Rahmen (38) auf einem vorzugsweise winkelartigen Sockel (39) in seiner Ebene verstellbar und durch Einstellmittel, beispielsweise Spannschrauben (40), an die Abmessungen des Schiffes anpaBbar angeordnet ist.
DEP55180D 1944-10-23 1949-09-17 Schwerkraftbetaetigte Einrichtung zum Anbringen und Niederlassen, insbesondere von Schiffsrettungsbooten Expired DE809138C (de)

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