DE362490C - Einrichtung zum Messen der Fadenspannung an Schiffchen von Stickmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Messen der Fadenspannung an Schiffchen von Stickmaschinen

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DE362490C
DE362490C DEB99046D DEB0099046D DE362490C DE 362490 C DE362490 C DE 362490C DE B99046 D DEB99046 D DE B99046D DE B0099046 D DEB0099046 D DE B0099046D DE 362490 C DE362490 C DE 362490C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Messen der Fadenspannung an Schiffchen von Stickmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Messen der Fadenspannung an Schiffchen von Stickmaschinen mittels zweier frei fallender Gewichte, von denen eines mit dem Faden des Schiffchens in Verbindung steht nach Patent 345732. Es ist bekannt, bei derartigen Vorrichtungen die beiden Fallgewichte, von denen das eine infolge der Verbindung des Fadens mit ihm verzögert fällt, gleichzeitig selbsttätig stillzusetzen und aus dem Unterschied in der Fallgeschwindigkeit die Größe der Spannung f abzulesen. Bei derartigen Vorrichtungen wurde auch eine in die Bahn eines der Fallgewichte reichende schiefe Ebene benutzt. Der Erfindung gemäß sind die beiden Fallgewiohte auf derart im Winkel zueinander angeordneten Führungen frei verschiebbar angeordnet, daß sie beim Fall in der der Fadenspannung entsprechenden Lage sich gegenseitig festklemmen. Vorteilhaft wirkt die an dem Fallgewicht angeordnete Fadenklemme derart mit einer Anschlagfläche des Gestells zusammen, daß sie beim Heben des Fallgewichts über die Ausgangslage hinaus geöffnet und beim Zurückbewegen in die Ausgangslage federnd geschlossen wind.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer einfachen Bauweise, sicheren Wirkung und leichten Bedienbarkeit der Vorrichtung.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformendes Erfindungsgegenstandesdargestellt.
  • Abb. I zeigt ein erstes Ausführuagsbeispiel in Vorderansicht, Abb. Ia einen Querschnitt durch den Auslöser für das Fallgewicht mit Draufsicht auf den mit dem Auslöser zusammenwinkenden Ansatz des Fallgewichts, Abb. 2 eine Seitenansicht der in Abb. I dargestellten Ausführungsform, Abb.3 ein zweites Ausführungsbeispiel in Vorderansicht, Abb. 3a eine abgeänderte Ausführungsform von Einzelheiten der Ausführungsform nach Abb. 3.
  • Im ersten Ausführungsbeispiel bedeutet I den Schiffchenbehälter. Derselbe ist auf einer Platte 2 befestigt. Diese Platte ist an zwei Stellen etwas nach unten abgebogen. Ferner besitzt sie hinten einen abgebogenen Lappen 2'. An der Platte sind zwei schräg nach unten verlaufende Stangen 3 und 4 angeschnaubt. Dieselben besitzen unten j e ein Auge und sind dort mittels eines gemeinsamen Schraubenholzens 5 mit der Grundplatte 6 vereinigt. Auf jeder Stange ist ein Gewicht angeordnet. Das eine mit dem Fadenende in Verbindung kommende Gewicht ist mit 7 bezeichnet, wogegen das andere Gewicht mit 8 numeriert ist. Beide Gewichte weisen in ihrer Höchststellung sowie mit Bezug auf die gegeneinanderliegenden Flächen einen bestimmten wagerechten Abstand auf, der sich beim Herunterfallen der Gewichte auf Null verkleinert. Am Gewicht 7 ist oben eine über die Stange 4 greifende Gabel, 9 befestigt. Am Gewicht 8 ist unten eine über die Stange 3 greifende Gabel Io angebracht. Beide Gabeln haben den Zweckseine Verdrehung der Gewichte auf den Stangen zu verhüten. Die Gabel Io hat außerdem den Zweck, das Gewicht 7 zu unterstützen, so daß beide Gewichte, wenn sie unten sind, mit einer einzigen Handbewegung wieder nach oben befördert werden können. Am Gewicht 7 ist ein Zeiger II angeordnet, und das analere Gewicht 8 ist entsprechend mit einer Skala versehen. An dem Gewicht 7 ist eine sich selbsttätig öffnende Fadenklemmeinrichtung vorgesehen, welche folgendermaßen eingerichtet ist. Es bezeichnet I2 ein Rohr, welches an seinem Ende ein Gewinde aufweist. Das Rohr besitzt eine Verstärkung, gegen welche eine von zwei auf das Rohr aufgeschobene blecherne Klemmbacken I3, I4 anliegt. Die Klemmbaclken sind tellerförmig ausgebildet und werden durch eine kleine Feder I5 voneinander gehalten. Das Rohr I2 besitzt einen sich von der Verstärkung bis zum Ende des Rohres und des Gewindes erstreckenden Doppelschlitz. Im Innern des Rohres ist ein Stift I6 geführt, der an seinem Ende einen Kopf besitzt. Über das Rohrende ist eine Mutter I7 geschraubt. Das Rohr wird von einer Feder I8 umgeben. Der Stift I6 trägt einen Splint I9, der in dem Doppelschlitz des Rohres geführt ist und durch die Feder I8 gegen die Platte I4 der Fadenklemme gedrückt wird. Da die Feder I8 stärker ist als die Feder I5, so werden die Fadenklemmbacken von der Feder I8 zusammengedrückt. Nun ragt aber der Stift I6 auf der Hinterseite des Gewichts 7 vor und wird bei Aufwärtsbewvegung dieses Gewichts in die oberste Stellung gegen den mit abgeschrägter Fläche versehenen Anschlag 2' gedrückt. Infolgedessen macht der Stift I6 eine wagerechte Bewegung, wobei der Splint I9 nach rechts und die Feder I8 zusammengedrückt wird. Zufolge dieser Bewegung tritt nun die zwischen den Fadenklemnmbacken angeordnete Feder in Funktion und preßt die letzteren auseinander. Durch dieses selbsttätige Öffnen der Fadenklemme wird ein Handgriff erspart. Läßt man nun beide Gewichte etwas, weiter herunterfallen in diejenige Stellung, in der sie von der Auslösevorrichtung gehalten werden, indem man mit der einen Hand während der Abwärtsbewegung den Faden straff anzieht, so kann sich der Stift I6 wieder nach links bewegen, und die Klemmbacken werden wieder geschlossen. Die Fadenspannung kann nun dadurch ermittelt werden, daß man die Auslösevorrichtung, d. h. den 'im Blech gelagerten Schlüssel 2o, an welchem die Gewichte vor dem Herunterfallen hängen, dreht, so daß er durch die Öffnung 2I (Abt. Ia) am Gewicht 8 hindurchtreten, kann.
  • An der Vorrichtung ;ist nun, schließlich noch eine Ei:nstallvorrichtung angebracht zum Ein-.stellender Blattfeder im Schiffchen nach Ablesung des Meßengebnisses. In einem parallel zur Längsrichrtung -dies Schiffchenbettes verlaufenden .Schlitz im ,Blech 2 isst ein Lager 22 verstellbar angeordnet. Dasselbe weist ein unter Wirkung einer Feder 23 stehendes, vorn federkielartig zugeschärftes, drehbares Rohr 24 auf. Das Rohr 24 wird beim Richten der Schiffchen gegen den Schiffchendeckel gepreßt, und es wird alsdann damit die Blattfeder auf dem Deckel entsprechend dem auf der Skala abgelesenen Ergebnis vors Hand so verstellt, daß das nächste Meßergebnis der erforderlichen Fadenspannung mutmaßlich entspricht.
  • In Abb. 3 bedeutet I eine Grundplatte, auf welcher eine Säule 2 senkrecht angeordnet ist, welche oben links den Schiffchenbehälter 3 aufweist. Auf der Säule 2 ist das fadenausziehende, aus Blech bestehende Gewicht 4 gelagert. Damit dieses Gewicht sich auf der Säule nicht drehen kann, ist es außerdem nach oben mittels einer durch den Schiffchenbehältersupport gehenden Stange 5 geführt. In dem Gewicht 4 ist ein zweites Gewicht 6 gelabert, und zwar so, daß es beim Fallen eine gegen die Säule gerichtete Fallbewegung ausführen muß. In der Säule 2 sind unten in gleichen Abständen mehrere Rinnen eingedreht, welche die Skala markieren. Die Auslösevorrichtu ng besteht aus einer an der Grundplatte I gelagerten Klappe 7. Letztere wird in ihrer Höchststellung durch einen unter Wirkung einer Feder 8 stehenden Hebel 8 unterstützt. Drückt man -diesen Hebel herunter, so fällt die Klappe 7 mit der Fallgeschwindigkeit herunter. Ferner kann dann auch das Gewicht 6 und ebenso auch das Gewicht 4 herunterfallen. Da das Gewicht 6 in der Regel eine größere Fallgoschwindigkeit bat als das Gewicht 4, so fällt es mit seiner zugespitzten Anschlagfläche in eine der in der Säule vorgesehenen Rinnen, deren Form und Tiefe durch Ausprobieren festgestellt wird. Es kommen nunmehr beide Gewichte zum Stehen, und das Meßergebnis kann sowohl aus der Stellung des Gewichts 4 als auch- aus der Sellung des Gewichts 6 gegenüber der Skala ermittelt werden. Das Gewicht 6 könnte selbstverständlich unten auch anders ausgebildet sein, z. B. mit einem federnden Greifer o.dgl. Mittgels eines im Gewicht 6 angeordneten Stiftes Io können beide Gewichte 6 und 4 wieder nach oben bewegt werden. Das Gewicht 6 rhat eine vierkantige Querschnittsform, damit es sich nicht in den Führungslöchern des Gewichts 4 drehen kann. Ebenso kann das Gewicht 6 gegen das obere Ende zu im Querschnitt einwenig stärker gehalten sein, damit es sich beim Herunterfallen in dien Führungen des 'Gewichts 4 leicht verklemmt.
  • Blei der abgeänderten Ausführungsform nach Abb. 3a besteht das Gewicht 6 aus zwei Stängelchen 6 und 6', die durch Querbalken miteinander verbunden sind. Die Führung dieses Gewichts erfolgt ganz wie bei Abb. 3 im Genwicht 4. Nur sind statt der beiden Vierkantlöcher vier runde Löcher im Gewicht 4 anzuordnen derart, daß das Gewicht 6 schräg herunterfallen kann. Das Gewicht 6, 6' fällt alsdann nicht direkt gegen die Säule 2, sondern gegen eine aus Winkeleisen fiergestellte, schräg abgebogene Skala II, die auf der Grundplatte befestigt ist. Die Schräge der Skala kann durch Versuche ermittelt werden. Ferner kann der Fuß der Stange 6 mit einem Adhäsionsstoff, z.B. Leder, versehen sein, um unerwünschte Rutschungen zu vorhüten. Das Gewicht 6, 6' wird ebenso wie das Gewicht 6 in Abb. 3 mittels eines Stiftes wieder nach oben bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zum Messen der Fadenspannung an Schiffchen von Stickmaschinen mittels zweier frei fallender Gewichte, von denen eines mit ,dem Faden des Schiffchens in Verhindung steht, nach Patent 345732, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fallgewichte auf derart im Winkel zueinander ,angeordneten Führungen (3, 4) frei verschiebbar angeordnet sind:, daß sie beim Fall (7, 8 bzw. 4, 6) in .der der Fadenspannung entsprechenden Lage sich gegenseitig festklemmen. 2. .Einrichtung nach Anspruch i, da-4urch gekennzeichnet, daß die am Fallgewicht (7) angeordnete Fadenklemme (i3, i4)- 'derart mit einer Anschlagfläche (2') tdes. Gestells zusammenwirkt, ddaß srie beim Heben des Fallgewichts (7) über die Ausgangslange hinaus geöffnet und beim Zurückberweäen ,in die Ausgangslage federnd geschlossen wird.
DEB99046D 1919-07-15 1921-03-31 Einrichtung zum Messen der Fadenspannung an Schiffchen von Stickmaschinen Expired DE362490C (de)

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